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Veröffentlicht am 03.10.2025

Emotional und mitreißend

Lost Girls − Breathing for the First Time
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Alle beneiden Darcy um ihr Leben und um ihren erfolgreichen Ehemann, aber sie möchte ihm nur noch entkommen. Je mehr sie versucht, von ihm wegzukommen, desto mehr kontrolliert er jeden ihrer Schritte und ...

Alle beneiden Darcy um ihr Leben und um ihren erfolgreichen Ehemann, aber sie möchte ihm nur noch entkommen. Je mehr sie versucht, von ihm wegzukommen, desto mehr kontrolliert er jeden ihrer Schritte und verstärkt seinen grausamen Griff um ihr Leben.

Nach ihren Erfahrungen mit ihrem Ehemann Jason und dessen Footballmannschaft mit all ihrem Machogehabe, hat Darcy schon genug von Männern und ist fasziniert von der Möglichkeit eines Frauencolleges, wo sie keine Angst haben müsste. Doch sie lernt Ellis kennen, der nicht nur nicht bedrohlich wirkt, sondern freundlich ist und sich wirklich für sie zu interessieren scheint. Bei all ihren Problemen hat sie aber eigentlich auch gar keinen Kopf für charmante Engländer.

Es gibt auch viele Momente, in denen ich dachte “sie könnte dies tun” oder “es wäre besser, wenn sie dies täte”, aber bei Opfern von solchen Manipulationen kann die Logik auch zu kurz kommen, wenn die Angst so groß ist. Außerdem will ich ihr auch nicht vorwerfen, dass sie Angst hat und nicht immer so mutig ist, wie ich es gern hätte. Andererseits waren mir ihre Selbstreflexionen teilweise dann doch zu passend und hätte nicht erwartet, dass sie selbst drauf kommt, weil ich da wiederum fand, dass das etwas weniger gut zu ihren Taten passte.

Auch wenn es im Mittelteil so ein paar Dinge gab, die ich etwas albern und oberflächlich fand, hat mir Darcys Geschichte insgesamt sehr gut gefallen, denn ich fand sie sowohl emotional als auch spannend. Auch wenn mir dieses Buch mit den ernsten Themen sehr gut gefallen hat, werde ich die Fortsetzung vermutlich nicht lesen, weil sie wohl einen anderen Fokus haben wird.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Sie kämpft um ihre Freiheit, während Männer um Macht kämpfen

The Night Ends With Fire
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Als Frau kann Meilin nicht über ihr eigenes Schicksal bestimmen: Sie ist das Eigentum ihres Vaters und nach ihrer baldigen Zwangsehe würde sie zum Eigentum eines grausamen Ehemannes werden. Doch sie würde ...

Als Frau kann Meilin nicht über ihr eigenes Schicksal bestimmen: Sie ist das Eigentum ihres Vaters und nach ihrer baldigen Zwangsehe würde sie zum Eigentum eines grausamen Ehemannes werden. Doch sie würde stattdessen lieber in Freiheit sterben und verkleidet sich daher als Junge, um in der Armee zu kämpfen.

Der alte Disneyfilm “Mulan” gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen und ich mag daher auch immer wieder gerne Geschichten, die auch auf dem alten chinesischen Gedicht basieren. Ich finde die verschiedenen Interpretationen und Überlegungen immer wieder spannend, wenn sich eine Frau trotz aller Gefahren gegen die Geschlechterrollen stellt und dabei hinterfragt, wo diese Regeln überhaupt herkommen.

Auch in diesem Buch hat mir gut gefallen, wie Meilin für ihr Leben und ihre Entscheidungsfreiheit kämpft. Man kann ihre Verzweiflung angesichts ihrer Optionen sehr gut spüren und ihre waghalsigen Entscheidungen gut nachvollziehen. Sie hat viele Geheimnisse zu hüten, weil sie noch verbotene magische Kräfte besitzt, die einen immer stärkeren Einfluss auf sie haben. Sie entwickelt sich in vielerlei Hinsicht weiter, aber ihre Umgebung kann da nicht immer mithalten.

