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Veröffentlicht am 17.09.2025

Warum wir viel netter sind, als die Nachrichten behaupten

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Kein Mensch braucht noch ein Buch, das uns erklärt, wie schlimm alles ist – davon gibt’s schon genug in den Nachrichten. Aber ein Buch, das zeigt, wie viel besser wir eigentlich drauf sind, als uns eingeredet ...

Kein Mensch braucht noch ein Buch, das uns erklärt, wie schlimm alles ist – davon gibt’s schon genug in den Nachrichten. Aber ein Buch, das zeigt, wie viel besser wir eigentlich drauf sind, als uns eingeredet wird? Genau das hat Gilda Sahebi hier hingelegt. Und ganz ehrlich: Ich habe beim Lesen ständig genickt, geschmunzelt und mich gefragt, warum wir uns eigentlich so gern einreden lassen, dass Deutschland ein riesiger Streitclub ist.

Die Autorin haut die Fake Stories auseinander, die uns tagtäglich um die Ohren fliegen. Von Migration bis Gender-Debatten, von Corona bis Kriegsdiskussionen – Sahebi zeigt, wie geschickt da an der Eskalations-Schraube gedreht wird. Und zwar nicht, weil das Volk so unfassbar zickig wäre, sondern weil bestimmte Leute politisches Kapital daraus schlagen. Klingt düster, ist aber sauklug und auch noch gut lesbar verpackt.

Was mich richtig gekickt hat: Sie stellt dem ganzen Theater die Realität gegenüber. Studien und echte Beispiele, die beweisen, dass wir im Alltag gar nicht so zerstritten sind, wie es immer heißt. Im Gegenteil: Die meisten Menschen sind hilfsbereit, kooperativ und wollen einfach in Ruhe ihr Leben leben. Da steckt mehr Miteinander drin, als man denkt – und genau das vergisst man oft, wenn man sich von Talkshows berieseln lässt.

Das Buch ist kein moralischer Zeigefinger, sondern ein Reality-Check mit Humor und Biss. Es zeigt, dass Verbindung nicht nur ein esoterisches Buzzword ist, sondern tatsächlich in uns allen steckt. Und dass wir die Macht haben, uns nicht ständig in den künstlichen Kampfmodus treiben zu lassen. Nach der letzten Seite war ich gleichzeitig schlauer, entspannter und sogar ein bisschen optimistischer.

Kurz gesagt: Pflichtlektüre für alle, die keinen Bock mehr auf künstlich aufgeblasenes Drama haben – und endlich wieder sehen wollen, dass wir mehr gemeinsam haben, als uns irgendein Schlagzeilen-Kasper weismachen will.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

365 Gebete, die wirklich ins Leben passen

Mit der Bibel für deine Kinder beten
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Gebete für Kinder klingen erstmal nach einem frommen Pflichtprogramm – so nach dem Motto: Hände falten, Klappe halten. Aber dieses Buch hat mich komplett überrascht. Nancy Guthrie schafft es, die trockene ...

Gebete für Kinder klingen erstmal nach einem frommen Pflichtprogramm – so nach dem Motto: Hände falten, Klappe halten. Aber dieses Buch hat mich komplett überrascht. Nancy Guthrie schafft es, die trockene Theorie von „man müsste ja mehr beten“ in echte Alltagspraxis zu verwandeln. Und das Ganze nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern so, dass man sich denkt: Ach krass, das kann ich wirklich sofort ausprobieren.

365 Andachten und Gebete – klingt erstmal nach einer Menge Holz, ist aber wie ein spiritueller Werkzeugkasten. Jeden Tag ein Bibelvers, ein Gedanke dazu und dann ein Gebet, das man direkt für seine Kinder sprechen kann. Keine Floskeln, kein Kitsch. Sondern ehrlich, klar und manchmal richtig herausfordernd. Ich ertappe mich regelmäßig dabei, wie ich denke: „Stimmt, darum bete ich viel zu selten!“ Und plötzlich wird der Blick nicht nur auf die Kids gerichtet, sondern auch auf mein eigenes Herz. Ziemlich clever, wie die Autorin das hinbekommt.

