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Veröffentlicht am 23.11.2025

Mitreißende Romantasy voller Magie, Intrigen und Gefühlen!

To Carve a Fae Heart - Fair Isle 1
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Inhaltsangabe:
Alle 100 Jahre werden zwei junge Frauen ins Land der Fae geschickt, um dort ein Mitglied eines der Königshäuser zu heiraten. Diesmal sind es ausgerechnet Evie und ihre Schwester Amelie, ...

Inhaltsangabe:
Alle 100 Jahre werden zwei junge Frauen ins Land der Fae geschickt, um dort ein Mitglied eines der Königshäuser zu heiraten. Diesmal sind es ausgerechnet Evie und ihre Schwester Amelie, die auserwählt sind, den Fae-König und seinen Bruder zu heiraten. Aber während der Prinz ihnen freundlich gegenübertritt, verhält sich König Aspen alles andere als einladend. Mit seiner mürrischen, kalten und herablassenden Art bringt er Evie zur Weißglut. Doch neben aller Abneigung wird sie auch von der Schönheit und der Gefahr, die von ihm ausgeht auf gefährliche Art angezogen und sie weiß, dass sie vorsichtig sein muss und nicht nur auf sich selbst, sondern vor allem auch auf ihr Herz aufpassen muss.

Meine Meinung:
„To Carve a Fae Heart“ ist das neue Buch und Auftakt der Fair Isle Romantasy-Reihe von Tessonja Odette. Für mich war es das erste Buch der Autorin, welches mich nicht mit seinem wunderschön gestalteten Cover und dem passenden Farbschnitt komplett in seinen Bann gezogen hat. Schon von der ersten Zeile an wurde ich direkt in die spannende und ereignisreiche Geschichte rund um Evie, der gefährlichen und geheimnisvollen Welt der Fae mit all seinen Bewohnern und dessen undurchsichtigen König hineingezogen. Evies Geschichte steckt nicht nur voller Magie, Intrigen und Gefahren, sondern besticht auch durch ein wunderbar ausgeklügeltes Setting und einen mitreißenden Plot, der mich von Anfang bis Ende komplett gefesselt hat.

Dafür ist aber nicht allein nur die mitreißende Handlung und der flüssige und detaillierte Schreibstil von Tessonja Odette verantwortlich, durch den ich mir die Welt der Fae nicht nur sehr gut vorstellen konnte und förmlich durch die Seiten geflogen bin, sondern auch die von ihr erschaffene geheimnisvolle und gefährliche Welt, sowie die wunderbar ausgearbeiteten Charaktere.

Allen voran die beiden Protagonisten, die eine besondere Dynamik verbindet, die vor allem durch viele hitzige Schlagabtauschs und eine enorme Anziehung besticht.

Evie mochte ich mit ihrer mutigen und liebenswerten Art gleich von Beginn an. Sie hadert nicht mit ihrem Schicksal, sondern stellt sich allen Herausforderungen und Gefahren, die ihr in der Welt der Fae begegnen und lässt sich durch nichts und niemanden unterkriegen.

König Aspen lernt man als eher unfreundlich, herrisch und grausam kennen und ich war mir lange nicht sicher, was ich von ihm halten soll. Doch im Laufe der Geschichte wird deutlich, dass es auch eine andere Seite an ihm gibt und es offenbaren sich dem Leser nicht nur die Gründe für sein schroffes Auftreten.

Aber auch die anderen Charaktere, wurden von der Autorin mit einer Hingabe im Hinblick auf den Plot entwickelt und tragen allesamt enorm zum Erfolg dieser Geschichte bei. Hier ist vor allem Prinz Cobalt zu erwähnen, der so ganz anders als sein Bruder ist. Er ist offen und freundlich und begegnet Evie und ihrer Schwester Amelie schon bei ihrer Ankunft mit einer enormen Herzlichkeit. Und trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dass auch er ein Geheimnis verbirgt, welches zu lüften gilt.

