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Veröffentlicht am 14.09.2025

Eine charmante Geschichte für zwischendurch

Honeybridge. All Mine
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„Honeybridge – All Mine“ von Pippa Nixon ist eine charmante Geschichte, die sich wunderbar für zwischendurch eignet.

Die Autorin überzeugt mit einem leichten, flüssigen und humorvollen Schreibstil. Ich ...

„Honeybridge – All Mine“ von Pippa Nixon ist eine charmante Geschichte, die sich wunderbar für zwischendurch eignet.

Die Autorin überzeugt mit einem leichten, flüssigen und humorvollen Schreibstil. Ich war schnell mitten im Geschehen und konnte die Small-Town-Vibes sehr genießen.

Mit Isabella hat die Autorin eine toughe und gleichzeitig sympathische Protagonistin geschaffen, die ihren Traum von der Eröffnung eines Restaurants verwirklichen möchte. Ihr Nachbar und Konkurrent Etienne tritt überraschend als Unterstützer auf – und schon bald spüren beide, dass ihre Beziehung weit über reine Freundschaft hinausgehen könnte. Doch warum hält Etienne sie dennoch auf Distanz? Welches Geheimnis trägt er mit sich? Und welchen Weg werden Isabella und Etienne gemeinsam gehen?

Die Charaktere sind insgesamt gut gezeichnet, auch wenn mir an einigen Stellen etwas mehr Tiefe gefehlt hat, um eine wirklich enge Bindung zu ihnen aufzubauen zu können.

Besonders im ersten Drittel konnte mich die Handlung fesseln. Mit derZeit hatte ich jedoch den Eindruck, dass die Geschichte ein wenig ins Stocken geriet. Einzelne Handlungsstränge wirkten nicht ganz stimmig und der Versuch, zusätzliche Spannung zu erzeugen, fühlte sich teilweise eher konstruiert als stimmig an. Die Ereignisse überschlugen sich im letzten Drittel zwar, jedoch ohne dass sich bei mir der gewünschte Spannungsbogen einstellen konnte.

Auch die Beschreibungen des Settings hätten für meinen Geschmack detaillierter ausfallen dürfen. Mehr Einblicke in Isabellas Restaurant oder die Stadt selbst hätten das Bild lebendiger und greifbarer gemacht – so blieb die Umgebung stellenweise blass.

Fazit
Eine insgesamt unterhaltsame Geschichte mit viel Charme und Potenzial, die vor allem durch den lockeren Schreibstil punktet, aber in Tiefe und Spannung noch Luft nach oben lässt.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Klasse Idee & Liebesgeschichte, die mich nicht abholen konnte

Our Infinite Fates
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An „Our Infinite Fates“ von Laura Steven kam man in den letzten Wochen nicht vorbei. Ich habe es überall in SocialMedia und in Buchhandlungen gesehen und so entschied ich mich näher mit dem Buch zu beschäftigen. ...

An „Our Infinite Fates“ von Laura Steven kam man in den letzten Wochen nicht vorbei. Ich habe es überall in SocialMedia und in Buchhandlungen gesehen und so entschied ich mich näher mit dem Buch zu beschäftigen.

Das Cover ist ansprechend & die Beschreibung klingt vielversprechend. So landete das Buch auch in meinem digitalen Buchregal.

Die Geschichte rundum Evelyn und Arden ist eine dramatische Story zwei Liebenden - die mich jedoch nicht komplett erreichen konnte. Wir befinden uns mal in der Gegenwart, mal gibt es Rückblenden in die Vergangenheit. Die Ausschnitte aus der Vergangenheit sorgten bei mir hin und wieder für Verwirrung und störten teilweise den Lesefluss…. Ich konnte mich nur schwer in eine bestimmte Zeit oder Setting reinfühlen und mich somit auf die damaligen Evelyn und Arden kaum einlassen.

Auch hatte ich so meine Problemchen eine Verbindung zu den Charakteren insgesamt aufbauen zu können. Die unter die Haut gehende Liebe, die ich mir vom Klappentext erhofft habe, kam bei mir nur stellenweise an.

Die Idee hinter der Geschichte finde ich super. Zwei Seelen, die sich immer wieder begegnen, egal wann und wo - das hat mich wirklich fasziniert.

Der Handlungsverlauf war spannend, jedoch auch teilweise etwas in die Länge gezogen - so mein Empfinden. Emotional war es besonders, wie unterschiedlich ihre Leben verlaufen - manchmal glücklich, oft aber auch tragisch. Man spürt beim Hören diese Sehnsucht und das Kämpfen gegen das Schicksal sehr intensiv. Vom Ende habe ich mir mehr erhofft.


Fazit: Klasse Idee, interessante Struktur und eine Liebesgeschichte, die mich leider nicht komplett abholen konnte.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Lorelei & Sylvia

A Dark and Drowning Tide
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ch habe mich sehr auf „A Dark Drowning Tide“ von Allison Saft gefreut, denn die Mischung aus düsterer Atmosphäre, Magie und Romantik klang so so vielversprechend. Leider konnte mich das Buch am Ende nicht ...

ch habe mich sehr auf „A Dark Drowning Tide“ von Allison Saft gefreut, denn die Mischung aus düsterer Atmosphäre, Magie und Romantik klang so so vielversprechend. Leider konnte mich das Buch am Ende nicht ganz überzeugen.

Allison Safts Schreibstil ist sehr atmosphärisch. Die Welt, die sie erschafft, hat etwas Mystisches und Melancholisches, das super zu einer dunklen, geheimnisvollen Geschichte passt. Auch einige Charakterdynamiken waren interessant und es gab Momente, in denen mich die Geschichte fesseln konnte.

