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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.09.2025

Wenn das Wasser mehr verbirgt, als es zeigt

The summer that broke us (Lifeguard 1)
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Dieses Buch ist wie ein heißer Sommertag an der Küste von Malibu – voller Sonne, Salz, Sehnsucht und dunkler Geheimnisse unter der Oberfläche. Schon nach den ersten Seiten war ich komplett in Suttons Welt ...

Dieses Buch ist wie ein heißer Sommertag an der Küste von Malibu – voller Sonne, Salz, Sehnsucht und dunkler Geheimnisse unter der Oberfläche. Schon nach den ersten Seiten war ich komplett in Suttons Welt versunken. Lifeguard-Training, Strandhaus-Dramen, Partys und gebrochene Herzen – die perfekte Kulisse für eine Geschichte, die viel mehr ist als nur eine Sommerromanze.

Sutton ist eine starke, vielschichtige Protagonistin, deren innerer Konflikt sich intensiv durch die Handlung zieht. Ihr Geheimnis macht die Geschichte durchweg spannend und verleiht ihr eine emotionale Tiefe, die man in typischen Sommergeschichten selten findet. Und dann ist da Ben – geheimnisvoll, unverschämt, aber auch verletzlich. Die Dynamik zwischen den beiden knistert nicht nur, sie brennt.

Besonders gelungen fand ich die Mischung aus Leichtigkeit und düsterer Spannung. Während man sich durch heiße Strandtage und nächtliche Partys treiben lässt, spürt man permanent, dass etwas unter der Oberfläche brodelt. Als es schließlich zur Katastrophe kommt, ist man atemlos – und fragt sich unweigerlich: Was ist wirklich passiert?

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Eine Geschichte über Freiheit, Schmerz und das, was uns verbindet

Daughter of No Worlds (War of Lost Hearts 1)
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Dieses Buch hat mich überrascht – auf eine gute Art. Was auf den ersten Blick nach typischer Fantasy klingt (eine Sklavin mit besonderen Kräften, ein gebrochener Krieger, dunkle Magie), entwickelt sich ...

Dieses Buch hat mich überrascht – auf eine gute Art. Was auf den ersten Blick nach typischer Fantasy klingt (eine Sklavin mit besonderen Kräften, ein gebrochener Krieger, dunkle Magie), entwickelt sich zu einer viel emotionaleren und intensiveren Geschichte, als ich erwartet hatte.

Was mir richtig gut gefallen hat:

Allen voran: Tisaanah. Sie ist keine perfekte Heldin, sondern jemand, der viel erlebt hat und trotzdem weitermacht. Man spürt, wie sehr sie kämpfen musste – nicht nur gegen äußere Feinde, sondern auch gegen ihre eigenen Erinnerungen. Sie hat einen starken Willen, aber auch Angst. Sie ist wütend, verletzlich, und trotzdem immer irgendwie aufrecht. Das hat sie für mich richtig greifbar gemacht.

Auch Max mochte ich mehr, als ich zuerst dachte. Klar, anfangs ist er dieser typische verschlossene Typ mit dunkler Vergangenheit – aber im Laufe der Geschichte zeigt er, wie viel mehr in ihm steckt. Die Beziehung zwischen ihm und Tisaanah entwickelt sich langsam, manchmal rau, aber echt. Kein unnötiger Kitsch, sondern zwei Menschen, die sich erst mal nicht ausstehen können und dann merken, dass sie sich mehr ähneln, als ihnen lieb ist.

Die Welt, in der das alles spielt – vor allem der Mitternachts-Orden – ist spannend. Es ist kein Ort, an dem man sich sicher fühlt, sondern eher einer, bei dem man ständig denkt: Irgendwas stimmt hier nicht. Das hat die Geschichte für mich zusätzlich spannend gemacht. Man merkt, dass dort viel im Hintergrund passiert – Machtspielchen, Intrigen, geheime Pläne.

Was ich nicht ganz so gelungen fand:

Manche Nebenfiguren hätte ich gerne besser kennengelernt. Es gibt ein paar interessante Charaktere, die aber leider zu wenig Raum bekommen. Auch vom Orden hätte ich mir stellenweise mehr Klarheit gewünscht – wie funktioniert das Ganze genau? Welche Rolle spielt Magie wirklich? Da blieb einiges vage.

Und obwohl ich die ruhigen, emotionalen Momente mochte, zog sich der Mittelteil ein wenig. Gerade, wenn man auf den angekündigten Krieg und die große Bedrohung wartet, hätte es ein bisschen mehr Tempo und Spannung geben dürfen.

Auch die Sache mit der dunklen Magie, die Tisaanah und Max „verbindet“, klang anfangs wie ein großes Thema, wurde aber nicht ganz so tief erklärt, wie ich es mir gewünscht hätte. Vielleicht kommt da noch mehr in einem zweiten Band?

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Warum ich auch Band 2 der Reihe verschlungen habe?

Good Girl, Bad Blood
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Weil Pippa einfach eine Heldin ist, mit der man mitfühlt. Sie ist nicht perfekt, sie hat Zweifel und Ängste – und trotzdem stürzt sie sich wieder in die Ermittlungen, obwohl sie doch eigentlich eine Pause ...

