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Veröffentlicht am 17.09.2025

Band 17 - Susan und Henrik

Rocky Mountain Love
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Einmal Independence immer Independence… nach einer Pause habe ich mal wieder ein paar Bände der Reihe gelesen und meiner Meinung nach ist u.a. dieser wieder ein wenig besser als die vorherigen.
Nach den ...

Einmal Independence immer Independence… nach einer Pause habe ich mal wieder ein paar Bände der Reihe gelesen und meiner Meinung nach ist u.a. dieser wieder ein wenig besser als die vorherigen.
Nach den traumatischen von ihrer Mutter verursachten Vorfällen schafft es Susan nur sehr langsam und mit Unterstützung der Bewohner von Independence sich immer mehr zu öffnen und zu integrieren. Die von ihr gebackenen und äußerst beliebten Kekse (inkl. der Tierkekse) tragen ebenfalls dazu bei.
Da sie sich im Laufe des vergangenen Jahres körperlich verändert hat hält sie es für absolut unmöglich dass der erfolgreiche ehemalige Snowborder Henrik sich wieder für sie interessieren könnte.
Henrik dagegen geht Susan nicht aus dem Kopf, er beginnt ein neues Leben in Independence und kämpft um die Liebe zu Susan und gegen eine verwirrte aber aggressive Stalkerin.
Ich fand die Protagonisten diesmal wesentlich sympathischer, die Story nett (wenn auch manchmal für ein Kleinstädtchen etwas dick aufgetragen) und die vertrauten oft skurrilen Bewohner von Independence spielten ebenfalls eine wichtige Rolle. Mir gefällt es, dass bereits weitere aufkeimende Beziehungen starten und damit das Fundament für weitere Bände gelegt wird. Nett für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Jan ermittelt als Komparse auf Norderney

Seemannsgrab für Norderney
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Ich liebe die Nordseeküste, Ostfriesland und Cosy Crime. Die Reihe um den ehemaligen Strafverteidiger Jan de Vries mag ich daher sehr, kenne auch alle inzwischen 12 Bände. Daher lässt dieser aktuelle Band ...

Ich liebe die Nordseeküste, Ostfriesland und Cosy Crime. Die Reihe um den ehemaligen Strafverteidiger Jan de Vries mag ich daher sehr, kenne auch alle inzwischen 12 Bände. Daher lässt dieser aktuelle Band mich ein ganz kleines bisschen zwiegespalten zurück.
Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr leicht und gut zu lesen, die üblichen Charaktere tauchen auf spielen aber eine eher kleine Rolle, selbst Hauptkommissarin Doro Oldenburg. Dafür nimmt sie es einfach hin, dass Jan als Komparse in eine Filmproduktion eintaucht und ganz eigenständig ermittelt. Haben der zufällig im Hafenbecken von Norddeich gefundene Tote und die Leiche auf Norderney miteinander zu tun? Was hat die Produktion des historischen Films damit zu tun?
Die Fälle fand ich absolut ok und Jans Erfahrungen als Komparse, ein kleiner Blick hinter die Kulissen, waren sehr unterhaltsam. Die Ermittlungsarbeit der Polizei dagegen war schon sehr dürftig und die Beschreibung der Filmproduktion meiner Meinung nach in weiten Teilen sehr absurd. Welche low Budget Produktion bezahlt nicht nur die quasi auf der Straße rekrutierten Komparsen sondern bringt sie auch noch in angemieteten Ferienwohnungen auf unbestimmte Zeit unter? Ein auf einer nordfriesischen Insel ja nicht unüblicher Sturm legt mal eben das ganze aufgebaute Filmset flach…
Daher nicht ganz so überzeugend wie andere Bände der Reihe aber trotzdem gute Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Gelungene Inszenierung der Ermittlungen

Mrs Potts' Mordclub und der Tote in der Themse
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Oliver Beresford, der charismatische aber aufgrund seiner Art wenig beliebte Gründer und Regisseur der Marlower Theaterspielgruppe, wird vermisst. Während oder nach einer Party auf einem Vergnügungsschiff ...

