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Veröffentlicht am 17.02.2026

Lässt mich sehr zwiespaltig zurück

A Spark of Time - Ein Treffen in den Highlands
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Meine Meinung

Das Cover passt sehr gut in die Reihe und enthält auch Details passend zur Zeitreise.

Der Schreibstil der Autoin ist leicht und flüssig, sodass man direkt wieder in die Geschichte findet. ...

Meine Meinung

Das Cover passt sehr gut in die Reihe und enthält auch Details passend zur Zeitreise.

Der Schreibstil der Autoin ist leicht und flüssig, sodass man direkt wieder in die Geschichte findet. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonisten Damien und Lilly erzählt.

Ich muss sagen, dass ich mit Damien und Lilly große Schwierigkeiten hatte. Zwischen dem zweiten und dritten Band liegen ganze zwölf Monate, und in dieser Zeit haben sich beide Charaktere um 180 Grad verändert. Vor allem Damien habe ich im weiteren Verlauf der Geschichte kaum noch verstanden – mir blieb völlig unklar, was genau diese drastische Charakterveränderung ausgelöst hat. Ich kann zwar nachvollziehen, warum Lilly sich in Damiens Nähe nicht mehr wohlfühlt, doch wie schnell sie sich auf Collin einlässt, der für mich zudem sehr unsympathisch wirkt, fühlt sich eher nach einer unnötigen Dreiecksgeschichte an.

Fans von Lilly und Damien sollten sich auf eine emotionale Durststrecke einstellen. Ehrlich gesagt war ich mehr als einmal kurz davor, die Geschichte abzubrechen – letztlich hat mich nur meine Neugier darauf, wohin sich alles entwickelt, zum Weiterlesen bewegt.

Dabei hatte ich mich wirklich sehr auf ein neues Zeitreiseabenteuer gefreut, denn bereits die ersten beiden Bände konnten mich vollständig für sich einnehmen. Auch dieser Band überzeugt wieder mit einem gut recherchierten und spannenden Setting, einer ordentlichen Portion Spannung und einer stimmungsvollen Atmosphäre. Dieses Mal führt uns die Geschichte in die Highlands, wo einige neue Geheimnisse und Abenteuer auf uns warten. Das Ende bleibt zudem angenehm offen und macht neugierig auf den nächsten Band.

Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass mir sowohl die Dreiecksgeschichte als auch die extreme Charakterveränderung überhaupt nicht gefallen haben. Für mich hätte es dieses zusätzliche Drama nicht gebraucht – es sei denn, die Autorin steuert tatsächlich auf ein Ende mit Collin und Lilly zu. Vielleicht reagiere ich hier besonders empfindlich, doch für mich wirkte dieser Handlungsstrang unnötig, da die Geschichte auch ohne dieses Drama bereits genügend Spannung geboten hätte.

Mein Fazit

A Spark of Time: Treffen in den Highlands punktet erneut mit einem atmosphärischen Setting, spannenden Zeitreiseelementen und einer gelungenen Highland-Kulisse, die Lust auf mehr macht. Inhaltlich konnte mich der Band jedoch nicht vollständig überzeugen. Die drastischen Charakterveränderungen – insbesondere bei Damien – sowie die für mich unnötig wirkende Dreiecksgeschichte haben mein Leseerlebnis deutlich getrübt. Trotz emotionaler Durststrecke und einiger Frustmomente blieb die Neugier auf die weitere Entwicklung bestehen, zumal das offene Ende viel Potenzial für den nächsten Band verspricht. Insgesamt ein stimmungsvoller, aber inhaltlich zwiespältiger Teil der Reihe.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Spannend, atmosphärisch jedoch etwas Gefühlsüberladen

DELICATE. Ich wollte nur, dass du bleibst (Sparrow Falls 2)
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Meine Meinung

Das Cover passt sehr gut in die Reihe und der Farbschnitt mit der Schrift ist wirklich ein Highlight.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und sehr emotional, sodass man direkt ...

Meine Meinung

Das Cover passt sehr gut in die Reihe und der Farbschnitt mit der Schrift ist wirklich ein Highlight.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und sehr emotional, sodass man direkt mit den Charakteren mitfühlt. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonisten Shepard und Thea erzählt.

Thea flieht vor ihrer Vergangenheit: Ihr Ex-Partner hat sie grausam behandelt und tiefe seelische Narben hinterlassen. In Sparrow Falls scheint sie endlich einen sicheren Hafen gefunden zu haben – einen Ort, an dem ihr Ex sie nicht erreichen kann und an dem ihre sorgsam errichteten Mauern langsam zu bröckeln beginnen. Es ist berührend zu beobachten, wie Thea dort wieder aufblüht.

Shepard ist dabei der Inbegriff des verständnisvollen Good Guys, jemand, der mühelos Herzen erobert. Doch nur bei Thea kann er wirklich er selbst sein. Ihre Verbindung ist intensiv und leidenschaftlich – stellenweise jedoch so stark, dass ihre Liebesgeschichte für mich in manchen Momenten etwas zu intensiv und beinahe abhängig wirkte.

