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Veröffentlicht am 10.09.2025

Spannende Sprachen und Geheimnisse der Drachen

Die Sprache der Drachen
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Vivien Featherswallow ist eine begabte Linguistin und hofft auf ein prestigeträchtiges Praktikum an der Akademie für Drachensprachen, als unerwartete Ereignisse sie dazu treiben, eine schwere Straftat ...

Vivien Featherswallow ist eine begabte Linguistin und hofft auf ein prestigeträchtiges Praktikum an der Akademie für Drachensprachen, als unerwartete Ereignisse sie dazu treiben, eine schwere Straftat zu begehen. Sie bekommt aber eine Chance, sich und ihre Familie vor der Strafe zu beschützen: Eine außergewöhnliche Drachensprache könnte viele Geheimnisse der Drachen enthüllen und Vivien soll sie entschlüsseln.

Es hat ein wenig gedauert, bis ich mich in der Welt zurechtgefunden habe, in der Drachen und Menschen mehr oder weniger friedlich miteinander leben. Das Klassensystem bietet den Charakteren Motiv und Motivation für einige ihrer Handlungen; entweder sie strengen sich besonders an, um die Vorzüge der ersten oder zweiten Klasse zu behalten, oder sie verachten die Regierung wegen der Ungerechtigkeit, die in diesem System vorherrscht. Dieses System hat mit den Regelungen für Drachen aber gar nicht so viel zu tun, es sorgt nur für zusätzlichen Konflikt in der Geschichte, weil es die Menschen direkt betrifft. Wie zum Beispiel Vivien, die hart daran gearbeitet hat, um sich für ein Studium an der Akademie zu qualifizieren, damit sie in der zweiten Klasse bleibt.

Die Drachen und ihre Sprachen fand ich sehr interessant und auch, wie Vivien daran arbeitet, eine unbekannte Drachensprache zu verstehen. Dabei lernt man viel über die Drachen und nach und nach verändert es auch Viviens Weltbild, denn sie kennt zwar schon zu Beginn des Buches einige Drachensprachen, doch hatte sie bisher kaum Kontakt zu Drachen und sie war auch viel zu sehr mit ihrem Studium beschäftigt, um sich noch um andere Angelegenheiten zu kümmern. Und jetzt ist sie ebenfalls verzweifelt und versucht, ihre Familie zu retten, daher muss sie überlegen, wie sie ihre Prioritäten setzt. Ich konnte ihren inneren Konflikt gut nachvollziehen, denn da kämpfen Emotionen und Angst mit schlechtem Gewissen und dem Wunsch, das Richtige zu tun.

Ich fand ihre Geschichte schon durchgehend spannend, besonders als die Drachen auch ein bisschen mehr Raum in der Handlung eingenommen haben. Vivien fand ich zwischendurch auch ein klein wenig anstrengend, weil sie sich viel Zeit lässt, aber ich hatte auch Verständnis für ihre Gefühle und Taten. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Spannender Einstieg in neue Fantasy-Welt

Heart of Night and Fire
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Zarya lebte ihr ganzes Leben in Gefangenschaft und flieht daher bei der ersten Chance, die sich ihr bietet. Sie kennt die Welt draußen nur aus Büchern und freut sich schon auf ihre erste eigene Liebesgeschichte, ...

Zarya lebte ihr ganzes Leben in Gefangenschaft und flieht daher bei der ersten Chance, die sich ihr bietet. Sie kennt die Welt draußen nur aus Büchern und freut sich schon auf ihre erste eigene Liebesgeschichte, aber eigentlich hat sie keine Ahnung, in welche Gefahr sie sich begibt und aus welchem Grund sie eigentlich all die Jahre gefangen gehalten wurde.

Besonders am Anfang fand ich Zarya ziemlich anstrengend, weil sie kaum über die Konsequenzen ihrer Handlungen nachdenkt und sich unüberlegt in Schwierigkeiten bringt. Aber ich konnte sie auch ein wenig verstehen, weil sie sich so verzweifelt nach Freiheit und Veränderung sehnt. Sie will viel lernen, nutzt ihre Fähigkeiten als Kriegerin im Kampf gegen die Dämonen, die die Stadt bedrohen, in der sie unterkommt, und knüpft neue Kontakte, denen sie auch etwas schnell vertraut.