Es ist ein Krieg zwischen drei Königreichen, die unterschiedliche Haltung zu der Magie haben, die in Meilins Heimat verboten ist. Es gibt viele Intrigen, Action und vielfältige Gefahren im Kampf um Macht und Freiheit, sodass das Buch durchgehend spannend und nicht zu vorhersehbar ist. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte sich ein wenig im Kreis dreht und fand manche Nebencharaktere ziemlich anstrengend, aber ansonsten bin ich sehr zufrieden und warte nun gespannt auf die Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Dämonen und falsche Verlobte: Spannung und ein bisschen Romantik

Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang
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Bisher kam Scarlett als Diebin ganz gut zurecht, doch als sie ausgerechnet von König Ren persönlich erwischt wird, scheint ihr Schicksal besiegelt. Doch Ren hat noch eine Verwendung für sie und ihre dämonische ...

Bisher kam Scarlett als Diebin ganz gut zurecht, doch als sie ausgerechnet von König Ren persönlich erwischt wird, scheint ihr Schicksal besiegelt. Doch Ren hat noch eine Verwendung für sie und ihre dämonische Verwandlungsmagie: Scarlett soll in die Rolle seiner kürzlich verstorbenen Verlobten schlüpfen, bevor noch mehr Personen von deren Tod erfahren, um ein geplantes Bündnis nicht zu gefährden.

Ren stand schon unter enormem Druck, bevor seine Verlobte Eden gestorben ist und nun versucht er, die mit Dämonenmagie infizierte Scarlett zu verheimlichen, während sie als Eden im Rampenlicht steht. Scarlett hat kaum Anweisungen bekommen, wie sie sich zu verhalten hat, aber zum Glück kennt kaum jemand am Hof die junge Adelige. Scarletts Schauspiel fand ich spannend und gut gelungen: Sie stellt sich schlau an, doch ihre Instinkte als Kämpferin kann sie nicht sehr gut verbergen und das bringt sie und auch Ren immer wieder in Schwierigkeiten. Mir hat auch gut gefallen, dass Ren und Scarlett auf dem ersten Blick so verschieden sind, aber doch Gemeinsamkeiten haben, die sie einander näherbringen.

Ich fand die Geschichte schon fast durchgehend spannend. Da Scarlett sich als Rens Verlobte ausgibt, hat die Geschichte auch ein bisschen was von Fake-Dating, aber es geht mehr um Intrigen, Verschwörungen und magische Bedrohungen. Da gibt es kaum eine ruhige Minute für unsere Protagonisten, trotzdem schaffen sie es, zwischen all den Ereignissen noch Gefühle füreinander zu entwickeln.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Zwischen Schicksal und Freiheit, Zweifel und Vertrauen

Nightblood Prince
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Aufgrund einer Prophezeiung und eines einzigartigen Muttermals ist Fei schon seit ihrer Geburt dazu bestimmt, eines Tages Prinz Siwang zu heiraten und ihm damit zu großer Macht verhelfen. Sie wurde auch ...

Aufgrund einer Prophezeiung und eines einzigartigen Muttermals ist Fei schon seit ihrer Geburt dazu bestimmt, eines Tages Prinz Siwang zu heiraten und ihm damit zu großer Macht verhelfen. Sie wurde auch entsprechend großgezogen, mit wenig Freiheit und unter strengen Regeln.

Siwang ist Feis bester Freund und wartet nur darauf, dass sie auch bereit für die Ehe ist, aber Fei hat Bedenken, was die Zukunft betrifft. Alles in ihrem Leben wurde fremdbestimmt und Siwang ist immer einer ihrer wenigen Verbündeten gewesen, doch auch durch die Visionen, die sie heimsuchen, hat sie viele Zweifel, ob er so perfekt ist, wie er scheint, und ob er ihr immer so treu sein kann, wie er es jetzt ist. Dann gibt es noch den feindlichen Prinzen Yexue, der Feis Weltbild zusätzlich auf den Kopf stellt.

