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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.09.2025

Stark und atmosphärisch

Das Vermächtnis der Highlanderin
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Das Vermächtnis der Highlanderin war für mich eine gelungene Mischung aus historischer Spannung, starker Frauenfigur und schottischem Setting – genau das, was ich mir von einem Roman wie diesem erhofft ...

Das Vermächtnis der Highlanderin war für mich eine gelungene Mischung aus historischer Spannung, starker Frauenfigur und schottischem Setting – genau das, was ich mir von einem Roman wie diesem erhofft hatte. Schon nach wenigen Seiten war ich in der Geschichte drin. Die Sprache ist flüssig, die Beschreibungen bildhaft, und das raue, wilde Schottland der damaligen Zeit wirkt sehr lebendig.

Besonders gut gefallen hat mir die Hauptfigur. Sie ist mutig, klug, aber gleichzeitig auch verletzlich – was sie für mich sehr greifbar gemacht hat. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist nachvollziehbar, und ich habe gerne mit ihr mitgefiebert. Auch die Nebenfiguren sind nicht einfach nur Staffage, sondern tragen zur Handlung bei und bleiben im Gedächtnis.

Was ich besonders mochte, war die Verbindung aus Fakten und Fiktion. Eva Fellner gelingt es, historische Gegebenheiten spannend einzubinden, ohne dass es zu belehrend wirkt. Man spürt, dass hier gut recherchiert wurde – und trotzdem steht die Geschichte im Mittelpunkt.

Ein paar kleinere Längen gab es zwischendurch, gerade in ruhigeren Passagen. Aber insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, und ich wollte wissen, wie sich alles zusammenfügt. Die Mischung aus familiären Geheimnissen, politischen Intrigen und persönlicher Entwicklung hat für mich gestimmt.

Das Vermächtnis der Highlanderin ist ein historischer Roman, der nicht nur mit einem faszinierenden Setting punktet, sondern auch mit Tiefe, Gefühl und einer spannenden Handlung. Für alle, die starke Frauenfiguren und raue Landschaften lieben – absolut lesenswert.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Dunkel, gefährlich und fesselnd

Fae Isles − Der Henker der Königin
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Fae Isles – Der Henker der Königin hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die Welt ist düster, faszinierend und voller politischer Intrigen – genau die Mischung, die ich bei Fantasy liebe. Lisette Marshall ...

Fae Isles – Der Henker der Königin hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die Welt ist düster, faszinierend und voller politischer Intrigen – genau die Mischung, die ich bei Fantasy liebe. Lisette Marshall schafft es, eine Atmosphäre aufzubauen, die gleichzeitig bedrohlich und verführerisch wirkt, ohne sich in zu vielen Details zu verlieren.

Die beiden Hauptfiguren – eine Spionin auf tödlicher Mission und der gefürchtete Henker der Königin – könnten unterschiedlicher kaum sein, und gerade das macht ihre Dynamik so spannend. Ich mochte, wie ihre Beziehung sich langsam entwickelt, mit all der Unsicherheit, dem Misstrauen und der knisternden Spannung, die zwischen ihnen liegt. Nichts wirkt überstürzt oder zu glatt – im Gegenteil: Vieles passiert zwischen den Zeilen, und genau das hat mich so sehr mitfiebern lassen.

Auch thematisch hat das Buch einiges zu bieten: Macht, Verrat, innere Zerrissenheit und die Frage, wie weit man für Freiheit und Wahrheit gehen würde. Besonders gut gefallen hat mir, dass es nicht nur Schwarz-Weiß-Denken gibt. Viele Figuren bewegen sich in Grauzonen, und genau das macht sie so interessant.

Der Schreibstil ist flüssig, atmosphärisch und bildhaft, ohne überladen zu sein. Ich war schnell drin in der Geschichte – und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ein paar kleinere Fragen blieben offen, aber da es sich um den ersten Band handelt, stört mich das nicht.

Fae Isles ist eine düstere Romantasy mit Biss, Tiefe und genau dem richtigen Maß an Emotion. Ich freue mich jetzt schon auf Band zwei und bin gespannt, wie sich alles weiterentwickelt.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Wegbegleiter mit Herz

Piet findet einen neuen Freund
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Piet findet einen neuen Freund ist ein ganz besonderes Kinderbuch – liebevoll erzählt, warmherzig illustriert und mit einer Botschaft, die sowohl kleine als auch große Leser:innen anspricht. Schon beim ...

Piet findet einen neuen Freund ist ein ganz besonderes Kinderbuch – liebevoll erzählt, warmherzig illustriert und mit einer Botschaft, die sowohl kleine als auch große Leser:innen anspricht. Schon beim Aufschlagen hatte ich das Gefühl, dass mich hier eine ruhige, aber tiefgründige Geschichte erwartet. Und genau das habe ich bekommen.

Im Mittelpunkt steht Piet, der – wie so viele – mit einem Verlust umgehen muss. Wie er dabei dem „Weg“ begegnet und gemeinsam mit ihm Schritt für Schritt wieder neuen Mut fasst, ist klug, einfühlsam und kindgerecht erzählt. Ich mochte die bildhafte Sprache sehr, die trotzdem nicht kitschig oder überzogen wirkt. Vieles bleibt angedeutet, was gerade in einem Buch über Trauer und Veränderung sehr passend ist.