Und auch Amelie ist der genaue Gegensatz zu ihrer Schwester. Im Vergleich zu Evie ist sie mehr auf ihr Aussehen bedacht und wirkt sehr viel zerbrechlicher. Dennoch scheint sie sich besser mit ihrem Schicksal arrangieren zu können, als ihre kleine Schwester.

Fazit:
Mit ihrem neuen Buch ist Tessonja Odette nicht nur ein spannender, neuer Romantasy-Roman gelungen, sondern auch ein grandioser Auftakt der Fair Isle Trilogie. „To Carve A Fae Heart“ punktet nicht nur mit seiner fesselnden und voller unerwarteter Wendungen gespickten Handlung, sondern vor allem auch durch das wunderbare Setting und die vielen verschiedenen Charaktere.

Mir hat es sehr gut gefallen und ich kann es kaum Abwarten, bis Band 2 erscheint.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 16.10.2025

Knisternde Romantik im ewigen Eis!

The Penguin Paradox
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Inhaltsangabe:
Die Veterinärmedizinerin Emerie bekommt kurzfristig die einmalige Gelegenheit, für ihre Dissertationsarbeit über die Treue von Pinguinen, an einer Forschungsreise in die Antarktis teilzunehmen. ...

Inhaltsangabe:
Die Veterinärmedizinerin Emerie bekommt kurzfristig die einmalige Gelegenheit, für ihre Dissertationsarbeit über die Treue von Pinguinen, an einer Forschungsreise in die Antarktis teilzunehmen. Sie kann ihr Glück kaum fassen, wäre da nicht Beckett Callahan, auch bekannt als Mr. Sexy Brain, Liebling der Universität und der Mann, der Emerie, wann immer sie sich begegnen, zur Weißglut treibt. Ausgerechnet er ist der Leiter ihrer Expedition. Doch zwischen der unendlich weißen Landschaft und den niedlichen Pinguinen kann sich Emerie der starken Anziehungskraft die, wann immer sie zusammen sind zwischen ihnen herrscht, bald nicht mehr entziehen.

Meine Meinung:
Mit ihrem neuen Roman „The Penguin Paradox“ entführt Greta Milán ihre Leser diesmal in die raue und wunderschöne Landschaft der Antarktis, wo einem neben liebenswerten Charakteren und viel Schnee auch die niedlichen Pinguine erwarten. Schon allein das Cover mit dem passenden Farbschnitt ist ein absolutes Highlight und ist mir sofort ins Auge gesprungen. Da ich schon die Willow Falls Reihe von Greta Milán gelesen habe und ich ihren Schreibstil sehr mag, war ich extrem auf dieses Buch gespannt. Und wie erwartet, wurde ich nicht enttäuscht.

Dies liegt aber nicht allein nur an der warmherzigen Geschichte, den authentischen Charakteren und der schneebedeckten Landschaft, sondern auch an der lockeren und gefühlvollen Schreibweise, bei der die Autorin auch immer mit einer Prise Humor punktet. Und natürlich tragen auch die niedlichen Pinguine, die heimlichen Stars dieses Buches, ordentlich zum Lesevergnügen bei.

Die einzelnen Kapitel sind aus Sicht von Emerie und von Beckett geschrieben. Diese Schreibweise gefällt mir persönlich immer sehr gut, denn ich finde, dass man die Charaktere auf diese Weise besser kennenlernt und sich mehr in sie hineinversetzen kann.

Emerie ist mir mit ihrer liebenswerten Art von Anfang an ans Herz gewachsen und je mehr ich sie im Laufe der Geschichte kennenlernen und sie bei ihrer Reise begleiten durfte, desto mehr fühlte sie sich nicht mehr nur an wie eine Buchfigur, sondern mehr wie eine Buchfreundin, der man in jeder Lebenslage beistehen möchte. Doch wie das Leben eben so spielt, so hat auch Emerie nicht nur gute Zeiten erlebt, die sie bis heute nicht verwunden hat und auch Beckett bringt sie bei jeder Begegnung zur Weißglut.

