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Veröffentlicht am 23.02.2026

Interessante Fußballfakten

Guinness World Records Fußball Edition
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Da ich mich sehr für Fußball interessiere und ich auch recht neugierig bin, war ich sehr gespannt auf das „Guinness World Records - Fußball Edition“. Vom Inhalt her ist es sehr vielseitig. Es werden bekannte ...

Da ich mich sehr für Fußball interessiere und ich auch recht neugierig bin, war ich sehr gespannt auf das „Guinness World Records - Fußball Edition“. Vom Inhalt her ist es sehr vielseitig. Es werden bekannte Persönlichkeiten wie Messi und Christiano Ronaldo beleuchtet, aber auch unbekanntere wie Cavan Sullivan. Aber auch Vereine oder Wettbewerbe kamen nicht zu kurz. So wurden auch alle Weltmeisterschaften kurz erklärt. Es gab viele interessante Infos, wie zum Beispiel wer der jüngste oder älteste Spieler war, der in Liga xy Tore geschossen hat, die man auch als Fußballfan so sicherlich noch nicht kannte. Zudem wurde auch der Frauenfußball stark mit eingebunden, ebenso kleinere Episoden von zum Beispiel Freestyle-Fußball.
Was ich bemängeln muss, ist dass es einige Fehler in dem Buch gibt, wie zum Beispiel, dass einmal Jahre aufgezählt wurden und dann dabei 20120 stand. Manchmal gab es auch inhaltliche Fehler, wie die Erfolge beim FC Sevilla, die 2006/07 den UEFA Pokal gewonnen haben. In der gesamten Liste wurden die Vereine genannt, wie 2019/20 Inter Mailand, aber 2006/07 stand Spanien. Ja, es war ein rein spanisches Finale, aber die Gegner hießen nicht Spanien, denn das ist ein Land und es war keine WM oder EM, sondern Espanyol Barcelona. Sowas sehe ich als Ungenauigkeiten und kleine Fehlerchen, die leider hin und wieder passiert sind und worüber ich dann gestolpert bin. Alles in allem war es aber ein interessantes Buch mit vielen Fakten, sodass ich vier Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Interessante Story zum Miträtseln

Magic Drowned in Blood
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Bei „Magic Drowned in Blood“ von Christina Rain hat mich vor allem das Cover angelacht und dass es sich um Vampire handelt. Ich lese selten Bücher mit diesen Wesen, meistens mit Dämonen, Hexen, Fae usw.,aber ...

