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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2025

Die Geschichte hat mich absolut begeistert

Es bleibt doch in der Familie
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Als Marlene die Nachricht vom Tod ihrer geliebten Tante erhält, ist sie sehr betroffen. Sie erfährt, dass sie und ihre Schwestern gemeinsam mit ihren Cousins und einer ihr unbekannten Person das Erbe teilen ...

Als Marlene die Nachricht vom Tod ihrer geliebten Tante erhält, ist sie sehr betroffen. Sie erfährt, dass sie und ihre Schwestern gemeinsam mit ihren Cousins und einer ihr unbekannten Person das Erbe teilen müssen. Die drei Geschwister, Marlene, Esther und Nicole, sind darüber äußerst enttäuscht, da sie sich intensiv um die Tante gekümmert haben. Ein Streit zwischen allen Beteiligten scheint unvermeidlich. Im Haus ihrer Tante findet Marlene das Tagebuch ihres verstorbenen Onkels, das ein gut verborgenes Geheimnis enthüllt. Der Wunsch der Tante, dass eine gemeinsame Entscheidung für das Testament getroffen wird, führt zu weiteren Konflikten unter den Erben.

Die Erzählung wird abwechselnd aus der Sicht der drei Schwestern Marlene, Esther und Nicole präsentiert, was es mir ermöglicht hat, ihre Gedanken und Gefühle nachzuvollziehen.
Die Geschichte ist von vielen Fragen geprägt: Wer ist der geheimnisvolle siebte Erbe? Was hat es mit Peter, dem Ehemann, und der großen Liebe von Klara auf sich? Diese Fragen sorgten für anhaltende Spannung. Man wird Zeuge von Auseinandersetzungen, Missgunst und Neid, die auch in jeder erbberechtigten Familien auftreten können.
Besonders beeindruckend sind die Tagebucheinträge, die nach und nach ein Bild von Peter zeichnen. Auch die Geheimnisse von Klara werden Stück für Stück enthüllt. Es ist spannend zu verfolgen, welche Überraschungen die Handlung bereithält und wie die Charaktere mit diesen Herausforderungen umgehen.

Mein Fazit: Christiane Wünsche hat mit ihrem einfühlsamen Schreibstil ein unterhaltsames und spannendes Buch geschaffen, das mich sehr begeisterte. Die Autorin widmet sich zudem einem nicht aktuellen Thema.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Ein sehr spannender Thriller

Harzhölle
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Privatdetektiv Stefan Blume erhält den Auftrag, Daniel von Bodenfels ausfindig zu machen, da dieser für den Tod einer rumänischen Erntehelferin verantwortlich gemacht wird. Während seiner Suche entdeckt ...

Privatdetektiv Stefan Blume erhält den Auftrag, Daniel von Bodenfels ausfindig zu machen, da dieser für den Tod einer rumänischen Erntehelferin verantwortlich gemacht wird. Während seiner Suche entdeckt er ein Netzwerk von Reichsbürgern. Gleichzeitig bittet ihn Streicher um Unterstützung für eine verletzte Frau. Die Ereignisse überschlagen sich und es scheint, dass etwas Größeres dahintersteckt.

Mit seinem neuen Thriller präsentiert Roland Lange bereits sein sechstes Buch, das im Harz spielt. Wie bei seinen vorherigen Büchern ist die Geschichte so konzipiert, dass sie unabhängig voneinander gelesen werden kann. Für die, die bereits mit Stefan Blume und seiner Vergangenheit vertraut sind, gibt es jedoch spannende Rückblenden, und die Rolle von Streicher wird zunehmend deutlicher.
Der neue Fall für Stefan Blume gestaltet sich als äußerst kompliziert, da der gesuchte Verdächtige wie vom Erdboden verschluckt scheint. Die Verbindung zu Reichsbürgern erhöht den Spannungsfaktor, und je tiefer Blume recherchiert, desto mehr erkennt er, dass er ein Wespennest gestochen hat. Die drohenden Gefahren betreffen nicht nur ihn selbst.

Fazit: Der Autor versteht es, die Spannung bis zur letzten Seite zu halten, auch weil er ein interessantes und zeitgemäßes Thema anspricht. Es entwickelt sich zu einer Sache von unerwartetem Ausmaß, die mich überrascht hat.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Sehr berührende und emotionale Geschichte

Immer wieder Sehnsucht nach Norderney
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Der Krieg ist endlich vorbei, und Mariannes Wunsch ist es, Else wiederzufinden, denn sie hat ihr Kind zu sich genommen. Ihre riskante Reise beginnt in Linz, wo sie erfährt, dass ihre große Liebe Hans angeklagt ...

Der Krieg ist endlich vorbei, und Mariannes Wunsch ist es, Else wiederzufinden, denn sie hat ihr Kind zu sich genommen. Ihre riskante Reise beginnt in Linz, wo sie erfährt, dass ihre große Liebe Hans angeklagt wird. An ihrer Seite ist Arjen, der in Marianne verliebt ist und sie unterstützt.
Else hingegen muss im Lager verbleiben, da man sie der Zusammenarbeit mit dem Feind verdächtigt. Sie sehnt sich jedoch danach, endlich ihre Tochter Hedi und Marianne wiederzusehen. Ob das gelingt, müsst ihr unbedingt selbst lesen.

