Raubtiere wie wir
Raubtiere wie wirLukas erhält die Diagnose Krebs. Er wird operiert, doch irgendetwas geht schief, und er erwacht während der OP aus der Narkose. Ihn erwartet ein grausames Bild. Alle Menschen um ihn herum sind tot. Geschockt ...
Lukas erhält die Diagnose Krebs. Er wird operiert, doch irgendetwas geht schief, und er erwacht während der OP aus der Narkose. Ihn erwartet ein grausames Bild. Alle Menschen um ihn herum sind tot. Geschockt versucht Lukas zu verstehen, was geschehen sein könnte.
In „Raubtiere wie wir“ lässt Lukas den Leser teilhaben an all den Gedanken, welche er als mutmaßlicher letzter Mensch auf der Erde hat. Man begleitet ihn dabei, wie er versucht zu überleben. Lukas stellt sich viele Fragen zur Menschheit und den Menschen selbst. Daher ist dieses Buch keine leichte Lektüre. Oft stellt man sich beim Lesen selbst die Frage, wie man selbst gehandelt hätte. Im Laufe der Geschichte kommen aber auch andere Fragen auf. Irgendetwas stimmt doch nicht, manches erscheint unlogisch, wenn man genauer darüber nachdenkt.
Vermutlich ist dies genau die Absicht des Autors gewesen. Plötzlich wird jede Situation hinterfragt, und einige dieser Fragen werden sich erst zum Ende hin klären. Als Leser legt man dieses Buch nach dem Lesen zur Seite, doch die angestoßenen Gedankenspiele hallen noch sehr lange nach.
Ich danke Christian Gehring für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.
Das Buch hat 356 Seiten (ISBN: 978-3758369964) und ist über die bekannten Online-Plattformen sowie den örtlichen Buchhandel zu beziehen.