Ich bin dem Genre Romantic Suspense völlig verfallen, denn die Kombination aus Spannung und Liebesgeschichte ist für mich einfach unschlagbar. Auch in diesem Band gelingt es der Autorin, diese beiden Elemente gekonnt miteinander zu verweben – nicht zuletzt, weil man als Leser/in lange im Dunkeln tappt, zumindest ging es mir so. Dennoch war mir die Beziehung zwischen Thea und Shepard stellenweise etwas zu viel. Die emotionale Abhängigkeit der beiden voneinander wirkte auf mich in manchen Momenten sehr intensiv und fast erdrückend. Vielleicht liegt das aber auch an der dunklen Jahreszeit, die bei mir weniger Raum für solch schwere Gefühle lässt – schließlich habe ich Band 1 sehr geliebt. Umso gespannter bin ich trotzdem auf die nächste Geschichte aus Sparrow Falls.

Mein Fazit

Delicate überzeugt mit Atmosphäre und einer grundsätzlich berührenden Geschichte über Trauma und Neuanfang, verliert sich jedoch stellenweise in der sehr intensiven Beziehung zwischen Thea und Shepard. Die emotionale Abhängigkeit der beiden wirkte auf mich teilweise erdrückend und ließ wenig Raum für individuelle Entwicklung. Trotz der gelungenen Verbindung aus Spannung und Romantik konnte mich dieser Band nicht so sehr abholen wie der Vorgänger. Insgesamt ein solider Romantic-Suspense-Roman, der bei mir ein eher zwiegespaltenes Gefühl hinterlässt, aber dennoch neugierig auf weitere Geschichten aus Sparrow Falls macht.

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Unterhaltsam, spannend nur mit den Charakteren bin ich nicht ganz warm geworden

Bitten
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Meine Meinung

Das Cover hat mich direkt angesprochen, denn ich mag es farblich, als auch die Details.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, sodass man gut in die Geschichte einsteigen kann. ...

Meine Meinung

Das Cover hat mich direkt angesprochen, denn ich mag es farblich, als auch die Details.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, sodass man gut in die Geschichte einsteigen kann. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Vanessa erzählt.

Vanessa bringt anfangs dieses typische, leicht naive „Main-Character-Syndrom“ mit, was sie für mich nicht immer sofort greifbar machte. Doch gerade ihre Entwicklung – wie sie Schritt für Schritt lernt, für sich einzustehen und aus ihrem Selbstmitleid herauszufinden – hat mir am Ende richtig gut gefallen. Dadurch brauchte ich zwar etwas länger, um vollständig in die Geschichte einzutauchen, aber letztlich fügt sich ihr Charakter sehr stimmig ins Gesamtbild ein.

Auch mit Prinz Sinclair wurde ich nicht sofort warm, da er für meinen Geschmack ein wenig zu glatt wirkte. Trotzdem fand ich es spannend, wie er die Handlung beeinflusst. Und es gab definitiv Figuren, die mich sofort abgeholt haben und mir im Laufe der Geschichte wirklich ans Herz gewachsen sind.

Die Handlung zieht einen von der ersten Seite an in einen Strudel aus Spannung, Tempo und schonungsloser Dunkelheit. Nach einem brutalen Werwolfangriff wird Vanessa abrupt aus ihrem gewohnten Leben gerissen – und muss zugleich den Verlust ihrer besten Freundin verkraften, die in derselben Nacht grausam getötet wird.

Am magischen Hof der Werwölfe erwartet sie kein Zufluchtsort, sondern ein undurchdringliches Geflecht aus Macht, Blut und strengen Regeln. Während sie ihre eigene Verwandlung begreift und sich den rauen Sitten der Werwölfe beugen muss, wird sie unweigerlich mit der Kälte und Gewalt des Hofes konfrontiert. Getrieben von Schmerz und Zorn kennt Vanessa nur ein Ziel: Rache an dem Mörder ihrer Freundin.

Doch in den Schatten dieses Hofes verbirgt sich weit mehr, als sie ahnt. Intrigen wuchern wie giftige Wurzeln, Geheimnisse lauern in jedem dunklen Winkel, und niemand zeigt sein wahres Gesicht. Nur auf einen scheint Vanessa sich verlassen zu können: den charmanten Prinz Sinclair, der immer wieder an ihrer Seite auftaucht. Und trotz all der Dunkelheit sind ihre Gefühle für ihn gefährlich eindeutig.

Mein Fazit

Bitten überzeugt mit einer düster packenden Atmosphäre und einer starken Entwicklung seiner Hauptfigur, zeigt jedoch auch klare Schwächen. Vanessas anfängliche Naivität und Sinclairs glatte Fassade erschweren den emotionalen Einstieg, doch beide gewinnen im Verlauf spürbar an Tiefe. Trotz einiger vorhersehbarer Momente trägt die brutale Welt aus Intrigen, Verlust und Rache die Handlung kraftvoll voran. So bleibt am Ende ein fesselnder Roman, der nicht perfekt ist, dennoch zu unterhalten weiß.

