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Veröffentlicht am 29.10.2025

Erster Einblick ins Thema Autismus

Ich bin ich & das ist gut so!
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Inhaltsangabe Verlag:
In der malerischen Stadt Sonnenhausen lebt Tim, ein Junge mit einer besonderen Sicht auf die Welt und einer Leidenschaft für Tiere. Tim mag keine lauten Geräusche und hat Schwierigkeiten, ...

Inhaltsangabe Verlag:
In der malerischen Stadt Sonnenhausen lebt Tim, ein Junge mit einer besonderen Sicht auf die Welt und einer Leidenschaft für Tiere. Tim mag keine lauten Geräusche und hat Schwierigkeiten, seine Gefühle auszudrücken. Als er im Park die besondere Ente Quak trifft, entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft. Gemeinsam erkunden sie einen versteckten Teich und suchen nach Dinosaurierspuren.
Als andere Kinder über Quak lachen, steht Tim mutig für sie ein und zeigt ihnen, dass wahre Freundschaft keine Unterschiede kennt. Diese berührende Geschichte lehrt uns, dass jeder Mensch wertvoll und einzigartig ist und dass es gut ist, so zu sein, wie man ist.
Zusätzlich enthält dieses Buch eine Lerneinheit über Autismus, die Kindern und Erwachsenen hilft, mehr über das Autismus-Spektrum zu erfahren und Empathie sowie Verständnis für Menschen mit Autismus zu entwickeln.

Meine Inhaltsangabe:
Tim ist Autist, mag keine lauten Geräusche und ist sehr in sich gekehrt. Im Park trifft er die Ente Quak, die auch etwas ganz Besonderes ist so wie er und die beiden verstehen sich sofort und werden Freunde. Tims Mitschüler aber lachen Tim wegen seiner Entenfreundin aus, was ihm sehr wehtut. Tims Mama spricht mit der Lehrerin, die den Schülern erklärt, was Autismus bedeutet und das Tim zwar anders, aber dennoch wertvoll und liebenswert ist. Tims Mitschüler haben verstanden und können nun besser mit Tims Besonderheit umgehen.

Erster Satz: »Auf einem Bauernhof am Rande der Stadt Rosenfelde lebt ein einzigartiger und besonderer Junge namens Tim.«

Mein Eindruck:
Das ist ein Bilderbuch für den allerersten Einstieg in das Thema Autismus. Vorne gibt es erst einmal ein Vorwort für Erwachsene, bevor die Geschichte mit großen, bunten Bildern und kurzen Texten in großer Schrift beginnt. In der Mitte erklärt eine Doppelseite kindgerecht, was Autismus ist und zeigt auf, dass Kinder mit Autismus genauso liebenswert und wertvoll sind, wie alle anderen Kinder auch, sie nur einfach ein bisschen mehr Verständnis und vielleicht Hilfe brauchen. Hinten im Buch gibt es dann noch eine Checkliste, die Kindern helfen kann, gegenüber Kindern mit Autismus respektvoll und hilfsbereit zu sein. Ein Buch, um Verständnis und Wissen zu vermitteln. Gerade in Kindergärten oder Schulklassen mit autistischen Mitschülern sollte dieses Buch Standard sein, denn Wissen und Verständnis sind die ersten Schritte für eine respektvolle, akzeptierende Gesellschaft. Die Bilder vom traurigen Tim sind sehr emotional, umso schöner, dass seine Geschichte ein schönes Ende nimmt. Von mir gibt es 4/5 Sterne und eine Empfehlung an alle, die mit dem Thema Autismus bei Kindern zu tun haben und für mehr Verständnis und Aufklärung sorgen möchten.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Klassiker, Märchen, Roman, Abenteuer, Fantasy – das Original mit Fotos aus der neuen Kinoverfilmung

Momo
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Inhaltsangabe Verlag:
Der Originaltext des Bestsellers mit exklusiven Fotos aus dem Blockbuster!
Momo, ein kleines struppiges Mädchen, lebt am Rande einer Großstadt in den Ruinen eines Amphitheaters. ...

