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Veröffentlicht am 21.09.2025

Sehr fesselnder Auftakt mit einer abwechslungsreichen Welt und spannenden Liebesgeschichte!

Shield of Sparrows
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In jeder Generation sichert eine Prinzessin als Sparrows Shield durch die Heirat mit einem Königssohn den Frieden zwischen den fünf Königreichen von Calandra.
Odessas jüngere Schwester Mae sollte die Sparrow ...

In jeder Generation sichert eine Prinzessin als Sparrows Shield durch die Heirat mit einem Königssohn den Frieden zwischen den fünf Königreichen von Calandra.
Odessas jüngere Schwester Mae sollte die Sparrow ihrer Generation sein, doch als Prinz Zavier dem Königreich Quentis einen Besuch abstattet, fällt seine Wahl auf Odessa, die kurz darauf mit ihrem frisch gebackenen Ehemann in dessen Königreich Turah segelt.
Doch es ist nicht ihr Ehemann, der ihr Herz höherschlagen lässt, sondern der mysteriöse Hüter ...

"Shield of Sparrows" von Devney Perry ist der erste Band der gleichnamigen Trilogie, der bis auf das letzte Kapitel aus der Ich-Perspektive der dreiundzwanzig Jahre alten Prinzessin Odessa Cross erzählt wird.

Sparrows Shield ist nicht nur ein Vertrag über arrangierte Ehen zwischen den fünf Königshäusern von Calandra, es ist auch ein Friedensvertrag und ein Handelsabkommen.
In Calandra durchstreifen Monster die Königreiche und besonders die Wanderung der vogelähnlichen Crux fordert jedes Mal viele Tote. Es gibt auch Bariwölfe und Knochenaale sowie die bärenähnlichen Grizzur und Tarkin, die Tigerkatzen ähneln. Alle Monster sind sehr gefährlich und todbringend, sodass es im Laufe der Handlung immer wieder viele spannende Szenen und Kämpfe gab.
Zudem stoßen wir hier noch auf eine mysteriöse Krankheit, die die Monster befällt und man hat nach und nach erfahren, worum es sich handelt und wie diese entstanden ist.
Besonders das geheimnisvolle Königreich Turah mochte ich sehr gerne! Die Turaner sind eher verschlossen und hüten ihre Geheimnisse sehr gewissenhaft. Wir lernen unterschiedliche Städte kennen, verschiedene Lebensweisen und die Welt hat mir einfach richtig gut gefallen, eben weil sie so abwechslungsreich war!

Odessa war es gewohnt, dass ihre jüngere Schwester Mae der Liebling ihres Vaters, dem Goldkönig von Quentis war. Sie ist geschickt mit Messern und wurde jahrelang zur Spionin ausgebildet, doch als Mae ihren zukünftigen Ehemann kennenlernen soll, fällt dessen Wahl ausgerechnet auf Odessa, die immer in Maes Schatten stand, aber niemals eifersüchtig auf ihre Schwester war.
Odessa wurde übersehen und hat sich mit ihrer Rolle arrangiert, aber in Turah blüht sie richtig auf! Sie ist willensstark, stur und stellt sich auch dem Hüter entgegen.
Dieser ist ein begnadeter Krieger, der über übermenschliche Fähigkeiten verfügen soll und Zavier und dessen Waldläufer nach Quentis begleitet.
Er wird auch zu Odessas Beschützer und zu ihrem Leidwesen bringt er ihr Herz stärker zum Schlagen als ihr Ehemann, der sie zu meiden scheint.
Odessa war nie besonders geschickt mit Waffen, doch sie lässt sich ausbilden, will sich verteidigen können und unabhängig werden. Mir hat ihre Entwicklung richtig gut gefallen und auch die Liebesgeschichte mochte ich richtig gerne!
Diese entwickelt sich sehr langsam, aber auch sehr schön.
Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden richtig gerne und habe es geliebt zu verfolgen, wie sie sich annähern und beginnen einander zu vertrauen.
Das Tempo war hier echt perfekt!