Beckett mochte ich auf Anhieb. Zwar machte er zu Beginn den Eindruck als nehme er das Leben nicht allzu ernst, sich dafür aber umso wichtiger und seine Arbeit am wichtigsten. Er hat immer einen lockeren Spruch parat, mit dem er Emerie in den Wahnsinn treibt, doch wenn man ihn näher kennenlernt, dann merkt man, dass auch bei ihm im Leben nicht immer alles nur positiv war. Und je mehr man hinter seine Fassade blickt, desto mehr lernt man auch eine warmherzige Seite an ihm kennen.

Die Dynamik zwischen Emerie und Beckett ist einfach klasse und die kleinen Neckereien wurden einfach grandios umgesetzt. Und auch wenn die Chemie zwischen den beiden nicht von Anfang an stimmte, so war doch gleich eine starke Anziehung zu spüren.

Aber nicht nur Emerie und Beckett waren mir gleich sympathisch, auch die anderen Charaktere, die einem beim Lesen noch so begegnen, wurden mit so viel Liebe entwickelt und wirken absolut authentisch. Sie alle tragen enorm zum erfolgreichen Verlauf der Handlung bei. Allen voran Becketts wunderbare Familie, die mit ihrer warmherzigen Art nicht nur wunderbar in die Geschichte passt, sondern sich damit auch in mein Herz geschlichen hat. Aber auch die Crew der Forschungsstation steht dem in nichts nach. Und dann sind da ja auch noch die Pinguine, die mit ihrer niedlichen Art nicht nur perfekt in die Landschaft passen, sondern die heimlichen Stars dieses Buches sind.

Das Cover ist einfach nur grandios gestaltet. Nicht nur die gewählten Farben sind perfekt auf die Handlung abgestimmt, sondern auch das Cover und der Farbschnitt wurden wunderschön gestaltet. Emerie und Beckett in der verschneiten Landschaft der Antarktis, umringt von Pinguinen und silber geprägten Schneeflocken, ist einfach ein regelrechter Hingucker und gehört für mich zu den absoluten Highlights. Dass der Beginn jedes einzelnen Kapitels durch herabfallende Schneeflocken begleitet wird, finde ich persönlich ein wirklich schöne Idee und schafft meiner Meinung nach eine tolle Verbindung zum Cover. Auch Emeries Notizen zu ihrer Forschungsarbeit gefallen mir sehr gut und unterstreichen noch einmal den wissenschaftlichen Teil dieser Geschichte.

Fazit:
„The Penguin Paradox“ von Greta Milán ist nicht nur eine wunderbare und gefühlvolle Geschichte mit authentischen Charakteren die perfekt in die kalte Jahreszeit passt, sondern ein Herzensbuch. Die Story ist gleichsam romantisch, emotional und mitreißend, so dass mir das Lesen großen Spaß gemacht hat. Ich kann es aus vollem Herzen weiter empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.09.2025

Das perfekte Buch für gemütliche Herbstabende!

Willow-Falls-Reihe, Band 2 - Stay With Me in Willow Falls
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Inhaltsangabe:
Obwohl sich Paige mit ihrer Holzwerkstatt mitten in ihrer Heimat Willow Falls ihren großen Traum erfüllt hat, hat sie doch den Wunsch, ihr Leben mit jemandem teilen zu können, der nicht ...

Inhaltsangabe:
Obwohl sich Paige mit ihrer Holzwerkstatt mitten in ihrer Heimat Willow Falls ihren großen Traum erfüllt hat, hat sie doch den Wunsch, ihr Leben mit jemandem teilen zu können, der nicht nur ihr Herz zum Beben bringt. Dass ausgerechnet der gut aussehende Miles plötzlich nebenan einzieht, macht das ganze nicht einfacher. Denn Miles ist nicht nur der ehemals beste Freund ihres Bruders, sondern auch derjenige, der fast ihr Leben zerstört hat und von dem sie hoffte, ihn nie wieder zu sehen. Doch trotz ihrer belastenden Vergangenheit übt Miles eine rätselhafte Faszination auf sie aus.

