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Veröffentlicht am 16.11.2025

Krimi für zwischendurch

Der Tag, an dem Barbara starb
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Ein netter Krimi, welcher ganz viele Romanzüge aufweist und toll für zwischendurch ist.

Der Start ins Buch beginnt ruhig und man lernt erstmal die Protagonistin Margaret kennen, die im gesamten Buch die ...

Ein netter Krimi, welcher ganz viele Romanzüge aufweist und toll für zwischendurch ist.

Der Start ins Buch beginnt ruhig und man lernt erstmal die Protagonistin Margaret kennen, die im gesamten Buch die Erzählerin ist und im ständigen Dialog mit ihrem verstorbenen Mann steht. Dies ist ganz nett gemacht, war aber mitunter auch anstrengend zu lesen. Schnell wird auch klar, dass Margaret nicht mehr ganz Herrin ihrer Sinne ist und beginnend an Alzheimer/Demenz leidet. Dementsprechend hitzig wird der Fall. Hier ist ein Wechsel von Ermittlungen und Vergessen das Thema, was sich recht in die Länge zieht. Der Erzählstil ist gut zu lesen, nur das Tempo ist etwas zu gemütlich. Für mich war schnell klar, wer der Täter ist, nur das Warum hat sich mir lange nicht erschlossen. Dies war recht gut gemacht und hatte auch spannende Momente. Alle Protagonisten waren recht gut beschrieben, so richtig vorstellen konnte ich sie mir dennoch nicht.

Die Erkrankung Margarets wird hier viel besprochen, was zwar sehr gut gemacht ist, mich aber nicht so abholen konnte.

Für mich war es ein netter Krimi für zwischendurch, konnte mich aber aufgrund der Romanzüge und des langsamen Voranschreitens nicht ganz mitreißen.

Wer aber auf gemütliche Krimis steht, wird hier fündig

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Wahrer Hintergrund mit mäßiger Umsetzung

Greta Grimaldi und der Junge aus dem Schatten
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Ein solider Jugendkrimi, der wahre Hintergründe aufweist, mich jedoch nicht ganz mitreißen konnte.

Der Start ins Buch ist gelungen, wenn auch mir Doktor Grimaldi sehr unsympathisch war, was sich im Laufe ...

Ein solider Jugendkrimi, der wahre Hintergründe aufweist, mich jedoch nicht ganz mitreißen konnte.

Der Start ins Buch ist gelungen, wenn auch mir Doktor Grimaldi sehr unsympathisch war, was sich im Laufe des Buches aber besserte. Seine exzentrische und überhebliche Art zu Beginn des Buches ist sehr gewöhnungsbedürftig. Seine Tochter Greta hingegen wirkt sehr in sich gekehrt trotz ihres Scharfsinns und ihrer Neugier.

Der Schreibstil und das Erzähltempo waren nicht ganz mein Fall, gab es gerade im Mittelteil sehr viele Längen, die nicht spannend waren, sondern nur eine Art Seitenfüller.

Nachdem der Fall in der Realität unaufgeklärt blieb, empfand ich das Ende als weit hergeholt und konstruiert, wenn auch tragisch und traurig. Die eigentliche Frage, wer Kaspar Hauser war, blieb jedoch weiter unbeantwortet, was zwar der Realität entspricht, mich aber für ein Buch nicht überzeugen konnte.

Nürnberg als Schauplatz wurde für die damalige Zeit gut eingefangen und auch die Gestaltung des Buches ist sehr gelungen, sodass man sich die einzelnen Plätze dank der Karte gut vorstellen kann.

Für ein Jugendbuch ab 12 Jahren, die in ein anderes Zeitalter reisen und Krimis lesen möchten, ist es aber auf jeden Fall eine gute Option, jedoch ist hier zu sagen, dass das Thema Suizid hier thematisiert wird, was nicht für jeden 12 Jährigen geeignet ist.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Sehr gewöhnungsbedürftig

Ein kleines Lied über das Sterben
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Puh, das war ein Krimi der besonderen Art. Leider hat er mich nicht ganz so mitgenommen, da er in der Handlung sehr gewöhnungsbedürftig war.
Bereits am Anfang war ich sehr irritiert, denn ein bisexueller, ...