Bei „Magic Drowned in Blood“ von Christina Rain hat mich vor allem das Cover angelacht und dass es sich um Vampire handelt. Ich lese selten Bücher mit diesen Wesen, meistens mit Dämonen, Hexen, Fae usw.,aber da mir der Klapptext zugesagt hatte, habe ich dem Buch eine Chance gegeben und das war auch gut so.
Bei Larks Verwandlung in einen Vampir muss etwas schief gelaufen sein, denn sie ist nur eine Halbvampirin. Dadurch gilt sie als Außenseiterin in ihrer Schule, dem Nightcastle College. Alle drei Jahre wird dort ein Wettstreit ausgeführt, in dem das Königshaus des Nordens Schattengeliebte aussucht. Somit tauchen die Prinzen Loras und Tarabas dort auf und auf einmal ist Lark nicht nur mitten in einen Wettstreit geraten, in dem sie ihr Leben verlieren könnte, sondern auch um ihr Herz.
Der Einstieg war sehr angenehm. Dort wurde erstmal Larks Situation beschrieben, ihr Alltag im College, aber ohne dass es langweilig wurde. Recht schnell wurde dann aber schon der Wettstreit für die Schattengeliebten ausgesprochen, sodass sich dort nichts gezogen hat. Das fand ich sehr angenehm. Auch die Tests selbst fand ich gut gelungen. Es war etwas Spannung da, man konnte durchaus miträtseln und es war schön zu lesen, wie sich Lark entwickelt. Sie hat das Buch über recht viele Selbstzweifel, da sie durch ihre Art nicht bei den Vampiren ganz aufgenommen wird, aber auch nicht mehr zu den Magiern gehört. Sie fühlt sich niemanden zugehörig und ihre Mitschüler zeigen ihr das auch deutlich. Zudem kommt, dass sie deutlich schwächer ist als die vollwertigen Vampire. Dennoch wächst sie an den Aufgaben. Was mich nur an ihr stört, ist dass sobald ein Kerl nett zu ihr ist, sie sofort mit ihm ins Bett hüpft. Sie war da wirklich sehr flexibel und das fand ich etwas anstrengend. Ja, ich verstehe, dass es schwer ist, wenn alle so gemein zu ihr sind und gerade dieser Reece gefährlich war, aber das fand ich doch etwas zu viel. Auch merkwürdig fand ich es, dass sie einen guten Freund hat, mit dem sie manchmal zusammen isst oder ähnliches und kaum startet der Wettbewerb, bei dem es bei einigen Kandidaten tödlich ausgegangen ist, kam er gar nicht mehr vor, nur einmal später kurz, als ob sich die Autorin wieder kurz an ihn erinnert hätte. Das fand ich dann doch merkwürdig, da man meinen müsste, dass er sich nach ihr nach jedem Test erkundigt oder sowas, aber leider nein. Die Charaktere um die Prinzen und um einen Beschützer von ihnen fand ich super. Sie waren alle sehr unterschiedlich und geheimnisvoll, da man noch nicht viel über sie erfährt, sondern nur eine Maske von ihnen sieht. Die Story fand ich echt gut und ich habe mitgerätselt, wie alles zusammenhängt, wer wie kennt und worauf jeder aus ist und auch das Ende war spannend, sodass ich mich auf den nächsten Teil freue. Von mir gibt es vier Sterne.

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Wenige Überraschungen, aber dennoch spannend

These Ancient Flames 1: Awake
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„These Ancient Flames – Awake“ von Melanie Lane klang für mich durchaus interessant, alleine weil ich Drachen liebe und mich immer freue, wenn diese in Bücher vorkommen.
Meiling lebt als Leichwächterin ...

„These Ancient Flames – Awake“ von Melanie Lane klang für mich durchaus interessant, alleine weil ich Drachen liebe und mich immer freue, wenn diese in Bücher vorkommen.
Meiling lebt als Leichwächterin des Prinzen Tao ihr Leben lang im Palast des ersten Kantons und steht der Fürstin und dem Prinzen daher sehr nahe. Sie würde alles für die beiden tun. Als ein anderer Kanton angreift, werden sie ausgerechnet von dessen Fürstensohn Raven gewarnt und können Schlimmeres abwenden. Um einen Krieg zu verhindern, müssen die beiden zusammenarbeiten und die Drachen suchen, die als verstorben gelten. Dabei kommen sich die beiden immer näher.
Ich fand es toll, dass es keine lange Einleitung gab, sondern der Leser direkt in der Geschichte drinnen war. Informationen zu den Kantonen, dem Glauben und allem anderen werden nach und nach in die Geschichte eingeflochten, was ich gut gelungen fand. Dadurch gab es keine Flut an Informationen, die einen überfordern. Allgemein war der Schreibstil angenehm. Die Sätze haben sich leicht lesen lassen, waren nicht zu verschlungen oder gekünstelt. Zudem konnte er mich fast die gesamte Zeit mitreißen und hat meine Neugier hochgehalten. Alleine die spicy Szenen fand ich nicht ganz gelungen, weil es einfach davon zu viel wurde und sie sehr ausführlich beschrieben wurden, was in meinen Augen nicht unbedingt sein musste. Ansonsten hat es aber gut gepasst, da die Gedanken und Emotionen der Charaktere gut rüberkamen. Die Kapitel waren abwechselnd aus der Sicht von Mei und Raven geschrieben, was ich toll fand, denn dadurch hat man beide Charaktere gut kennengelernt und dennoch wurde nicht zu viel vorweggenommen. Sicherlich gab es keine wirklichen Überraschungen, gerade weil ich mir viele Dinge selbst zusammenreimen konnte, aber das fand ich nicht weiter schlimm. Raven und Mei waren an sich recht unterschiedlich, hatten aber auch einige Gemeinsamkeiten, wie dass sie sich beweisen wollten und starke Persönlichkeiten waren. Ich fand es toll, ihre Reise mitzuerleben, gerade die von Raven, da durch seine Kapitel schnell klar war, dass er nicht die Wahrheit sagt. Sein Begleiter Cole und Tao waren sich hingegen sehr ähnlich. Locker, nicht auf den Mund gefallen und haben vieles nicht so Ernst genommen, konnten aber dennoch Ernst sein, was ich echt gut fand. Gerade Tao hat mich immer wieder positiv überrascht, da er manchmal wie ein verzogener Fürstensohn rüberkam, aber dann eifrig die Mission verfolgt hat. Alles in allem fand ich das Buch wirklich toll, bis eben zwei drei kleinere Mängel, weswegen ich vier Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Hat etwas gebraucht, aber dann ziemlich spannend

Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse
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Auf „Palace of Ink & Illusions – Der Kuss der Muse“ von Sabine Schoder habe ich mich tierisch gefreut, nachdem ich von ihr „The Romeo & Juliet Society“ geliebt habe. Außerdem fand ich die Leseprobe sehr ...

Auf „Palace of Ink & Illusions – Der Kuss der Muse“ von Sabine Schoder habe ich mich tierisch gefreut, nachdem ich von ihr „The Romeo & Juliet Society“ geliebt habe. Außerdem fand ich die Leseprobe sehr unterhaltsam.
Liv will ihren Webtoon bei einem Autorenwettbewerb promoten, nachdem sie von der Universität geflogen ist. Sie ahnt nicht, dass sie in ein magisches Spiel gerät, in dem sie Küsse von neun Musen bekommen muss. Dabei kommt sie vor allem Erato, der Muse der Liebe, näher. Aber auch Flame, einem Mitstreiter, kommt sie gefährlich nahe, denn Liebe ist in dem Wettbewerb verboten.
Ich habe relativ lange gebraucht, um in das Buch zu kommen, denn irgendwie ist der Funke anfangs bei mir nicht übergesprungen. Sicherlich war das erste Treffen zwischen Liv und Flame unterhaltsam, gerade der Flug nach Griechenland, aber als sie dort angekommen sind, hat das Buch irgendwie vor sich hingeplätschert. Es gab einige Informationen, wie dieser Wettbewerb aufgebaut ist und ein zwei Sachen kamen mir merkwürdig vor, wie zum Beispiel, dass die Kandidaten selbst eine Prüfung kreieren dürfen, die für jeden aber machbar sein soll, aber die erste geht direkt unter Wasser, wo die Jury aber weiß, dass es einen gibt, der Angst vor dem Wasser hat. Somit bricht die Jury ja schon ihre eigenen Regeln, so theoretisch. Aber gut. Kurz vor der Hälfte hat mich das Buch dann mitnehmen können, weil die Prüfungen aufregend wurden und die Story selbst ziemlich viele Twists gehabt hat, die spannend waren und ich immer mehr wissen wollte. Sicherlich gab es Situationen, die ich nicht ganz so gut gelungen fand, was vor allem die spicy Szenen anging, weil es so plötzlich kam. Natürlich habe ich als Leser das Knistern zwischen Liv und Flame bemerkt, aber dann kam es doch etwas voreilig und irgendwie gestellt rüber. Für mich hatte das nicht ganz gepasst gehabt. Aber die Charaktere waren toll. Sei es Liv, die sehr tollpatschig war, oder Flame, der ziemlich geheimnisvoll rüberkam, aber dessen Schwächen ihn unglaublich sympathisch gemacht haben. Aber auch die Nebencharaptere wie Sawyer fand ich sehr gut gelungen und haben noch das gewisse Extra gebracht.
Mir hat es gefallen, dass es anfangs durchaus lustiger zuging, was vor allem an Liv lag, die jedes Fettnäpfchen mitnimmt, und an ihrem sprechenden Manga, der um keinen Spruch verlegen ist, und gerade die Kombination der beiden war sehr unterhaltsam. Aber auch zwischen Liv und Flame gab es immer wieder Schlagabtäusche, die mich haben schmunzeln lassen. Doch ab der Hälfte wird es langsam immer ernster, weil die Geschichte mehr über die einzelnen Charaktere und dem Wettbewerb preisgibt. Das hat mir sehr gut gefallen und ich war dann richtig in der Geschichte drin, sodass ich es am Ende kaum erwarten kann, den zweiten Band zu lesen. Da es bis dahin aber ein wenig gedauert hat und die spicy Szenen zu gestellt rüberkamen, gebe ich dem Buch vier Sterne.

