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Venatrix

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Veröffentlicht am 20.09.2025

Eine Hommage an eine fast Vergessene

Die Gipfelstürmerin
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Andrea Günther hat sich in diesem historischen Roman, der der Beginn einer Reihe sein soll, einer Pionierin in Sachen Bergsteigen angenommen: Es handelt sich um Lucy Walker (1836-1916), die Tochter des ...

Andrea Günther hat sich in diesem historischen Roman, der der Beginn einer Reihe sein soll, einer Pionierin in Sachen Bergsteigen angenommen: Es handelt sich um Lucy Walker (1836-1916), die Tochter des britischen Alpinisten Frank Walker, der mit seinem Sohn Horace bereits zahlreiche Gipfel bestiegen hat. Lucy ist ein Bewegungstalent, obwohl sie von Rheumaschüben geplagt wird. Zudem ist es Frauen auf Grund gesellschaftlicher Konventionen nicht erlaubt bequeme Kleidung zu tragen. Schnürmieder, Krinolinen, bodenlange bauschige Röcke aus vielen Lagen Stoff sowie dünnsohlinge Schuhe machen schon den Alltag beschwerlich. Doch Lucy setzt ihren Kopf durch. Anstatt wie von Tante und Mutter gefordert, die Schweizer Alpen von der Terrasse des feudalen Hotels aus zu betrachten, schlüpft sie in zwei Paar Socken und die Bergschuhe ihres Bruders. Gemeinsam mit Vater und Bruder, die von erfahrenen Bergführern, unter anderem Melchior Anderegg geführt werden, feiert sie nicht nur einen Gipfelsieg nach dem anderen sondern den Sieg über sich selbst sowie über Konventionen. Dabei kommt ihr der Ruf, dass Engländer spleenig sind, gerade recht.

Mit dem verheirateten Bergführer Melchior Anderegg entspinnt sich eine zarte verbotene Liebe. Als Lucy erfährt, dass die Amerikanerin Meta Breevort das Matterhorn besteigen will, kommt sie ihrer Konkurrentin zuvor und steht am 22. Juli 1871 auf dem Gipfel des höchsten Berg der Schweiz.

Lucy wird nie heiraten und, weil die Britische Alpine Club keine Frauen als Mitglieder akzeptiert, tritt sie dem 19067 gegründeten Ladies‘ Alpine Club bei und ist von 1913 bis 1915 dessen zweite Vorsitzende.

Meine Meinung:

Schon das Cover lädt ein, dieses Buch zu lesen und der Inhalt fesselt bis zur letzten Seite. Man kann Lucy Walkers Mut und Entschlossenheit (oder Sturheit?) nicht hoch genug einschätzen, in einer Zeit in der Frauen künstlich dumm gehalten und wie Ware gewinnbringend an einen vom Vater ausgesuchten Ehemann verschachert worden sind, sich diesen Konventionen entgegen zu stellen.

Wenn ich nur daran denke, mit welcher Ausrüstung die Männer damals die Alpen bezwungen haben sind, wird mir schon Angst und Bang. Und dann noch als Frau, immer daran denken müssend, keinesfalls die Knöchel zu zeigen, dafür nicht zu schwitzen, mit gerafften Röcken und tadelloser Frisur auf mehr als 4.000 Meter aufzusteigen. Wahnsinn! Schmunzeln musste ich, als Lucy von ihrer Mutter ansteckbare Löckchen erhält, um im Tal den Eindruck einer ordentlich frisierten Frau zu erwecken.

Ich habe ja schon einige Biografie und/oder Romane über Bergsteigerinnen gelesen, doch diese hat mir besonders gut gefallen. Autorin Andrea Günther hat hier Fakten und Fiktion geschickt zu einem leicht lesbaren und amüsanten historischen Roman verknüpft.

Gut gelungen ist der Autorin auch die Zweifel der Lucy Walker darzustellen, die sich den Vorurteilen der damaligen Gesellschaft entgegenstellt, aber doch beinahe den Einflüsterern, der einzige Daseinszweck einer Frau sei es, zu heiraten und Kinder zu bekommen, erliegt. Nachdem sie die Hochzeit mehrmals unter zum Teil fadenscheinigen Ausflüchten verschiebt, löst Henry Pernick zornig und enttäuscht die Verlobung.

So verschieden Lucy Walker, die Tochter aus guten Hause, und der Schweizer Bergführer Melchior Anderergg gewesen sind, so eint sie neben ihrer Liebe zu Bergen, dass weder nach ihr noch nach ihm, ein Gipfel, Grat oder eine Route benannt worden sind. Nach Meta Breevort ist in der französischen Dauphiné trägt der höchste Gipfel, der 3.675 Meter hohe Pointe Breevort ihren Namen. Pointe Walker in den Grandes Jorrasses ist nach Lucy Walkers Bruder Horace benannt.