Meine Meinung:
Mit ihrem neuen Buch „Stay with me in Willow Falls“ entführt Greta Milán ihre Leser wieder in die wunderschöne Kanadische Kleinstadt „Willow Falls“ mit ihren liebenswürdigen Einwohnern. Für mich war es das erste Buch von ihr und es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite vollends gefesselt. Und auch wenn ich Band eins nicht kenne, so hatte ich doch keinerlei Schwierigkeiten beim Lesen, denn beide Teile sind unabhängig voneinander lesbar.

Das liegt aber nicht allein nur an der warmherzigen Geschichte, den liebevollen Charakteren und dem herbstlichen Small-Town-Charme, sondern vor allem auch an dem wundervollen Schreibstil von Greta Milán. Sie schreibt so gefühlvoll und detailliert, so dass sich das Buch nicht nur flüssig lesen lässt, sondern dem Leser auch das Gefühl vermittelt, ein Teil von Willow Falls zu sein. Aber auch die herbstliche Stimmung des Buches kommt dabei nicht zu kurz und wird durch die bildliche Schreibweise hervorragend rübergebracht.

In „Stay with me in Willow Falls“ lernt man gleich zu Beginn Miles und Paige kennen, die eine dunkle Vergangenheit verbindet, die tiefe Wunden hinterlassen hat, welche nach Miles Rückkehr auf schmerzliche Weise wieder an die Oberfläche gelangen und nicht nur Paiges Leben ordentlich durcheinander bringen. Die Dynamik der beiden hat mir sehr gut gefallen. Dafür ist nicht nur die große Anziehung zwischen ihnen verantwortlich, sondern auch die gefühlvolle Geschichte.

Die einzelnen Kapitel werden abwechselnd aus Sicht von Avery und Miles erzählt, was mir sehr gut gefällt. Dadurch lernt man nicht nur die Charaktere besser kennen, man kann sich so auch besser in sie hineinversetzen und ihre Gefühle und Handlungen besser verstehen. Je mehr ich von ihnen gelesen habe, desto mehr gewann ich mehr und mehr den Eindruck, sie zu kennen.

Paige ist mir mit ihrer liebevollen und loyalen Art direkt ans Herz gewachsen. Sie gibt alles für die Menschen, die sie liebt. Doch trotz ihrer sie liebenden Familie und ihrer wundervollen Freunde, sehnt sie sich nach einem Partner mit dem sie ihr Leben teilen kann und der nicht nur ihr Herz zum beben bringt. Sie ist eine absolut starke junge Frau und je mehr ich sie während des Lesens kennenlernen durfte, desto mehr waren die schmerzlichen Wunden die Miles Rückkehr wieder aufgerissen haben, zu spüren. Ich habe mit ihr durchweg gelitten und gelacht und immer gehofft, dass sich alles zum Guten wendet.

Auch Miles war mir auf Anhieb sympathisch. Es war vom ersten Moment an deutlich zu merken, dass er von großen Schuldgefühlen geplagt wird. Und je mehr ich über ihn erfahren habe, desto mehr lernte ich eine liebevolle und einfühlsame Art an ihm kennen. Als er nach seiner Rückkehr nach auf Paige trifft, kehren nicht nur die schmerzlichen Erinnerungen zurück, sondern es ist vom ersten Augenblick auch ein enormes Knistern zu spüren.

Auch die anderen Charaktere wurden mit viel Liebe entwickelt und passen nicht nur hervorragend zur Geschichte, sondern wirken auch absolut authentisch. Allen voran Paiges grandiose Clique, die jeder mit seinem eigenen Charme enorm zur Dynamik der Geschichte beiträgt. Aber auch ihr Bruder und der Rest ihrer Familie wurden mit großer Sorgfalt entwickelt und sind für die Handlung unerlässlich.

