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Cariola

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Veröffentlicht am 28.11.2025

Die Tokio-Detektive ermitteln – spannender Einblick in die japanische Kultur für Grundschüler!

Die Tokio-Detektive: Yoshi und Ben ermitteln
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Ben ist frisch von Deutschland nach Tokio gezogen und fühlt sich dort sehr fremd. Er kennt dort niemanden und kann weder Japanisch, noch kennt er die Kultur.

Da steht eines Tages der Nachbarsjunge Yoshi ...

Ben ist frisch von Deutschland nach Tokio gezogen und fühlt sich dort sehr fremd. Er kennt dort niemanden und kann weder Japanisch, noch kennt er die Kultur.

Da steht eines Tages der Nachbarsjunge Yoshi vor seiner Tür, und sie werden schnell Freunde. Ben lernt viel über die japanische Kultur und auch ein wenig die Sprache - und auch Yoshi ein wenig über die deutsche Kultur. Und schon bald stolpern die beiden in ihren ersten Fall.

Das Buch ist sehr liebevoll im Manga-Stil illustriert. Es ist aber kein „Manga“ im klassischen Sinne, sondern ein Bilderbuch mit einfach Texten, aufbereitet für die zweite Lesestufe, und ist in mehrere kleine Kapitel unterteilt.

Ganz toll finde ich, dass man in dem Buch spielerisch ein paar einfache japanische Begriffe und Wörter kennenlernt. Im Bucheinband gibt es sogar ein paar Vokabeln mit Hiragana- und Kanji-Schriftzeichen zum Lernen – richtig klasse!

Ich war schon ein paar Mal in Japan, und ich muss sagen, die Illustrationen als auch die Geschichte fühlen sich sehr authentisch an. Grundschulkinder können so einen ersten Eindruck von der japanischen Sprache und Kultur bekommen. Man merkt, dass der Autor und die Illustratorin sich sehr viel Mühe gegeben haben, um einen realistischen Einblick in die japanische Kultur zu geben. Solche Bücher gibt es nur sehr wenige für diese Altersstufe auf Deutsch, deshalb bin ich sehr froh, dass es nun die Tokio-Detektive gibt!

Ich empfehle dieses Buch allen kleinen Japan-Fans und denen, die es noch werden wollen, und hoffe, dass noch ein weiterer Tokio-Detektive-Band erscheinen wird!

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Welches Geheimnis verbirgt Cate Kay?

Die drei Leben der Cate Kay
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"Die drei Leben der Cate Kay“ hat mich sehr begeistert – ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Gleich der Anfang ist spannend: Bestseller-Autorin Cate Kay bekommt ein mysteriöses Paket mit der ...

"Die drei Leben der Cate Kay“ hat mich sehr begeistert – ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Gleich der Anfang ist spannend: Bestseller-Autorin Cate Kay bekommt ein mysteriöses Paket mit der Bitte, ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Niemand weiß, wer sich wirklich hinter dem Pseudonym Cate Kay verbirgt und warum sich die Autorin ihr halbes Leben lang vor der Öffentlichkeit, ihrer Familie und sogar ihrer besten Freundin versteckt hat.

Das Buch wird in mehreren Rückblenden aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Zunächst fiel es mir etwas schwer, in die Geschichte hineinzufinden, doch bald ließ ich mich vom flüssigen Erzählstil der Autorin Kate Fagan mitreißen.

Die (fiktionale) Lebensgeschichte von Cate Kay ist geprägt von Themen wie Selbstfindung, Coming of Age – auch in Bezug auf Queerness – und dem Mut, sich den eigenen Ängsten zu stellen.

Gegen Ende waren mir einige Entscheidungen der Charaktere und Verlauf der Geschichte etwas zu unrealistisch und künstlich in die Länge gezogen. Insgesamt hat mir das Buch aber sehr gut gefallen – eine fesselnde, bewegende und lesenswerte fiktive Lebensgeschichte!

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Veröffentlicht am 19.09.2025

Der erste Fall für Mads Madsen - skurril und witzig!

Über die Toten nur Gutes
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Mads Madsen hat täglich mit dem Tod zu tun. Er ist aber weder Kriminalpolizist noch Forensiker, sondern Trauerredner und hat mit Mordfällen eigentlich nichts zu tun. Bis sein ehemaliger bester Freund aus ...

Mads Madsen hat täglich mit dem Tod zu tun. Er ist aber weder Kriminalpolizist noch Forensiker, sondern Trauerredner und hat mit Mordfällen eigentlich nichts zu tun. Bis sein ehemaliger bester Freund aus Kindheitstagen unter mysteriösen Umständen verstirbt und Mads merkwürdige Botschaften erhält. Nun muss Mads "ermitteln" und stolpert so in seinen ersten Fall.

Ohne zu viel zu verraten, aber mir hat das Buch sehr gut gefallen, vor allem Mads und seine Familie (allen voran sein Vater) sorgen für jede Menge komische Szenen. Mads stellt sich als "Privatdetektiv" manchmal sehr dämlich an, was zu komischen Szenen führt, ihn aber authentisch und menschlich macht. Die Krimigeschichte an sich ist auch spannend, allerdings kein Thriller. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Fall für Mads! Kurzweilige Unterhaltung, Fokus mehr auf Komik als auf Krimi.

Noch kurz zur Gestaltung des Buches: Das Taschenbuch ist sehr wertig aufgemacht, der Titel des Covers ist hochgeprägt, aber vor allem der Satz ist erstklassig. Ich habe noch nie bei einem Taschenbuch so einen schönen Satzspiegel gesehen. Tolle Ausführung!

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