Profilbild von Lilli33

Lilli33

Lesejury Star
offline

Lilli33 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lilli33 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannender und witziger Erdmännchen-Krimi

Dickes Fell
0

Broschiert: 320 Seiten
Verlag: FISCHER Scherz; Auflage: 1 (19. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3651022287
Preis: 14,99 €

Spannender und witziger Erdmännchen-Krimi

Inhalt:
Privatdetektiv Phil ...

Broschiert: 320 Seiten
Verlag: FISCHER Scherz; Auflage: 1 (19. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3651022287
Preis: 14,99 €

Spannender und witziger Erdmännchen-Krimi

Inhalt:

Privatdetektiv Phil Mahlow ist Opfer eines Mordanschlags geworden. Vor dem Erdmännchengehege des Berliner Zoos bricht er zusammen. Glücklicherweise reagiert sein Partner Ray, seines Zeichens Erdmännchen, schnell und sorgt für Hilfe. Diesen Fall müssen die Erdmännchen Ray und Rufus und ihre tierischen Freunde weitgehend ohne Phils Mitarbeit lösen.


Meine Meinung:
„Dickes Fell“ ist bereits der 4. Erdmännchen-Krimi von Moritz Matthies. Ich hatte den ersten, „Ausgefressen“, gelesen, die anderen beiden aber nicht. Es hat sich einfach nicht ergeben. Es ist auch nicht unbedingt notwendig, alle Bände zu kennen, die Kriminalfälle sind jeweils abgeschlossen, aber natürlich entwickeln sich die Protagonisten immer weiter. Insofern ist es sicher nicht schlecht, den ersten Band zu kennen, wo der Privatdetektiv Phil Mahlow und die Erdmännchen Ray und Rufus Bekanntschaft schließen.

Auch bei diesem Band liegt das Hauptaugenmerk mehr auf dem Humor als auf dem Kriminalfall. Nichtsdestotrotz ist dieser recht spannend ausgefallen. Man darf nun aber keine verzwickt konstruierte Geschichte erwarten. Der Fall ist ziemlich geradlinig und bietet auch nicht wirklich viele Überraschungen. Aber die Situationskomik ist einfach wieder genial.

Die Erdmännchen Ray und Rufus finde ich einfach klasse. Ray ist eher ein Draufgänger, Rufus ist der intelligente Bruder, der das Erdmännchengehege mit der höchsten Technik ausgestattet hat. Auch Rocky, der Clan-Chef spielt diesmal eine Rolle, er hat nämlich Zoff mit seiner Frau Roxane. Und auch bei Rufus und Ray läuft das Liebesleben auf Hochtouren, es ist schließlich Frühling im Berliner Zoo, da bleiben Frühlingsgefühle nun mal nicht aus.

Fazit:
Wer sich auf die vermenschlichten, sprechenden Erdmännchen einlassen kann und sich einige Stunden mit einer humorvollen Geschichte unterhalten lassen will, ist bei dieser Reihe genau richtig.

Die Reihe:
1. Ausgefressen
2. Voll Speed
3. Dumm gelaufen
4. Dickes Fell

★★★★★

Veröffentlicht am 15.09.2016

Jugendbuch mit einem wunderschönen Schreibstil und einer dramatischen Entwicklung

Wenn der Sommer endet
0

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: cbt (27. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570164075
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: The Accident Season
Preis: 16,99€
auch als ...

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: cbt (27. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570164075
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: The Accident Season
Preis: 16,99€
auch als E-Book erhältlich

Jugendbuch mit einem wunderschönen Schreibstil und einer dramatischen Entwicklung

Inhalt:

Anfang Oktober beginnt für die irische Familie Morris „die dunkle Zeit“. In den nächsten Wochen ist vermehrt mit Unfällen zu rechnen. Prellungen, Schnittwunden, Knochenbrüche – in schlimmen Jahren auch Todesfälle. Melanie lebt allein mit der 17-jährigen Cara und der 18-jährigen Alice und deren Ex-Stiefbruder Sam. Im Oktober wird die Familie in Watte bzw. doppelte und dreifache Schichten Kleidung gepackt und scharfe Kanten im Haus in Luftpolsterfolie, damit nichts allzu Schlimmes passiert. Als ob das helfen würde!