In der magischen Welt gibt es einige originelle neue Ideen, während andere Details ziemlich vorhersehbar sind. Mit indischer und südasiatischer Fantasy kenne ich mich nicht besonders aus und habe die Kultur dann eher hier und da in Kleidung, Beziehungen und Bräuchen wiedererkannt, aber mir ist vermutlich auch noch sehr viel entgangen.

Insgesamt hat mir die Geschichte ganz gut gefallen, auch wenn sie sich meiner Meinung nach im Mittelteil etwas gezogen hat, und zum Ende hin konnte es mich die Handlung irgendwie nicht so richtig mitreißen. Trotzdem bin ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzungen, in denen man hoffentlich noch mehr von der Welt sehen wird!

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Veröffentlicht am 17.08.2025

Spannende Fortsetzung - Die Revolution beginnt!

Iron Widow - Seele in Ketten
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Es geht genau dort weiter, wo wir am Ende des Vorgängers stehengeblieben sind und man ist sofort wieder mitten im Geschehen. Den ersten Band habe ich vor etwa zwei Jahren gelesen und hatte gar keine Probleme, ...

Es geht genau dort weiter, wo wir am Ende des Vorgängers stehengeblieben sind und man ist sofort wieder mitten im Geschehen. Den ersten Band habe ich vor etwa zwei Jahren gelesen und hatte gar keine Probleme, wieder in die Handlung zu finden, denn die bisherigen Ereignisse sind nach wie vor relevant und werden öfter thematisiert.

Insgesamt geht die Handlung schon in eine etwas andere Richtung als bisher. Für Zetian stand die Unterdrückung der Frauen im Vordergrund und sie hat für ihr eigenes Überleben gekämpft, nun ist Qin Zheng da, um fortzuführen, was Zetian angefangen hat: Eine Revolution. Darum geht es in diesem Buch auch viel mehr um Politik und es gibt schon deutlich weniger Action. Der Krieg gegen die Hunduns ist natürlich immer noch sehr wichtig für das Reich Huaxia, rückt aber schon etwas in den Hintergrund und auch die Pläne, um gegen die Götter vorzugehen, lassen sich ziemlich viel Zeit. Daher hatte ich manchmal schon ein bisschen den Eindruck, dass sich die Handlung etwas in die Länge zieht, obwohl es trotzdem durchgehend spannend ist.

Zetian muss erstmal feststellen, dass ihre Rebellion sie noch nicht zu einer kompetenten Anführerin macht, und Qin Zheng hat auch schon eine bestimmte Rolle für sie vorgesehen, die ihr wieder die Freiheit raubt. Ihre Beziehung zu Qin Zheng ist auf jeden Fall sehr kompliziert, aber auch sehr interessant, weil beide so willensstarke Charaktere sind und weil Zetian seinen politischen Zielen einerseits zustimmt, aber andererseits wird sie wieder zu einer Schachfigur und darf nicht immer ihre eigenen Entscheidungen treffen. Gleichzeitig muss sie nicht nur den Verlust geliebter Personen verkraften, sie kämpft auch noch mit ihrem Gewissen, steht zwischen Macht und Machtlosigkeit und ihre Versuche, sich für Frauenrechte einzusetzen, tragen nicht immer Früchte.

Ich dachte eigentlich, dieses Buch sei der Abschluss einer Dilogie, doch das Ende ist ziemlich offen und verspricht, dass eine "Fortsetzung folgt". Mehr Informationen konnte ich zu einem dritten Band noch nicht finden und hoffe, dass das Buch nicht zu lange auf sich warten lässt!

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Wenn eine Frau von den Sternen träumt

Atmosphere
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Die Geschichte beginnt sehr ereignisreich: Joan arbeitet schon seit Jahren bei der NASA und eine Mission läuft ziemlich aus dem Ruder. Dann springen wir sieben Jahre zurück in die Vergangenheit, zu Joans ...

