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Veröffentlicht am 19.09.2025

gelungener Auftakt

Provenzalische Verwicklungen
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Der Pariser Kommissar Pierre Durand ist nach nervenaufreibenden Querelen mit seinem Vorgesetzten quasi in die Provence ausgewandert. In einem kleinen ruhigen Ort arbeitet er als Dorfpolizist und ist wieder ...

Der Pariser Kommissar Pierre Durand ist nach nervenaufreibenden Querelen mit seinem Vorgesetzten quasi in die Provence ausgewandert. In einem kleinen ruhigen Ort arbeitet er als Dorfpolizist und ist wieder zur Ruhe gekommen bis ein mysteriöser Mord seine ganze Aufmerksamkeit fordert. Der lokal bekannte Casanova wird tot in einem Weintank aufgefunden.
Der Schreibstil ist sehr leicht, die Stimmung gerade auch mit den oft skurrilen aber liebevoll gezeichneten Bewohnern von Sainte-Valerie wird wunderbar dargestellt. Mir gefällt das beschriebene Lokalkolorit, natürlich auch die Beschreibungen des typisch provenzalischen Essens.
Pierre ist ein sympathischer Charakter, es läuft nicht immer alles rund aber viele der sonst typischen Stereotypen werden vermieden bzw. nicht extra auffällig herausgestellt. Als Dorfpolizist fehlen ihm die rechtlichen Befugnisse, die Kompetenzen sind jedenfalls vorhanden und werden auch genutzt. Ein rundum gelungener Auftakt einer neuen Krimi-Reihe.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Band 19 - Mia und Jason

Rocky Mountain Heart
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Einmal Independence immer Independence… nach einer Pause habe ich mal wieder ein paar Bände der Reihe gelesen und meiner Meinung nach ist u.a. dieser wieder ein wenig besser als die vorherigen.
Allgemeinmedizinerin ...

Einmal Independence immer Independence… nach einer Pause habe ich mal wieder ein paar Bände der Reihe gelesen und meiner Meinung nach ist u.a. dieser wieder ein wenig besser als die vorherigen.
Allgemeinmedizinerin Mia betreibt seit kurzem mit ihrem Bruder, dem Kinderarzt Lee eine Arztpraxis in Independence. Jason schuftet in mehreren Jobs um den Unterhalt für seine Ex und die beiden gemeinsamen Kinder aufbringen zu können, leider hat sie das volle Sorgerecht und er sieht die Kinder kaum noch. Als er bei seiner vierjährigen Tochter blaue Flecken bemerkt trifft er – wieder einmal – auf Mia. Obwohl er das Vertrauen in Frauen fast vollständig verloren hat lässt er sich auf Mias Hilfe ein und gemeinsam kämpfen sie um seine Kinder.
Mia und Jason sind sehr sympathische Charaktere und die Hilflosigkeit von Jason in dieser schwierigen Situation wird super geschildert. Er ist zwar im Recht aber das Recht ist – noch – nicht auf seiner Seite.
Die vertrauten oft skurrilen Bewohner von Independence spielten ebenfalls eine wichtige Rolle. Mir gefällt es, dass bereits weitere aufkeimende Beziehungen starten und damit das Fundament für weitere Bände gelegt wird. Nett für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Band 18 - Bertha und Lee

Rocky Mountain Doc
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Einmal Independence immer Independence… nach einer Pause habe ich mal wieder ein paar Bände der Reihe gelesen und meiner Meinung nach ist u.a. dieser wieder ein wenig besser als die vorherigen.
Hier hat ...

