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Veröffentlicht am 19.12.2019

Super Geschichte im Reich der Toten

Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
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Inhalt
Amaia lebt mit ihrer Familie in der Menschenwelt, muss aber ständig umziehen. Sie fragt sich, warum ihre Familie kaum altert und ihnen ständig Gefahren drohen. Besonders fasziniert ist sie aber ...

Inhalt
Amaia lebt mit ihrer Familie in der Menschenwelt, muss aber ständig umziehen. Sie fragt sich, warum ihre Familie kaum altert und ihnen ständig Gefahren drohen. Besonders fasziniert ist sie aber von dem Gefangenen, den ihr Vater eines Tages mit nach Hause bringt. Als es besonders brenzlig wird, hilft besagter Gefangener Noár ihr und ihrer Familie und bringt sie in ihre eigentliche Heimat Cassardim, das Reich der Toten, das in quasi jeder Religion auftaucht. Dort gerät die gesamte Familie in ein Machtspielchen, bei dem vor allem Amaia nicht weiß, wem sie noch vertrauen kann…

Meine Meinung
Die Geschichte wurde mir von einer sehr guten Freundin empfohlen, weshalb ich froh war, als ich auf Netgalley die Chance erhielt, es zu lesen – denn die Geschichte ist einfach wunderbar.
Der Leser wird sofort in die Geschichte gezogen und verliebt sich auf Anhieb auch in Nebencharaktere wie den kleinen Moe.
Die Spannung wird über das komplette Buch aufrechterhalten und es sind Wendungen eingebaut, mit denen der Leser wirklich nicht gerechnet hat.
Besonders gut haben mir die Neckereien mit Noár gefallen, vor allem da einfach nicht abzusehen war, wie es um seine Gefühle steht und welche Intentionen er tatsächlich hat.
Gut gefallen hat mir auch, dass die Geschichte mit keinem Cliffhanger endet, obwohl es eine Fortsetzung geben soll – so ist das Warten auf den nächsten Teil nicht ganz so schlimm.
Auch der Humor der Figuren und Situationen hat mich überzeugt, ebenso wie die unterschiedlichen Völker mit ihren Aufgaben , wobei ich mir für den nächsten Teil etwas mehr Auftritte von Vertretern dieser Völker wünschen würde.

Fazit: Eine wirklich wunderbare Fantasy-Geschichte mit einem mal etwas anderen Hintergrund, die süchtig macht.

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Veröffentlicht am 25.09.2018

Spannender Auftakt in die Hexen-Reihe

Wenn die Nacht stirbt und dein Herz aufhört zu schlagen
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Inhalt
Read ist ein ganz normales Mädchen, das noch zur Schule geht. Jedenfalls wenn man von ihrer mehr als strengen Mutter und den fehlenden Freunden absieht. Eines Tages wird sie jedoch von einer Chooserin ...

Inhalt
Read ist ein ganz normales Mädchen, das noch zur Schule geht. Jedenfalls wenn man von ihrer mehr als strengen Mutter und den fehlenden Freunden absieht. Eines Tages wird sie jedoch von einer Chooserin gekennzeichnet und muss sich entscheiden, ob sie dagegen ankämpft oder ihre Bestimmung im Kreis der Hexen auf dem Internat, das sie fortan besuchen soll, annimmt...

Meine Meinung
Ich will nicht allzu viel vorwegnehmen, aber der Erzähltstil ist etwas anders als in anderen Fantasy-Geschichten. Mir gefällt er ganz gut, anfangs muss sich der Leser zwar auf Grund der vielen neuen Namen daran gewöhnen, allerdings geht das auch relativ schnell.
Reads Meinung kann ich ganz gut verstehen, den Menschen ist nämlich nicht bekannt, was mit den gekennzeichneten und verschwundenen Kindern passiert, daher ist es Reads erster Instinkt, davonzulaufen.
Dass sie auf dem Internat dann relativ schnell (relativ viele) Freunde findet, ist zwar bei ihrer Vorgeschichte eventuell etwas merkwürdig, allerdings kann ich gut nachvollziehen, dass ihre Freunde sie gut leiden können nach der Aktion beim Essen, als sie sich gegen eine gewisse Person gestellt hat.
Hunter, der sofort eine gewisse Anziehung auf sie ausübt, wird zwar als Bad Boy bezeichnet, allerdings handelt er im Laufe der Geschichte - vor allem gegenüber Read - keinesfalls so, was ich auch ziemlich erfrischend finde.
Im Laufe der Geschichte geschehen natürlich unerwartete Dinge, die den Verlauf voranbringen, aber auch Fragen aufwerfen. Diese werden aber meist schon in den folgenden Kapiteln aufgeklärt.
Einige Fragen zu Reads Verhalten konnte die Autorin glücklicherweise im Zuge einer Leserunde klären.

