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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.09.2025

Ausstieg rechts wird Tod in Esslingen

Tod in Esslingen
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Sybille Baecker Tod in Esslingen Emonsverlag 2025


Also ich begrüße es, dass manche Bücher vom Silberburgverlag zum Emonsverlag wechseln. So sieht auch die Serie im Regal besser aus.

Tod in Esslingen ...

Sybille Baecker Tod in Esslingen Emonsverlag 2025


Also ich begrüße es, dass manche Bücher vom Silberburgverlag zum Emonsverlag wechseln. So sieht auch die Serie im Regal besser aus.

Tod in Esslingen spielt leider mehr in Esslingen als im Ammertal. Der Kommissar und seine Kollegin Peppi mussten nach Esslingen umziehen, also arbeitstechnisch. Sonst wohnen sie schon noch in Tübingen und Entringen.

Der Schreibstil ist wie immer toll, mitreißend und total gut beschrieben. Der Lokalkolorit leidet für mich leider, weil der Krimi nicht mehr nur im Ammertal spielt. Was ich sehr schade finde. Kenne ich mich doch in Esslingen nicht so sehr aus und das Ammertal sagt mir halt viel mehr.

Dafür finde ich den Krimi um so spannender. Vor allem das Thema ist wieder topaktuell und authentisch nachvollziehbar. Auch Peppis Zerrissenheit zu dem Thema kann ich völlig gut nachvollziehen. Sie ist nach wie vor mein Lieblingscharakter. Die Frau mit den griechischen Wurzeln (sagt man das so ethisch korrekt?) ist mir sehr sympathisch. Zudem ist sie authentisch und „lebendig“. Man kann sie sich sehr gut vorstellen und hat viel Verständnis für sie. Bei all dieser Ungerechtigkeit kann ich sie gut verstehen, aber als Polizistin ist das natürlich ein No-Go. Die Charaktere wurden gut vorgestellt und beschrieben. Ich konnte sie mir gut vorstellen. Teilweise fand ich es faszinierend, wie die Charaktere über ihren Schatten sprangen und Dinge taten, die nicht typisch für sie waren.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

Oh man, schon wieder ein Buch der Serie ausgelesen. Einerseits schön, aber andererseits muss ich jetzt wieder ewig auf das nächste neue Buch der Serie warten. 5 Feensternchen für den spannenden Krimi mit dem topaktuellen Thema

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Veröffentlicht am 20.09.2025

Wunderschön bebildert

Der Regenbogenfisch in Gefahr
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Marcus Pfister Der Regenbogenfisch in Gefahr Nord Süd 2025


In der Geschichte vom Regenbogenfisch der in Gefahr ist, geht es um Überfischung, ein wichtiges Umweltthema. Es wird den Kindern spielerisch ...

Marcus Pfister Der Regenbogenfisch in Gefahr Nord Süd 2025


In der Geschichte vom Regenbogenfisch der in Gefahr ist, geht es um Überfischung, ein wichtiges Umweltthema. Es wird den Kindern spielerisch beigebracht. Ob sie jedoch was daraus lernen, wenn man sie als Erwachsener nicht darüber aufklärt, das weiß ich nicht wirklich.

Vor allem die Bilder im Buch sind sehr liebevoll und aussagekräftig. Auch das silber, mit dem vor allem der Regenbogenfisch hervorgehoben wird, ist wunderschön. Kinder streichen da drüber, aber beim Tasten ist das schwierig, die Kinder fühlen das silber nicht, das finde ich schade.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein wunderschönes Buch für die Kleinen, teilweise mit Lerneffekt. 5 Feensternchen

PS: Müsste es eigentlich nicht Der Regenbogenfisch „ist“ in Gefahr heißen? Ich stolpere immer über den Titel.

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Veröffentlicht am 20.09.2025

Super Rezepte

Einfach backen mit Sauerteig
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Christina Bauer Einfach backen mit Sauerteig Löwenzahnverlag 2025

Das Buch ist toll strukturiert und hat tolle, verständliche Anleitung und ich denke, dass die Rezepte gelingen. Beim Sauerteig ansetzen ...

Christina Bauer Einfach backen mit Sauerteig Löwenzahnverlag 2025

Das Buch ist toll strukturiert und hat tolle, verständliche Anleitung und ich denke, dass die Rezepte gelingen. Beim Sauerteig ansetzen hab ich es nicht gleich aufs erste Mal geschafft, aber auch Christina hat geschrieben, dass das nicht so einfach war und ihr das auch nicht sofort gelungen ist. Manchmal liegts einfach nur an der Temperatur, daher hab ich mir jetzt das richtige „Werkzeug“ angeschafft, mit dem ich die Temperatur überwachen kann.

Die Autorin motiviert mich sehr, die Rezepte nach zu backen. Auch bei ihren anderen Büchern, habe ich sehr viel nach gebacken und nach gekocht. Teilweise mit meinem Mann. Es ist ein Familienkochbuch, bei dem man sehr viel lernen kann. Sie hat alles so liebevoll und detailliert beschrieben, so dass es fast einfach ist, die Rezepte nach zu backen. Ok, sie sind sehr aufwändig, aber dafür selbst gemacht. Es ist auch schon vom Geschmack ein deutlicher Unterschied, wie beim „Bäcker“, der heute keine Zeit mehr hat. Sie sind also sehr zeitintensiv. Super finde ich die QR-Codes, die einem auch zeit technisch helfen.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Das Buch enthält sehr viele Rezepte und auch eine tolle Anleitung für den Sauerteig. Es ist liebevoll bebildert, authentisch und echt. Daher ist es sehr hilfreich für mich. Es kommen sehr viele tolle Rezepte in dem Buch, die ich nachbacken werde. Als erstes das Baguette und zum Schluss luftige Zimtknoten. Ein Behalti. 10 Feensternchen für das Buch

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Das perfekte Weihnachtsgeschenk

Provenzalischer Wintergenuss
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Von Herbst bis Neujahr gibt es sieben Kapitel, mit 65 Rezepten. Sie sind alles super beschrieben, so dass das nach Kochen bzw. Backen kein Problem sein dürfte. Ich habe die Rezepte gelesen und bin sicher, ...


