kultiges Ermittlerduo
Bodenfrostzum Inhalt:
Nachdem Leonhardt Kreuthner einen peinlichen Vorfall mit dem neuen Polizeipräsidenten verursacht hat, wird er dazu verdonnert, den jährlichen Kindernachmittag der Miesbacher Polizei auf dem ...
zum Inhalt:
Nachdem Leonhardt Kreuthner einen peinlichen Vorfall mit dem neuen Polizeipräsidenten verursacht hat, wird er dazu verdonnert, den jährlichen Kindernachmittag der Miesbacher Polizei auf dem Gelände eines ehemaligen Bauernhofs zu leiten. Dort erklärt er Kindern typische Polizeisituationen. So auch, was passiert, wenn die Polizei zu einer Schlägerei gerufen wird. Zwei entsprechend dekorierte Schaufensterpuppen stellen die beteiligten Raufbolde dar. Allerdings findet eines der Kinder noch ein weiteres Opfer der vermeintlichen Schlägerei ganz in der Nähe. Wie sich herausstellt, handelt es sich dabei aber nicht um eine Schaufensterpuppe - sondern um das Opfer eines Mordes. Auf dem Bauch des Toten hat der Täter eine Zeichnung hinterlassen, mit der vor einigen Jahren ein Serienkiller mit dem Spitznamen "Der Harpunier" seine Opfer markiert hatte. Eine ungelöste Mordserie, die abrupt endete. Ist der Harpunier zurück?
Ich habe alle vorangegangenen Bände um den Polizisten Leo Kreuthner und Kommissar Clemens Wallner gelesen und ging mit großen Erwartungen an diesen zwölften Band heran. Und meine Erwartungen wurden fast noch übertroffen. Das Buch war eine tolle Mischung aus hochspannendem Krimi und teilweise schon schwarzem Humor, verbunden mit bayerischen Lokalkolorit.
Man kann das Buch problemlos lesen ohne die vorangegangenen Bände gelesen zu haben. Ich persönlich fand aber auch die persönliche Entwicklung der Protagonisten Wallner und Kreuthner schön und gut gelungen.
Ich mag aber auch den flüssigen Schreibstil von Andreas Föhr sehr gerne. Einmal mit dem Lesen begonnen, kann ich das Buch nur noch schwer aus der Hand legen und nichts zieht sich bei ihm unnötig in die Länge.
Ein rundum empfehlenswertes Buch für alle Fans von humorvollen Regionalkrimis