Lucy Walkers bestieg innerhalb von 21 Jahren 59 Berge, darunter Eiger, Mönch, Jungfrau, Matterhorn und Ortler. Auf sechzehn Gipfel war sie die erste Frau. Ihre Leistungen sind fast vergessen, aber nur fast. Mit diesem historischen Roman wird ihr Beifall gezollt.

Fazit:

Gerne gebe ich dieser Hommage an die britische Alpinisten Lucy Walker eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.09.2025

Hat mir gut gefallen

Der große UFA-Bluff
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Dieser historische Roman von Anton Leiss-Huber beruht auf wahren Begebenheiten. Worum geht’s?

Der Zweite Weltkrieg geht nun, 1944/45, in seine finale Phase. Während die Alliierten vom Westen her Stadt ...

Dieser historische Roman von Anton Leiss-Huber beruht auf wahren Begebenheiten. Worum geht’s?

Der Zweite Weltkrieg geht nun, 1944/45, in seine finale Phase. Während die Alliierten vom Westen her Stadt für Stadt einnehmen und die Sowjet-Armee vom Osten auf Berlin vorrückt, trommeln Hitler und Konsorten die große Mär von Wunderwaffen und Endsieg. Auch die in Babelsberg ansässige Ufa muss ihren Beitrag leisten und entsprechende Filme drehen.

Doch auch hier, im Zentrum der Illusionen weiß man, wie die Wirklichkeit aussieht. Zahlreiche Schauspieler, Beleuchter und Kameramänner leben in steter Angst, eingezogen zu werden und die Mangelwirtschaft lässt die Menschen hungern. Rund um die Ufa gibt es zwar noch Lebensmittel, Zigaretten und Schnaps, woher, will niemand so recht wissen.

Also redet der (fiktive) Produktionsleiter Eberhardt Schmidt Minister Goebbels ein, einen weiteren Propagandafilm für den Endsieg zu drehen. Er erhält tatsächlich den Befehl und so begibt sich das Filmteam samt Ausrüstung auf abenteuerlichem Weg nach Mayrhofen, im österreichischen Zillertal. Mit dabei unter falschem Namen ist Erich Kästner, dessen Bücher verboten sind. Zunächst scheint alles wie ein Ferienaufenthalt zu laufen, doch auch im Zillertal gibt es stramme Nazis wie den Ortsgruppenleiter oder das Fräulein Rottecker, die fest an den Endsieg glauben, weshalb die Filmcrew in große Gefahr gerät, aufzufliegen.

Wie sie es schaffen, selbst den Tiroler Gauleiter Franz Hofer, von ihrer Arbeit zu überzeugen, müsst ihr schon selbst lesen.

Meine Meinung:

Dieser historische Roman ist Autor Anton Leiss-Huber, der durch seine Altötting-Krimis bekannt ist, sehr gut gelungen. Wie er im Nachwort schreibt, hat er penibel in diversen Archiven und vor Ort in Mayrhofen recherchiert, dort mit Zeitzeugen gesprochen. Die beste Quelle um dieses Buch authentisch zu schreiben, ist - wie er sagt - Erich Kästners Tagebuch. Kästner hat diese Ereignisse später in seinem Werk „Notabene 45“ literarisch verarbeitet.

Erich Kästner ist nicht der einzige Prominente der uns hier über den Weg läuft. So taucht plötzlich die Sängerin und Tänzerin Marika Rökk, der Haltung zum Regime durchaus ambivalent zu sehen ist, zumal sie sich, wie hier zu lesen, aufmacht, zu den britischen oder amerikanischen Befehlshabern zu eilen, um für deren Unterhaltung zu sorgen.

Die Rökk ist nicht der einzige bekannte Namen. Zu Beginn des Romans, noch in Berlin, treffen wir mit Gustav Gründgens, Elisabeth Flickenschild, Kristina Söderbaum und Veit Harlan zahlreiche Größen der Ufa, die in zahlreichen Propagandafilmen mitgespielt haben.


Mir hat dieser historische Roman, der eine nicht ungefährliche Aktion beschreibt, sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Anton Leiss-Huber hat geschickt Fakten mit Fiktion verknüpft.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem, auf wahren Ereignissen beruhendem, historischen Roman 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.09.2025

Fakten und Fiktion geschickt verquickt

Fanny Leicht - Eine Frau und ihr schwäbisches Bierimperium
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Dieser historische Roman von Günter Thömmes beschäftigt sich mit Fanny Leicht, die Ende des 19. Jahrhunderts, nach dem frühen Tod ihres Bruder, heimlich das Brauhandwerk bei ihrem Vater Carl Johann Widmaier ...

