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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2025

unterhaltsam und spannend

Robin the Hood – Wie klaut man eine Stadt?
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Robin Kappe ist kein gewöhnlicher Junge. Er ist „The Hood“, ein Meisterdieb. Als Nachfahre von Robin Hood tritt er in dessen Fußstapfen und beklaut die Reichen, um es den Armen zu geben. Ein bisschen gewollt ...

Robin Kappe ist kein gewöhnlicher Junge. Er ist „The Hood“, ein Meisterdieb. Als Nachfahre von Robin Hood tritt er in dessen Fußstapfen und beklaut die Reichen, um es den Armen zu geben. Ein bisschen gewollt tritt er in eine Falle und lernt so den General und seine Ziehtochter Mary alias „Die Hand“ kennen. Mary und Robin sollen nun gemeinsam die Welt vor einem alles zerstörenden Virus retten. Doch können zwei Kinder solch eine gefährliche Mission erfüllen?

Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem 8 jährigen Sohn gelesen. Auch wenn es für seine Verhältnisse schon recht dick war und wir etwas länger gebraucht haben, hatten wir doch sehr viel Spaß.

Die Geschichte ist spannend und fesselnd. Man möchte unbedingt wissen was passiert. Dabei war die Entwicklung, meiner Meinung nach, meistens nicht vorhersehbar. Robins Erzählstil ist witzig und sehr unterhaltsam. Alle Personen sind individuell und besonders dargestellt. Meistens sind sie etwas überzeichnet, aber das passt gut zum Buch.

Einzelne Szenen sind in Comicformat dargestellt. Das lockert das Lesen unheimlich auf und ist eine schöne Abwechslung zu dem ganzen Text.

Uns hat das Buch sehr gut gefallen und wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Geordnetes Chaos

Ete Petete & Tohu Wabohu - Gegensätze ziehen sich an
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Für Ete Petete und ihren Hund Pico Bello gibt es nichts Schöneres als ein außerordentlich ordentliches Zuhause. Als der neue Nachbar Tohu Wabohu und Riesenkater Ramba Zamba nebenan mit viel Lärm und Chaos ...

Für Ete Petete und ihren Hund Pico Bello gibt es nichts Schöneres als ein außerordentlich ordentliches Zuhause. Als der neue Nachbar Tohu Wabohu und Riesenkater Ramba Zamba nebenan mit viel Lärm und Chaos einziehen ist Ete ganz schön außer sich. Die beiden passen wirklich so gar nicht zueinander oder vielleicht doch?

Uns hat dieses Buch mit seinen wunderschönen und farbenfrohen Zeichnungen wirklich sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist kindgerecht und sehr lustig. In Reimform und mit kleinen Wortspielen wird den Kleinen beigebracht, dass nicht alle Menschen gleich sind, man nicht immer gleicher Meinung sein muss und man zu einem friedlichen Miteinander auch mal Kompromisse eingehen muss.

Ete und Tohu sind schon sehr speziell und doch ganz schön süß. Sie merken schnell, dass man um befreundet zu sein, nicht gleich sein muss, sondern den andern einfach so nimmt wie er ist.

Die Texte auf den einzelnen Seiten sind nicht zu lang, sondern genau richtig und wir konnten das Buch so in einem Rutsch durchlesen.

Mein Sohn und ich hatten viel Spaß beim (Vor-)lesen und Bilder anschauen.

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Nicht nur für Kinder

Deutschland - Das Duden Kinderlexikon
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Das Duden-Kinderlexikon erklärt Kindern ab 5 Jahren Dinge zum Alltag und über das Leben in Deutschland. Es beginnt mit einem Inhaltsverzeichnis und einer Erklärung über die Anwendung. Das finde ich schon ...