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Ich finde es sehr schön, dass es schlicht gehalten ist und die Schrift von wunderschönen Blumen umrandet wird. Auch die gewählten Farben finde ich schön und absolut passend zur herbstlichen Stimmung des Buches gewählt. Und der Farbschnitt ist mein absolutes Highlight. Jedes Kapitel wird zu Beginn von herabfallenden Blättern eingerahmt, was ich eine wirklich wundervolle und außergewöhnliche Idee finde. Das gibt meiner Meinung nach dem Ganzen nochmal eine ganz besondere Note.

Fazit:
„Stay with me in Willow Falls“ ist optisch ein absoluter Blickfang. Greta Milán punktet nicht ausschließlich mit einer gefühlvollen Geschichte, authentischen Charakteren, einer wunderschönen Kleinstadt und ganz viel Herbstvibes, sie schafft es auch diese mit unerwarteten Wendungen und einer Prise Humor zu vervollständigen. Auch wenn es sich hier um den zweiten Band der „Willow Falls-Reihe“ handelt, so ist er doch unabhängig von Band eins lesbar.

Ich für meinen Teil bin nach diesem Buch ein großer Fan von Willow Falls und seinen Einwohnern und kann die Fortsetzung kaum erwarten. Bis dahin werde ich auf jeden Fall den ersten Band lesen.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und 5 von 5*.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.09.2025

Magischer und spannender Auftakt einer grandiosen Debüt-Trilogie!

Heir of Storms
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Inhaltsangabe:
Blaze entstammt einer der mächtigsten Familien der Feuermagie, doch als sie geboren wurde, hat sie einen Sturm heraufbeschworen, der fast die ganze Welt vernichtet hat. Denn anders als erwartet, ...

Inhaltsangabe:
Blaze entstammt einer der mächtigsten Familien der Feuermagie, doch als sie geboren wurde, hat sie einen Sturm heraufbeschworen, der fast die ganze Welt vernichtet hat. Denn anders als erwartet, ist sie eine Sturmweberin, die letzte ihrer Art und wird von allen gefürchtet und gehasst. Doch was niemand weiß, ihre Magie ist am Tag des großen Sturms versiegt. Als sie unerwartet gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder Flint an den Hof des Kaisers gerufen wird, um an einem gefährlichen magischen Turnier teilzunehmen, bei dem es um nichts geringeres geht, als die Krone eines der vier Reiche des Landes, sieht sie sich nach 17 Jahren gezwungen, ihre Kräfte zu beschwören. Aber am Hof wartet nicht nur das Turnier mit seinen Gefahren. Und neben Intrigen und einem sehr charmanten Kronprinz, wird sie auch noch mit einem geheimnisvollen Neuankömmling konfrontiert, der ebenso gefährlich wie anziehend ist.

Meine Meinung:
„Heir of Storms“ ist der Auftakt der Debüt-Trilogie von Lauryn Hamilton Murray. Für mich war es das erste Buch dieser Autorin und ich wurde nicht nur positiv überrascht, sondern regelrecht überwältigt.

Schon mit dem Prolog wird der Leser sofort in die spannende Welt, die mit vielen unerwarteten Wendungen, magischen Kämpfen und Geheimnissen aufwartet, hineinkatapultiert. Blaze Geschichte steckt voller Magie, Intrigen und Emotionen, so dass ich stellenweise so gefesselt war, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Blaze, die junge Sturmweberin, die aus einer der mächtigsten Familien der Feuermagie stammt und die trotz aller Erwartungen diese Gabe nicht geerbt hat, war mir sofort sympathisch. Sie ist ein liebenswertes junges Mädchen, dass sehr darunter leidet, dass sie wegen dem Sturm am Tag ihrer Geburt von allen gehasst und gefürchtet wird und deswegen von ihrer Großmutter seit 17 Jahren behütet in deren Anwesen aufgewachsen ist und bisher noch nichts von der Welt gesehen hat. Auch die Tatsache, dass ihre Kräfte mit dem großen Sturm versiegt scheinen, macht ihr schwer zu schaffen. Sie wirkt so authentisch und ihre Ängste und Gefühle werden so realitätsnah beschrieben, dass sie mir sofort ans Herz gewachsen ist. Ich habe das komplette Buch über mit ihr mitgelitten, sie durch viele Gefahren und unvorhersehbare Wendungen begleitet und gerne dabei zugesehen, wie sie über sich hinausgewachsen ist.