Dieser historische Roman von Günter Thömmes beschäftigt sich mit Fanny Leicht, die Ende des 19. Jahrhunderts, nach dem frühen Tod ihres Bruder, heimlich das Brauhandwerk bei ihrem Vater Carl Johann Widmaier erlernt. Allerdings muss Fanny, um die Konzession zu behalten, einen Braumeister heiraten. In Robert Leicht findet sie einen fortschrittlichen Ehemann und Geschäftspartner. Dennoch kommt Fanny nicht gegen die gesellschaftlichen Konventionen an. So werden Robert zahlreiche Ehrungen wie Kommerzienrat zuteil, während Fanny mehrmals leer ausgeht. Sie darf zwar mildtätig sein, aber gewürdigt wird sie erst nach ihrem Tod als man die von ihr gestiftet Mädchenoberschule nach ihr benennt. Das Fanny-Leicht-Gymnasium in Vaihingen besteht heute noch.

Bevor wir uns Fanny widmen können, entführt uns der Autor zwei Generationen zuvor in die Familiengeschichten der Leichts und Widmaiers. Diese durchaus spannende Reise ist notwendig, um die gesellschaftlichen und familiären Hintergrund zu verstehen, der auch die eine oder andere Widrigkeit mit Verwandten mit sich bringt.

Ich bin ja ein Fan von historischen Romanen, die sich mit beinahe fast vergessenen starken Frauen beschäftigen. Ich trinke zwar kein Bier, doch der eine oder ander Name einer Brauerei ist mir geläufig. Als Wienerin kenne ich natürlich die Schwechater Brauerei, die von Franz Anton Dreher, der 1760 ein kleines Brauhaus nahe Wien pachtet, gegründet worden ist. Seine Nachkommen werden die Brauerei weiter ausbauen, bis die 130-jährige Familientradition mit dem Tod von Anton Eugen Dreher (1871-1925) erlischt. Die Schwechater Brauerei firmiert heute gemeinsam mit anderen Brauereien als Brau-Union unter einem Dach.

Was ich nachlesen möchte, wann den Frauen das Bier brauen untersagt worden ist. Wenn ich mich richtig erinnere, wurde im Mittelalter bis zur Neuzeit in bäuerlichen (?) Haushalten Bier gebraut. Vermutlich nur zum Eigengebrauch und mit geringem Alkoholgehalt.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Ausflug in die Kunst des Bierbrauens 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.09.2025

Hier ist wenig, wie es scheint

Hamburg Chinatown
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Das Autoren-Duo Anette Strohmeyer und Eric Niemann entführt uns in das Hamburg der 1920er-Jahre. Es ist die Zeit kurz nach dem Ende des Großen Krieges, wie man den Ersten Weltkrieg damals genannt hat. ...

Das Autoren-Duo Anette Strohmeyer und Eric Niemann entführt uns in das Hamburg der 1920er-Jahre. Es ist die Zeit kurz nach dem Ende des Großen Krieges, wie man den Ersten Weltkrieg damals genannt hat. Die Wirtschaft liegt darnieder, an Körper und Geist versehrte Soldaten betteln auf den Straßen, weil es weder Unterkünfte noch Sozialsystem gibt. Besonders schwer haben es jene Kriegsversehrte, die eine Gesichtsverletzung davongetragen haben und sich kaum in die Öffentlichkeit trauen. Man nennt sie „Gueules Cassées, zerhauene Visagen". Einige engagierte Frauen fertigen Gesichtsmasken für diese Männer an, um ihnen ein wenig ihrer Würde zurückzugeben. Gleichzeitig leben einige wenige, wie der Reeder Alfred Möller auf großem Fuß. Seine Tochter Tessa treibt sich heimlich in Chinatown herum und lernt Li Lim kennen, der einen besonderen Auftrag hat.

Zahlreiche kleinere und größere Verbrechen halten die Polizei, wie den Ordnungspolizisten Peder Hansen in Atem, der zusätzlich noch den Mörder seines Bruders Claas sucht und ihn unter den Chinesen vermutet. Muss sich Peder mit einem Chinesen verbünden, um den Mörder seines Bruder zu entlarven?

Die Sucht nach Betäubung von Hunger und Schmerzen lassen den illegalen Opiumhandel blühen. Nicht immer sind er nur die Chinesen, die Nutzen daraus ziehen. Ohne Verbindungen zu Hamburger Kaufleuten könnte auch die Chinatown von St. Pauli nicht so florieren. So ist auch hier der Fall, das der Drahtzieher des groß angelegten Opiumschmuggels kein Chinese ist, sondern ein Verbrecher, der sich hinter einer Maske eines dieser Kriegsversehrten versteckt.

