Stark und atmosphärisch
Das Vermächtnis der HighlanderinDas Vermächtnis der Highlanderin war für mich eine gelungene Mischung aus historischer Spannung, starker Frauenfigur und schottischem Setting – genau das, was ich mir von einem Roman wie diesem erhofft ...
Das Vermächtnis der Highlanderin war für mich eine gelungene Mischung aus historischer Spannung, starker Frauenfigur und schottischem Setting – genau das, was ich mir von einem Roman wie diesem erhofft hatte. Schon nach wenigen Seiten war ich in der Geschichte drin. Die Sprache ist flüssig, die Beschreibungen bildhaft, und das raue, wilde Schottland der damaligen Zeit wirkt sehr lebendig.
Besonders gut gefallen hat mir die Hauptfigur. Sie ist mutig, klug, aber gleichzeitig auch verletzlich – was sie für mich sehr greifbar gemacht hat. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist nachvollziehbar, und ich habe gerne mit ihr mitgefiebert. Auch die Nebenfiguren sind nicht einfach nur Staffage, sondern tragen zur Handlung bei und bleiben im Gedächtnis.
Was ich besonders mochte, war die Verbindung aus Fakten und Fiktion. Eva Fellner gelingt es, historische Gegebenheiten spannend einzubinden, ohne dass es zu belehrend wirkt. Man spürt, dass hier gut recherchiert wurde – und trotzdem steht die Geschichte im Mittelpunkt.
Ein paar kleinere Längen gab es zwischendurch, gerade in ruhigeren Passagen. Aber insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, und ich wollte wissen, wie sich alles zusammenfügt. Die Mischung aus familiären Geheimnissen, politischen Intrigen und persönlicher Entwicklung hat für mich gestimmt.
Das Vermächtnis der Highlanderin ist ein historischer Roman, der nicht nur mit einem faszinierenden Setting punktet, sondern auch mit Tiefe, Gefühl und einer spannenden Handlung. Für alle, die starke Frauenfiguren und raue Landschaften lieben – absolut lesenswert.