Ich fand die Geschichte auch diesmal wieder genial umgesetzt. Zwar gab es nicht ganz so viele Twists wie in den ersten beiden Bänden, aber die Autorin hat es trotzdem geschafft, mich immer wieder auf die ...
Ich fand die Geschichte auch diesmal wieder genial umgesetzt. Zwar gab es nicht ganz so viele Twists wie in den ersten beiden Bänden, aber die Autorin hat es trotzdem geschafft, mich immer wieder auf die falsche Spur zu bringen.
McFaddens Schreibstil bleibt, wie immer, einfach, flüssig und unkompliziert, was das Lesen unglaublich angenehm macht, aber gleichzeitig dennoch fesselnd.
Der Plot und die Auflösung ist anders als ihre bisherigen Bände, aber definitiv gut und unerwartet!
Besonders gegen Ende konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Ein gelungenes Finale, das mich überzeugt hat.
Natürlich musste ich den zweiten Band lesen, nachdem mir der erste so gut gefallen hat! Aber leider muss ich sagen, dass der zweite Teil schwächer ist als der erste. Das Teen-Drama steht hier deutlich ...
Natürlich musste ich den zweiten Band lesen, nachdem mir der erste so gut gefallen hat! Aber leider muss ich sagen, dass der zweite Teil schwächer ist als der erste. Das Teen-Drama steht hier deutlich mehr im Vordergrund, und die Dreieck-Liebesgeschichte wirkt für mich leider eher unglaubwürdig und ziemlich gezwungen.
America als Protagonistin bleibt zwar interessant, weil sie als Person die Ambition hat, etwas zu verändern, aber die beiden Jungs – Maxon und Aspen – sind für mich wirklich total unspannend. Sie haben weder für mich eine gewisse Anziehungskraft noch wirklich interessante Charaktereigenschaften. Besonders Americas Unentschlossenheit wird im Laufe der Geschichte immer nerviger. Ihre ständige Schwankung zwischen den beiden Männer macht die Beziehung eher anstrengend als spannend.
Was mich dagegen wirklich gefesselt hat, war der Nebenstrang um die Rebellen und die politische Situation im Land. Diese Geschichte bietet so viel Potenzial und hätte definitiv mehr Fokus verdient. Es gibt hier eine tiefere gesellschaftliche und historische Dimension, die für mich viel spannender und vielschichtiger war als die Liebesgeschichte selbst. Es ist schade, dass diese Themen nur am Rande behandelt werden und der Fokus weiterhin auf der Liebesgeschichte liegt. Die Spannung kommt erst gegen Ende des Buches wirklich auf.
Werde ich zum 3. Band greifen, weil ich wissen will, wie es ausgeht? Ja, definitiv! Auch wenn der zweite Band mich nicht komplett überzeugt hat, will ich unbedingt wissen, wie sich die Geschichte weiterentwickelt und ob die politischen Themen mehr ins Zentrum rücken.
Band 5 der Bridgerton-Reihe dreht sich um Eloise, eine Figur, die ich nach wie vor sehr mag. Leider fand ich das Buch insgesamt eher langatmig und teilweise langweilig. Besonders schwer nachvollziehbar ...
Band 5 der Bridgerton-Reihe dreht sich um Eloise, eine Figur, die ich nach wie vor sehr mag. Leider fand ich das Buch insgesamt eher langatmig und teilweise langweilig. Besonders schwer nachvollziehbar war für mich, warum Eloise Sir Philip so stark anhimmelt.
Sir Philip war für mich bisher der unsympathischste Charakter der Reihe. Seine Entwicklung gegen Ende des Buches war zwar schön und hat einiges gerettet, kam aber für meinen Geschmack deutlich zu spät. Trotz meiner Kritik: Fans der Familie Bridgerton werden auch hier wieder einige charmante Momente und Einblicke in Eloises Persönlichkeit genießen.
Leider hat mir der dritte Band noch weniger gefallen als die beiden vorherigen, und ich war sogar ziemlich enttäuscht. Die politischen Spannungen, die eigentlich das große Potenzial ...
*Fazit zum dritten Band:*
Leider hat mir der dritte Band noch weniger gefallen als die beiden vorherigen, und ich war sogar ziemlich enttäuscht. Die politischen Spannungen, die eigentlich das große Potenzial des Buches ausmachen könnten, wurden für mich zu einem Randgeschehen und haben kaum emotionale Reaktionen bei mir ausgelöst – obwohl da eigentlich so viel mehr hätte passieren können. Die Intrigen und Unruhen, die die Geschichte wirklich spannend hätten machen können, wurden einfach verschenkt. Die dystopische Dimension blieb für mich völlig ungenutzt.
Das ganze Potenzial wurde einfach nicht ausgeschöpft, und am Ende fühlt es sich eher wie eine Teenie-Romanze an, die in ihrer Tiefe sehr flach bleibt. Im Vergleich zu anderen dystopischen Werken, wie z.B. „Die Tribute von Panem“, wirkt „Selection“ einfach schwächer und hätte so viel mehr bieten können. Wirklich schade, dass diese interessante Welt nicht mehr in den Vordergrund gerückt wurde.
Pünktlich zu den echten US Open habe ich zu „This Could Be Love“ gegriffen, in der Hoffnung, dass ich ein sportliches, Tennis-lastiges Buch bekomme. Doch leider wurde ich etwas enttäuscht. Die Sportart ...
Pünktlich zu den echten US Open habe ich zu „This Could Be Love“ gegriffen, in der Hoffnung, dass ich ein sportliches, Tennis-lastiges Buch bekomme. Doch leider wurde ich etwas enttäuscht. Die Sportart wird zwar thematisch aufgegriffen, aber Tennis spielt nur eine sehr kleine, fast nebensächliche Rolle. Wozu also überhaupt das ganze Sportsetting aufbauen, wenn man letztlich fast gar nichts mit der Sportart macht? Für mich war das leider eine verpasste Gelegenheit.
Das Buch ist durchaus eine einfache Sommerlektüre und lässt sich gut lesen, aber mehr auch nicht. Es fehlt an Tiefe und Substanz, vor allem in den Charakteren. Das Setting auf Hawaii gefällt mir allerdings gut.
Die Charaktere, besonders Louisa, haben mir leider nicht gefallen. Sie wirkte für mich nicht wirklich realistisch oder nachvollziehbar. Darüberhinaus finde ich ihr Alter schwer einzuordnen, was die ganze Beziehung zu Vince irgendwie auch schwer verständlich macht. Die Anziehung zwischen den beiden war für mich nicht so klar erkennbar – abgesehen vom optischen Aspekt fehlte es mir an einer wirklichen Verbindung.