Dutzende Chinesen, die auf der Suche nach einem besseren Leben auf deutschen Schiffen angeheuert haben, sehen sich nach ihrer Ankunft in Hamburg der Hoffnung beraubt und leben wieder prekär. Nur ganz wenige Chinesen schaffen es, mit Wäschereien oder Imbissstuben Erfolg zu haben. Akzeptiert werden sie von den Hanseaten nicht, zumal sie als Drehscheibe des Opiumhandels und Bandenkämpfe gelten.

Meine Meinung:

Mir hat dieser historische Krimi im Hamburg der 1920er-Jahre sehr gut gefallen. Allerdings habe ich Ähnliches schon einmal gelesen. Selbst der Name des gejagten Phantoms Keyser, hat bei mir ein déjà vu hinterlassen. Es wird mir schon wieder einfallen, welcher Krimi (Krimi-Reihe) das war. Weshalb ich recht bald eine Idee hatte, wer hinter den Verbrechen steckt. Aber das behindert diese fesselnde Lektüre nicht im geringsten.

Dieser Krimi zeigt deutlich die Doppelmoral der Wohlhabenden. Der Reeder, der den Tod seiner Beschäftigten billigend in Kauf nimmt, nur um Profite zu machen, werden ebenso an den Pranger gestellt, wie korrupte Polizisten. Die einen halten die Hand auf, um Razzien zu verraten und andere, wie höhere Chargen lassen sich ihr Wohlwollen und Wegschauen durch weibliche Dienstleistungen bezahlen.

Um sich in der fesselnden Geschichte gut zurecht zu finden, gibt es zu Beginn ein Personenverzeichnis, das schon auf Grund der vielen chinesischen Namen eine große Hilfe ist.

Der Krimi ist flott geschrieben, so dass die knapp 450 Seiten nur so verfliegen. Hin und wieder wird das eine oder andere Klischee bemüht, was aber nicht weiter stört.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem historischen Krimi, der mich sehr gut unterhalten hat, 5 Sterne und hoffe auf die angedeutete Fortsetzung.

Veröffentlicht am 20.09.2025

Bei den Partisanen im Wald

Europäische Erziehung
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Europäische Erziehung ist der erste Roman von Romain Gary (1914-1980). Gary schildert darin die Geschichte des 14-jährigen Janek Twardowski, der 1942 von seinem Vater, einem Arzt, in einem Wald nahe der ...

Europäische Erziehung ist der erste Roman von Romain Gary (1914-1980). Gary schildert darin die Geschichte des 14-jährigen Janek Twardowski, der 1942 von seinem Vater, einem Arzt, in einem Wald nahe der Stadt Vilnius versteckt worden ist. Das unterirdische Versteck ist mit einer Feuerstelle, Decken und einigen Säcken Erdäpfeln beinahe luxuriös ausgestattet. Zunächst kommt der Vater immer wieder, um nach Janek zu sehen. Doch als er wegbleibt, der geneigte Leser wird wissen warum, schließt sich Janek, wie ihm der Vater geraten hat, den Partisanen an, bei denen er zuerst als Laufbursche bis er seinen Platz in der Gruppe findet.

Während im entfernten Stalingrad die Schlacht tobt, werden in Litauen Juden deportiert und ermordet. Für jeden getöteten deutschen Soldaten werden Dörfer niedergebrannt und Geiseln erschossen, wobei kein Unterschied gemacht wird, ob es sich um Frauen, Männer oder Kinder handelt. In dieser grausamen Zeit reift Janek frühzeitig zum Mann.

Meine Meinung:

Romain Gary hat diesen Roman noch während des Zweiten Weltkriegs verfasst, als er auf Seiten der Alliierten kämpft. Das Buch ist vor kurzem neu übersetzt worden, wobei angemerkt wird, dass die Sprache der damaligen Zeit weiterhin verwendet worden ist, was unter Umständen zu Irritationen führen könnte. Meiner Ansicht nach hat der Verlag damit richtig gehandelt, um die Authentizität des Romans beizubehalten.

Der Autor selbst ist 1914 in Vilnius (Litauen) als Sohn einer jüdischen Familie geboren, in Polen aufgewachsen und nachdem der Vater die Familie verlassen hat, 1928 mit seiner Mutter nach Frankreich übersiedelt. Dort geht er 1938 zur französischen Luftwaffe und nach der Besetzung Frankreichs durch die Wehrmacht nach England zu Charles de Gaulles Exilregierung.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Roman 5 Sterne.