Aktuell bin ich in einer kleinen Leseflaute und schleppe mich nur langsam und parallel durch mehrere angefangene Bücher. Ob es da eine gute Idee wäre, noch eine Story anzufangen? Oh ja, definitiv. The ...
Aktuell bin ich in einer kleinen Leseflaute und schleppe mich nur langsam und parallel durch mehrere angefangene Bücher. Ob es da eine gute Idee wäre, noch eine Story anzufangen? Oh ja, definitiv. The Exeption to the Rule ist bereits mein drittes Buch von dem Autorinnenduo und hat meine Meinung zu Christina Lauren nochmal komplett auf den Kopf gestellt, weil diese kurze Lovestory einfach ein totales Highlight für mich war.
Ich habe schon immer eine Schwäche für Bücher mit Briefen, Messenger-Nachrichten, Mails oder ähnlichem. Diese Story hat daher natürlich einen Nerv bei mir getroffen, da sie zunächst sogar ausschließlich aus Email-Verläufen durch die Jahre zu bestehen schien.
Das machte die Kapitel total kurzweilig zu lesen und es war auch mal ein ganz eigenes Leseerlebnis, die Charaktere nur durch Mails kennenzulernen. Da konnte man sich auch automatisch in die Protagonisten reinversetzen, wie es für sie ist, einen unbekannten "Brieffreund" zu haben. Trotzdem musste ich mich aber beim Lesen ziemlich konzentrieren, weil wir ja nur die Mailadressen hatten und ich immer mal wieder durcheinander gekommen bin, wer den jetzt wem schreibt.
Nach ein paar Kapiteln ändert sich der Erzählstil zu vermehrt "normalem" Text, was erstmal eine Umstellung war, insgesamt dem Buch aber noch viel mehr Facetten und durchaus Tiefe verleiht. Ja, das ist auch bei unter 100 Seiten möglich!
Die Idee hinter der Geschichte und die Storyline waren einfach herrlich unterhaltsam. Amüsant. Verfahren. Damit auch realistisch. Und vor allem romantisch.
Terra und Callum waren zwei tolle Figuren, denen man ihr Glück von ganzen Herzen wünscht und nachvollziehen kann.
Mein Fazit: The Exeption to the Rule ist ein wahrer Juwel unter den Kurzgeschichten und meiner Meinung nach ein absolutes Highlight, das sich kein:e Romantiker:in entgehen lassen darf. Es ist das perfekte Buch für zwischendurch und liest sich super schnell weg. Ich vergebe volle 5 Sterne!
Ich muss gestehen, eigentlich bin ich kein Graphic Novel-Fan. Zwischen oberflächlichen Geschichten, sprunghaften Handlungen, Sprechblasen-Wirrwarr und unpassendem Zeichenstil wurde ich schon öfter enttäuscht ...
Ich muss gestehen, eigentlich bin ich kein Graphic Novel-Fan. Zwischen oberflächlichen Geschichten, sprunghaften Handlungen, Sprechblasen-Wirrwarr und unpassendem Zeichenstil wurde ich schon öfter enttäuscht als begeistert. Und doch konnte ich KISS ME ONCE nach dem Blick aufs Cover nicht mehr widerstehen. Wie Ryan und Ivy dargestellt, gezeichnet sind, hat mir gesagt, dass ich diesem Buch unbedingt eine Chance geben MUSS. Und die hat sich mehr als gelohnt!
Deshalb das Wichtigste vorweg. Dieses Buch ist das Richtige für dich, wenn ...
... du ein Fan der Cover-Zeichnung bist. Kommen die Emotionen des Bildes bei dir an? Perfekt. Wenn du dann noch eine Schwäche für lauten, bisweilen schrägen Humor hast, bist du hier genau richtig.
Für Unentschlossene habe ich natürlich noch mehr Infos parat.
Der Stil ...
... trifft meinen Geschmack absolut. Das beginnt bei der Farbauswahl, klassische Schwarz-Weiß-Zeichnungen mit diversen Grauschattierungen und für Highlights ein knalliges Pink. Ich finde es ausgesprochen angenehm, durch das Buch zu blättern, weil die Farben derart überlegt genutzt werden und den Leser nicht erschlagen oder ablenken.