Was mir gefällt: Es ist nicht dieser Zuckerwatte-Glaube, der nach drei Tagen in sich zusammenfällt. Die Texte haben Substanz. Es geht um Weisheit, Glauben, Beziehungen – kurz: um die Dinge, die im echten Leben zählen. Und selbst an Tagen, an denen ich komplett platt auf dem Sofa liege, reichen drei Minuten mit diesem Buch, um meine Perspektive wieder gerade zu rücken.

Am Ende merke ich: Ich bete nicht nur für meine Kinder, sondern wachse selber dabei. Vielleicht das coolste Nebenprodukt überhaupt. Für alle Väter und Mütter, die sich manchmal fühlen wie spirituelle Anfänger im Survival-Modus: Dieses Buch ist wie ein Navi mit göttlichem GPS. Und das Beste: Man muss sich dafür nicht verbiegen, man darf einfach ehrlich mit Gott reden – so wie man ist. Genau so soll’s sein.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Wilde Ferien – wilder Buddyread!

Woodwalkers & Friends/Seawalkers & Friends. Wilde Ferien
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Kaum hat man die letzte Seite umgeblättert, hängt man schon wieder wie ein Fisch an der Angel und will mehr. Diese wilden Ferien haben uns komplett reingezogen – mich und meine Tochter. Wir haben abwechselnd ...

Kaum hat man die letzte Seite umgeblättert, hängt man schon wieder wie ein Fisch an der Angel und will mehr. Diese wilden Ferien haben uns komplett reingezogen – mich und meine Tochter. Wir haben abwechselnd gelesen, diskutiert, gelacht und ein bisschen gezankt, wer jetzt schneller weiterlesen darf. Einer von uns (ich sag nicht wer) hat heimlich vorgeblättert. Verrat pur!

Die Kombi aus Regenwald-Action mit Carag, Holly und Brandon und der Ozean-Expedition mit Tiago, Shari und Chris hat uns richtig in Urlaubsstimmung katapultiert – mit Schweißperlen auf der Stirn und Salz in der Nase. Ständig neue Gefahren, freche Sprüche und dann diese typischen „Oh nein!“-Momente, wo wir beide gleichzeitig laut aufgestöhnt haben. Buddyread in Stereo, quasi.

Holly hat uns immer wieder zum Kichern gebracht, Brandon sorgt für Herz, und Tiago ist sowieso unser gemeinsamer Held. Die Mischung aus knalligen Abenteuern, Freundschaftsmomenten und Naturschutzthemen passt einfach perfekt. Meine Tochter hat beim Lesen plötzlich angefangen, Delfingeräusche nachzumachen, während ich ernsthaft überlegt habe, ob ich als Puma wirklich im Regenwald überleben könnte (Spoiler: wahrscheinlich nicht lange).

Besonders cool: die Extra-Kurzgeschichte mit den Kojoten-Jungs James und Joe – da haben wir uns sofort neue Spitznamen gegeben. Und die Illustrationen von Claudia Carls sind wie immer ein Highlight, die Figuren springen einem direkt entgegen.

Am Ende hatten wir beide das Gefühl, dass diese „Ferien“ eigentlich viel zu schnell vorbeigingen. Aber genau so muss ein Abenteuerbuch sein: ein wilder Ritt (oder besser gesagt Sprung, Tauchgang, Sprint) durch Fantasie, Natur und jede Menge Kopfkino. Fazit: Wilde Ferien = wilde Begeisterung.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Eingeschneit in der Hölle – und ich liebe es

Ein unerwarteter Gast
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Schnee, Sturm, Kälte – klingt erstmal nach Skiurlaub ohne Après-Ski, oder? Aber hier hat Heather Gudenkauf einen Thriller hingeknallt, der einen eher dazu bringt, die Kuscheldecke noch ein bisschen fester ...