Cara erinnert sich an eine frühere Freundin und macht sich auf die Suche nach dem Mädchen, das wie vom Erdboden verschluckt zu sein scheint. Auf ihrer Suche erlebt sie seltsame Dinge, gefährliche Dinge, und die Vorhersagen ihrer Karten legenden Freundin Bea sind nicht gerade beruhigend.

Meine Meinung:
„Wenn der Sommer endet“ ist der Debütroman von Moïra Fowley-Doyle und zeigt, welches Talent in dieser Autorin schlummert.

Der Roman besticht durch eine wunderschöne, fast schon poetische Sprache, die angefüllt ist mit Metaphern und treffenden Beschreibungen.

Am anderen Ufer flüstern die Bäume einander laubige Geheimnisse zu, oder vielleicht auch uns, aber wir sprechen nicht die richtige Sprache, um sie zu verstehen. (S. 149)

Die Ich-Erzählerin Cara war mir gleich sehr sympathisch. Sie wirkt zuweilen ein bisschen verloren und unsicher. Aber sie ist voller Liebe für ihre Familie und vor allem für Sam, dessen Vater vor einigen Jahren abgehauen ist. Cara hat mit widersprüchlichen Gefühlen zu kämpfen, die sie nicht unter einen Hut bekommt. Hier macht sie eine tolle Entwicklung durch, reift durch die Herausforderungen. So beschreibt dieser Roman nicht nur das Ende des Sommers, sondern auch das Ende einer Kindheit.

Die Erzählung wirkt recht düster. Es geschehen seltsame, mysteriöse Dinge, gefährliche Dinge, die sich nicht immer einordnen lassen. Als Leser fragt man sich, welche Art Roman hier vorliegt. Hat man es mit Magie zu tun? Oder gibt es letztendlich doch noch für alles eine logische Erklärung? Für Cara verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fantasie.

Ich weiß nicht mehr, was real ist. (S. 242)

Mich hat Caras Erzählung wahnsinnig gefesselt, vielleicht weil ich offen bin für Übernatürliches und Fantastisches. Und ich war total beeindruckt, wie die Autorin die Geschichte entwickelt hat. Denkt man anfangs noch, es geht um eine leicht spleenige Liebesgeschichte eines Teenagers, schleicht sich ganz langsam, fast unmerklich, eine Dramatik in die Handlung, die mich schier umgeworfen hat. Dabei wird vieles nicht direkt ausgesprochen, sondern zwischen den Zeilen angedeutet, aber doch so, dass es unmissverständlich ist.

Fazit:
Ein beeindruckender Jugendroman, der als sanfte Welle beginnt und schließlich zu einem Tsunami anwächst. Die wunderschöne Sprache macht einfach Spaß, auch wenn die Stimmung grundsätzlich recht düster ist.

★★★★★

Ich bedanke mich beim cbt Verlag ganz herzlich für das Rezensionsexemplar, das mir über das Bloggerportal zur Verfügung gestellt wurde.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Der Titel ist Programm …

How to Be Gay. Alles über Coming-out, Sex, Gender und Liebe
0

Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch; Auflage: 1 (23. Juli 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3733500924
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: ...

Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch; Auflage: 1 (23. Juli 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3733500924
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: This book is gay
Preis: 9,99 €

Der Titel ist Programm …

… und herrlich zweideutig. Denn „gay“ bedeutet zum einen „schwul“, zum anderen aber auch „fröhlich“. Und genau darum geht es dem Autor. Er will zeigen, dass es sehr gut möglich ist, ein fröhliches, glückliches Leben zu führen, obwohl oder weil man homosexuell oder auch transgender oder * ist. Wobei das Sternchen * für jede beliebige sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität steht. Dass man es dabei mit mehr oder auch anderen Schwierigkeiten zu tun hat als heterosexuelle Cismenschen, verschweigt er dabei aber nicht. Doch zeigt er zu allen Problemen auch gleich Lösungsmöglichkeiten. Mit einem Satz: Er macht jungen Menschen Mut, genau das Leben zu leben, das ihrer Identität entspricht und sich nicht in irgendwelche Schubladen pressen zu lassen, die nicht passen.