Auch die Handlung konnte mich fesseln!
Ich mochte es, dass die völlig unvorbereitete Odessa als Sparrows Shield nach Turah geschickt wird, mit einem ihr völlig fremden Ehemann und einer Aufgabe ihres Vaters, für die sie nicht geeignet ist. Ich mochte es, wie sie Turah entdeckt, sich selbst kennenlernt, aber auch auf viele Geheimnisse stößt, die sie natürlich aufdecken will. Es hat mir gefallen, dass sie auch mal die Initiative ergriffen, sich gegen Befehle aufgelehnt hat. Sie muss sich in ihrem neuen Leben zurechtfinden, in einer Rolle, die nie für sie bestimmt war, aber ich fand, dass Odessa das wirklich sehr gut gemacht hat!
Mit über siebenhundert Seiten ist das Buch nicht gerade dünn, aber es hat mich nie gelangweilt und ich wollte immer weiterlesen! Die Mischung der Elemente konnte mich wirklich mitreißen und zum Highlight hat für mich nicht mehr viel gefehlt.
Ein paar Wendungen waren etwas vorhersehbar, andere konnten mich komplett überraschen.
Einige Fragen wurden im ersten Band beantwortet, aber auch wieder viele neue Fragen aufgeworfen und besonders das brutale Ende hat echt Lust auf den zweiten Band gemacht.
Ich bin sehr gespannt, wie es mit Odessa weitergehen wird!

Fazit:
"Shield of Sparrows" von Devney Perry ist ein genialer Auftakt, denn hier hat für mich fast alles perfekt zusammengepasst!
Die Welt mit den fünf Königreichen, die von wirklich sehr gefährlichen Monstern durchstreift wird, das geheimnisvolle Königreich Turah mit seinen vielen interessanten Orten, ebenso Odessas tolle Entwicklung und auch die Liebesgeschichte haben mir richtig gut gefallen!
Ein paar Wendungen waren vorhersehbar, aber es gab auch noch einige Überraschungen und nach dem doch sehr brutalem, aber eben auch sehr spannenden Ende kann ich es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen!
Ich vergebe starke vier Kleeblätter, denn für mich hat nicht viel gefehlt und es wäre ein Highlight geworden!

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Ich werde Hawaii sehr vermissen!

This could be forever
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Vier Jahre ist es her, dass Millie Hawaii und ihre große Liebe Griffin Chipman zurückgelassen hat.
Nun bekommt sie das unausschlagbare Angebot, die Regie einer Folge einer Netflix-Doku zu führen, doch ...

Vier Jahre ist es her, dass Millie Hawaii und ihre große Liebe Griffin Chipman zurückgelassen hat.
Nun bekommt sie das unausschlagbare Angebot, die Regie einer Folge einer Netflix-Doku zu führen, doch diese Folge soll ausgerechnet Griffins Leben beleuchten.
Werden die beiden es schaffen, professionell zu bleiben, auch wenn alte Gefühle wieder an die Oberfläche kommen und gibt es vielleicht eine zweite Chance für ihre Liebe?

"This could be forever" von Lilly Lucas ist der dritte und abschließende Band der Hawaii Love Reihe, der aus der Ich-Perspektive der dreiundzwanzig Jahre alten Millie Preston erzählt wird.

Über Millie haben wir in den vorherigen Bänden schon ein bisschen was erfahren, denn sie ist Griffins große Liebe, über die er auch nach über vier Jahren der Trennung nicht hin weg ist.
Nun dürfen wir Millie endlich kennenlernen und ich mochte sie sehr!

Vor vier Jahren starb Millies Bruder Keiko.
Er war Chips bester Freund und Tow-in-Buddy, der den Big Wave Surfer mit dem Jetski in die großen Wellen zog, doch die beiden haben eine Sturmflutwarnung nicht ernst genommen und Keiko hat dies mit seinem Leben bezahlt.
Millie hat Chip daraufhin vor die Wahl gestellt, entweder sie oder das Big Wave Surfen und Chip ist nach Nazaré aufgebrochen, woraufhin Millie nach San Diego gezogen ist und einen Neuanfang gewagt hat.
Sie studierte Film und Regie und wartet nun auf die Chance eines großen Projektes, das sie dann unverhofft bekommt, als sie ausgerechnet die Regie für die eine Folge der achtteiligen Doku führen soll, die sich um Chip dreht.