Fazit: Alles in allem ein sehr spannender Auftakt in eine Welt voller Hexen, die nicht alle die gleichen Kräfte haben. Einziger winziger Kritikpunkt wäre, dass die Handlung stellenweise zu schnell vorangeht.

Veröffentlicht am 16.09.2025

Schauerhafte Märchennachfahren

Ever & After, Band 2: Die dunkle Hochzeit (Knisternde Märchen-Fantasy der SPIEGEL-Bestsellerautorin Stella Tack)
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Inhalt
Nachdem Rain den Prinzen aufgeweckt hat, müssen sie und die anderen Märchennachfahren schnellstens einen Weg finden, ihn und seine Vasallen aufzuhalten. Doch niemand ist wirklich vertrauenswürdig ...

Inhalt
Nachdem Rain den Prinzen aufgeweckt hat, müssen sie und die anderen Märchennachfahren schnellstens einen Weg finden, ihn und seine Vasallen aufzuhalten. Doch niemand ist wirklich vertrauenswürdig und Black und seine Schergen scheinen immer wieder einen Trumpf in der Hinterhand zu haben. Und ob Rain Cole je wiedersehen wird, steht auf einem ganz anderen Blatt...

Meine Meinung
Die Fortsetzung der Geschichte hat mir gut gefallen. Es geht ähnlich blutig zu wie im ersten Teil, nur ist es jetzt zum Glück nicht mehr so überraschend. Gefühlt wird auf weniger Märchen angespielt, was vermutlich eher daran liegt, dass die einzelnen Nachfahren größtenteils schon bekannt gemacht wurden. Allerdings gibt es dafür ein paar Erzählungen zu den Geschichten der Vasallen.
Am Anfang jedes Kapitels steht wieder ein kurzer Auszug aus einem mehr oder eher weniger bekannten Märchen.
Spannend bleibt die Geschichte auf jeden Fall, da Rain zum einen immer wieder versucht, aus Blacks Fängen zu entkommen und andererseits versucht, zu Cole zu gelangen. Außerdem gibt es immer wieder unerwartete Hilfen und Verräter, die einen Twist in die Handlung mitbringen.
Auf die größte Veränderung kann ich auf große von Spoilern nicht eingehen, finde sie aber ganz gut gelungen und fand auch die daraus resultierende Dynamik ganz interessant.
Durch den Cliffhanger am Ende bin ich nun natürlich umso gespannter auf den letzten Teil der Reihe.
Im ersten Teil fand ich - zumindest laut meiner Rezension - Rain etwas arrogant und später erst sympathischer, diesmal kam ich mit ihr dagegen ziemlich gut klar. Andere Charaktere habe ich als "teils nervig" empfunden, da das jetzt in der Fortsetzung nicht der Fall war, kann ich auch gar nicht mehr sagen, um wen es mir dabei ging. Insgesamt fand ich die Charaktere in Bezug auf ihre Hintergründe recht rund geschrieben.

Fazit: Gelungene Fortsetzung der märchenhaften Neuinterpretation.

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Veröffentlicht am 25.03.2025

Trotz kleinerer Mängel sehr unterhaltsam

Liga Lexis – Nachtschwarze Worte
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Inhalt
Dass sie anders ist, wusste Annie schon lange, aber nun hat sie auch den Beweis: Sie ist halb Buchfigur, halb Mensch (wobei die Prozentzahlen etwas anders liegen) - eine Migra. Sie besucht daher ...