Der Erzählton ist leise, aber stark. Es geht nicht darum, schwere Themen zu vermeiden, sondern darum, ihnen Raum zu geben – ohne zu überfordern. Besonders berührend fand ich, wie natürlich der Text über Einsamkeit, Freundschaft und Hoffnung spricht.

Die Illustrationen passen wunderbar zur Stimmung der Geschichte: farblich zurückhaltend, aber detailreich und stimmungsvoll. Nur eines hat mich persönlich ein wenig gestört: Die Darstellung des „Weges“ wirkte für mich teilweise etwas zu menschlich. Das hat meine Vorstellung ein kleines bisschen gebrochen – aber wahrscheinlich ist das Geschmackssache.

Trotzdem bleibt mein Gesamteindruck sehr positiv. Piet findet einen neuen Freund ist ein stilles, tröstliches Buch über Abschied, Neuanfang und darüber, dass man nie ganz allein ist – auch wenn es sich manchmal so anfühlt. Ein besonderes Buch, das lange nachwirkt.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Liebe mit Risiko

Never Trust Your Fake Husband
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Never Trust Your Fake Husband war genau die richtige Mischung aus Humor, Spannung und Romantik, die ich mir erhofft hatte. Die Idee mit der Scheinehe klingt im ersten Moment nach einem bekannten Tropen-Setup ...

Never Trust Your Fake Husband war genau die richtige Mischung aus Humor, Spannung und Romantik, die ich mir erhofft hatte. Die Idee mit der Scheinehe klingt im ersten Moment nach einem bekannten Tropen-Setup – aber Ally Carter schafft es, dem Ganzen einen frischen, unterhaltsamen Dreh zu geben.

Die Hauptfigur ist stark, schlagfertig und hat eine Vergangenheit, die Stück für Stück enthüllt wird – was sie für mich sehr greifbar gemacht hat. Auch der "Fake Husband" war mehr als nur der charmante Love Interest. Ich mochte, wie sich ihre Dynamik langsam entwickelt – mit vielen witzigen, aber auch ehrlichen Momenten. Gerade die Kombination aus gegenseitigem Misstrauen und gleichzeitig wachsender Nähe hat mich richtig gut unterhalten.

Der Schreibstil ist locker und schnell zu lesen, mit genau dem richtigen Maß an Spannung. Es gibt actionreiche Szenen, kleine Wendungen und ein paar überraschende Enthüllungen, die dem Ganzen Tempo geben. Gleichzeitig kommen aber auch die emotionalen Zwischentöne nicht zu kurz – besonders in den Momenten, in denen deutlich wird, was hinter der Fassade der Figuren steckt.

Ein paar Elemente waren vielleicht ein bisschen vorhersehbar, und an manchen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe oder längere Entwicklungen gewünscht. Aber das hat den Lesespaß für mich nicht wirklich geschmälert.

Never Trust Your Fake Husband ist ein moderner, spannender RomCom-Roman mit Herz, Humor und einer ordentlichen Prise Geheimniskrämerei. Für alle, die Fake-Dating-Geschichten lieben – aber gern auch ein bisschen mehr Action und Charakterentwicklung wollen – definitiv eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Timing ist alles

Say You’ll Remember Me
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Say You’ll Remember Me war für mich eine dieser Geschichten, die sich leicht lesen lassen, aber trotzdem viel Gefühl mitbringen. Abby Jimenez schafft es immer wieder, ernste Themen mit Humor und Herz zu ...

Say You’ll Remember Me war für mich eine dieser Geschichten, die sich leicht lesen lassen, aber trotzdem viel Gefühl mitbringen. Abby Jimenez schafft es immer wieder, ernste Themen mit Humor und Herz zu verbinden – und genau das ist ihr auch hier wieder gelungen.

Die beiden Hauptfiguren mochte ich auf Anhieb. Sie haben Ecken und Kanten, eine Vergangenheit, die mitschwingt, und Träume, die nicht so einfach umzusetzen sind. Besonders gut gefallen hat mir, wie natürlich ihre Verbindung gewirkt hat – ohne übertriebene Dramatik, aber mit echter Tiefe. Man spürt von Anfang an, dass sie füreinander bestimmt sein könnten … wenn da nicht das Timing wäre.

Und genau das macht einen großen Reiz der Geschichte aus. Es geht nicht nur darum, jemanden zu treffen, der perfekt für einen ist – sondern auch darum, wann man sich begegnet. Wie viel man bereit ist zu geben, zu warten, sich selbst dabei nicht zu verlieren.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, mit vielen Dialogen, die zum Schmunzeln bringen, aber auch mit Szenen, die unter die Haut gehen. Das Buch hat mich stellenweise sehr berührt – nicht laut oder tränenreich, sondern eher durch die stillen Momente, die lange nachhallen.

Ein paar Entwicklungen waren ein bisschen vorhersehbar, aber das hat mich nicht gestört. Ich wollte trotzdem wissen, wie es weitergeht – und vor allem, wie es ausgeht.

Say You’ll Remember Me ist eine romantische, ehrliche Geschichte über Timing, zweite Chancen und darüber, was passiert, wenn das Herz längst entschieden hat – auch wenn das Leben noch nicht so weit ist.

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