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Veröffentlicht am 28.09.2025

Good Spirits

Good Spirits
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Das Cover:
Ein typisches Wohlfühl-Cover, das sofort Lust macht, ins Buch zu greifen. Es passt perfekt zu Borisons Stil. Sanft, gemütlich und im gezeichneten Stil passt es super zu den anderen der Autorin.

Meine ...

Das Cover:
Ein typisches Wohlfühl-Cover, das sofort Lust macht, ins Buch zu greifen. Es passt perfekt zu Borisons Stil. Sanft, gemütlich und im gezeichneten Stil passt es super zu den anderen der Autorin.

Meine Meinung:
Ich habe schon Bücher von B.K. Borison gelesen und mochte ihren Schreibstil immer: leicht, gefühlvoll, mit genau dem richtigen Maß an Humor und Herz. Good Spirits reiht sich da wunderbar ein, bringt aber noch etwas Neues mit: einen Fantasy-Anteil, der der Geschichte eine besondere Tiefe verleiht.

Was ich besonders mochte: Die Figuren. Harriet ist offen, warmherzig und authentisch, jemand bei dem man sofort das Gefühl hat, sie zu kennen.

Nolan dagegen wirkt ruhig, fast verschlossen, und gerade das macht seine Entwicklung so spannend. Ihre Beziehung entwickelt sich langsam, voller ehrlicher Momente und kleiner Gesten, ohne künstliches Drama. Das hat mich sehr berührt.

Für mich hat Good Spirits genau das, was ich mir von einer guten Liebesgeschichte wünsche: Tiefe und Wärme zugleich. Die Mischung aus Cosy Romance und magischem Einschlag hat mir besonders gefallen. Es wird nicht nur eine Liebesgeschichte erzählt, sondern auch eine kleine, feine Geschichte über Vertrauen, Selbstfindung und das Loslassen von Angst.

Ich fand es toll, wie sich Borison auf Gefühle konzentriert hat, ohne dass die Handlung an Tempo verliert. Die Atmosphäre ist so sanft und heimelig, fast wie eine kuschelige Geschichte für den Herbst. Der Fantasy-Aspekt gibt dem Ganzen zudem eine besondere Note es ist nicht einfach nur eine Liebesgeschichte, sondern eine, die einen ein Stück weit verzaubert zurücklässt.

Mein Fazit:
Good Spirits ist für mich ein besonderes Buch. Warmherzig, gefühlvoll, mit einer kleinen Prise Magie. Borison hat es geschafft, eine Geschichte zu schreiben, die leicht zu lesen ist, aber trotzdem Tiefgang hat. Genau diese Mischung macht es für mich zu einem ihrer besten Werke bisher.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Cozy Crime

Das Geheimnis der weißen Weihnacht
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Das Cover:
Perfektes Winter-Cosy-Krimi-Cover: Schnee, Frost, diese stillen Hügel in den Cotswolds – man sieht das Ding in der Hand und möchte sofort eine Tasse Tee, Kerzenlicht und ruhige Abende. Das Cover ...

Das Cover:
Perfektes Winter-Cosy-Krimi-Cover: Schnee, Frost, diese stillen Hügel in den Cotswolds – man sieht das Ding in der Hand und möchte sofort eine Tasse Tee, Kerzenlicht und ruhige Abende. Das Cover verspricht: Hier geht es um Geheimnisse im Schnee, und dieser Zauber funktioniert schon allein optisch.

Meine Meinung:
Cozy Crime zur Weihnachtszeit? Alles klar, bin dabei. Malnwas Neues. So bin ich also ohne große Erwartungen an das Buch herangegangen.

Mrs. Bradley, Beatrice Adela Bradley, ist eine dieser klassischen Detektivfiguren, die ich liebe. Scharfsinnig, psychiatrisch geschult, und trotzdem mit einer Wärme und einem Blick fürs Zwischenmenschliche.

In Das Geheimnis der weißen Weihnacht lässt sie London hinter sich und verbringt Weihnachten bei ihrem Neffen. Schon von Anfang an spürt man: Weihnachten in den Cotswolds ist kein gemütliches Fest, sondern ein Auftakt für Gerüchte, alte Wunden und zunehmende Gefahr.

Die Ausgangssituation ist wunderbar aufgebaut: ein abgelegenes Haus im Schnee, Gäste, von außen scheinbar festlich versammelt und dann beginnen Drohbriefe, seltsame Vorfälle im Wald, und schließlich ein Mord. Mrs. Bradley muss kombinieren, zuhören, einschätzen und das alles ohne modernen Schnickschnack, sondern mit Geduld, Beobachtungsgabe und klassischem Detektivgeist.

Was mir besonders gefällt: Die Geschichte ist herbstlich-weihnachtlich in der Stimmung, aber nicht übertrieben liebevoll. Der Schnee, das Fest, die lodernden Kamine sind Kulisse und Stimmung zugleich. Das ist ein Weihnachtstitel, bei dem man die Kälte draußen spürt und drinnen das leise Knistern von Geheimnissen.