Weil Pippa einfach eine Heldin ist, mit der man mitfühlt. Sie ist nicht perfekt, sie hat Zweifel und Ängste – und trotzdem stürzt sie sich wieder in die Ermittlungen, obwohl sie doch eigentlich eine Pause wollte. Das macht sie so nahbar und echt.

Ich fand es mega spannend, wie der Podcast als Erzählmittel eingebaut ist – das hat dem Ganzen eine ganz moderne und authentische Note gegeben. Man fühlt sich direkt dabei, wenn Pippa live an den Geheimnissen von Little Kilton kratzt.

Und genau wie im ersten Band ist die Spannung nonstop da: Man weiß nie, wer Freund oder Feind ist, und es gibt wieder richtig dunkle Geheimnisse, die ans Licht kommen. Dass Pippa dadurch selbst in Gefahr gerät, macht die Geschichte noch intensiver und emotionaler.

Kurz gesagt: Für mich ist die Fortsetzung genauso fesselnd und überraschend wie der erste Teil – ich konnte nicht aufhören zu lesen!

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Mut, Zweifel und die Suche nach der Wahrheit

A Good Girl’s Guide to Murder
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Pippa ist nicht einfach irgendein neugieriges Mädchen, das einen alten Fall nochmal aufrollt. Sie hat Angst, sie ist unsicher – aber sie gibt nicht auf, egal wie schwer es wird. Das hat mich richtig mitgenommen.

Die ...

Pippa ist nicht einfach irgendein neugieriges Mädchen, das einen alten Fall nochmal aufrollt. Sie hat Angst, sie ist unsicher – aber sie gibt nicht auf, egal wie schwer es wird. Das hat mich richtig mitgenommen.

Die Spannung ist so gut gemacht, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Man will unbedingt wissen, was wirklich passiert ist, und die ganze Zeit hat man dieses mulmige Gefühl, dass da noch viel mehr hintersteckt, als alle denken.

Was ich auch super fand: Es geht nicht nur um den Mord, sondern auch darum, wie Menschen mit Trauer, Zweifel und Schuld umgehen. Das macht die Geschichte richtig nahbar und ehrlich.

Und die Wendungen! Ich hab wirklich nicht damit gerechnet, wie sich alles entwickelt. Das hat mich komplett umgehauen.

Kurz gesagt: Das Buch hat mich total gepackt, weil es spannend, emotional und einfach richtig echt ist.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Zwischen Wind und Verrat

The Wind Weaver (The Wind Weaver 1)
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Ich habe das Hörspiel eher zufällig entdeckt und war direkt nach den ersten Minuten voll drin. Die Geschichte fängt ziemlich heftig an – Rhyas Herkunft wird entdeckt, sie soll hingerichtet werden, und ...

Ich habe das Hörspiel eher zufällig entdeckt und war direkt nach den ersten Minuten voll drin. Die Geschichte fängt ziemlich heftig an – Rhyas Herkunft wird entdeckt, sie soll hingerichtet werden, und dann taucht dieser geheimnisvolle General auf und rettet sie im letzten Moment. Ich mag solche düsteren, spannungsgeladenen Einstiege total, das hat mich sofort gepackt.

Was mir besonders gefallen hat, war die Atmosphäre. Man spürt richtig die Kälte der Nordlande, die Bedrohung durch die Welt, in der Rhya lebt, und gleichzeitig diesen Hauch von Magie, der alles durchzieht. Die Idee, dass sie die letzte Windweberin ist, fand ich richtig spannend – irgendwie vertraut, aber trotzdem frisch genug, um neugierig zu machen. Man will einfach wissen, was es mit dieser Kraft auf sich hat und wohin das alles führt.

Auch die Sprecher:innen haben ihren Job echt gut gemacht. Rhya klang glaubwürdig, nicht übertrieben, sondern echt greifbar. Und Scythe – ja, der typische dunkle, grüblerische Typ – hat trotzdem genug Tiefe, dass er nicht wie ein reines Klischee wirkt. Die Dynamik zwischen den beiden war intensiv, ohne kitschig zu sein.

Aber ich muss ehrlich sagen, ein paar Sachen fand ich auch ein bisschen vorhersehbar. Die Sache mit der „Auserwählten“, die plötzlich ihre Kräfte entdecken muss, ist halt ein Klassiker. Funktioniert, klar, aber ich hätte mir ein paar Überraschungen gewünscht. Auch die Liebesgeschichte zwischen Rhya und Scythe war mir an manchen Stellen zu schnell. Da hätte ich gern noch mehr Entwicklung oder Spannung gehabt, bevor es so emotional wurde.

Das Worldbuilding war für meinen Geschmack auch ein bisschen knapp. Es gibt Andeutungen, die neugierig machen – über die Fae, Anwyvn, diese Welt generell – aber vieles bleibt eher vage. Ich hoffe, dass da in der Fortsetzung noch mehr kommt, weil Potenzial ist auf jeden Fall da.

Insgesamt hat mir das Hörspiel aber echt gut gefallen. Es ist spannend, emotional, atmosphärisch dicht und mit einer Hauptfigur, mit der man mitfühlt. Ich würde es definitiv weiterempfehlen, vor allem, wenn man Fantasy mag, die nicht nur actionreich, sondern auch ein bisschen düster und gefühlvoll ist.

Ich freu mich auf den nächsten Teil und bin gespannt, wie sich Rhya und ihre Kräfte weiterentwickeln.

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