Inhalt
Dass sie anders ist, wusste Annie schon lange, aber nun hat sie auch den Beweis: Sie ist halb Buchfigur, halb Mensch (wobei die Prozentzahlen etwas anders liegen) - eine Migra. Sie besucht daher ab sofort eine geheimnisvolle Schule in Irland, wo sie all das Wissen nachholen muss, was alle anderen Migras von klein auf lernen. Aber immerhin ist sie umgeben von Büchern und damit voll in ihrem Element. Doch sie findet dort nicht nur Freunde, auch sehr viel Misstrauen begegnet ihr - unter anderem von Caspian. Der verschwindet jedoch nach einem Ausflug in die Buchwelt…

Meine Meinung
Die Sprecherin des Hörbuchs fand ich anfangs und insbesondere, wenn Abschnitte der Geschichte wenig Dialog enthielten, etwas sehr melancholisch. Daran konnte ich mich allerdings mit der Zeit etwas gewöhnen.
Annie als Hauptcharakter mochte ich ganz gern, ebenso die beiden Freunde, die sie in Bookford Manor gefunden hat. Mit ihr konnte ich aber ganz gut mitfühlen, weil sie aus der gleichen Stadt kommt wie ich und auch noch die gleichen Genre an Büchern gern liest.
Die Grundidee hinter der Geschichte finde ich auch toll, ebenso die Umsetzung mit den vielen, vielen Anspielungen und Figuren aus anderen Büchern (auch wenn ich diese eine spezielle Fantasy-Geschichte damals in meiner Jugend nicht gelesen habe…). Der Schreibstil selbst hat mir auch sehr gut gefallen.
Mich hat etwas gestört, dass die Gefühle zwischen Annie und Caspian irgendwann anscheinend einfach da waren, aber weder so richtig aufgebaut noch dann tatsächlich beschrieben wurden.
Das Ende kam dann irgendwie recht abrupt und bevor ich nachgeguckt habe, war ich mir nicht einmal sicher, ob es überhaupt eine Fortsetzung gibt bzw. geben soll.
Dennoch war die Geschichte insgesamt sehr unterhaltsam und jetzt möchte ich natürlich wissen, wie es weitergeht.

Fazit: Unterhaltsamer Ausflug in ein Buch voller Geschichten, mit kleineren Mängeln in der Umsetzung.

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Veröffentlicht am 19.10.2024

Sehr spannende (romantische) Verwicklungen

Dangerous Relations
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Inhalt

Kaum hat Vicky verkraftet, dass ihr Kindheitsfreund Tom aus dem Ausland zurück ist, nachdem er seine Heimat ohne ein Wort an sie verlassen hatte, findet sie sich plötzlich in einem Spiel voller ...

Inhalt

Kaum hat Vicky verkraftet, dass ihr Kindheitsfreund Tom aus dem Ausland zurück ist, nachdem er seine Heimat ohne ein Wort an sie verlassen hatte, findet sie sich plötzlich in einem Spiel voller Intrigen und rätselhafter Vorkommnisse wieder. Sie muss sich entscheiden, ob sie lieber Tom oder dem charmanten Mr. Carmichael vertraut - denn ohne baldigen Ehemann wird ihre Familie ihr Anwesen wohl oder übel verlieren…



Meine Meinung

Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Der Schreibstil war wunderbar zum Lesen, es war quasi durchgehend spannend auf Grund der vielen Vorkommnisse und Personen, die involviert waren.

Im Grunde konnte das Buch genau halten, was der Klappentext versprochen hat: Es kam ein Hauch von Regency-Flair auf (wenn auch nicht ganz so stark wie bei den Bridgerton-Geschichten) - nur bei der Romance haben mir ein klein wenig die großen Gefühle gefehlt.

Die Intrigen und deren Auswüchse fand ich sehr spannend, insbesondere die Auflösung am Ende hat mir wirklich gut gefallen und war so nicht zu erwarten.

Lady Victoria - oder kurz Vicky - fand ich als Protagonistin recht angenehm, auch wenn sie manchmal ein klein wenig naiv schien. Aber sie hatte kein allzu großes Problem damit sich fortzubilden und auch mal die Hände schmutzig zu machen und fiel nicht sofort auf jeden herein, der versucht, ihr schöne Augen zu machen.

Die Geschichte wird ab und zu auch aus Toms Perspektive erzählt, was nochmal einen guten Einblick in seine Gefühlswelt gegeben hat.



Fazit: Ein spannender (Liebes-)Roman in der Regency-Zeit, der das Lesen wert ist.

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