Gemeinsam mit Millie kehren wir nach Hawaii zurück, begegnen alten Bekannten wie Noah aus der Green-Valley-Love-Reihe, aber natürlich auch die lieb gewonnenen Charaktere der vorherigen Bände der Hawaii-Love-Reihe sind natürlich mit am Start und ich fand es spannend, noch neue Seiten an beispielsweise Tristan zu entdecken!

Man merkt sofort, dass Millie und Griffin noch lange nicht miteinander abgeschlossen haben. Besonders Griffin hat Millie ja nie vergessen oder gar aufgegeben, aber da ist auch viel Groll zwischen ihnen und die beiden müssen Dinge aufarbeiten.

Ich fand die Dreharbeiten sehr spannend, auch wenn diese kürzer waren, als ich erwartet habe. Aber mir war der Schnitt hier irgendwie etwas zu hart.
Die Dreharbeiten standen lange im Fokus, was mir auch gut gefallen hat.
Griffin und Millie nähern sich sehr langsam wieder an, aber dann ging es mir fast schon etwas zu schnell mit den beiden. Die beiden hatten immer wieder schöne Momente, aber zum Schluss haben sich diese fast überschlagen.
Ich konnte Millies Entscheidung nachvollziehen, keine Frage, aber ich bin mit der Entwicklung trotzdem nicht ganz glücklich. Vielleicht auch, weil der zweite Band für mich ein absolutes Highlight war und für mich bei Laurie und Tristan alles gepasst hat.
Dennoch mochte ich auch Griffin und Millie richtig gerne und habe mich natürlich auch auf Hawaii wieder sehr wohlgefühlt! Ich werde besonders die Charaktere, aber auch dieses wirklich traumhafte Setting echt sehr vermissen!

Fazit:
"This could be forever" von Lilly Lucas ist ein gelungener Abschluss der Hawaii Love Reihe!
Millie und Griffin kamen für mich nicht ganz an Laurie und Tristan heran, auch weil mir der Fokus sehr lange auf den Dreharbeiten lag, was mir an sich auch gut gefallen hat, wir aber Millie und Chip dann nur kurz ohne Dreharbeiten begleiten durften, bevor das Buch dann auch schon vorbei war.
Es ging mir etwas zu schnell mit ihnen, aber ich habe ihre Geschichte trotzdem sehr gerne gelesen, auch weil ich alle Charaktere sehr liebe und auch Hawaii zu einem absoluten Wohlfühlort geworden ist!
Ich vergebe vier Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Süße Liebesgeschichte!

Foul Play
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Zwei Jahre ist es her, dass Josh und Lori sich geküsst haben, zwei Jahre, in denen sie sich so gut wie möglich aus dem Weg gegangen sind, was allerdings nicht so einfach war, denn Josh ist der Bruder von ...

Zwei Jahre ist es her, dass Josh und Lori sich geküsst haben, zwei Jahre, in denen sie sich so gut wie möglich aus dem Weg gegangen sind, was allerdings nicht so einfach war, denn Josh ist der Bruder von Loris bester Freundin Joyce.
Nun organisiert Lori einen Tag des Sport- und Freizeitcamps und braucht ausgerechnet die Hilfe eines der Spieler der Hopeville Dragons und schließlich ist es Josh, der Lori bei diesem Projekt unterstützt und die beiden verbringen mehr Zeit miteinander, als ihnen lieb ist, da ihre unterdrückten Gefühle immer stärker an die Oberfläche drängen.
Wie lange werden sie einander widerstehen können?

"Foul Play" von Laura Willud ist der zweite Band der Hopeville Dragons Dilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Lori Evans und Joshua Reed erzählt wird.