Oliver Beresford, der charismatische aber aufgrund seiner Art wenig beliebte Gründer und Regisseur der Marlower Theaterspielgruppe, wird vermisst. Während oder nach einer Party auf einem Vergnügungsschiff verschwand er unter mysteriösen Umständen - bald darauf wird seine Leiche am Ufer der Themse gefunden. Von seiner Frau Verity um Hilfe gebeten beginnen Judith Potts und ihre Freundinnen Suzie und Becks mit eigenen Ermittlungen, sehr zum Missfallen von Inspector Malik, die um ihren Job fürchtet. Doch natürlich findet Judith ihre ganz eigenen Wege, diesmal sogar auf die Theaterbühne.
Locker und leicht geschrieben, viele (auch dank der Laienschauspieler) exzentrische Figuren und eine nette Story mit witzigen Nebenhandlungen. Mir gefiel die in dieser Form überraschende Auflösung und der Cliffhanger am Ende... wann erscheint der fünfte Band?
Alles in allem wieder gute Unterhaltung, ich persönlich fand nur schade dass die Protagonistinnen diesmal wenig Tiefe hatten und eher blaß blieben.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Sehr witzig wenn man den Stil mag

Meerjungfrauen morden besser
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Die sehr verschiedenen Zwillingsschwestern Konny und Kriemhild stolpern samt Nacktkater Amenhotep in ein weiteres Abenteuer. Ich kenne zwar den Vorgänger Band der Reihe nicht, dies war jedoch absolut kein ...

Die sehr verschiedenen Zwillingsschwestern Konny und Kriemhild stolpern samt Nacktkater Amenhotep in ein weiteres Abenteuer. Ich kenne zwar den Vorgänger Band der Reihe nicht, dies war jedoch absolut kein Problem.
Tatjana Kruse schreibt sehr unterhaltsam, allerdings sollte man diesen doch sehr speziellen Humor mögen - für mich war es ok aber ich glaube aktuell nicht dass es für einen weiteren Band der Reihe ausreichen wird.
Kriemhilds vor vielen Jahren verstorbener Ehemann, der Commodore hatte wohl doch keine reine Weste weil ehemalige Mitglieder seiner Crew den Schwestern die Hölle heiß machen um an einen Schatz zu gelangen.
Natürlich glaubt Kriemhild an die Unschuld ihres Mannes und macht sich mitsamt Schwester und Kater auf nach Hamburg um der Angelegenheit auf den Grund zu gehen.
Ja, es gibt eine Menge Situationskomik, sehr überzogene und witzige Schilderungen (mir gefiel die Asche, also das Ende) trotzdem trifft dies nicht so ganz meine persönliche, subjektive Präferenz.

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Lyons Creek 3 - Jordan und Shawn

Lyons Creek Broken Promises
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Auch ohne die ursprüngliche Reihe um die Familie Lyons zu kennen habe ich mich schnell in den Kosmos um das Kleinstädtchen Lyons Creek zurecht gefunden. Das Setting ist malerisch, der Schreibstil angenehm ...

Auch ohne die ursprüngliche Reihe um die Familie Lyons zu kennen habe ich mich schnell in den Kosmos um das Kleinstädtchen Lyons Creek zurecht gefunden. Das Setting ist malerisch, der Schreibstil angenehm und die Charaktere sympathisch sodass ein stimmiges Bild entsteht.
Jordan ist auf der Flucht und lebt seit Jahren komplett in der Anonymität. Als sie erneut untertauchen muss stößt sie auf ein Stellenangebot von Foodbloggerin und Rancherin Brianna aus Lyons Creek. Ohne Ahnung von Kühen aber mit umso mehr Engagement beginnt sie ihren Job als Melkerin. Als bald darauf mysteriöse Vorfälle in Lyons Creek geschehen gerät sie ins Visier von Polizeichef Shawn.
Shawn ist sympathisch aber sein Verhalten bzgl. Privatleben und Job konnte mich nicht wirklich überzeugen. Der für mich durchgehend größte störende Punkt war der Umgang mit der Milch (melken, Aufbewahrung, Verarbeitung usw). Liegt vielleicht daran dass ich ein wenig Einblick in die Landwirtschaft habe und es mir dadurch extrem auffiel (und mich nervte).
Insgesamt aber unterhaltsam, ein wenig spicy - alles in allem ein nettes Lesevergnügen mit kleinen Schwächen

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