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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.09.2025

Wahnsinnig berührend

Herzlauschen
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Die Geschichte der beiden Protagonisten hat mich gefesselt. Eine Sopranistin und ein gehörloser Mann finden zueinander - wie außergewöhnlich und besonders!
Mit sehr viel Empathie und Einfühlungsvermögen ...

Die Geschichte der beiden Protagonisten hat mich gefesselt. Eine Sopranistin und ein gehörloser Mann finden zueinander - wie außergewöhnlich und besonders!
Mit sehr viel Empathie und Einfühlungsvermögen für beide Charaktere erzählt das Autoren-Paar auf leise Weise diese Geschichte aus beiden Perspektiven, was für mich Plus- und Minuspunkt zugleich darstellt.
Einerseits erhält man tiefe Einblicke in das Seelenleben der beiden, andererseits wird man hin und wieder nahezu brutal aus dem Lesestrom und dem Erleben der Gefühlswelt des einen gerissen.
Nichtsdestotrotz empfand ich das Buch als sehr lesenswert und habe es in einer "Nachtschicht" verschlungen!

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Sehr humorvoll!

Mehr Allergien als Freunde
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In weiten Teilen hat Johanna Wack meinen Humor genau getroffen mit ihren komischen, sarkastischen Geschichten, die ich hätte inhalieren können. Sie sind kurzweilig formuliert und man erkennt den ganz besonderen ...

In weiten Teilen hat Johanna Wack meinen Humor genau getroffen mit ihren komischen, sarkastischen Geschichten, die ich hätte inhalieren können. Sie sind kurzweilig formuliert und man erkennt den ganz besonderen Humor der Autorin, die ich mir auch sehr gut auf den Poetry-Slma-Bühnen der Republik vorstellen kann.
Manche Geschichten haben mein Lachzentrum etwas verfehlt, doch so ist es mit Humor - wir haben nicht alle den exakt gleichen.

Ich finde, das Buch ist eine angenehme, lustige Flucht aus dem Alltag mit viel Lachpotenzial.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Sehr ehrlich

Inside
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"Inside" von Boris Becker habe ich mit einer Mischung aus Neugier, Skepsis und Respekt gelesen. Becker öffnet hier tatsächlich Türen, die man sich sonst kaum vorstellen kann: von der Tenniskarriere mit ...

"Inside" von Boris Becker habe ich mit einer Mischung aus Neugier, Skepsis und Respekt gelesen. Becker öffnet hier tatsächlich Türen, die man sich sonst kaum vorstellen kann: von der Tenniskarriere mit schillerndem Ruhm bis in die nüchterne, brutale Realität des Gefängnisalltags. Besonders beeindruckt hat mich, wie direkt er über seine Fehler spricht, ohne dabei in Selbstmitleid zu verfallen. Die Passagen über die Härte des Haftlebens, aber auch über neue Freundschaften und den Wert von Resilienz, haben mich zum Nachdenken gebracht. Sprachlich bleibt das Buch eher schlicht, dafür aber nahbar und authentisch. Meine kleine Kritik: An einigen Stellen hätte ich mir noch mehr Tiefgang in der Reflexion gewünscht – manchmal kratzt er nur an der Oberfläche. Trotzdem: ein bewegendes, ehrliches Buch, das zeigt, wie schmal der Grat zwischen Glanz und Absturz sein kann.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Kreative Umsetzung

Man sieht nur mit der Schnauze gut
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Es war mir eine Freude und ein wahres Lesevergnügen, den äußerst liebenswerten Aspro auf seinen Schnüffel-Abenteuern zu begleiten.
Sowohl humorvoll, als auch tiefgründig und auch ein wenig kriminalistisch ...

Es war mir eine Freude und ein wahres Lesevergnügen, den äußerst liebenswerten Aspro auf seinen Schnüffel-Abenteuern zu begleiten.
Sowohl humorvoll, als auch tiefgründig und auch ein wenig kriminalistisch werden Aspros Geschichten erzählt und ganz still und heimlich schleicht er sich dabei ins Herz der Leser*innen.

Mir gefällt besonders die Idee hinter den Geschichten, sie ist kreativ umgesetzt und sehr angenehm zu lesen!

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Keine leichte Kost

Amazonenbrüste
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Reyhan Sahin lässt ihre Leserschaft in 'Amazonenbrüste' ganz nah an sich heran und in ihr Leben hinein.
Schonungslos offen und in teilweise provokant-derber Sprache berichtet sie über ihre Brustkrebsdiagnose ...

Reyhan Sahin lässt ihre Leserschaft in 'Amazonenbrüste' ganz nah an sich heran und in ihr Leben hinein.
Schonungslos offen und in teilweise provokant-derber Sprache berichtet sie über ihre Brustkrebsdiagnose und die damit einhergehenden Wendungen in ihrem Leben.
Dabei vermittelt sie das Bild einer starken, kämpferischen Frau, scheut sich jedoch auch nicht davor, ungeschönt über Depressionen, Wut und Ängste zu schreiben.

Ihr Weg, das Erlebte im Buch zu vermitteln, ist wohl geprägt von ihrem beruflichen Wirken, die Sprache konnte mich nicht immer ganz überzeugen, jedoch lässt gerade dies das Buch und seine Autorin sehr authentisch wirken. Sie möchte nicht jedem und jeder gefallen, ihr geht es vielmehr darum, sie selbst zu sein.
Ihre ehrliche Offenheit in diesem Buch verdient Respekt und Anerkennung, unabhängig vom subjektiven Gefallen des mitunter provokanten Erzählstils.

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