Wolfsrute
Nightmore - Das gruseligste Internat der Welt (Band 1) - Plötzlich WerwolfFynn ist fest entschlossen: Er muss aus seiner neuen Schule, der Nightmore Academy abhauen. Und das gelingt ihm auch, obwohl der Burggraben von drei Krokodilen und die Burg selbst von Gargoyles bewacht ...
Fynn ist fest entschlossen: Er muss aus seiner neuen Schule, der Nightmore Academy abhauen. Und das gelingt ihm auch, obwohl der Burggraben von drei Krokodilen und die Burg selbst von Gargoyles bewacht wird. Allerdings wird er schnell erwischt. Seine Schulleiterin, die Banshee (Todesfee), bringt ihn persönlich wieder zurück. Doch noch gibt er nicht auf. Als er die Dämonin Sinistra trifft, der um Sechzehnhundertschlagmichtot gelang, aus der Schule geworfen zu werden, schließt er mit ihr einen Pakt. Sie soll ihm helfen, nach Hause zu kommen und dafür bekommt sie ... Etwas ihrer Wahl. Doch ob das Freilassen eines Drachens oder das Abschießen mit einer harten Kugel während des Blutballspiels Erfolg bringen?
Also erst einmal: Fynn wurde vor fünf Monaten gebissen und ist seit vier Monaten ein Werwolf. Da von "plötzlich Werwolf" zu sprechen, ist schon ein bisschen übertrieben. Auch verstehe ich nicht, warum Fynn so viel Wert darauf legt, unbedingt in der Nacht bzw vor Mitternacht abzuhauen. Sind die Schulstunden nicht nachts? Und da tagsüber wohl alle "Noctis" schlafen, wäre doch eine Flucht tagsüber cleverer gewesen, und er hätte sich den Stress mit dem "Hilfe, um Mitternacht wachen die Gargoyles auf und erwischen mich!" sparen können. Fynn wurde als so intelligent beschrieben, hat allerdings echt viele dumme Entscheidungen getroffen (und das auf den wenigen Seiten bzw. wenigen Hörminuten). Und dafür, dass die Geschichte wirklich mega kurz war und er gefühlt auf 100 von 101 Seiten fest entschlossen war, nach Hause zurückzukehren, kam seine 180-Grad-Wende ziemlich überraschend. Das waren eher 900 Grad plus/minus. Die eingeschobenen Erklärungen sollten bestimmt lustig sein, und vielleicht gehe ich ja zum Lachen in den Keller, aber ich fand es eher nervig. Herausheben bei der Geschichte möchte ich jedoch den Sprecher, der wirklich einen fantastischen Job gemacht hat.