Lässt mich sehr zwiespaltig zurück
A Spark of Time - Ein Treffen in den HighlandsMeine Meinung
Das Cover passt sehr gut in die Reihe und enthält auch Details passend zur Zeitreise.
Der Schreibstil der Autoin ist leicht und flüssig, sodass man direkt wieder in die Geschichte findet. ...
Meine Meinung
Das Cover passt sehr gut in die Reihe und enthält auch Details passend zur Zeitreise.
Der Schreibstil der Autoin ist leicht und flüssig, sodass man direkt wieder in die Geschichte findet. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonisten Damien und Lilly erzählt.
Ich muss sagen, dass ich mit Damien und Lilly große Schwierigkeiten hatte. Zwischen dem zweiten und dritten Band liegen ganze zwölf Monate, und in dieser Zeit haben sich beide Charaktere um 180 Grad verändert. Vor allem Damien habe ich im weiteren Verlauf der Geschichte kaum noch verstanden – mir blieb völlig unklar, was genau diese drastische Charakterveränderung ausgelöst hat. Ich kann zwar nachvollziehen, warum Lilly sich in Damiens Nähe nicht mehr wohlfühlt, doch wie schnell sie sich auf Collin einlässt, der für mich zudem sehr unsympathisch wirkt, fühlt sich eher nach einer unnötigen Dreiecksgeschichte an.
Fans von Lilly und Damien sollten sich auf eine emotionale Durststrecke einstellen. Ehrlich gesagt war ich mehr als einmal kurz davor, die Geschichte abzubrechen – letztlich hat mich nur meine Neugier darauf, wohin sich alles entwickelt, zum Weiterlesen bewegt.
Dabei hatte ich mich wirklich sehr auf ein neues Zeitreiseabenteuer gefreut, denn bereits die ersten beiden Bände konnten mich vollständig für sich einnehmen. Auch dieser Band überzeugt wieder mit einem gut recherchierten und spannenden Setting, einer ordentlichen Portion Spannung und einer stimmungsvollen Atmosphäre. Dieses Mal führt uns die Geschichte in die Highlands, wo einige neue Geheimnisse und Abenteuer auf uns warten. Das Ende bleibt zudem angenehm offen und macht neugierig auf den nächsten Band.
Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass mir sowohl die Dreiecksgeschichte als auch die extreme Charakterveränderung überhaupt nicht gefallen haben. Für mich hätte es dieses zusätzliche Drama nicht gebraucht – es sei denn, die Autorin steuert tatsächlich auf ein Ende mit Collin und Lilly zu. Vielleicht reagiere ich hier besonders empfindlich, doch für mich wirkte dieser Handlungsstrang unnötig, da die Geschichte auch ohne dieses Drama bereits genügend Spannung geboten hätte.
Mein Fazit
A Spark of Time: Treffen in den Highlands punktet erneut mit einem atmosphärischen Setting, spannenden Zeitreiseelementen und einer gelungenen Highland-Kulisse, die Lust auf mehr macht. Inhaltlich konnte mich der Band jedoch nicht vollständig überzeugen. Die drastischen Charakterveränderungen – insbesondere bei Damien – sowie die für mich unnötig wirkende Dreiecksgeschichte haben mein Leseerlebnis deutlich getrübt. Trotz emotionaler Durststrecke und einiger Frustmomente blieb die Neugier auf die weitere Entwicklung bestehen, zumal das offene Ende viel Potenzial für den nächsten Band verspricht. Insgesamt ein stimmungsvoller, aber inhaltlich zwiespältiger Teil der Reihe.