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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.10.2025

Wunderschöne Geschichte

Versprich mir, dass du tanzt
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„Versprich mir, dass du tanzt“ ist meiner erster Roman der Autorin und er hat mich positiv überrascht. Es handelt sich nicht um eine seichte Liebesgeschichte, sondern um eine Geschichte mit Tiefgang, ...


„Versprich mir, dass du tanzt“ ist meiner erster Roman der Autorin und er hat mich positiv überrascht. Es handelt sich nicht um eine seichte Liebesgeschichte, sondern um eine Geschichte mit Tiefgang, die auf Themen wie Verlust, Hoffnung und Neubeginn eingeht.

Im Mittelpunkt steht Lily, deren Mann Adam an Krebs gestorben ist. Kurz vor seinem Tod hat er ihr das Versprechen abgenommen, sich mit ihrem Jugendfreund Josh zu versöhnen. Mit diesem ist sie einen Tag vor ihrer Hochzeit mit Adam im Streit auseinandergegangen und hat seitdem nicht mehr mit ihm geredet.

Die Handlung wird teilweise in Rückblenden erzählt, so dass die Geschichte von Lily, Josh und Adam immer klarere Formen annimmt. Der Schreibstil konnte mich überzeugen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

Die Geschichte ist bewegend und das Ende unerwartet und emotional. Ein wunderschöner Roman!

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Absolut lesenswert

Lügennebel
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Die Krimireihe um Hanna Ahlander und ihren Kollegen Daniel Lindskog ist für mich ganz klar ein Highlight.

In ihrem aktuellen Fall geht es um eine Studentin, die nach einer durchfeierten Nacht tot im Schnee ...

Die Krimireihe um Hanna Ahlander und ihren Kollegen Daniel Lindskog ist für mich ganz klar ein Highlight.

In ihrem aktuellen Fall geht es um eine Studentin, die nach einer durchfeierten Nacht tot im Schnee gefunden wird. Doch war es wirklich ein tragischer Unfall – oder steckt ein Verbrechen dahinter? Hanna und Daniel stehen vor vielen offenen Fragen und stoßen bei ihren Ermittlungen auf Widersprüche und eine Mauer des Schweigens.

Auch dieses Mal überzeugt die Autorin mit ihrem fesselnden Schreibstil. „Lügennebel“ ist von Anfang bis Ende spannend und neben dem Kriminalfall kommt auch das Privatleben von Hanna und Daniel nicht zu kurz. Beide Figuren entwickeln sich von Buch zu Buch weiter und ihre persönliche wie berufliche Verbindung zueinander ist spürbar.

Mich hat das Buch restlos begeistert. Zwar lässt es sich auch unabhängig von den anderen Bänden lesen, doch empfehle ich unbedingt, mit dem ersten Teil der Reihe zu beginnen. Eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Rätselhafte Ermittlungen

Schwüre, die wir brechen
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Auf die Fortsetzung der Reihe um Jon Nordh und Svea Karhuu war ich schon sehr gespannt – und wurde nicht enttäuscht. Dieses Mal geraten die beiden in einen grausamen Mordfall, bei dem dem Opfer das Herz ...

Auf die Fortsetzung der Reihe um Jon Nordh und Svea Karhuu war ich schon sehr gespannt – und wurde nicht enttäuscht. Dieses Mal geraten die beiden in einen grausamen Mordfall, bei dem dem Opfer das Herz herausgerissen und der Kopf durch einen Tierkopf ersetzt wurde. Schon bald wird eine zweite Leiche entdeckt, und Svea und Jon sehen sich einem rätselhaften Fall gegenüber, in dem auch Hieroglyphen und das alte Ägypten eine geheimnisvolle Rolle spielen.

Der packende, leicht zu lesende Schreibstil und die spannenden Ermittlungen haben mich von der ersten Seite an gefesselt. Besonders die Rückblenden sorgen für zusätzliche Spannung.