Die Charaktere sind zahlreich und bunt gemischt. Der Neffe (dessen Haus sie besucht), die Gäste, die Nachbarn, und natürlich Mrs. Bradley selbst, deren Geist und Psychologie den Kern tragen. Ihr Beobachtungssinn und ihre Herangehensweise sind ruhig, kein Action-Krimi, sondern einer, der leise Spannung erzeugt. Manchmal zieht es sich, wenn Dialoge in altertümlicher Sprache die Details erklären, aber gerade das gehört auch zum Charme des Ganzen.

Mein Fazit:
Das Geheimnis der weißen Weihnacht ist ein wunderbarer Cosy Crime für die Weihnachtszeit: ein klassischer Kriminalfall mit Schnee, Geheimnissen und Winteratmosphäre. Wer auf moderne Thriller mit Hochspannung steht, wird hier vielleicht ruhigeres Tempo und viel Detektivarbeit vorfinden – aber ich finde genau das macht den Reiz aus. Ein Krimi, den man gerne unterm Lichtschatten liest, mit Schneeflocken draußen und Herzklopfen beim Nachdenken über mögliche Verdächtige.

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Veröffentlicht am 27.09.2025

Weihnachtlich

Zwölf Dates bis Weihnachten
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Das Cover:
Festlich, ein bisschen Glamour, gemütlich. Typisch Cozy-Christmas-Romance, und es macht sofort Lust auf Lichterketten, Plätzchen und Herzklopfen.

Meine Meinung:
Ich liebe Weihnachten. Ich liebe ...

Das Cover:
Festlich, ein bisschen Glamour, gemütlich. Typisch Cozy-Christmas-Romance, und es macht sofort Lust auf Lichterketten, Plätzchen und Herzklopfen.

Meine Meinung:
Ich liebe Weihnachten. Ich liebe Weihnachtsromane. Also bin ich da leicht zu begeistern.

Die Ausgangssituation ist perfekt fürs Weihnachtschaos: Arden, ein Teenistar, die vor Jahren ihre Heimatstadt verlassen hat, kehrt zurück, aber nicht einfach so. Sie braucht einen Plan, um ihre Karriere zu sichern, und bietet Caroline, ihrer ehemaligen besten Freundin, ein Fake-Dating bis Weihnachten an.

Besonders schön ist die weihnachtliche Stimmung, die sich durch das ganze Buch zieht: vom geschmückten Marktplatz über gemeinsame Traditionen bis hin zu den Dates, die immer einen Hauch von Winterzauber tragen. Es sind diese kleinen Szenen mit Kakao, funkelnden Lichtern oder vertrauten Gesten, die den Zauber der Adventszeit einfangen. Das Setting ist nicht nur Kulisse, sondern verstärkt das Gefühl von Nähe, Heimkommen und Wärme.

Zwölf Tage unter einem Arrangement: Die Vorweihnachtszeit ist ein perfekter Rahmen für Wärme, Konflikte und Nähe. Jeder Tag, jede Verabredung bringt neue Einsichten, kleine Momente, die sich in Herzgegend festsetzen. Caroline wirkt nicht wie die "Zurück Gelassene", sondern wie jemand mit eigenen Träumen und Stärke. Und Arden? Karriere, Glamour und Kamera sind groß, aber die Unsicherheit und die Sehnsucht nach Echtheit sind ebenso spürbar.

Mein Fazit:
Zwölf Dates bis Weihnachten ist das, was man sich in der Adventszeit wünscht: eine Geschichte, die vor Lichterglanz, Tannenduft und besonderen Momenten nur so sprüht. Warmherzig, mit echten Gefühlen und genug Tiefe, dass es nicht in reinen Kitsch abrutscht. Klare Empfehlung auch in der frühen Vorweihnachtszeit.

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Veröffentlicht am 27.09.2025

One song apart

One song apart - London Hearts 1
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Das Cover:
Passt wubderbar zur Atmosphäre und ich liebe den gezeichneten Stil, auch wenn es natürlich oft vorkommt zur Zeit, finde ich es einfach schön gemacht.


Meine Meinung:
Quinn ist 18 und hat den ...

Das Cover:
Passt wubderbar zur Atmosphäre und ich liebe den gezeichneten Stil, auch wenn es natürlich oft vorkommt zur Zeit, finde ich es einfach schön gemacht.


Meine Meinung:
Quinn ist 18 und hat den Traum, Journalistin zu werden. Um genau das zu erreichen, zieht sie nach London und landet in der Redaktion eines Gossip-Magazins. Nicht gerade das, was sie sich vorgestellt hat, aber Realität. Ihr großer Fehler zu Beginn, eine Falschmeldung über Popstar Milo Bricks, wirft sie aus der Bahn. Um das zu korrigieren, muss sie ihm näherkommen, begleitet ihn auf Interviews, lernt sein Leben hinter der Bühne kennen … und plötzlich ist da dieser Funke.