Josh ist der älteren Bruder von Joyce, der Protagonistin des ersten Bandes und sein großes Ziel ist es, in der NBA Basketball zu spielen. Er ist der Kapitän der Hopeville Dragons, trainiert hart, ist derjenige, der als erstes beim Training ist und nach dem offiziellen Training dann noch weiter trainiert.
Obwohl er sein Studium hasst, sind seine Noten gut. Er ist äußerst diszipliniert und kann sich keine Ablenkungen erlauben, besonders nicht in der Form der besten Freundin seiner kleinen Schwester, die er bereits vor zwei Jahren geküsst hat.

Dieser Kuss ist Lori nie aus dem Kopf gegangen. Sie hat viele erste Dates, doch keiner konnte je das in ihr auslösen, was Josh mit nur einem Kuss in ihr geweckt hat.
Lori studiert Lehramt und ist genau wie Joyce ein people pleaser, auch wenn ihre Hilfsbereitschaft nicht ganz so extrem ausgeprägt ist wie bei ihrer besten Freundin. Sie ist einfühlsam und empathisch und kann eigentlich nur Josh so richtig ihre Meinung sagen, bei anderen Leuten schluckt sie diese oft runter.

Ich mochte die beiden echt richtig gerne! Es hat zwar ein wenig gedauert, bis ihre Geschichte mich fesseln konnte, aber sie war wie erwartet locker leicht und ich fand es sehr süß, wie die beiden zueinandergefunden haben.
Auch das College-Setting, die Hopeville University mochte ich gerne, ebenso, dass hier der Basketball und das Team der Hopeville Dragons im Fokus standen!
Auch, dass Joyce und Austin wieder mit dabei waren, hat mir sehr gut gefallen und ich finde es tatsächlich schade, dass die Zeit an der Hopeville University schon vorbei ist, weil die Reihe mir richtig gut gefallen hat!

Fazit:
"Foul Play" von Laura Willud ist ein toller zweiter Band der Hopeville Dragons Dilogie!
Ich mochte Lori und Josh richtig gerne, auch wenn es ein wenig gedauert hat, bis ihre Geschichte mich fesseln konnte.
Aber ich fand die beiden zusammen echt süß und mir hat es an der Hopeville University und die Zeit bei dem Basketball-Team wieder richtig gut gefallen!
Ich habe die Dilogie sehr gerne gelesen und vergebe vier Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 06.08.2025

Hat mir deutlich besser gefallen als der erste Band, starker zweiter Band der Bookish Belles!

Bookish Belles – Was zwischen den Zeilen steht
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Aden und Scarlett sind seit ihrer Kindheit befreundet und auch wenn sie sich gegenseitig oft auf die Palme bringen, so sind sie immer füreinander da, wenn es darauf ankommt.
Nur hat Aden schon jahrelang ...

Aden und Scarlett sind seit ihrer Kindheit befreundet und auch wenn sie sich gegenseitig oft auf die Palme bringen, so sind sie immer füreinander da, wenn es darauf ankommt.
Nur hat Aden schon jahrelang mehr als nur freundschaftliche Gefühle für Scarlett, doch will er auch ihre Freundschaft nicht zerstören.
Wird Scarlett je erkennen, welche Möglichkeit sich direkt vor ihrer Nase befindet?

"Was zwischen den Zeilen steht" von Kelly Moran ist der zweite Band der Bookish Belles Trilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der achtundzwanzig Jahre alten Scarlett Taylor und des gleichaltrigen Aden Abner erzählt wird.

Scarlett wurde nach Scarlett O'Hara aus Vom Winde verweht benannt und gilt in der beschaulichen Kleinstadt Vallantine als Drama-Queen. Als perfekte Südstaaten-Schönheit ist sie immer wie aus dem Ei gepellt, doch auch ihr Inneres kann sich sehen lassen! Sie ist freundlich und hilfsbereit, eine gute Chefin und einfühlsame Freundin.
Sie hat ihr Familienerbe, das Taylor-Anwesen für Feste geöffnet, ist als Event-Managerin erfolgreich, aber verschließt die Augen nicht vor der Vergangenheit.
Nur dass Aden schon seit längerem tiefere Gefühle für sie hat, erkennt sie nicht.