Auch das Privatleben der Ermittler nimmt einen wichtigen Platz ein: Svea wird weiterhin von ihrer Vergangenheit als verdeckte Ermittlerin verfolgt, während Jon nach dem Tod seiner Frau versucht, ins Leben zurückzufinden – und parallel noch immer in ihrem mysteriösen Autounfall ermittelt. Hier schlummert reichlich Potential für die kommenden Bände.

Alles in allem ein hochspannender Krimi, der Lust auf die Fortsetzung macht!

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Packendes Finale

Blankenese - Zwei Familien
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Mit „Zeitensturm“ endet die Blankenese-Saga und für mich war das Buch ein gelungener Abschluss.

Die Geschichte setzt Ende der 1960er-Jahre ein, mitten in einer Zeit voller Umbrüche, Proteste und gesellschaftlicher ...

Mit „Zeitensturm“ endet die Blankenese-Saga und für mich war das Buch ein gelungener Abschluss.

Die Geschichte setzt Ende der 1960er-Jahre ein, mitten in einer Zeit voller Umbrüche, Proteste und gesellschaftlicher Spannungen. Besonders spannend fand ich, wie die beiden Schwestern Ulrike und Sabine so unterschiedliche Wege einschlagen: Ulrike ist selbstbewusst und ehrgeizig. Sabine ist sensibel und auf der Suche nach Anerkennung. Sie erlebt einige Schicksalsschläge, wird immer labiler und gerät dadurch in die Kreise der RAF. Gerade dieser Kontrast hat die Figuren für mich sehr lebendig gemacht.

Michaela Grünig gelingt es wieder einmal, die Atmosphäre der Zeit einzufangen. Historische Ereignisse werden mit der Handlung verflochten. Dennoch bleibt die Geschichte familiär, emotional und authentisch. An der ein oder anderen Stelle hätten die Ausführungen gerne auch etwas detaillierter sein dürfen. Das betrifft insbesondere Nebencharaktere, die man bereits aus den vorherigen Bänden kennt.

Der Schreibstil liest sich flüssig, die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Spannung zieht sich bis zum Ende durch. Besonders gut hat mir gefallen, dass man nie genau weiß, wohin die Geschichte führen wird. Einige Wendungen sind dramatisch.

Ein packender Abschluss der Familiensaga. Wer die ersten beiden Bände mochte, sollte sich diesen dritten Teil auf keinen Fall entgehen lassen.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Dunkle Vergangenheit

Bittere Nacht
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Juha und Lux sind zurück – und diesmal ermitteln sie in einem besonders kniffligen Fall. Zunächst wird die Leiche eines Mannes entdeckt, kurz darauf findet man auch seinen Geschäftspartner unter rätselhaften ...

Juha und Lux sind zurück – und diesmal ermitteln sie in einem besonders kniffligen Fall. Zunächst wird die Leiche eines Mannes entdeckt, kurz darauf findet man auch seinen Geschäftspartner unter rätselhaften Umständen tot auf. Mit voller Energie stürzen sich die beiden in die Ermittlungen, doch jede Spur verliert sich im Sande und das Umfeld der Opfer hält sich verdächtig bedeckt.

Neben dem Fall rückt auch das Privatleben der Ermittler in den Vordergrund, was mir sehr gut gefällt und der Handlung noch eine weitere Seite gibt. Gleichzeitig wird die Beziehung zwischen Juha und Lux auf eine harte Probe gestellt, was die Figuren noch greifbarer und authentischer wirken lässt.

Der mitreißende Schreibstil, die kurzen Kapitel und geschickt eingestreuten Rückblenden sorgen für eine fesselnde Dynamik. Lange bleibt unklar, wohin die Geschichte führt – und gerade das macht den Reiz aus. Die überraschende Auflösung und das dramatische Finale passen perfekt zur Atmosphäre.

Nach dem gelungenen Auftakt mit „Das Dickicht“ beweist das Autorenduo auch mit dem zweiten Band, dass es ebenso spannend weitergeht. Ein Krimi, der absolut lesenswert ist.

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