Allerdings hatte ich insgesamt Schwierigkeiten so richtig in das Buch hineinzufinden. Die Handlung zog sich für meinen Geschmack stellenweise zu sehr und obwohl das Setting großartig war, fehlte mir die emotionale Tiefe bei den Charakteren. Sie konnten mich leider nicht packen und ich konnte einfach keine Verbindung weder zu Lorelei, noch zu Sylvia aufbauen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Charaktere mehr Facetten zeigen oder mich stärker abholen bzw. berühren, was leider nicht der Fall war. Auch der Spannungsbogen bleib für mich leider nicht konstant, was dazu führte, dass ich mich zwischendurch ertappt habe, des Text eher überfliegen zu wollen als ihn wirklich zu genießen.

Fazit
„A Dark and Drowning Tide“ hatte definitiv schöne Momente und ein wirklich wundervolles Setting, aber insgesamt konnte es mich nicht vollständig mitreißen. Für mich persönlich bleibt es ein solides, aber nicht herausragendes Leseerlebnis.

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Veröffentlicht am 14.09.2023

Coole Idee

Snehild - Die Seherin von Midgard
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Leseerlebnis
„Snehild – Die Seherin von Midgard“ wurde von Anne-Marie Vedsø Olesen geschrieben.
Die Beschreibung und die Idee hinter der Geschichte hat mich wirklich sehr neugierig gemacht.

Um was ...

Leseerlebnis
„Snehild – Die Seherin von Midgard“ wurde von Anne-Marie Vedsø Olesen geschrieben.
Die Beschreibung und die Idee hinter der Geschichte hat mich wirklich sehr neugierig gemacht.

Um was geht’s?
In diesem Buch geht es um Snehild. Ihre Geburt war mindestens genauso besonders wie ihr weiterer Werdegang, denn Snehild ist eine Seherin. Sie soll ausgebildet werden, doch nicht jedem gefällt dieser Gedanke und nun muss unsere Heldin relativ schnell lernen auf eigenen Beinen zu stehen. Eine gefährliche Reise beginnt....

Wie hat es mir gefallen?
Anfangs hatte ich Mühe in die Geschichte reinzukommen. Viele fremde Namen... und auch teils (für mich) verworrener Handlungsverlauf. Den Schreibstil hingegen fand ich angenehm und fast schon poetisch. Auch die Settingbeschreibung hat mir gut gefallen. Ich konnte das Beschriebene so richtig vor mir sehen.
Snehild mag ich gerne. Sie ist weder wehleidig, noch zu hart zu sich oder auch später zu ihren Mitmenschen, die sie umgeben. Ihre Entwicklung ist beachtlich.
Andere Charaktere und es gab wirklich viele, wurden in meinen Augen leider nur sehr oberflächlich beschrieben und erhielten nicht die notwendige Tiefe. Dadurch fehlte mir auch häufig das Verständnis für ihre Handlungen oder auch für ihre Gedanken. Schade. Bis zum Schluss ist es mir schwer gefallen eine Verbindung zu den Protas aufzubauen.
Der Handlungsverlauf war in Ordnung, jedoch sehr vorhersehbar. Obwohl es zum Schluss nochmal richtig spannend wurde, konnten meine Erwartungen an diese Story nicht ganz erfüllt werden.

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Veröffentlicht am 04.09.2023

Etwas langatmig, jedoch unterhaltsam und außergewöhnlich

If We Were Villains. Wenn aus Freunden Feinde werden
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Leseerlebnis
Müsste ich „If We Were Villains“ in einem Satz zusammenfassen, würde es mir nicht gelingen. Denn die Geschichte ist so fasettenreich und löste bei mir so viele unterschiedliche Gefühle aus, ...

Leseerlebnis
Müsste ich „If We Were Villains“ in einem Satz zusammenfassen, würde es mir nicht gelingen. Denn die Geschichte ist so fasettenreich und löste bei mir so viele unterschiedliche Gefühle aus, dass es kaum ein Buch schaffte. Gefühle wie … Em, ich verstehe gar nichts … bis … Wow, solch überraschende Wendungen, so spannend, muss unbedingt weiterlesen....
Aber mal von vorne. Der Einstieg ist mir wirklich schwer gefallen. Mit den vielen unterschiedlichen Charakteren, ebenso mit dem Schreibstil hatte ich so meine Probleme. Dies könnte insbesondere an dem großen Theater- und Schauspielanteil liegen, aber auch an den vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten um die es hier ging. Anfangs war ich oft verwirrt und konnte nicht immer auf die Schnelle nachvollziehen um wen oder was es gerade eigentlich ging...
Mit der Zeit wurde es immer besser, wobei ich bis zum Schluss die vielen Dialoge, die sich aus Shakespeare Zitaten zusammensetzten, einfach als zu viel empfand.
Der Handlungsverlauf war überraschend und doch recht komplex. Hätte ich so gar nicht erwartet. Für mich war es erschreckend zu sehen, wie die Freunde sich entwickelt haben und wie es dann zum eigentlichen AUS der Freundschaft kam. Alkohol, Drogen, Angstzustände, Hilfslosigkeit, Gewalt … sind alles Themen, die hier nicht zu kurz kommen und für mich in dieser Altersgruppe der Protagonisten nur schwer zu verarbeiten sind.
Wer der Mörder ist, habe ich geahnt und es kam auch so.
Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, alle haben ihre Stärken und Schwächen. Zwei große Gemeinsamkeiten verbinden sie jedoch sehr stark: Ihre Liebe zum Theater und sie sind nicht leicht durchschaubar.
Zum Schluss hin muss ich sagen, dass ich die Geschichte gut fand, auch wenn ich den Einstieg überhaupt nicht mochte und mit dem Schreibstil so meine Problemchen hatte. Etwas langatmig, aber unterhaltsam und außergewöhnlich.

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