Mein persönliches Highlight war aber klar der Zeichenstil. Was ich in Graphic Novels oder Ähnlichem nämlich gar nicht mag, ist wenn der Stil des Künstlers die Figuren unterdrückt. Was ich damit meine? Stellen wir uns vor, der Künstler hat eine bestimmte Art, Gesichter zu malen. Die Nasen immer auf diese bestimmte Art, die Körperform immer auf jene. Als Ergebnis habe ich schon oft Bücher gesehen, in denen man Figuren nicht mehr klar auseinanderhalten kann und deren Gestik und Mimik viel zu undeutlich gezeigt werden.
All diese „Fehler“ sucht man bei Olga Andriyenko vergeblich. Die Figuren sind so toll getroffen und werden in einer schieren Vielfalt an Emotionen gezeigt, sodass die Geschichte genauso ankommt wie beim Lesen des Buches. Mindestens!
Die Geschichte ...
... ist beeindruckend prägnant und angemessen gekürzt auf den Punkt gebracht. Wer KISS ME ONCE schon kennt, weiß, dass das Buch um die 500 Seiten umfasst. All das in Bilder umzuwandeln ist eine Mammutaufgabe – die Story musste gekürzt werden, ohne dabei ihren Charakter zu verlieren. Was hier sowas von gelungen ist. Obwohl manche Szenen weichen mussten, wurde der Charakter der Geschichte nicht nur beibehalten, sondern schreit einem geradezu von jeder einzelnen Seite entgegen: Ivys schräge, liebenswürdige Art. Ryans großes Herz. Das bunte College-Treiben. Die verrückte, spannende Storyline. Die spritzigen Dialoge. Und natürlich: Stella Tacks einzigartiger, kunterbunter, abgedrehter Humor.
Mein Fazit ...
... ist sozusagen eine Lobeshymne an dieses Buch. Ich habe es geliebt, durch die Seiten zu blättern und war wunderbar unterhalten. Ob KISS ME ONCE-Fan oder Newbie – diese Graphic Novel ist ein wirkliches Must-Have fürs Bücherregal. Ob man die Geschichte kennt oder nicht, wird man die Story ganz neu erleben. Die Graphic Novel kurzweilig und doch so einzigartig, dass sie einem im Kopf bleibt. Und weil sie so schnell zu lesen ist, werde ich sie bestimmt noch öfter lesen.
Ich vergebe wohlverdiente 5 von 5 Sternen und hoffe und bange nun, dass die weiteren Bände doch bitte, bitte ebenfalls als Graphic Novel erscheinen mögen!
UNDER ONE ROOF ist tatsächlich erst das zweite Buch, das ich von Ali Hazelwood gelesen habe. Doch schon jetzt kann ich sagen, dass ich den Hype um ihre Bücher total verstehe und ihre Geschichten einfach ...
UNDER ONE ROOF ist tatsächlich erst das zweite Buch, das ich von Ali Hazelwood gelesen habe. Doch schon jetzt kann ich sagen, dass ich den Hype um ihre Bücher total verstehe und ihre Geschichten einfach liebe. Das Besondere an dieser Geschichte ist ihr kurzer Umfang. Es handelt sich um eine in sich abgeschlossene Kurzgeschichte mit etwas über 100 Seiten. Und ja, da kann man sich durchaus fragen: Funktioniert das? Eine Lovestory mit so wenig Seiten? Bliebt das nicht total oberflächlich? Kann man da überhaupt richtig in der Geschichte ankommen?
Deshalb lasst euch sagen: Es funktioniert!
Dieser kurze Roman ist einfach grandios. Unterhaltung pur.
Natürlich ist eine Kurzgeschichte anders aufgebaut als ein gesamter Roman und es müssen gewisse Abstriche gemacht werden. Doch Ali Hazelwood beweist hier, dass sie dies beherrscht. UNDER ONE ROOF hat das Ziel zu unterhalten und fokussiert sich auf den Romcom-Charakter, der auch definitiv nicht zu kurz kommt. So wirkt die Geschichte total rund und tatsächlich abgeschlossen. Wobei ich natürlich nicht verschweigen möchte, dass, so lustig und süß die Lovestory war, so wundervoll die Protagonisten, ich durchaus auch einen langen Roman namens UNDER ONE ROOF mit Vergnügen gelesen hätte.