Inhaltsangabe Verlag:
Der Originaltext des Bestsellers mit exklusiven Fotos aus dem Blockbuster!
Momo, ein kleines struppiges Mädchen, lebt am Rande einer Großstadt in den Ruinen eines Amphitheaters. Sie besitzt eine außergewöhnliche Gabe: Momo hört den Menschen zu und schenkt ihnen Zeit. Doch eines Tages rückt das gespenstische Heer der grauen Herren in die Stadt ein. Sie haben es auf die kostbare Lebenszeit der Menschen abgesehen und Momo ist die Einzige, die der dunklen Macht der Zeitdiebe noch Einhalt gebieten kann.

Meine Inhaltsangabe:
Momo, ein etwas zerlumptes Mädchen irgendwo zwischen 8 und 12 Jahren, taucht eines Tages einfach so in dem leeren, halb zerfallenen Amphitheater am Rand einer großen Stadt auf und will dort fortan leben. Die Menschen um sie herum freunden sich schnell mit Momo an, weil sie die wertvolle Gabe hat, ihnen zuzuhören, Aufmerksamkeit und Zeit zu schenken. Dadurch schafft sie es, die besten Eigenschaften der Menschen hervorzuholen, ihnen zu helfen, ein besseres Leben zu führen und schlichtet sogar Streitigkeiten. Einfach nur durch Zuhören. Doch dann tauchen seltsame Männer in der Stadt auf und die Menschen verändern sich. Keiner scheint mehr Zeit zu haben, jeder sieht nur noch nach sich selbst, schneller, höher, weiter, reicher ist die neue Devise. Momo entdeckt, dass diese grauen Herren den Menschen die Zeit stehlen. Mit Hilfe der Schildkröte Kassiopeia und Meister Secundus Minutius Hora versucht Momo, gegen das immer weiterwachsende Heer der grauen Herren vorzugehen und den Menschen ihre Lebenszeit wieder zurückzugeben.

Erster Satz: »In alten, alten Zeiten, als die Menschen noch in ganz anderen Sprachen redeten, gab es in den warmen Ländern schon große und prächtige Städte.«

Mein Eindruck:
Die Farben des Covers mit der wunderschönen Schildkröte Kassiopeia machen das Buch zu einem echten Hingucker. Nimmt man es in die Hand, fällt einem sofort das hohe Gewicht auf, es wiegt satte 938 Gramm, also fast ein Kilo. Das zusammen mit dem festen Papier der Seiten und den vielen Filmfotos lässt es sehr hochwertig erscheinen. Die Geschichte selbst ist das bereits im Jahr 1973 (meinem Geburtsjahr) erschienene Original. Das weicht von der Neuverfilmung in vielen Teilen ab, so dass Fotos und Gelesenes oftmals nicht zusammenpassen. An der Story, die sich wie ein Märchen liest, ändert das nichts. Diese ist jetzt über 50 Jahre alt, was man dem Schreibstil anmerkt, der damals einfach noch ganz anders war, als man es von heutigen Kinderbüchern gewohnt ist. Mir gefällt dieses märchenhafte sehr gut und die vielen bunten Beschreibungen. Durch die grauen Herren kommt eine Portion Düsternis rein, die auch irgendwie ein bisschen beängstigend ist. Die Idee ist aber echt großartig und was Momo alles erlebt, strotzt nur so vor fantasievollen, skurrilen und irgendwie manchmal abgehoben wirkenden, Science Fiction-artigen Ideen. Man muss sicherlich nicht jeden Klassiker kennen, doch Momo zu lesen, lohnt sich schon, weil man damit in eine andere Welt abtauchen und diese dank des opulenten Schreibstils wie in einem Film erleben kann. Wozu in dieser Ausgabe die vielen Filmfotos auch ihren Teil beitragen. 4/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Historischer Kinderkrimi, der Fakten und Fiktion gekonnt verbindet

Greta Grimaldi und der Junge aus dem Schatten
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Inhaltsangabe Verlag:
Mitreißendes Jugendbuch über das Geheimnis von Kaspar Hauser
Nürnberg 1829. Greta hastet durch dunkle Gassen. Sie muss Kaspar Hauser treffen, den mysteriösen Fremden, der allen ein ...