Schnee, Sturm, Kälte – klingt erstmal nach Skiurlaub ohne Après-Ski, oder? Aber hier hat Heather Gudenkauf einen Thriller hingeknallt, der einen eher dazu bringt, die Kuscheldecke noch ein bisschen fester zu packen. Ein verlassenes Farmhaus mitten im Nirgendwo, die Tür knarzt, der Kamin knistert, und ich als Leser sitze quasi mit Popcorn in der Hand daneben und denke: „Wylie, Mädel, da draußen stapft garantiert niemand mit Plätzchen vorbei.“

Diese Atmosphäre ist so dicht, dass man fast selbst den Schnee unter den Stiefeln knirschen hört. Die Story packt dich sofort: Schriftstellerin Wylie denkt, sie hat den perfekten Rückzugsort gefunden, um in Ruhe zu schreiben. Denkste! Statt Ruhe gibt’s Mord, Gänsehaut und ein Kind, das urplötzlich im Schneesturm auftaucht – halb erfroren und komplett wortlos. Und natürlich weiß man: Wenn Kinder in Thrillern schweigen, dann liegt der Hammer tief im Keller.

Heather Gudenkauf spielt mit all den klassischen Zutaten – alte Geheimnisse, ein Haus voller Geschichte, eine Hauptfigur, die sich eigentlich nur Tee kochen wollte und plötzlich ums nackte Überleben kämpft. Aber das Ganze ist so geschickt konstruiert, dass es niemals abgedroschen wirkt. Die Spannung dreht sich wie eine Eisspirale immer weiter nach oben, Kapitel für Kapitel.

Was ich besonders feiere: Dieses Buch ist kein platter „Whodunit“, sondern ein clever verschachteltes Puzzle, bei dem jede Wendung sitzt. Und ja, ich hab mir zwischendurch eingeredet, dass ich schlauer bin als die Autorin. Spoiler: war ich nicht. Am Ende saß ich da wie ein Schneemann nach Föhnsturm – komplett zerlegt, aber begeistert.

Fazit: Wer Lust hat auf knisternde Spannung, frostige Nerven und eine Geschichte, die einem die Nächte klaut – rein ins Farmhaus! Aber bitte nicht ohne Taschenlampe und Kakao.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Frost, Feuer und Herzklopfen – ein Finale zum Niederknien

Froststerne (Romantasy-Trilogie, Bd. 3)
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Kaum zu glauben, dass es wirklich das Finale ist – und was für eins! Dieses Buch hat mich so gepackt, dass ich beim Lesen gefühlt eine eigene Frostkugel in der Hand hatte. Die Mischung aus nordischer Mythologie, ...

Kaum zu glauben, dass es wirklich das Finale ist – und was für eins! Dieses Buch hat mich so gepackt, dass ich beim Lesen gefühlt eine eigene Frostkugel in der Hand hatte. Die Mischung aus nordischer Mythologie, Magie, knisternden Momenten und einer Portion Herzschmerz war einfach genau mein Ding. Elvy rockt das Ganze mal wieder mit ihrer eigensinnigen, aber liebenswerten Art, und Simàja ist sowieso der Sidekick, den man sich heimlich im echten Leben wünscht.

Besonders krass war die Spannung um den Frostprinz. Der Typ klebt einem im wahrsten Sinne wie Frost am Fenster – nur dass er das Ganze im Körper von Erik macht, was die Gefühlslage von Elvy (und mir!) noch komplizierter macht. Das ist schon fast Folter, aber im positivsten Sinn. Man fiebert mit, hofft, verzweifelt, jubelt, nur um dann wieder völlig durchgeschüttelt weiterzulesen. Ganz ehrlich, ich habe in diesem Finale ungelogen mehr Herzklopfen gehabt als bei manchem Horrorfilm.

Der Showdown zur Mittwinternacht hat mich dann komplett weggeblasen. Episch, voller Magie, voller Risiko – und mit genau dieser Balance aus Action und Gefühl, die Anna Fleck einfach draufhat. Und ja, ich gebe es zu: ich hatte Tränen in den Augen. Nicht nur wegen der Story, sondern weil diese Trilogie hiermit zu Ende ist. Ein kleines Stück Fantasy-Herz bricht da schon.

Fazit: Wer Romantasy liebt, bekommt hier die absolute Vollbedienung – frostig, spannend, romantisch, witzig, magisch. Das perfekte Finale für eine Reihe, die definitiv einen Platz im Lieblingsbuchregal verdient. Ich ziehe meinen imaginären Zauberhut vor Anna Fleck und sage: Danke für diese Reise durch Traum, Eis und Herzklopfen.

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