Der zweite Teil hat mich erneut überwältigt und tief berührt.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Marianne, die mit Elses Tochter Hedi während des Krieges in die Schweiz geflohen ist, sowie ihre verzweifelte Suche, Hedis Mutter nach dem Krieg wiederzufinden. Diese Suche bringt sie in gefährliche und demütigende Situationen. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit wurden eindrucksvoll verdeutlicht. Währenddessen bleibt Else im Lager gefangen, und ihr Leid ist noch lange nicht vorbei. Die Begegnung mit James Müller gibt ihr einen Funken Hoffnung.
Auch diese Schilderungen sind sehr lebendig. Manchmal liefen mir die Tränen über die Wangen, als ich die harten Bedingungen und mir das unvorstellbare Leid vorstellte, das viele Frauen im Krieg erleiden mussten. Trotzdem sind diese Frauen daran nicht zerbrochen.

Fazit: Es ist eine sehr emotionale, und gefühlvolle Erzählung, die mir lange im Gedächtnis bleiben wird. Die Geschichte hat mich tief berührt mit all den Schicksalsschlägen, die mir unter die Haut gingen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Ein sehr gut durchdachter Thriller

Der Gebote-Killer
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Der Fund einer Leiche in der Nähe einer Kirche in Koblenz wirft zunächst viele Fragen auf, zumal auf dem Körper des Verstorbenen eine kryptische Botschaft hinterlassen wurde. Kurz darauf wird ein weiterer ...

Der Fund einer Leiche in der Nähe einer Kirche in Koblenz wirft zunächst viele Fragen auf, zumal auf dem Körper des Verstorbenen eine kryptische Botschaft hinterlassen wurde. Kurz darauf wird ein weiterer Toter mit ähnlichen Merkmalen entdeckt. Kommissar Ulf Auer und sein Team vermuten einen Serientäter, und sie erhalten Unterstützung von einem Profiler vom LKA sowie einem speziellen Vertreter des Vatikans. Das Töten hört einfach nicht auf.

Dieter Aurass ist definitiv ein Garant für spannende Lesemomente, und auch in diesem neuen Thriller konnte er mich nicht enttäuschen. Die Geschichte handelt von einem Serienmörder, dessen Brutalität und vor allem die hinterlassenen rätselhaften Nachrichten für Verwirrung sorgen. Für die Ermittler ist dies eine enorme Herausforderung.
Die Suche nach dem Mörder gestaltet sich als äußerst kompliziert, wodurch die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite bleibt. Während des Lesens konnte ich miträtseln und fühlte mich dem Täter auf der Spur. Besonders beeindruckend fand ich die Figuren, die der Autor mit viel Tiefe und Feinheiten erschaffen hat. Mein absoluter Favorit war Fisch, dessen unermüdlicher Einsatz, manchmal auch unter fragwürdigen Mitteln, ihn zu einem faszinierenden Charakter machte.
Das Buch bietet nicht nur eine packende Geschichte, sondern gewährt auch Einblicke in das Privatleben der Charaktere. Das Motiv des Täters bleibt lange im Dunkeln und verstärkt die Spannung.

Fazit: Dem Autor ist ein gut durchdachter Thriller gelungen, der sowohl rätselhafte Aspekte als auch lebendige Charaktere umfasst. Obwohl ich eine vage Ahnung hatte, wer hinter den schrecklichen Taten steckte, blieb ich bis zur letzten Seite gefesselt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 19.09.2025

Eine bewegende und berührende Geschichte

Die Freiheit so weit
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Emma und Elias haben eine engere Verbindung entwickelt, doch der Abend endet tragisch. Nach einem schweren Verkehrsunfall liegt Elias im Koma, und Emma kehrt nach Deutschland zurück. Sie rückt ihrem Traumberuf ...

Emma und Elias haben eine engere Verbindung entwickelt, doch der Abend endet tragisch. Nach einem schweren Verkehrsunfall liegt Elias im Koma, und Emma kehrt nach Deutschland zurück. Sie rückt ihrem Traumberuf als Astronautin näher. Zudem ist sie schwanger von ihrem Exfreund, der alles daran setzt, die Beziehung aufrechtzuerhalten, was Emma sehr belastet. Ihre Gefühle gelten jedoch Elias.

Nachdem der erste Teil mit einem Cliffhanger endete, geht die Geschichte direkt und dramatisch weiter. Emma kämpft mit den Folgen des Unfalls. Sie hat keine Erinnerung an den Vorfall, während Elias im Koma liegt. Hier beginnt der erste Erzählstrang, der sich intensiv mit Emma auseinandersetzt und sich mit ihren Gefühlen befasst.
Gleichzeitig wird die Geschichte aus dem Jahr 1915 erzählt, die in Temeswar, Rumänien, spielt. Susanne ist schwanger und wird daraufhin von ihrer Familie verstoßen. Ihr Schicksal ist eng verbunden mit dem ihrer Freundin Marie, die nach Amerika ausgewandert ist und als Jüdin um Akzeptanz kämpft.
Diese Erzählung gewährt einen tiefen Einblick in die traumatischen Erlebnisse, die viele Menschen in dieser Zeit durchgestanden haben, einschließlich der Schrecken des Krieges und der damit verbundenen Hungersnot.
Die wechselnden Perspektiven halten das Spannungsniveau hoch und die Charaktere sind authentisch und gut ausgearbeitet.

Fazit: Das Finale ist gut gelungen und bietet abschließende Antworten, die mir im ersten Teil gefehlt haben. Es ist eine berührende und lebendige Geschichte. Allerdings ist es notwendig, den ersten Teil zu lesen, um die volle Tragweite der Geschichten und Charaktere zu erfassen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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