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Veröffentlicht am 17.12.2025

Cosy Weihnachtsstory für Swifties

Schneeflockenfunkeln
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Für Swifties in Weihnachtsstimmung genau das richtige...
Positiv:
nette, vorweihnachtliche Kleinstadtatmosphäre (auch wenn oft nicht allzu realistisch)
eigentlich sympathische Charaktere und ein zwar ...

Für Swifties in Weihnachtsstimmung genau das richtige...
Positiv:
nette, vorweihnachtliche Kleinstadtatmosphäre (auch wenn oft nicht allzu realistisch)
eigentlich sympathische Charaktere und ein zwar vorhersehbarer aber passender Plot
Cosy für zwischendurch in der Adventszeit

Nervig
Warum nimmt Taylor Swift solch einen großen Raum ein?? Lynn agiert als ein Teeniehaftes Fangirl hoch zwei
Mal agiert sie recht abgeklärt und wirkt lebenserfahren wie eine Dreißigjährige (sooo viele aber schlecht gelaufene Dates usw) ist aber erst Dreiundzwanzig! und benimmt sich oft wie 14 (okay, 16).
Taylor Swift ist erfolgreich, ich habe nichts gegen sie oder ihre Fans aber brauche keine Details über ihre Fandom, Kettchen basteln, seitenlange Analysen ihrer Lieder usw

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Achtsamkeit unter neuem Namen

Glimmer
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Ich sag es mal wie es ist - auch dieser Autor hat das Rad nicht neu erfunden. Natürlich ist das nicht überraschend, gibt es doch gerade auf diesem Gebiet inzwischen viele Ratgeber.
Dieses Buch und seine ...

Ich sag es mal wie es ist - auch dieser Autor hat das Rad nicht neu erfunden. Natürlich ist das nicht überraschend, gibt es doch gerade auf diesem Gebiet inzwischen viele Ratgeber.
Dieses Buch und seine Ansätze gefallen mir grundsätzlich, gut empfinde ich die Ausrichtung auf die positiven Empfindungen und Erlebnisse.
Daher ist das Zauberwort eigentlich weniger Glimmer sondern eher Achtsamkeit. Gerade wer neu in der Materie ist, zieht also durchaus Ergebnisse aus diesem Buch egal welche Namen man diesen Taten gibt.
Wer sich ein wenig mit Psychologie beschäftigt weiß um die genaue Definition von Trigger - hier (wie leider in vielen Lifestyle Ratgebern) wird das Wort fast inflationär verwendet, in der Bedeutung von mich nervt/stresst etwas. Nein, das ist noch nicht triggern!
Der Autor schreibt in einem lockeren, gut verständlichen Stil - ergänzt mit vielen Erfahrungsberichten. Gestört hat mich dabei nur die häufige Eigenwerbung (Links zu Videos und zur kostenpflichtigen Hypnose App des Autors).
Mein Fazit ist daher durchwachsen. Zum einen die positive Ausrichtung auf Glimmer = Achtsamkeit, dagegen die vielen "Trigger" und die Eigenwwrbung.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Ella bleibt leider recht farblos

Die Malerin im Birkenwald
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Das wunderschöne Cover hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Dann noch der Klappentext – Worpswede… dieser Ort reizt mich schon lange, ein Besuch der Künstlerkolonie wird hoffentlich bald umgesetzt.
Ella, ...