Puh, das war ein Krimi der besonderen Art. Leider hat er mich nicht ganz so mitgenommen, da er in der Handlung sehr gewöhnungsbedürftig war.
Bereits am Anfang war ich sehr irritiert, denn ein bisexueller, drogenabhängiger Ex-Kommissar, der sein Leben nicht auf die Reihe kriegt und die Umstände sehr verworren sind.
Auch gab es für mich anfangs keine direkte Handlung. Zum einen wird hier Kannibalismus thematisiert, was schon harte Kost ist und extrem schräg noch dazu. Zeitgleich kommt noch ein recht alter Fall wieder auf den Tisch, der aber mit der aktuellen Situation verschmilzt.
Der Schreibstil ist allerdings sehr angenehm zu lesen und wird aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, u.a. aus Sicht eines Hundes, was ebenso skurril wie witzig ist.
Das Erzähltempo in der ersten Hälfte empfand ich als schwierig, weil unklar war, wo der Weg hinführt, umso ereignisreicher und rasant war aber die zweite Hälfte.
Das Finale war knackig und spannend, wenn auch tragisch und schräg.
Alles in allem konnte mich der Krimi wegen seiner Thematik und seinen Protagonisten, die nicht wirklich sympathisch waren, nicht ganz überzeugen. Dennoch spannend und nichts für schwache Nerven. Kann man durchaus lesen.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Schwacher Start, spannendes Finale

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
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Ein guter Thriller mit Potenzial nach oben, der mich nicht ganz überzeugen konnte.

Der Start ins Buch ist zwar gelungen, denn man lernt in kurzer Zeit die Protagonisten kennen. Sympathisch ist mir leider ...

Ein guter Thriller mit Potenzial nach oben, der mich nicht ganz überzeugen konnte.

Der Start ins Buch ist zwar gelungen, denn man lernt in kurzer Zeit die Protagonisten kennen. Sympathisch ist mir leider keiner der drei Hauptpersonen.

Auch zog sich die erste Hälfte des Buches unendlich in die Länge und hätte für mich gut um 100 Seiten gekürzt werden können. Die zweite Hälfte allerdings wurde dann sehr temporeich und spannend, was auch den wechselnden Perspektiven zu verdanken war. Hier ergab dann vieles plötzlich Sinn und an Spannung wurde hier auch nicht mehr gespart.

Der Erzählstil war gut, hätte aber etwas mehr Pepp, gerade im ersten Teil, vertragen können. Ansonsten war die Story sehr interessant und hatte Höhen und Tiefen.

Das Ende kam dann sehr überraschend und war sehr gut gemacht, womit ich auch nicht gerechnet hätte. Im großen und ganzen ein gelungener Thriller, den man lesen kann, wenn man Dreiecksbeziehungen und Intrigen mag.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Kann man, muss man aber nicht

Girls' Trip - Vier Freundinnen. Eine Luxusjacht. Eine tödliche Reise.
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Mich hat das Cover und der Titel sehr gereizt, auch wenn ich bereits ahnte, dass es eher etwas für junge Erwachsene ist.



Der Thriller ist nicht schlecht, konnte mich aber vom Inhalt und seiner Logik ...

Mich hat das Cover und der Titel sehr gereizt, auch wenn ich bereits ahnte, dass es eher etwas für junge Erwachsene ist.



Der Thriller ist nicht schlecht, konnte mich aber vom Inhalt und seiner Logik nicht überzeugen. Das Erzähltempo ist allerdings sehr gut, schnell, und es passiert immer was. Die Geschichte wird hier von hinten erzählt, und das auch noch aus unterschiedlichen Perspektiven, was die Spannung recht hoch hält und mir recht gut gefallen hat.



Die Story selbst ist nicht neu, allerdings ist sie hier sehr verworren, und mir fehlte so ein bisschen das Verständnis, was dahintersteckte.



Die vier Mädels sind schlussendlich nicht wirklich befreundet, es handelt sich eher um Prestige nach außen hin. Jede hat ihre Geheimnisse, die sie nicht mit den anderen ehrlich teilen möchte.



Die Kulisse ist unspektakulär und wird nicht wirklich zum Fokus. Hier stehen wirklich der Umstand und die Geschichte der Mädels im Fokus. Die Reise ist eher schmückendes Beiwerk.

Was den Schluss betrifft, war ich recht enttäuscht, so richtig stimmig fand ich es nicht und offen war es zudem auch noch. In diesem Fall hätte ich mir einen sauberen Abschluss gewünscht, denn die Spannung ging hier sehr unter.

Von daher, kann man dieses Buch aufgrund seines leichten und flotten Stils durchaus lesen, man verpasst aber nichts, wenn man es nicht tut.

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