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Veröffentlicht am 22.12.2025

Kampf um den Elfenthron

The Last Wish of Bristol Keats
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Die Gefahr für Bristol und alle, die sie im Reich der Elfen kennen- und liebengelernt hat, spitzt sich dank Kormick zu. Dieser hat ausgerechnet ihre Mutter an seiner Seite, die hier als Bestie verschrien ...

Die Gefahr für Bristol und alle, die sie im Reich der Elfen kennen- und liebengelernt hat, spitzt sich dank Kormick zu. Dieser hat ausgerechnet ihre Mutter an seiner Seite, die hier als Bestie verschrien ist. Und Bristol kann wegen der Zecke in ihrem Körper noch immer nicht ihre volle Magie abrufen, dabei bräuchten sie jetzt ganz dringend jemanden, der Portale öffnen und schließen kann. Die Bedrohung durch Kormick und seine Untoten, die von ihrer Mutter befehligt werden, spitzt sich zu. Nicht nur lässt er wichtige Verbündete umbringen, er droht auch dem ganzen Reich, es zu vernichten, wenn es ein anderer während der Königswahl wagt, sich neben ihm aufstellen zu lassen. Und dann sind da noch die Probleme, die durch mangelnde Kommunikation entstehen ...


Ich bin ehrlich etwas enttäuscht. In diesem Teil werden Probleme aufgebaut und aufgebaut, eine gewisse Spannung durchzieht sämtliche Handlungen, weil man mit immer mehr Konflikten konfrontiert wird, die sich entwickeln. Und dann macht es irgendwann "Puff!" und die Kämpfe lösen sich vielleicht nicht in Wohlgefallen auf, erscheinen aber doch zu leicht konstruiert, nachdem man so darauf hingefiebert hat. Aber das ist nicht das Schlimmste - am verheerendsten sehe ich, dass einem zum Schluss ein echtes Happy End und Wohlbefinden verwehrt wird. Ich habe nichts gegen bittersüße Enden, wenn es gut gemacht ist, aber bei aller Liebe: So schön der Schreibstil ist (zum Niederknien!), so wunderbar detailliert und liebevoll die Welt aufgebaut wurde - das Ende geht (zumindest für mich) gar nicht. Das haben weder Bristol, ihre Schwestern noch wir verdient. Schade. 3.5/5 Punkten.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 29.11.2025

Waterloo Boys

Joshua Jackelby
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Die Freunde Joshua und Leroy arbeiten als Waterloo Boys am gleichnamigen Bahnhof als Zeitungsjungen und helfen in ihrer spärlichen Freizeit ihrer Freundin Charlie beim Kohleausfahren. Ihr Leben ist hart, ...

Die Freunde Joshua und Leroy arbeiten als Waterloo Boys am gleichnamigen Bahnhof als Zeitungsjungen und helfen in ihrer spärlichen Freizeit ihrer Freundin Charlie beim Kohleausfahren. Ihr Leben ist hart, sie schlafen in einem Verschlag und verdienen nur wenige Cent am Tag. Joshua träumt davon, berittener Bote der Königin zu sein und rettet eines Tages einen Hundewelpen aus der Themse. Eines Abends werden die Freunde Zeugen eines Überfalls auf einen Professor, dem die Pläne für eine Flugmaschine gestohlen wurden. Als sie sich auf die Suche nach den Dieben begeben, legen sie sich nicht nur mit einer kriminellen Jugendbande an, sondern geraten auch durch höchste Kreise in Lebensgefahr.

Ich mochte die Freunde und wie sie im Hörspiel dargestellt wurden, obwohl mir Joshua manchmal ein bisschen auf den Geist ging, weil er manchmal so lange brauchte, um etwas zu verstehen. Auch die Geschichte hinter der Geschichte schien mir richtig gut recherchiert zu sein. Das Leben der Ärmsten und allgemein im viktorianischen Zeitalter entstand gut beim Hören vor dem inneren Auge. Die SprecherInnen waren fantastisch! Was mir weniger gefallen hat, war, dass manchmal die Geschichte ein bisschen abgehackt wirkte, als wäre es wichtig, Szene an Szene zu reihen, und nicht, sie rund und geschmeidig in Form zu bringen. Noch mehr gestört hat mich aber am Schluss diese abstoßende Königinnentreue. Gerade in einem Jugendbuch wäre es angebracht, die wahre Natur von Königshäusern klar zu machen. Sie waren niemals WohltäterInnen, sondern haben immer ihr eigenes Volk und andere Völker ausgebeutet. Als überzeugter Kingslayer war es mir ein Graus, Queen Viktoria so zelebriert zu hören. 3.5/5 Punkten.

Veröffentlicht am 20.09.2025

Durch Eis und Schnee

The Witch Collector
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Raina hat sich schon vor langer Zeit geschworen, den Frost King und seinen wichtigsten Mann, den Witch Collector, zu bekämpfen. Immerhin hat der Witch Collector ihre Schwester vor acht Jahren mitgenommen, ...

Raina hat sich schon vor langer Zeit geschworen, den Frost King und seinen wichtigsten Mann, den Witch Collector, zu bekämpfen. Immerhin hat der Witch Collector ihre Schwester vor acht Jahren mitgenommen, die sie seitdem nicht mehr gesehen hat. Doch dann überfällt der Prinz des Ostens mit seinen Armeen ihre Heimat; fast alle Dorfbewohner werden abgeschlachtet. Wenn Raina überleben und ihre Schwester wiedersehen will, muss sie sich mit dem Witch Collector Alexus zusammenschließen. Doch ihr Weg ist weit und sie sind von allen Seiten von tödlichen Gefahren umgeben und Raina muss erkennen, wer ihre wahren Feinde sind.