Aden ist der Sohn des ehemaligen Gärtners der Familie Taylor und kennt Scarlett seit ihrer Kindheit. Er hat ihr Land und Ställe abgekauft, um Kutschfahrten durch Vallantine anzubieten und arbeitet wie Scarlett hart für seinen Erfolg.
Er ist immer an ihrer Seite, wenn sie ihn braucht und neckt sie, wann immer sich die Gelegenheit bietet.
Er hat ihr den Rücken freigehalten, wenn sie ihre Kämpfe austragen musste und ich mochte sowohl Aden als auch Scarlett richtig gerne!

Man merkt, dass die beiden schon lange befreundet sind, denn sie sind ein eingespieltes Team, aber es war dann auch sehr schön zu verfolgen, wie sich ihre Beziehung langsam verändert.
Ich mochte es, dass sie fester Bestandteil im Leben des anderen sind, wie unbefangen sie miteinander umgegangen sind. Es wird schnell ernst mit den beiden, aber auch nicht zu schnell, weil sie immer wieder innegehalten haben, um sich an die neue Dynamik zwischen ihnen zu gewöhnen.

Ich mochte den zweiten Band so viel lieber als den ersten, denn Scarlett und Aden konnten mich echt mitreißen!
Hier bin ich sehr froh, dass ich dem zweiten Band eine Chance gegeben habe, denn Kelly Moran konnte mich wieder begeistern!
Vallantine ist wirklich eine Kleinstadt zum Wohlfühlen! In diesem Band lernen wir sowohl die Stadt als auch die Bewohner besser kennen und es wirkte insgesamt runder auf mich.
Ich mochte es, dass es in der Bibliothek, die die Bookish Belles geerbt haben, mit der Renovierung vorangeht, auch wenn ich wieder gerne öfter dort gewesen wäre, aber sie hat ihre Momente bekommen.
Auch Rebecca und Dorothy haben mir wieder sehr gut gefallen, die Freundschaft der Bookish Belles gefällt mir eh richtig gut und ich freue mich schon sehr auf Dorothys Geschichte!

Fazit:
Der erste Band konnte mich noch nicht so stark mitreißen, der zweite Band der Bookish Belles Trilogie von Kelly Moran hat mir dann umso besser gefallen!
Ich mochte Scarlett und Aden in "Was zwischen den Zeilen steht" so unglaublich gerne!
Ich mochte es sehr, dass sie vorher schon sehr gute Freunde waren, bevor ihre Beziehung sich verändert hat und sie ihren Gefühlen eine Chance gegeben haben.
Auch in Vallantine habe ich mich dieses Mal sehr wohlgefühlt, denn wir lernen die Stadt und ihre Bewohner besser kennen und natürlich waren auch Rebecca und Dorothy wieder mit von der Partie, die mir ebenfalls sehr gut gefallen haben!
Der zweite Band wirkte insgesamt runder auf mich und konnte mich echt richtig mitreißen, sodass ich starke vier Kleeblätter vergebe und mich schon sehr auf Dorothys Geschichte im dritten Band freue!

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Emotionaler vierter Band der Whitestone Hospital Reihe!

Whitestone Hospital - Saved Dreams
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Wünsche niemandem eine ruhige Schicht, wenn du nicht willst, dass etwas Schlimmes passiert.
Wieder erschüttert ein Vorfall das Whitestone Hospital und die Assistenzärztin Jane Miller wird verletzt.
Sie ...

Wünsche niemandem eine ruhige Schicht, wenn du nicht willst, dass etwas Schlimmes passiert.
Wieder erschüttert ein Vorfall das Whitestone Hospital und die Assistenzärztin Jane Miller wird verletzt.
Sie will arbeiten und wird zu ihrem großen Unglück in die Gynäkologie zu Dr. Abby Clark versetzt. Sowohl um die Gynäkologie als auch um Abby hat Jane bisher einen großen Bogen gemacht, denn ersteres weckt zu schmerzhafte Erinnerungen in Jane, letztere scheint hinter ihre Mauern blicken zu können.
Kann Jane wieder einen Menschen an sich heranlassen?