Die Geschichte wird aus Maras Sicht erzählt, die einfach ein total verrücktes Huhn ist. Liam bleibt lange etwas undurchsichtig, was aber auch zum Reiz der Geschichte gehört. Die prickelnde, aufgeladene Chemie zwischen den beiden ist herrlich, einfach großartig. Und Leute, ihr werden euch schlapplachen, wie die zwei umeinander herumtänzeln!
Mein Fazit:
Für mich kam UNDER ONE ROOF zum perfekten Zeitpunkt. Sie ist so herrlich amüsant, temporeich erzählt und kurzweilig, dass man sich ihrer Sogwirkung gar nicht entziehen kann und die Geschichte am liebsten kein einziges Mal aus der Hand legen möchte. So hat diese Kurzgeschichte endlich meine nervige Leseflaute beendet. Und nicht nur das: Ich habe mich amüsiert wie schon lange nicht mehr! Absolute Leseempfehlung, nicht nur für eingeschworene Fans der Autorin.
»Es ist alles gelogen und alles irgendwie auch wahr. Die Grenzen sind verschwommen, womöglich waren sie das sogar schon immer.«
Worum geht es?
Zwischen Chelsea und Nolan besteht schon seit ihrer allerersten ...
»Es ist alles gelogen und alles irgendwie auch wahr. Die Grenzen sind verschwommen, womöglich waren sie das sogar schon immer.«
Worum geht es?
Zwischen Chelsea und Nolan besteht schon seit ihrer allerersten Begegnung eine heftige Rivalität. Wobei nein, am Anfang war es vielleicht noch Rivalität, als sie sich um den gleichen Job als Programmleitung bei Plots&Pieces beworben haben. Inzwischen hat sich zwischen Chelsea, die den Job ergattern konnte, und Nolan, der stattdessen als Literaturagent erfolgreich wurde, eine tiefe Feindschaft entwickelt. Besiegelt durch angeregte Diskussionen, spöttische Sprüche und ständige Wetten. Als ausgerechnet Chelsea Nolan zur Hilfe eilen und sich als sein aktuelles Date ausgeben muss, droht ihr sorgsam gepflegtes feindschaftliches Verhältnis zu zerbrechen. Dagegen hilft nur eine neue Wette. Und die hat es in sich! Denn dieses Mal ist der Wetteinsatz nichts Geringeres als Nolans und Chelseas Herzen ...
Meine Meinung:
Ich verfolge diese Reihe um meinen Londoner Lieblingsverlag schon seit Band eins und konnte den dritten Band daher kaum erwarten – insbesondere nach den vielversprechenden Teasern im letzten Band. Wenn man die Vorgängerbände nicht gelesen hat, kann man diesen dritten Band gut unabhängig davon lesen. Dennoch möchte ich es wärmstens empfehlen, die ganze Reihe chronologisch zu lesen, denn dann hat man das beste Feeling, erhält die besten Einblicke in die Buchbranche und bekommt ein Gefühl für die Nebencharaktere. Außerdem sind die Liebespärchen dieser Reihe einfach so besonders und vielfältig.
Nun aber zu PAPERWEIGHT HEARTS selbst. Ich kannte Chelsea und Nolan schon aus den Vorgängerbänden. Dort lernte ich Chelsea als die unerschütterliche, selbstbewusste Chefin kennen und Nolan war ihr viel zu scharfzüngiger Nemesis. Dieser Roman wird mit wechselnder Perspektive erzählt, wobei jedes Kapitel beide Sichtweisen enthält. Das sorgt bei den ohnehin eher kürzeren Kapiteln für ein kurzweiliges, flüssiges Leseerlebnis. Und ich kann schonmal so viel verraten: Aus Chelseas beziehungswiese Nolans Perspektive die Story zu erleben zeigt nochmal ganz neue, andere, überraschende Seiten an den beiden.
Ich weiß ja echt nicht, wie Tarah das macht, aber jeder einzelne männliche Protagonist bei ihr hat krasses Bookboyfriend-Potenzial. „Bryn“ war in Band eins schon echt toll, aber Lorne hat ihn in Band zwei gleich mal vom Thron gestoßen. Und guess what? Natürlich macht der kluge, attraktive, belesene, ehrgeizige und überraschend weiche, gefühlvolle Nolan ihm wiederum Konkurrenz.