Von Herbst bis Neujahr gibt es sieben Kapitel, mit 65 Rezepten. Sie sind alles super beschrieben, so dass das nach Kochen bzw. Backen kein Problem sein dürfte. Ich habe die Rezepte gelesen und bin sicher, dass ich das kann. Einige werde ich auf jeden Fall ausprobieren.

Die Bilder sind auch sehr hochwertig, was mir total gefällt. Das Cover spiegelt irgendwie so romantisch die winterliche Provence wieder. Mir gefällt vor allem, dass die Autorin die Bilder selbst gemacht hat und alles so liebevoll in Szene gesetzt hat. Egal ob in der Provence oder zu Hause beim fotografieren der gekochten, gebackenen Rezepte.

Da die Bilder echt sind, machen sie viel Freude und Appetit. Man möchte sofort alles probieren. Am Besten wäre natürlich, man wäre dabei, beim Entstehungsprozess des Buches. Vor allem beim fotografieren der Köstlichkeiten.

Es gibt sehr schöne Einleitungen zu den Kapiteln. Zum Beispiel Märkte oder das dabei sein bei der Trüffelsuche. Es gibt auch Einkaufstipps, wie zum Beispiel Trüffel direkt aus der Provence. Bei den Apfelkrapfen gefällt mir der Einfrier-Tipp. Zudem gibt es sehr viele Rezepte, die ich direkt nachkochen und backen möchte.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

Das Buch ist sehr hochwertig und ein wunderschönes Geschenk. Wer also für Weihnachten eine Geschenkidee sucht, der ist hier richtig. Das Buch ist so liebevoll gestaltet und unterhaltsam, zudem sind die Bilder herrlich anzusehen und es entspannt. 10 Feensternchen für das wunderbare Buch.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Mordsangst wird Vermisst im Ammertal

Vermisst im Ammertal
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Sybille Baecker Vermisst im Ammertal Emons 2025


Das Buch der Autorin erschien schon 2016 beim Silberburgverlag. Meinem ersten Lieblingsverlag für Krimis, den es heute so nicht mehr gibt.

Zunächst finde ...

Sybille Baecker Vermisst im Ammertal Emons 2025


Das Buch der Autorin erschien schon 2016 beim Silberburgverlag. Meinem ersten Lieblingsverlag für Krimis, den es heute so nicht mehr gibt.

Zunächst finde ich das Cover vom Emonsverlag sehr viel schöner als jenes vom Silberburgverlag. Allerdings finde ich beim Silberburgverlag „die Landkarte vom Ländle“ schön, weil man dann gleich weiß, in welchem Bundesland der Krimi spielt. Jedenfalls ist das Cover ein wunderschönes Bild vom Steinbruch in Reusten. Bisher bin ich da nur vorbei gefahren, aber man kann da scheinbar auch laufen. Das steht nun auf meiner „Liste“.

Bis Seite 222 geht das Drama des verschwundenen Kindes, Niko. Kommissar Brandner vermutet einen Entführungsfall, viel früher als alle anderen. Da Brandner nun in Esslingen arbeitet, ist Hendrik der Chef, der früher sein Untergebener war. Dies führt natürlich zu Reibereien, weil Brandner alle kennt und Hendrik gerne mal übergeht.

In diesem Band ist Nathalie fast ein mustergültiges Mädle und man erfährt von ihren guten Seiten. Die Charaktere sind wieder gut gezeichnet, so dass man sich alle gut vorstellen kann. Die Whisky-Auszeiten sind hier wirklich nötig, denn unwillkürlich hält man des öfteren die Luft an. Man fühlt sich selber schon sehr verzweifelt, bis man ahnt wo Niko sich befindet. Der Rest des Buches befasst sich mit der Tatsache, dass die Beteiligten behaupten, es wäre alles ein Missverständnis gewesen. Wenn man einen ganzen Polizeiapparat nutzt um ein verschwundenes Kind zu finden, das kann kein Missverständnis sein! Somit gestaltet sich der Krimi auch hier noch spannend, wie überführt man jetzt die mutmaßlichen Täter. Und dann ist da noch Stephan Klein, der nicht möchte, dass seine monatelangen Beschattungen vergeblich waren. Also müssen Henrik und Brandner auch schauen, dass sie bei Stephans Fall helfen.

Die letzte Szene, bevor der Vorhang fällt, gefällt mir sehr gut. Stephan ist jetzt in den Krimis integriert. Das wird sicher noch sehr spannend. Ein Charakter, der hintergründig ist und auch wiederum sehr sympathisch mit vielen Geheimnissen. Und vor allem Peppi und er, eine Zündschnur, mal sehen, wie lange die brennt, bis es wirklich knallt. Toll finde, ich dass man die Esslinger „Besatzung“ nun besser kennen lernt.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

„Vermisst im Ammertal“ ist eine deutliche Steigerung zu „Schwabendbrand“. Immerhin spielt er noch im Ammertal. Spannend, mit tollen (neuen) Charakteren, sehr emotional und einfach klasse. 10 Feensternchen für den tollen Krimi.

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