Einmal Independence immer Independence… nach einer Pause habe ich mal wieder ein paar Bände der Reihe gelesen und meiner Meinung nach ist u.a. dieser wieder ein wenig besser als die vorherigen.
Hier hat mir einfach das Gesamtkonzept sehr gut gefallen. Physiotherapeutin Bertha hat bereits kurze Zeit in Independence gelebt, nach mehreren mysteriösen Todesfällen ihrer Patienten wird ihr in Denver gekündigt. So fiel ihr die Entscheidung leicht auf das Angebot der neuen Ärzte Mia und Lee anzunehmen.
Kinderarzt Lee betreibt seit einiger Zeit mit seiner Schwester Mia, einer Allgemeinmedizinerin die örtliche Arztpraxis und eine Physiotherapeutin würde ihr Angebot nicht nur abrunden sondern den Patienten die unnötig weiten Weg nach Breckenridge ersparen.
Für Lee und Bertha ist es Liebe auf den ersten Blick, ihre Beziehung bzw. ihre Kabbeleien aber auch die Harmonie waren erfrischend anders und sympathisch. Mal etwas anderes als das übliche lange hin und her. Die Geschichte um den Missbrauch von Schmerzmedikamenten (vermutlich in den USA ein viel größeres Thema als bei uns) passte gut in dieses Umfeld.

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Mehrere Fälle, sympathische Figuren - eine gelungene Mischung

Mord in guter Tradition
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Kate Shackleton ist eine sympathische Protagonistin – 31 Jahre alt, offiziell verwitwet aber immer noch auf der Suche nach Informationen über ihren als im ersten Weltkrieg vermissten Ehemann. Da sie über ...

Kate Shackleton ist eine sympathische Protagonistin – 31 Jahre alt, offiziell verwitwet aber immer noch auf der Suche nach Informationen über ihren als im ersten Weltkrieg vermissten Ehemann. Da sie über ihre eigenen Recherchen hinaus bereits etlichen anderen bei der Suche nach vermissten Personen hat helfen können beginnt sie als Privatermittlerin tätig zu werden.
In diesem vierten Band laufen mehrere Fälle parallel oder haben sie teilweise miteinander zu tun? Die Frau eines Zeitungssetzers verschwindet immer wieder für einige Tage, der Mann einer Freundin von Kate wird im Hotel ermordet, auf dessen Geliebte wurde geschossen und Kates Freund Chief Inspector Charles beobachtet in Zusammenarbeit mit dem FBI einen Amerikaner auf Heimatbesuch. Die Option einer fingierten Untreue um eine Scheidung erwirken zu können war mir bereits bekannt...
Locker und leicht geschrieben, die Atmosphäre in England Anfang der 20iger Jahre wird gut geschildert. Zwar hat man bei gewissen Punkten recht schnell eine Vorahnung doch trotzdem gibt es am Ende noch ein paar überraschende Wendungen. Ein typischer Cosy Crime – nicht tiefgründig aber nette Unterhaltung. Diesmal hat sogar Sykes einen etwas größeren Anteil, was ihn direkt als Figur sympathischer macht.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Ein sehr persönlicher Fall für Kate

Mord zur Teestunde
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Kate Shackleton ist eine sympathische Protagonistin – 31 Jahre alt, offiziell verwitwet aber immer noch auf der Suche nach Informationen über ihren als im ersten Weltkrieg vermissten Ehemann. Da sie über ...

Kate Shackleton ist eine sympathische Protagonistin – 31 Jahre alt, offiziell verwitwet aber immer noch auf der Suche nach Informationen über ihren als im ersten Weltkrieg vermissten Ehemann. Da sie über ihre eigenen Recherchen hinaus bereits etlichen anderen bei der Suche nach vermissten Personen hat helfen können beginnt sie als Privatermittlerin tätig zu werden.
Dieser Fall wird für Kate sehr persönlich. Sie wird von einer ihr unbekannten Frau mit der Suche nach deren verschwundenen Ehemann beauftragt, dabei stellt sich heraus das Mary Jane ihre Schwester ist. Kate wurde als Baby adoptiert und hatte nie das Bedürfnis ihre leibliche Familie kennenzulernen. Im Gegensatz zur Polizei glaubt Kate an ein Verbrechen und um ihre Schwester zu unterstützen lassen sie und Sykes nichts unversucht.
Locker und leicht geschrieben, die Atmosphäre in England Anfang der 20iger Jahre wird gut geschildert. Zwar hat man bei gewissen Punkten recht schnell eine Vorahnung doch trotzdem gibt es am Ende noch ein paar überraschende Wendungen. Ein typischer Cosy Crime – nicht tiefgründig aber nette Unterhaltung. Diesmal hat sogar Sykes einen etwas größeren Anteil, was ihn direkt als Figur sympathischer macht.

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