Ich bin in der Lovestory eher Team Nolan gewesen, der Chelsea zwar gerne die Stirn bietet, aber weiß, wann es Zeit für Ernst ist. Trotzdem konnte ich mich durch die Erzählung und Beschreibung auch wirklich gut in Chelsea hineinversetzen, sie verstehen. Dadurch wirkten die gesamte Lovestory, jede Entwicklung, jeder Rückschritt und jeder Konflikt authentisch und greifbar auf mich.
Einen Aspekt, den ich Tarah Keys bei diesem Buch mal wieder ganz besonders hoch anrechnen möchte, ist das tolle Setting. Das Verlagshaus selbst hätte zwar noch etwas mehr Auftritte haben können, dafür erfahren wir dieses Mal auch von der Arbeit einer Literaturagentur und was mich vor allem begeistert hat: Die vielen kleinen Settings. Ich werde hier jetzt nichts darüber verraten, um welche Settings es sich handelt, denn das sind alles wunderschöne kleine Überraschungen, die der Storyline etwas Unvorhersehbares verleihen.
Insgesamt schafft Tarah Keys es, die Handlung spannend und unvorhersehbar zu halten. Es macht Spaß, über den Fortgang zu rätseln und dann oft eine Wendung präsentiert zu bekommen, die man auf diese Weise nicht im Sinn hatte. Indem Tarah den Roman innerhalt der Geschichte sogar noch reflektiert, spielt sie genial mit Klischees und es macht einfach Spaß, das Buch zu lesen.
Mein Fazit:
Dieser dritte Band war nochmal ein absolutes Highlight für die Reihe. Wer eine Liebesgeschichte mit knisternden Emotionen aber ohne Spice sucht, ein Fan von Slow Burn ist und feurige Dynamik zwischen den Hauptfiguren liebt, wird tolle, kurzweilige Lesestunden erleben. Dies ist eine Lovestory zum Lachen, die aber zugleich reflektiert über die Charaktere und ihre Beziehungsdynamik erzählt. Vielleicht wäre es stellenweise noch schön gewesen, einzelne Szenen und Settings etwas länger zu beschreiben und zu erzählen, aber mit gut 300 Seiten ist das Buch durchaus in sich rund und auch perfekt für alle, die keinen allzu langen Schmöker lesen möchten. Ich vergebe jedenfalls volle 5 Sterne!
Worum geht’s?
Für Hazel steht mit ihren 36 Jahren fest, dass sie ihre Chance aufs Happy End verpasst hat. Sie ist geschieden, in fünf Tagen obdachlos und ihr Status als Bestsellerautorin ist seit über ...
Worum geht’s?
Für Hazel steht mit ihren 36 Jahren fest, dass sie ihre Chance aufs Happy End verpasst hat. Sie ist geschieden, in fünf Tagen obdachlos und ihr Status als Bestsellerautorin ist seit über zwei Jahren passé. Doch zumindest ist ihr der Wille, nicht auf der Straße zu landen – zusammen mit den letzten Dollars aus Erfolgszeiten – noch nicht abhandengekommen. Und so packt Hazel ihren Laptop, einen Kofferraum voll Wein und ihre beste Freundin/Agentin und zeiht von New York nach Story Lake.
In eine Kleinstadt, von deren Existenz sie bis vor wenigen Minuten noch nichts wusste.
In ein Haus, das sie ungesehen und mit zu viel Alkohol im Blut zu später Stunde gekauft hat.
Dorthin, wo ihre einzige Muse der letzten Jahre lebt: Campbell Bishop. Schlecht gelaunt. Unverschämt attraktiv. Und nicht das kleinste Bisschen erfreut, als Hazel mit all ihrem Chaos sein Leben durchwirbelt. Zumindest versucht er sich das weinzureden ;)
First things first – mein Fazit:
STORY OF MY LIFE ist endlich mal wieder ein glasklares 5-Sterne-Buch für mich. Und ein persönliches Lesehighlight dazu, weil der Roman sozusagen Danksagung und Liebesbrief in einem an alle Büchernerds mit einer Schwäche für Spice – und Kleinstädte, und grumpy Heroes, und herzliche Großfamilien, und und und – ist. Doch keine Sorge, das Buch ist nicht „nur“ Spice. Sondern vor allem ganz viel Humor und an den richtigen Stellen eine Prise Tiefe. Von mir gibt es daher eine ausdrückliche Leseempfehlung für diese Romcom aller Romcoms!