Den Schreibstil fand ich oft etwas zu direkt, das sorgte meiner Meinung nach für unnatürliche Gespräche, die sich öfter wiederholen, und dadurch wurde das Buch oberflächlicher als die Handlung eigentlich hergegeben hätte. Die fand ich spannend und actionreich, aber ich will da nicht zu viel zu verraten, weil mir die unerwarteten Entwicklungen gut gefallen haben. Die Magie der Visionen und Prophezeiungen fand ich interessant, aber von den Vampiren hätte ich gerne noch mehr gesehen, die kamen mir etwas zu kurz.

Das Ende ist offen und es bleiben noch viele Punkte ungeklärt, gleichzeitig fand ich auch, dass man die Geschichte an dieser Stelle als abgeschlossen betrachten könnte. Ich würde trotzdem gerne weiterlesen und bin gespannt auf die Fortsetzung, die sich hoffentlich ein bisschen weniger im Kreis dreht.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Spannung, Machtkämpfe und Liebe beim magischen Turnier

Heir of Storms
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Man hat erwartet, dass Blaze genauso wie der Rest ihrer Familie Feuermagie beherrschen würde, doch stattdessen löst ihre Geburt einen furchtbaren Sturm aus, der vielen Bewohnern der Insel Ostacre das Leben ...

Man hat erwartet, dass Blaze genauso wie der Rest ihrer Familie Feuermagie beherrschen würde, doch stattdessen löst ihre Geburt einen furchtbaren Sturm aus, der vielen Bewohnern der Insel Ostacre das Leben kostet. Um sich selbst und die anderen Menschen zu schützen, wächst sie eher abgeschottet auf, bis die Götter nach ihrem 17. Geburtstag entscheiden, dass es Zeit für neue Herrscher ist: Blaze, ihr Zwillingsbruder Flint und vierzehn weitere junge Etheri wurden ausgewählt, um am Hof des Kaisers um die Kronen der vier Königreiche zu kämpfen.

Als Sturmweberin tritt Blaze im Wettkampf um die Krone der Aquatori an, aber sie hat kaum Kontrolle über ihre Fähigkeiten, sie kann bestenfalls enttäuschenden Nieselregen hervorrufen. Wenn sie könnte, würde sie auf die Teilnahme verzichten, denn sie fühlt sich nicht nur wie eine Versagerin, sie wird ja allgemein gehasst und gefürchtet, da könnte sie doch niemals eins der vier Königreiche regieren. Ich konnte ihre Schuldgefühle, Einsamkeit und Frustration sehr gut nachvollziehen. Es hat mich schon gewundert, dass sie nie etwas über ihre Gaben gelernt hat, konnte aber auch einigermaßen verstehen, dass man mit ihrer gefährlichen Fähigkeit nichts zu tun haben wollte und sie jetzt nur gebraucht werden, weil Blaze an dem Turnier teilnimmt. So konnte man dann auch dabei sein, wenn sie irgendwelche Fortschritte oder Entdeckungen macht.

Sie erregt die Aufmerksamkeit von Kronprinz Hal, der bald zum Kaiser wird, an dessen Macht sich die vier neuen Könige binden werden. Es gibt ein kleines Liebesdreieck, das man schon kommen sieht, aber es ist auch nicht zu dramatisch, denn Blaze selbst, ihre Erfahrungen und die Magie stehen im Mittelpunkt. Dabei wird die Welt nach und nach ein bisschen mehr erweitert, sodass ich mich zwischendurch sogar gefragt habe, wie viel denn noch dazukommen soll. Aber am Ende passen die verschiedenen Komponenten gut zusammen und ich fand alles stimmig. Ich hätte mir da teilweise aber auch eine andere Karte gewünscht, in denen man auch die Reiche jenseits des Meeres sehen könnte, weil sie so oft erwähnt werden. Außerdem hat mich beim Schreibstil gestört, dass es oft kleine Sprünge zwischen den Kapiteln gab und so vieles passiv im Nachhinein berichtet wurde, was ich gerne noch miterlebt hätte.

Insgesamt fand ich das Abenteuer, die Turniere und die teilweise komplizierten Beziehungen schon spannend, auch wenn ich mir teilweise schon ein bisschen mehr Konsequenzen und mehr Tiefe gewünscht hätte. Mir hat das Buch aber ziemlich gut gefallen, da es mich trotz allem gut unterhalten hat, und ich bin gespannt auf die Fortsetzung!

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