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Mehr Tiefe und Chemie

The One I Stood Beside
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„The One I Stood Beside“ ist der zweite Teil der „Plain Daisy Ranch“-Reihe von Piper Rayne. Es kann aber unabhängig voneinander gelesen werden, allerdings wird man zu Teil eins dann etwas gespoilert, da ...

„The One I Stood Beside“ ist der zweite Teil der „Plain Daisy Ranch“-Reihe von Piper Rayne. Es kann aber unabhängig voneinander gelesen werden, allerdings wird man zu Teil eins dann etwas gespoilert, da die Bücher aufeinander aufbauen. Nachdem ich den ersten Teil gelesen hatte, aber recht ernüchtert war, war ich auf diesen dennoch recht neugierig, da ich den Charakter von Jude im ersten Band schon sehr interessant fand. Er ist der älteste der Noughton-Brüder und auch der ruhigste, da er nach dem Tod der Mutter viel Verantwortung übernehmen musste. Seine beste Freundin Sadie und er haben eine spezielle Freundschaft und jeder in ihrer Umgebung kennt die Gefühle der beiden füreinander, nur die zwei selbst nicht. Als Sadies Vater stirbt und sie merkt, wie schlecht es um ihre Familienfarm steht, macht Jude ihr einen Antrag, damit sie einen Kredit bekommt, um die Farm zu retten. Doch kann eine Scheinehe zum Happy End führen?
Im ersten Teil habe ich bemängelt, dass die Charaktere keine Tiefe hatten und deren Gefühle nicht richtig rüberkamen. Dies war hier größtenteils anders. Es wurde viel von Judes Innenleben gezeigt, der mit dem Tod der Mutter zu kämpfen hatte und sich nur bei Sadie fallenlassen konnte. Auch in den späteren Jahren hat Jude mehr mit sich selbst ausgemacht, was ich an seinem Charakter mochte. Er hat alle Schritte durchdacht und kam vernünftiger rüber. Außer es ging um Sadie. Da war er doch von seinen Gefühlen für sie getrieben und das hat einen schönen Mix ergeben. Was ich nur nicht mochte, war dass er für andere gerne entschieden hat, was diese wollen oder was besser für sie ist, ohne mit den besagten Leuten zu reden. Sadie sellbst hat für ihre Familie unglaublich viel geopfert und obwohl sie gerade erst den Verlust ihres Vaters zu beklagen hat, kämpft sie um die Farm und zeigt sich sehr stark. Sie tritt für sich ein, nur am Ende fehlt mir dies leider, denn da kam es auch wirklich drauf an. Es gab auch viele tolle Momente bei den Noughtons, wo man den Zusammenhalt wieder gut gespürt hat und ich fand auch das Familiengespräch wieder toll. Das Ende war nicht so gut gelungen, aber das ist in Ordnung, da mich dieses Buch wieder deutlich besser unterhalten hat. Ich gebe dem Buch vier Sterne.

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