Das Duden-Kinderlexikon erklärt Kindern ab 5 Jahren Dinge zum Alltag und über das Leben in Deutschland. Es beginnt mit einem Inhaltsverzeichnis und einer Erklärung über die Anwendung. Das finde ich schon mal super, so dass die Kinder auch von Beginn an lernen, wie man ein Lexikon benutzt.
Es ist übersichtlich gestaltet und nach Anfangsbuchstaben gegliedert. Zu jedem Begriff gibt es ein Bild und eine kindgerechte und vor allem kurze Erklärung. Ich denke, man könnte zu jedem Wort noch viel mehr schreiben, aber dann würden die Kleinen auch schnell das Interesse verlieren. Die Begriffe wurden sinnvoll gewählt und man kann auch jederzeit einfach mal durchblättern und sich etwas durchlesen auch wenn man nicht zu einem bestimmten Wort die Definition sucht. Man findet immer etwas, das einen interessiert.
Nicht nur die Kinder haben Spaß daran, sondern auch die Erwachsenen können hier das ein oder andere noch lernen.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

tierisch lustig

Alle nennen mich Nein-Sam – Ein ahnungsloser Mops beißt sich durch
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Hund Sam kann sein Glück kaum fassen, als er aus dem Gefängnis befreit wird und von nun an bei Justin und seiner Familie bleiben darf. Natürlich ist es seine Aufgabe die Nacktaffenwesen vor den vielen ...

Hund Sam kann sein Glück kaum fassen, als er aus dem Gefängnis befreit wird und von nun an bei Justin und seiner Familie bleiben darf. Natürlich ist es seine Aufgabe die Nacktaffenwesen vor den vielen Gefahren zu beschützen. Sam nimmt seine Aufgabe sehr ernst und richtet dabei einiges an Chaos an.
Die Geschichte von Sam, dem Mops, der denkt er sei ein Mensch, aus seiner Sicht in Tagebuchform zu lesen, hat uns schon sehr gut gefallen. Die Erzählung ist super amüsant, weil Sam einfach vieles missversteht oder gar nicht weiß – angefangen schon bei seinem Namen. Er denkt nämlich er heißt Nein-Sam, weil er das so oft hört.
Die Situationen sind komisch, aber dann doch so alltäglich, dass die Kinder schon verstehen, wie es eigentlich wirklich ist. Fast auf jeder Doppelseite gibt es eine Zeichnung passend zum Text. Manchmal auch mit Sprechblasen. Das lockert die Geschichte unheimlich auf, da es ja schon recht viel Text ist.
Mein jüngerer Sohn (mittlerweile 5) konnte nicht immer so aufmerksam zuhören, auch wenn wir das Buch in mehrere Abschnitte aufgeteilt haben, aber der Große (8 Jahre) fand es super und hat teilweise auch selber vorgelesen.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Wohin mit so viel Wut?

Anna und die Wut
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Anna ist eigentlich ein ganz normales Kind, das aber ziemlich schnell und dazu noch sehr wütend wird. Da das nicht immer so weitergehen kann, muss Anna lernen mit der Wut umzugehen und ihre Gefühle zu ...

Anna ist eigentlich ein ganz normales Kind, das aber ziemlich schnell und dazu noch sehr wütend wird. Da das nicht immer so weitergehen kann, muss Anna lernen mit der Wut umzugehen und ihre Gefühle zu verarbeiten. Sie probiert mehrere Sachen aus, aber es hilft nichts, bis ihr Opa ihr eine Lösung bietet.
Anna erlebt viele alltägliche Situationen, die jedes Kind kennt und vermutlich in den meisten auch schon mal wütend war. Ich konnte zumindest meinen älteren Sohn in vielem wiedererkennen. Es ist schön, dies mal bildlich zu sehen, so dass die Kinder sich vielleicht auch wiedererkennen können.
Das Buch beinhaltet viele Bilder, die relativ einfach gestaltet sind. Zunächst ist alles in grau-blau gehalten. Nur Anna ist rot hinterlegt, wenn sie wütend ist. Als sie lernt, mit der Wut umzugehen, werden die Bilder bunter. So ist die Entwicklung sehr gut dargestellt.
Der Schreibstil ist kindgerecht und das Buch hat eine angenehme Länge, so dass mein 4 Jähriger Sohn aufmerksam zuhören konnte und auch den Sinn der Geschichte verstanden hat.

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