Das Buch richtet sich an junge Menschen, die sich bezüglich ihrer sexuellen Orientierung oder bezüglich ihrer Geschlechtsidentität noch unsicher sind bzw. nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. Es richtet sich aber auch an deren soziales Umfeld, Freunde, Familie, Schule. Und natürlich richtet es sich an alle Menschen, egal ob homo oder hetero oder trans oder ganz anders, die sich für andere Menschen interessieren und einfach gerne mehr wissen wollen.

James Dawson ist Lehrer und homosexuell. Man merkt, dass er weiß, wovon er spricht. Und er trifft mit seiner lockeren Sprache und viel Humor den Nerv der Jugend. Nun fragt man sich vielleicht, wie denn ein männlicher Homosexueller für weibliche Homosexuelle oder Transsexuelle sprechen kann. Richtig – gar nicht! Und deshalb hat er viel recherchiert und viele verschiedene entsprechende Menschen befragt, die in diesem Buch zu Wort kommen und ihre Sicht schildern.

Bei vielen Kapiteln werden die Mitglieder der LGBT
*-Community (Lesbian, Gay, Bisexual, Trans) gemeinsam betrachtet, zum Beispiel, wenn es ums Coming-out geht oder um Mobbing, denn dies betrifft alle gleichermaßen. Andere Dinge werden für jede Gruppe einzeln abgehandelt, zum Beispiel Sexualpraktiken, Beschreibungen der einzelnen Varianten.

Abgerundet wird das Buch durch eine Liste von hilfreichen Adressen, die man ganz am Ende findet.

LGBT
*-Menschen sind in der Minderheit, aber deswegen sind sie noch lange nicht unnormal. Menschen mit blauen Augen sind auch in der Minderheit, aber halten wir sie deshalb für abartig? (S. 17)

★★★★★

Veröffentlicht am 15.09.2016

Tolles Kinderbuch über das Warschauer Ghetto

Flügel aus Papier
0

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 1 (19. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3737352123
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
Originaltitel: Arka Czasu
Preis: ...

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: FISCHER Sauerländer; Auflage: 1 (19. Februar 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3737352123
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
Originaltitel: Arka Czasu
Preis: 13,99 €

Tolles Kinderbuch über das Warschauer Ghetto

„Es soll einmal gar nicht so wichtig gewesen sein, wo jemand herkam, sondern es zählte nur, was er für ein Mensch war. Jeder wohnte, wo es ihm gefiel, ganz egal, wie er hieß, woran er glaubte, oder welche Farbe seine Haut, seine Haare oder seine Augen hatten.“ (S. 27)

Inhalt:
Der achtjährige Rafal lebt 1942 mit seinem Großvater in Warschau im „Bezirk“. Es geht ihm verhältnismäßig gut, denn immerhin hat er einen Großvater, der ihn liebt, ein Dach über dem Kopf und regelmäßig zu essen, wenn auch nicht so viel, dass es zum Sattwerden reicht. Rafal beschwert sich nicht, er kennt es nicht anders. Um dem Elend zu entgehen, flüchtet er sich in Bücher, die er aus der Bücherei des Ghettos ausleiht. Sie sind seine „Flügel aus Papier“, mit denen er sich über die Ungerechtigkeiten des Lebens erhebt.

Als das Ghetto von den Nazis geräumt werden soll, schickt der Großvater Rafal nach draußen. Hier muss Rafal sich schließlich mit zwei anderen Kindern auf eigene Faust durchschlagen.


Meine Meinung:
Zu Recht wurde Marcin Szczygielski für „Flügel aus Papier“ mit dem Astrid-Lindgren-Manuskriptpreis ausgezeichnet, denn es ist ein wertvolles Buch. Wertvoll vor allem für Kinder, die damit auf kindgerechte Weise an die Gräuel des 2. Weltkriegs herangeführt werden. Die Ungerechtigkeiten der Nazis werden dargestellt, die schlimmen Folgen für die jüdische Bevölkerung, aber so, dass ein zehnjähriges Kind das auch verstehen kann und nicht etwa Albträume davon bekommt.