Das wunderschöne Cover hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Dann noch der Klappentext – Worpswede… dieser Ort reizt mich schon lange, ein Besuch der Künstlerkolonie wird hoffentlich bald umgesetzt.
Ella, eine junge ambitionierte Malerin Anfang 20 steht kurz vor ihrer Hochzeit. Da ihr als Frau 1899 der Besuch der Kunstakademie Düsseldorf verwehrt wird besucht sie einen Sommermalkurs in Worpswede. Allein die Tatsache ein „Malweib“ werden zu wollen, alleine nach Worpswede zu reisen und ja nicht ihren guten Ruf zu ruinieren bedeuten ein großes Wohlwollen und Unterstützung von Seiten ihrer Eltern und ihres Verlobten. Das was für uns als Frau heute selbstverständlich ist (trotz der immer noch in vieler Hinsicht geltenden gesellschaftlichen Unterschiede) war damals weitestgehend fernes Wunschdenken.
Die Autorin schafft es hervorragend die Stimmung jener Zeit und das im Gegensatz hierzu „freiere Leben“ in Worpswede darzustellen. Die realen Künstler werden sehr stimmig in die Geschichte eingebunden, ich persönlich liebe es parallel zum lesen ergänzend die Fakten zu den Personen, Orten und genannten Bildern nachlesen zu können.
Leider blieb mir die Protagonisten Ella absolut fern, mir fehlte bei ihrer Person die Tiefe, manches passte zeitlich nicht so ganz oder blieb absolut oberflächlich (z.B. die Zeiten zwischen den Besuchen in Worpswede). Der erst späte, sehr kurze Kontakt mit Luc – die Beziehung zwischen den beiden nehme ich ihr genauso wenig ab wie die leider kaum dargestellte Entstehung ihrer abschließenden Entscheidung.
Da mir die Schilderungen von Worpswede und der Künstlerkolonie dagegen sehr gut gefallen haben vergebe ich drei Sterne.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Alles nichts oder?

Dr. No
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Ich habe größten Respekt vor dem Übersetzer sowie dem Lektor dieses Romans. Die Geschichte ist so absurd und voller wissenschaftlicher Anspielungen, irgendwann habe ich aufgehört die Begriffe zu googeln ...

Ich habe größten Respekt vor dem Übersetzer sowie dem Lektor dieses Romans. Die Geschichte ist so absurd und voller wissenschaftlicher Anspielungen, irgendwann habe ich aufgehört die Begriffe zu googeln und Wikipedia geschlossen. Einfach hinnehmen und dem Wortwitz genießen.
Der Autor schafft es, immer und immer wieder mit nichts die schrägsten Wortwitze zu schaffen. Dazu die clevere Einbindung historischer bzw. wissenschaftlicher Fakten.
Diese Dichte bedeutet dass das Buch - meiner Meinung nach - nur langsam gelesen werden kann (und man sich trotzdem oft genug fragt was genau war hier jetzt der Witz?)
Die Geschichte um Professor Wala Kitu, Experte für Nichts und dem superreichen Superschurken John Sill ist einfach nur verrückt. Da erscheint der einbeinige Hund ja fast schon normal.
In gewisser Weise unterhaltsam über lange Strecken jedoch anstrengend - auf jeden Fall versteht der Autor sein Handwerk. Ob ich andere, hochgelobte Bücher von ihm lesen würde? Nicht in naher Zukunft.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Verzicht- der neue Luxus

Kater Brown und die Klostermorde
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Alexandra ist Reisejournalistin und darf das neu eröffnete Klosterhotel "Zur inneren Einkehr" für einen Bericht testen. Sie mag den ihr bekannten Journalisten Tobias nicht, der ebenfalls anwesend ist (ach ...

Alexandra ist Reisejournalistin und darf das neu eröffnete Klosterhotel "Zur inneren Einkehr" für einen Bericht testen. Sie mag den ihr bekannten Journalisten Tobias nicht, der ebenfalls anwesend ist (ach was), sondern die extrem spartanischen Abläufe im Hotel sind auch gewöhnungsbedürftig. Die Mönche sind höflich, lieb und hilfsbereit, aber der cholerische Unternehmer Bernd Wilden bringt sie an ihre Grenzen, war sein Tod wirklich nur ein Unfall?
Mit der diskreten Unterstützung von Klosterkater "Kater Brown" kommen Alexandra und Tobias dem Mörder auf die Spur.
Zwar schnell zu lesen aber leider bleiben die Protagonisten blass, man erfährt kaum etwas über sie. Und der Kater? Ja, er ist dezent eingebunden und gut getroffen aber Titelgebend für die Reihe? Übertrieben aber klingt natürlich gut.
Schlimm war die Darstellung der Ermittlungen. Der Polizist macht ein paar Fotos und lässt die Leiche ohne weitere Untersuchungen abholen. Die Journalisten kontrollieren vorher schnell die Taschen, unterschlagen Beweismaterial und verhören die Hotelgäste. Klar, so läuft das in der Eifel.

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