Um ehrlich zu sein, habe ich nicht verstanden, warum Raina anfangs so sehr Hass auf den Frost King und den Witch Collector geschoben hat. Es klang nicht so, als wären die Hexen, die er mitnahm, mit Gewalt von ihm gezwungen worden. Von daher kam sie schon mal ein wenig obsessiv rüber. Andererseits lässt das Worldbuilding auch wirklich ein bisschen zu wünschen übrig; vieles wird später mit Götterkriegen und unsterblichen oder langlebigen Zauberern erklärt, aber es kommt ein bisschen spät und ein bisschen lahm daher. Auch stand ich manchmal da und verstand nicht, was passierte. Als Helena wieder in der Höhle auftauchte, in der Raina auf den Witch Collector wartete. hieß es, sie würde von Ostländern begleitet. Das stimmte aber überhaupt nicht, das wurde nie wieder erwähnt und es war auch eindeutig, dass sie allein war. Keine Ahnung, wo da das Lektorat gepennt hat. Was mir jedoch gut gefallen hat, mal davon abgesehen, dass sich Raina gut selbst verteidigen konnte und keine Damsel in distress war, ist, dass sie stumm war und sich mit Gebärdensprache verständigen musste. Außerdem ist Alexus eine mega green flag als Loveinterest, davon könnnen sich einige Romantasy-Bücher eine Scheibe abschneiden. Von daher gibt es für die Geschichte noch einen halben Punkt mehr, somit kommen wir hier auf 3.5/5 Punkten.

Veröffentlicht am 25.07.2025

Auf und ab

Downhill Dreams
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Josephine "Josi" Dietrich ist eine gute Mountainbikerin, die es geschafft hat, ein Stipendium in den USA zu ergattern. Kurz vorher arbeitet sie noch im Radladen ihres Vaters, als ihr ausgerechnet der absolute ...

Josephine "Josi" Dietrich ist eine gute Mountainbikerin, die es geschafft hat, ein Stipendium in den USA zu ergattern. Kurz vorher arbeitet sie noch im Radladen ihres Vaters, als ihr ausgerechnet der absolute Superstar der Mountainbikeszene, Levi. Es funkt auf den ersten Blick, doch dann trennen sich ihre Wege. Als Josi jedoch in den USA am Sportscollege ankommt, stellt sie fest, dass ausgerechnet Levi einer ihrer Trainer ist. Und Beziehungen zwischen Studenten und Trainern/Mentoren sind streng verboten. Außerdem ist da noch die Exfreundin von Levi und die Tatsache, dass Levi eine schwere Knieverletzung hat, die seine Karriere stoppen könnte ...

Das ist endlich mal eine Sportromanze, die diesen Namen auch verdient hat. Das Feeling, gerade was Up- und Downhill anging, konnte ich so sehr nachvollziehen, bin ich doch früher auch selbst gefahren. Die Charaktere waren auch recht sympathisch, allerdings kann ich es nicht leiden, wenn beschlossen wird, dass man nichts miteinander anfängt und dann einer der beiden die Hasskappe auf andere schiebt, die ihr Glück versuchen. Zum Glück hielt sich das noch einigermaßen in Grenzen. Im Mittelteil wurde es ein bisschen langatmig, auch fand ich die Nebencharaktere recht blass, aber das Ende konnte mich noch einmal richtig in Wettkampfstimmung versetzen und mitnehmen. Alles in allem ein empfehlenswerter NA. 3.5/5 Punkten.

Veröffentlicht am 18.07.2025

Ein spezialgelagerter Sonderfall

Die Auferstehung
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Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews hat es erwischt: Sie sind nicht nur erwachsen geworden, sondern auch noch mittelalt. Und Peter und Justus hatten wegen einer üblen Sache seit Jahrzehnten keinen ...

Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews hat es erwischt: Sie sind nicht nur erwachsen geworden, sondern auch noch mittelalt. Und Peter und Justus hatten wegen einer üblen Sache seit Jahrzehnten keinen Kontakt mehr. Das ändert sich erst wieder, als etwas Ungewöhnliches einen spezialgelagerten Sonderfall darstellt. Eine reiche Erbin, die vor sieben Jahren verschollen ist, kehrt plötzlich aus dem brasilianischen Urwald zurück. Auf verschlungenen Wegen kommt jeder der drei ehemaligen Detektive mit der Sache in Verbindung und ihre Ermittlungen aus verschiedenen Richtungen führen sie schließlich wieder zusammen. Aber werden Peter und Jonas ihre Funkstille überwinden können?

Ich gebe zu, die ??? haben mich schon immer zwiegespalten zurückgelassen. Einerseits mochte ich es sehr, dass da Jugendliche (meist) spannende Fälle aufklärten, andererseits konnte ich Justus noch nie leiden. Auch hier hat er sich bei mir quasi mit dem ersten Satz erst einmal disqualifiziert, auch wenn ich mich später wieder an ihn gewöhnt habe. Zum Glück hat Eschbach auf das dümmliche "Kollege", was ich bei den jugendlichen ??? verzichtet, aber das "Erster Detektiv", "Zweiter Detektiv" ist leider noch geblieben. In der Mitte zieht er auch das Ganze zu lang: Wo man anfangs schön in Nostalgie eintauchen konnte, sind die ganzen Reisevorbereitungen der drei eindeutig zu langatmig, ebenso wie Peters Ermittlungen. Es gibt natürlich ein paar Sachen, die bei genauer Betrachtung furchtbar unlogisch rüberkommen, aber echte Fans können sich zumindest trotzdem auf ein wunderschönes Nostalgie-Feeling einstellen. 3.5/5 Punkten.