Die Geschichte beginnt sehr ereignisreich: Joan arbeitet schon seit Jahren bei der NASA und eine Mission läuft ziemlich aus dem Ruder. Dann springen wir sieben Jahre zurück in die Vergangenheit, zu Joans Anfängen bei der NASA, wie sie ihre Kollegen kennenlernt und ihre Träume verfolgt, auch wenn das für Wissenschaftlerinnen in den 80ern gar nicht so einfach ist.

Joan liebt die Sterne und ihre Nichte Frances und hat schon als Professorin für Astrophysik am eigenen Leib erfahren, dass Frauen härter arbeiten müssen. Da sie schon selbst seit ihrer Jugend vom Weltraum träumt, wünscht sie sich, eines Tages ein Vorbild für junge Frauen sein zu können, die ihr Geschlecht nicht mehr als Hindernis sehen sollen.

Sie hat viele junge Kollegen und Kolleginnen, die auch hart arbeiten, aber dann ist da noch das Leben, das sich sowohl bei als auch außerhalb der Arbeit entfaltet. Joan hätte nicht damit gerechnet, dass sie sich auch selbst verlieben würde, und in der Hinsicht entwickelt sich alles langsam, sanft und emotional, weil alles, was sie tun, und alles, was sie sind, wirkt sich auch auf die Arbeit aus.

Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Es geht um Frauen in der Wissenschaft und auch im All, aber auch um Liebe, Familie und Verantwortung. Für mich hat sich das Buch aber ein bisschen zu sehr gezogen, und das trotz der kleinen Zeitsprünge, weil hier schon eine größere Zeitspanne behandelt wird. Außerdem fand ich die Handlung schon ein bisschen vorhersehbar, auch durch den Blick in die Zukunft, durch den man sich einiges zusammenreimen kann.

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Veröffentlicht am 26.07.2025

Spannend, unterhaltsam und schön emotional

Variation – Für immer oder nie
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Allie und Hudson waren beste Freunde, doch nach dem Unfall, bei dem Allies Schwester starb, haben sie sich nicht wiedergesehen. Als Allie sich bei einer Ballettaufführung verletzt, kehrt sie zum ersten ...

Allie und Hudson waren beste Freunde, doch nach dem Unfall, bei dem Allies Schwester starb, haben sie sich nicht wiedergesehen. Als Allie sich bei einer Ballettaufführung verletzt, kehrt sie zum ersten Mal nach Cape Cod zurück und es dauert nicht lange, bis sich ihre Wege wieder kreuzen.

Die Beziehungen in Allies Familie sind schon etwas kompliziert. Der Verlust ihres Vaters und einer ihrer Schwestern war schon schlimm genug und die übrigen drei Schwestern Allie, Eva und Anne müssen sich immer noch mit den hohen Erwartungen ihrer Mutter herumschlagen. Mit ihrer Verletzung muss Allie alles in ihrer Macht Stehende tun, um möglichst schnell auf die Bühne zurückzukehren und hat schon genug Stress, dann kommt noch das Gefühlschaos durch Hudson und seine Nichte dazu, die nicht nur entgegen dem Wunsch ihrer Mutter Ballett lernen will, sondern noch nach ihrer leiblichen Mutter sucht.

Allies Probleme stehen im Vordergrund und bei Hudson ist nicht ganz so viel los. Er muss schauen, ob und wie er seine Nichte unterstützen kann und wie seine berufliche Zukunft aussehen wird, wenn seine Familie ihn in der Nähe braucht.

Eine freudige Überraschung war für mich einer meiner Lieblingstropes: Fake-Dating. Allie und Hudson täuschen eine Beziehung vor und da sie in ihrer Jugend ja eine Weile beste Freunde waren, haben sie dafür auch eine ganz gute Basis. Ihre falsche Beziehung ist nicht so unterhaltsam, aber dafür emotional, weil es sie daran erinnert, wie nah sie einander einst standen, und sie gleichzeitig noch näherbringt.

Es gibt Drama in der Familie, im Ballett und noch mehr, sodass es immer spannend bleibt. Insgesamt fand ich die Geschichte spannend, unterhaltsam und auch schön emotional, und zwar nicht nur in der Liebe. Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin!

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