Quinn ist sympathisch: Ehrgeizig, etwas überdenkend, mit dem Drang, alles richtig zu machen und gleichzeitig kämpft sie mit Selbstzweifeln, Erwartungen und der Angst, nicht genug zu sein.

Milo ist der Popstar, wie man ihn aus dem Klappentext erwartet. Charismatisch und gefeiert, aber nach und nach zeigt sich, dass hinter dem Image ein echter Mensch mit Unsicherheiten steckt: Familie, Privatsphäre, Erwartungen, viele Schichten, die man nach und nach freilegt.

Was besonders gut funktioniert: Das WG-Setting mit Gemma, Neve, Pippa und den ganzen Nebendarstellern. Sie bringen Herz, Spaß und Leben hinein, geben Quinn Halt und machen das Zuhausegefühl fühlbar. Der Wechsel zwischen Quinns und Milos Perspektive macht vieles lebendiger. Man erlebt, wie sich Gefühle einschleichen udn Vertrauen langsam wächst.

Kritisch finde ich, dass gegen Ende die emotionale Entwicklung an manchen Stellen ziemlich schnell voranschreitet: Ein Kuss hier, ein Date da, manchmal hätte ich mir mehr Raum gewünscht, mehr Gespräche, die Tiefe schaffen. Außerdem war der dramatische Moment kurz vorhersehbar, kein Dealbreaker, aber auffällig.

Der Stil ist leicht und angenehm, flüssig zu lesen. London im Herbst wird wunderbar eingefangen. Regen, warme Lichter, Gemeinschaft, aber auch Einsamkeit und Unsicherheit. Alles hängt so schön in der Luft, dass man die Geschichte richtig gern lebt.

Mein Fazit:
One Song Apart ist für mich ein gelungenes Herzensbuch, das cozy und glamourös verbindet. Es ist nicht perfekt, aber die Emotionen sind echt, die Figuren fühlbar und die Atmosphäre bezaubernd. Für alle, die Slow-Burn, Popstar-Romance und WG-Liebe mögen, ist das ein großes „Ja“.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Temporary Wife

The Temporary Wife
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Das Cover:
Angelehnt an Band eins sieht es fast zu düster aus för die Geschichte, die sich hier verbirgt. Dennoch passen die Symbole sehr gut.

Meine Meinung:
The Temporary Wife ist Band zwei der Windsors-Reihe, ...

Das Cover:
Angelehnt an Band eins sieht es fast zu düster aus för die Geschichte, die sich hier verbirgt. Dennoch passen die Symbole sehr gut.

Meine Meinung:
The Temporary Wife ist Band zwei der Windsors-Reihe, technisch gesehen völlig unabhängig lesbar, auch wenn man inhaltlich den besten Vibe bekommt, wenn man Band eins kennt, da beide Bände zeitweise parallel zueinander spielen. Die großen "Konflikte" spoilern die Bücher aber nicht.

Im Zentrum stehen Luca Windsor und Valentina Diaz: Er der gefühlsstarke, aber kontrollierte Erbe eines Imperiums, sie die brillante „Ice Queen“-Assistentin mit tragischer Vergangenheit und unnahbarer Aura. Die Chemie zwischen beiden ist sofort spürbar, hart wie Stahl und schmelzend in einem Moment, wenn sie sich unbeobachtet begegnen.

Die Ausgangslage: Eine geheime Ehe mit klaren Regeln, um der arrangierten Ehe seiner Großmutter zu entgehen, ist clever aufgebaut. Aber was als Arrangement beginnt, knallt einen sprichwörtlich um.
Es entwickelt sich ein emotionaler Tanz voller Leidenschaft, Misstrauen und dem Versuch, sich selbst wiederzufinden. Gerade Valentina zeigt, wie viel Stärke in Verletzlichkeit liegt. Und Luca? Er hat mich überrascht. Seine stille Entschlossenheit, seine Fürsorge, seine Unfähigkeit, sie loslassen zu wollen... das hat mich richtig erwischt.

Die ernsten Themen, die hier angesprochen wurden, u.a. Familienerbe, Depression, Erwartungen, sind clever in die emotionale Geschichte eingebunden. Sie tragen Tiefe, ohne die Spannung zu bremsen.

Mein Fazit:
The Temporary Wife ist eine perfekte Mischung aus emotionaler Tiefe, prickelnder Spannung und großer Liebesgeschichte im Business-Kontext. Luca und Valentina als Helden? Eine Wucht. Der Weg, wie sie sich finden, ist bittersüß, intensiv und macbt definitiv Lust auf die Geschichte des nächsten Windsor Bruders.

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