Und nun im Detail: Meine Meinung:
STORY OF MY LIFE war tatsächlich mein allererstes Buch von Lucy Score, doch es wird mit absoluter Sicherheit nicht mein Letztes gewesen sein. Schon allein, weil ich mich in Story Lake so unfassbar wohlgefühlt habe, dass ich im nächsten Band der Reihe unbedingt dorthin zurückkehren möchte. Aber bleiben wir noch bei Hazels und Cams Geschichte – denn die hat wirklich ganz viel Lob verdient.
Der Einstieg, sprich grob die ersten fünfzig Seiten, waren zwar noch keine Liebe auf den ersten Blick. Bei englischen Büchern brauche ich grundsätzlich länger, um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Hinzu kommt, dass ich die ersten Kapitel bis Hazel in Story Lake ankommt und die wechselnde Perspektive zwischen ihr und Cam beginnt als schleppend empfand. Aber dann? Dann legte die Geschichte so richtig los und ich war mit jeder weiteren Seite mehr „in love“.
STORY OF MY LIFE könnte vermutlich keine klassischere Romcom sein. Aber zugleich sticht sie aus der Masse heraus und macht ganz ihr eigenes Ding. Was diesen Roman so besonders macht, ist, dass ihm die kritische Brille aller Romcom-Queens (und Kings) aufgesetzt wurde, weshalb es statt kitschigen Klischees nur skurrile Realität gibt. Obwohl die Tropes der Geschichte nur allzu bekannt sind, macht dieses Buch etwas Neues draus. Eine Kleinstadt, die überhaupt nicht der Bilderbuchvorstellung entspricht. Fake Dating, bei dem niemand getäuscht werden soll. Eine Sunshine-Protagonistin, die in Wahrheit jeden Tag gegen ihre ganz persönlichen Schatten kämpft.
Obwohl Hazel nicht mehr an ihr Happy End glaubt, dürfen wir sie dabei begleiten, wie sie nach und nach von einem Schatten zur Heldin ihrer eigenen Geschichte wird. Dabei hält sie sich gar nicht erst mit all den Pseudo-Konflikten auf, die man sozusagen schon tausendmal in Liebesromanen gelesen hat. Das macht die gesamte Geschichte – vor allem aber ihre Lovestory mit Cam – unglaublich erfrischend und schlichtweg befriedigend zu lesen. Kein verhinderbares Drama, über das man sich aufregen muss, dafür aber ganz viel Humor (das ganze Buch hindurch, egal wie ernst eine Situation ist und stets überbietet eine Verrücktheit die andere). Sehr gefallen hat mir auch, dass die Charaktervorstellung nicht nach ein paar Kapiteln abgeschlossen war, sondern wir immer wieder neue Details über die Charaktere erfahren. So, wie es eben auch im Leben ist, wenn man jemanden besser kennenlernt, je mehr Zeit man mit ihm:ihr verbringt.
Das ist wohl auch der Grund, weshalb ich Hazel und Cam – und die anderen Bishops, und Zoey, und die Lakers – so tief ins Herz geschlossen habe, dass ich jetzt schon Sehnsucht nach ihnen habe. Da fällt mir gerade auf, dass ich noch überhaupt nicht von Cam geschwärmt habe. Ach Leute, der Kerl ist ein echter Herzensdieb. Ich wusste vor Cam wirklich nicht, dass man auf so uncharmante Weise derart charmant sein kann.
PS: Übrigens kann ich es wirklich empfehlen, die Geschichte auf Englisch zu lesen, und das nicht nur wegen dem wunderschönen Farbschnitt. Sondern weil ich glaube, dass der Humor und die Sprüche und Wortwitze auf Englisch viel besser wirken. Und wie gesagt: Es gibt sehr, sehr viel von diesem Humor ;)