Den kindlichen Lesern kommt sicherlich auch entgegen, dass Szczygielski ein fantastisches Element eingebaut hat, nämlich die Zeitmaschine von H. G. Wells. Die Handlung dieses Romans wird immer wieder aufgegriffen, es ist aber nicht notwendig, sie vorher zu kennen. „Die Zeitmaschine“ ist ein Buch, das den Protagonisten Rafal sehr beeindruckt hat und das ihn fortan in seinem Leben begleitet. Wells’ Morlocken vergleicht er mit den deutschen Soldaten, die unterdrückten Eloi stehen für die Juden.

Sehr deutlich hat der Autor die Bedeutung von Freundschaft und Familie, von Respekt und Achtung den Mitmenschen gegenüber und von der moralischen Verpflichtung, sich um schwächere zu kümmern, herausgearbeitet.

Fazit:
Ein sehr empfehlenswertes Buch für Kinder ab ca. 10 Jahren, das einige Überraschungen bereithält. Auch für Erwachsene lesenswert, allerdings würde ich mir von einem Buch für Erwachsene mehr Tiefe und mehr Emotionen wünschen.

★★★★★

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannender Jugendthriller

Layers
0

Broschiert: 448 Seiten
Verlag: Loewe (17. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3785582305
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Preis: 14,95 €

Spannender Jugendthriller

Inhalt:
Dorian ...

Broschiert: 448 Seiten
Verlag: Loewe (17. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3785582305
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Preis: 14,95 €

Spannender Jugendthriller

Inhalt:

Dorian ist von zu Hause abgehauen und lebt auf der Straße. Als er eines Morgens aufwacht, liegt ein Obdachloser mit aufgeschlitzter Kehle neben ihm, und auch Dorians blutverschmiertes Taschenmesser. Der Junge kann sich an nichts erinnern. Hat er etwa einen Mord begangen?

In seiner Panik nimmt Dorian das Angebot von Nico an, in der Villa Bornheim unterzukommen. Doch damit beginnen seine Probleme erst richtig …


Meine Meinung:
layer, englisch für Schicht, Lage, Ebene – aber auch Wohltäter

Der Titel ist perfekt gewählt, denn genau darum geht in diesem Jugendbuch. Einerseits gibt sich Raoul Bornheim als ein Wohltäter, der sich jugendlicher Obdachloser annimmt und die Welt verbessern will. Andererseits begegnen uns in diesem Roman verschiedene Schichten der Realität.

Auch das Cover ist perfekt. Während ich es auf dem Bild noch relativ unscheinbar fand, hat es in der Realität mehr Effekt zu bieten. Es spiegelt das Leitthema des Romans genau wider.

Schon mit dem ersten Satz ist es Ursula Poznanski gelungen, mich wieder einmal in ihren Bann zu ziehen:

Er befand sich noch im Halbschlaf, trotzdem spürte er genau, dass der Hauch, der sein Gesicht streifte, kein Wind war. (S. 5)

Da merkt man doch schon gleich, dass etwas Übles im Busch ist und Dorian auf der Hut sein muss. Und so ist es dann auch den ganzen Roman durch. Dorian ist den größten Teil der Handlung auf der Flucht und versucht dabei, zum einen am Leben zu bleiben, zum anderen, seine Freunde zu retten und ein Verbrechen aufzuklären.

Ganz dicht an Dorians Seite führt uns die Autorin durch eine spannende Handlung. Man bekommt seine Gedanken und Gefühle hautnah mit und kann sich gut in diesen Protagonisten hineinversetzen. Er ist hin- und hergerissen zwischen seiner Angst, von der Polizei geschnappt zu werden wegen eines Mordes, den er vielleicht, vielleicht aber auch nicht begangen hat, und seiner Angst, dass Bornheim etwas ganz Übles plant und seiner Hoffnung, dass er das verhindern kann.

Dabei hat er manchmal Helfer auf seiner Seite, aber im Endeffekt weiß er nie, wem er wirklich vertrauen kann, womöglich nicht mal seinen eigenen Augen. So steckt auch manche Überraschung in der Geschichte.

Der Schreibstil ist, wie von Ursula Poznanski gewohnt, einfach mitreißend und fesselnd. Ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen und habe es innerhalb kürzester Zeit verschlungen.

Fazit:
„Layers“ ist spannend, aktuell, jugendlich. Wieder mal ein Jugendbuch von Ursula Poznanski, das ich gerne weiterempfehle.

★★★★★

Herzlichen Dank an den Loewe Verlag und Literaturschock für das Rezensionsexemplar.