Auch den charmanten und gutaussehenden Prinzen Haldyn mochte ich auf Anhieb. Als einer der wenigen hat er keine Angst vor Blaze und begegnet ihr von Anfang an mit Offenheit, Respekt und Großzügigkeit.

Bei Fox war ich mir allerdings bis zum Schluss nicht so ganz sicher, was ich von ihm halten soll. Mit seiner geheimnisvollen, undurchdringlichen Art war und ist er mir immer noch ein Rätsel. Und obwohl es den Anschein macht, das er mehr als freundschaftliche Gefühle für Blaze empfindet, so scheint er doch auch immer etwas zu verbergen.

Aber auch die anderen Charaktere, die ich beim Lesen kennenlernen durfte, wurden mit so viel Hingabe entwickelt und sind für die spannende Handlung absolut unerlässlich. Sie alle machten auf mich so einen so authentischen Eindruck, wie es das reale Leben nicht besser hätte schreiben können.

Doch nicht nur die einzelnen Figuren und die spannungsreiche Handlung haben mich überzeugt, sondern auch der packende und bildhafte Schreibstil der Autorin. Sie hat die von ihr erschaffene Welt und ihre Bewohner so detailliert beschrieben, so dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte.

Das wunderschöne Cover mit einer Krone, die sich mitten in einem Sturm befindet, ist ein absoluter Hingucker und auch die verwendeten Farben und der perfekt darauf abgestimmte Farbschnitt können sich sehen lassen. Allein vom Äußeren ist es ein absolutes Highlight. Auch dass vor jedem Kapitel eines der vier magischen Lande und des Kaisers zu sehen sind, hat mir sehr gut gefallen und die Karte, die sich vorne im Buch befindet, rundet das Bild hervorragend ab.

Fazit:
Mit „Heir of Storms“ ist Lauryn Hamilton Murray nicht nur ein spannender Fantasy-Roman gelungen, sondern auch ein grandioser Auftakt der Debüt-Trilogie, der neben gut ausgearbeiteten Charakteren und einer authentischen Protagonistin, ebenso mit einer mitreißenden Handlung und großen Gefühlen punktet. Mich hat er von der ersten bis zu letzten Zeile vollends in seinen Bann gezogen und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 24.07.2025

Große Liebe oder nur beste Freunde?

The One I Stood Beside
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Inhaltsangabe:
Schon immer waren Jude und Sadie die besten Freunde. Als Sadies Vater plötzlich stirbt und der Farm ihrer Familie die Zwangsversteigerung droht, ist er derjenige, der ihr beisteht. Doch ...

Inhaltsangabe:
Schon immer waren Jude und Sadie die besten Freunde. Als Sadies Vater plötzlich stirbt und der Farm ihrer Familie die Zwangsversteigerung droht, ist er derjenige, der ihr beisteht. Doch dass er sogar soweit geht und ihr einen Heiratsantrag macht, kommt selbst für Sadie überraschend. Sie, die schon immer heimlich in Jude verliebt war und die sich aus Angst, ihren besten Freund zu verlieren nie traute, ihm das zu sagen. Und auch nun, mit der anstehenden Hochzeit wird es nicht leichter, denn Jude heiratet sie ja nur, um ihr zu helfen, eine Kredit zu bekommen. Oder steckt doch mehr dahinter?

Meine Meinung:
„The One I Stood Beside“ ist die brandneue Fortsetzung der Reihe rund um die Plain Daisy Ranch und ihre Bewohner. Auch diesmal entführt uns das Erfolgsduo Piper Rayne wieder einmal in die wunderschöne Kleinstadt Willowbrook in Nebraska. Für mich war es das zweite Buch der Autorinnen und auch diesmal war ich wieder sehr begeistert.

