Maras Fälle werden immer emotionaler und spannender
Dunkler SogMara Billinsky soll den Tod des Heimbewohners Dr. Mertesheimer aufklären. Der wurde im luxuriösen Seniorenstift erst gefoltert und dann mit Colchicin vergiftet. Ein qualvoller, langsamer Tod. Trotzdem ...
Mara Billinsky soll den Tod des Heimbewohners Dr. Mertesheimer aufklären. Der wurde im luxuriösen Seniorenstift erst gefoltert und dann mit Colchicin vergiftet. Ein qualvoller, langsamer Tod. Trotzdem Mara noch immer unter dem Tod ihres Freundes und dem Weggang ihres Partners, Jan Rosen, in eine andere Abteilung zu knabbern hat, stellt sie sich dieser Aufgabe. Auch wenn das heißt, dass sie nun diesen neuen, jungen Kollegen, Tobias Cronberg, an ihrer Seite ertragen muss. Es beginnt eine Ermittlung, die sie weit in die Vergangenheit und ein kleines Dorf im Schwarzwald in dem die Mythen und Sagen noch immer lebendig scheinen.
Ich fand den 10 Band wieder sehr spannend. Sicher auch, weil mir die Krähe, Hauptfigur Mara Billinski, so unwahrscheinlich gut gefällt. Nicht weil sie so offen zugewandt auf die Menschen zugeht, eher das Gegenteil ist der Fall. Es ist mehr ihre Beharrlichkeit, ihr Widerspruchsgeist die mich für sie einnehmen.
Es zeigt sich wieder, dass Mara um ihre Eigenheiten und ihre abweisende Art weiß, aber sich einfach nicht in der Lage sieht freundlicher mit den Menschen umzugehen. Ein Umstand, der ihr diesmal reichlich Gewissensbisse einbringt und zu Selbstzweifeln führt. Der Fall selbst, bei dem es nicht bei einer Leiche bleibt, ist spannend aufgebaut und zwang mich immer weiterzulesen. Die Verwicklungen sind nicht vorhersehbar und so bleibt es spannend bis zum Schluss. Darum gibt’s von mir auch 5 Lese-Sterne.