"Saved Dreams" von Ava Reed ist der vierte Band der Whitestone Hospital Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Dr. Jane Miller und Dr. Abby Clark erzählt wird.

Jane lässt nichts und niemanden an sich heran. Sie hat große und dunkle Geheimnisse, die sie niemals offenbart und in sich hineinfrisst. Sie ist am Leben, aber lebt nicht wirklich.
Ich mochte es, dass der Leser schon früh erfährt, was Jane belastet, sodass man ihr Verhalten gut nachvollziehen konnte.
Nachdem es wieder einen Vorfall am Whitestone Hospital gab, in dessen Verlauf Jane verletzt wird, bittet sie darum, weiter arbeiten zu dürfen und wird zu ihrem Schock in die Gynäkologie versetzt, die sie bisher erfolgreich gemieden hat. Nun muss sie sich ihren größten Ängsten stellen und auch ihrer Betreuerin und Oberärztin Abby, die wieder Gefühle in Jane weckt, aber auch mehr zu sehen scheint, als Jane will.

Abby liebt ihren Job und verbringt mehr Zeit am Whitestone Hospital als zu Hause. Sie ist aufmerksam und einfühlsam, aber während Jane ein Herzmensch ist, ist Abby eher ein Kopfmensch, der logisch denkt und auch so argumentiert. Besonders Abby hätte ich aber gerne noch ein Stück besser kennengelernt. Bei Jane haben wir einen guten Einblick in ihre Gedanken bekommen, bei Abby hatte ich das Gefühl, sie nicht wirklich kennengelernt zu haben.
Die beiden ergänzen sich sehr gut im Job und passen auch so gut zueinander. Es war eine zarte Liebesgeschichte, es geht viel um Vertrauen, denn Jane muss erst wieder lernen, sich einem anderen Menschen zu öffnen. Das langsame Tempo hat hier perfekt zu den beiden gepasst und ich mochte es auch, dass die beiden es ruhig haben angehen lassen.

Die Handlung war von Beginn an spannend, denn sie beginnt genau da, wo der dritte Band aufgehört hat und man ist direkt in einer brenzligen Situation!
Im Gegensatz zu den vorherigen Bänden konzentriert sich Ava Reed hier fast ausschließlich auf die Gynäkologie und spricht viele wichtige Frauenthemen an. Es wird sehr tief und emotional, eine Szene hat mich sogar zu Tränen gerührt.
Ich hätte mir wieder gewünscht, dass wir einen größeren Fall über die gesamte Handlung hätten begleiten dürfen. Ich mag es zwar, dass wir viele unterschiedliche Patienten und ihre Diagnosen kennenlernen, aber ich möchte die Charaktere eigentlich immer noch besser kennenlernen und sie noch ein Stück begleiten, weil ihre Geschichten mich neugierig machen.
Auch ein anderer Konflikt wird hier noch weiter ausgebaut, aber noch nicht beendet. Ich bin wirklich froh, dass es noch einen fünften Band geben wird, weil ich mich so sehr auf Jess und Ian freue und natürlich auch darauf, die anderen Bambinis wiederzusehen!
Mitch ist mir in diesem Band beispielsweise etwas zu kurz gekommen, ihn habe ich ein wenig vermisst, aber ich mochte es, dass Jane nach und nach aufgeblüht ist.

Fazit:
"Saved Dreams" von Ava Reed ist ein toller vierter Band der Whitestone Hospital Reihe!
Abby und Jane sind zwei tolle Protagonistinnen und ich mochte es sehr zu verfolgen, wie Jane langsam Vertrauen zu Abby gefasst hat und immer mehr aufgeblüht ist. Ihre Geschichte ging tief, war schmerzhaft und sehr emotional.
Mir hat es bis auf Kleinigkeiten wieder sehr gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe und mich schon riesig auf den fünften Band freue!

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