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Veröffentlicht am 19.09.2025

Atmosphärisch, jedoch leider nicht ganz meins

Fate of Stone
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Meine Meinung

Das Cover wirkt düster, edel und sehr geheimnisvoll.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, sodass man sich sehr schnell in der Geschichte zurechtfindet. Auch die Atmosphäre ...

Meine Meinung

Das Cover wirkt düster, edel und sehr geheimnisvoll.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, sodass man sich sehr schnell in der Geschichte zurechtfindet. Auch die Atmosphäre wird gut transportiert. Dabei wird die Geschichte aus der Erzählerperspektive erzählt.

Thalia wirkt wie eine Journalistin, die außerhalb der Geschichte kaum ein eigenes Leben zu haben scheint. Wir begegnen kurz ihrem einzigen Freund – der jedoch direkt ermordet wird. Familie oder weitere soziale Kontakte fehlen völlig, stattdessen lebt sie in oberflächlichen Begegnungen und One-Night-Stands. Im Verlauf der Handlung wird zwar deutlich, warum sie so isoliert lebt, dennoch empfand ich diesen Einstieg als etwas irritierend und unausgewogen. Arion, der männliche Gargoyle, bleibt für mich leider etwas blass. Zwar erfahren wir einiges über seine Vergangenheit, doch in der Gegenwart wirkt er eher oberflächlich und wenig greifbar. Die Liebesgeschichte zwischen Thalia und Arion entwickelt sich als klassische Insta-Love – eine sofortige, intensive Verbindung, die trotz einer späteren Erklärung für mich nicht ganz nachvollziehbar war.

Nach dem Klappentext habe ich mich auf eine spannende Geschichte mit Elementen aus dem Suspense, faszinierenden fantastischen Wesen und einem coolen deutschen Setting gefreut. All diese Aspekte sind tatsächlich vorhanden – es gibt Morde, einen Fluch und eine Protagonistin, die viel durch Köln läuft und fährt. Doch leider bleiben viele dieser Elemente eher oberflächlich angedeutet, statt wirklich intensiv ausgearbeitet zu werden. Mehrere Themen werden nur gestreift, Hinweise fallen den Charakteren zu leicht in den Schoß, und die finale Auflösung konnte mich persönlich nicht überzeugen. Die Grundidee der Autorin ist wirklich vielversprechend, aber insgesamt habe ich leider nicht den Zugang zur Geschichte gefunden, den ich mir gewünscht hätte.

Mein Fazit

A Fate of Stone bringt spannende Ideen mit – ein düsterer Fluch, fantastische Wesen und ein ungewöhnliches Setting mitten in Köln. Doch trotz dieser vielversprechenden Ansätze bleibt die Umsetzung für mich hinter den Erwartungen zurück. Die Charaktere wirken oft blass, die Liebesgeschichte entwickelt sich zu schnell, und viele Handlungselemente werden nur angerissen statt vertieft. Die Autorin hat definitiv ein gutes Gespür für Atmosphäre und eine interessante Grundidee, aber leider konnte mich die Geschichte emotional nicht ganz erreichen.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Spicy & leidenschaftlich

The Charlie Method
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Meine Meinung

Das Cover mag ich farblich sehr und passt auch sehr gut zur Reihe.

Elle Kennedys Schreibstil ist wie gewohnt locker, schnell und unterhaltsam. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive ...

Meine Meinung

Das Cover mag ich farblich sehr und passt auch sehr gut zur Reihe.

Elle Kennedys Schreibstil ist wie gewohnt locker, schnell und unterhaltsam. Dabei wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der drei Protagonisten erzählt, um auch jede Sichtweise einzufangen.

Charlie als Figur hat definitiv Potenzial, aber ihr innerer Konflikt zwischen Anpassung und Selbstverwirklichung bleibt oft an der Oberfläche. Die Liebesgeschichte? Schnell, heiß, und sehr spicy. Will und Beckett sind charmant, sodass ich wirklich verstehen kann, wie man sich in beide verlieben kann. Reverse Harem wird mittlerweile immer häufiger und auch attraktiver in Geschichten, jedoch merke ich, dass ich mich persönlich damit nicht zu 100% identifizieren kann. Irgendwie bleibt für mich dann immer etwas auf der Spur, hier wirkt alles sehr humorvoll oberflächlich.

Die Grundidee hat mich neugierig gemacht: eine Protagonistin mit zwei Gesichtern, die versucht, zwischen Erwartungen und Selbstverwirklichung ihren Weg zu finden. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte sich selbst im Weg steht. Die Dreiecksbeziehung mit Will und Beckett bringt zwar Drama, aber vieles wirkt konstruiert und geht mir zu schnell. Statt echter Entwicklung gibt’s eher Schlagabtausch und heiße Szenen – unterhaltsam, ja, aber nicht unbedingt tiefgründig. Ich hätte mir mehr Raum für Charlies innere Reise gewünscht, statt ständigem Hin und Her.

Mein Fazit

The Charlie Method ist ein unterhaltsamer College-Romance-Roman mit Spice und Tempo, der sich gut weglesen lässt. Für mich persönlich fehlte jedoch das gewisse Etwas, um wirklich mitzufiebern – trotzdem ein netter Ausflug in die Welt der Campus Diaries.

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