Hier trifft man neben den beiden Protagonisten Sadie Wilkins und Jude Noughton, auch auf viele altbekannte und lieb gewonnene Gesichter, die mich schon im ersten Band zum schmunzeln gebracht haben und die mit ihren unterschiedlichen Charakteren enorm zur dynamischen Handlung beitragen.

Allen voran Sadie und Jude, die nicht nur eine besondere Dynamik verbindet, sondern zwischen denen schon gleich zu Beginn das Knistern deutlich zu spüren war.

Sadie, die ich mit ihrer herzlichen Art direkt in mein Herz geschlossen habe. Ihr war vom ersten Moment an anzumerken, wie sehr sie Jude liebt und sich danach sehnt, dass er ihre Liebe erwidert. Die Trauer um ihren Vater und die Angst, die Farm zu verlieren, waren deutlich zu spüren. Sie ist eine Kämpferin und ich habe sie für die Zielstrebigkeit und Entschlossenheit, die sie an den Tag gelegt hat, um die Farm ihrer Familie zu retten, bewundert, sie gerne auf ihrem Weg begleitet und gehofft, dass sich ihre Wünsche und Träume erfüllen mögen.

Auch Jude mochte ich auf Anhieb. Obwohl er zu Beginn eher der mürrische Typ zu sein scheint, so ist jedoch zu merken, dass er in Sadies Gegenwart auch eine fürsorglich Art hat. Je mehr ich ihn im Laufe der Geschichte kennenlernen durfte, desto mehr fing ich an hinter seine Fassade zu blicken und lernte eine neue Seite von ihm kennen. Es war mir ein großes Vergnügen, ihm bei seiner Wandlung, die er im Laufe der Handlung durchlebte, zusehen zu dürfen.

Aber auch die anderen Einwohner von Willowbrook und der Plain Daisy Ranch wurden mit so viel Liebe und Herz erschaffen und bringen in die Handlung das gewisse Etwas ein. Vor allem Jude und seine Brüder waren mir sehr sympathisch. Ich mochte den Umgang der Brüder untereinander sehr gerne. Wie sie sich gegenseitig aufgezogen haben, sich aber auch voll und ganz auf den anderen verlassen konnten, mochte ich sehr. Aber auch Sadies Mutter mochte ich wahnsinnig gerne. Sie ist so ein lieber Mensch, die sich nichts sehnlicher wünscht, als dass ihre Tochter glücklich wird.

Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Jude und von Sadie geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Ich finde, man bekommt so einen besseren Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonisten und lernt sie dadurch noch besser kennen.

Doch nicht nur sie alle sind der Grund, warum ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen haben, auch die wundervolle Geschichte und der flüssige und humorvolle Schreibstil der beiden Autorinnen hat enorm dazu beigetragen.

Das Cover hat mir, wie schon das Cover vom ersten Band sehr gut gefallen. Ich liebe es, dass es komplett in Lila gehalten ist und Sadie und Jude als Paar im Vordergrund abgebildet sind, während im Hintergrund die Plain Daisy Ranch zu sehen ist.

Fazit:
Mit „The One I Stood Beside“ ist dem Autorinnenduo Piper Rayne nicht nur ein weiteres wundervolles Buch gelungen, sondern auch eine tolle Fortsetzung der Reihe um die Plain Daisy Ranch. Ich war von der mitreißenden Geschichte, die ebenso mit einer gehörigen Portion Humor punktet, den wundervollen Charakteren und der gefühlvollen Schreibweise schlichtweg gefesselt.
Und ich liebe die Small-Town-Vibes und das Ranch Setting.

Für mich war es ein absolutes Lesevergnügen und ich freue mich schon sehr auf ein Wiedersehen mit den Noughton Brüdern, den anderen Bewohnern der Plain Daisy Ranch und den Einwohnern von Willowbrook.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und von Herzen 5 von 5 *.

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