Inhaltsangabe Verlag:
Mitreißendes Jugendbuch über das Geheimnis von Kaspar Hauser
Nürnberg 1829. Greta hastet durch dunkle Gassen. Sie muss Kaspar Hauser treffen, den mysteriösen Fremden, der allen ein großes Rätsel aufgibt. Wurde er als Kind tatsächlich viele Jahre lang in einem Keller gefangen gehalten, wie er behauptet? Gemeinsam mit ihrem Vater, dem berühmten Meisterdetektiv Dr. Grimaldi, stößt Greta auf ein immer größeres Dickicht aus Täuschungen und Geheimnissen …

Meine Inhaltsangabe:
Nürnberg 1829, Greta Grimaldi begleitet ihren Vater, den berühmten Dr. Grimaldi aus Italien nach Nürnberg, um mit ihm gemeinsam herauszufinden, wer dem Findeljungen Kaspar Hauser nach dem Leben trachtet. Verdächtige gibt es genug und auch die Geschichte Kaspars selbst gibt haufenweise Rätsel auf. Ist er wirklich das Opfer einer grauenhaften Gefangenschaft über Jahre hinweg und vielleicht sogar der Sprössling eines badischen Herzogs? Oder nur ein gewiefter Lügner und Betrüger? Greta wird immer tiefer in die Sache hineingezogen, verliebt sich zudem in Oscar von Tucher und weiß bald nicht mehr, wem sie noch trauen kann.

Erster Satz: »Der Doktor erreichte Nürnberg in einer Wolke verborgen.«

Mein Eindruck:
Mich fasziniert die Geschichte Kaspar Hausers schon sehr lange und so war klar, dass ich für dieses Buch meine Punkte bei Vorablesen Junior eintauschen musste. Wie Morosinotto Fakten und Fiktion miteinander verwebt und daraus eine super spannende und sehr fesselnde Geschichte aufs Papier bringt, gefällt mir sehr. Die Stellen, bei denen Greta wegen Oskar starke körperliche Gefühle bekommt, hätte ich persönlich in einem Buch für Kids ab 12 Jahren nicht gebraucht. Auch finde ich es ein wenig seltsam, dass Gretas Vater ihr für die damalige Zeit für ein Mädchen einerseits sehr viele Freiheiten lässt, sie dann aber wieder sehr einschränkt. Das Grundthema ist düster und beklemmend und das Ende setzt da noch mal eins drauf. Richtig schön sind die s/w-Abbildungen von alten Nürnberger Stadtarchivkarten, Postkarten, Briefen, Fotos etc, die super in die Story hineinpassen und recht zahlreich sind sowie der farbige Nürnberger Stadtplan im Vor- und Nachsatz. Wer historische Spannungsromane, die auf wahren Begebenheiten beruhen, mag und sich von einer düsteren Atmosphäre nicht abschrecken lässt, dem lege ich Greta Grimaldi ans Herz. 4/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Halloween mit echten Geistern? Geisterhelfer Leo ist nicht begeistert!

Die Geisterhelfer – Blut ist dicker als Friedhofsnebel
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Inhaltsangabe Verlag:
Weil Leos Eltern unbedingt auf irgendwelche Berge in Amerika klettern wollen, müssen Leo und sein Bruder zusammen mit Antonia und zwei Freunden die Herbstferien bei Antonias Tante ...

Inhaltsangabe Verlag:
Weil Leos Eltern unbedingt auf irgendwelche Berge in Amerika klettern wollen, müssen Leo und sein Bruder zusammen mit Antonia und zwei Freunden die Herbstferien bei Antonias Tante verbringen. Deren Gutshof entpuppt sich als gruseliges Schlösschen voller Geheimnisse, Spinnen und seltsamer Mitbewohner. Sogar eine alte Familiengruft gibt es, was Leo große Sorgen bereitet. Zu Recht. Es dauert nicht lange, bis Leo bei einem Fackelumzug auf einen Geist trifft. Der Geist ist genauso erschrocken wie Leo und ziemlich verwirrt. Er erinnert sich überhaupt nicht daran, gestorben zu sein! Und er ist nicht der einzige Geist, der hier sein Unwesen treibt und dringend Hilfe benötigt …

Meine Inhaltsangabe:
Leo und sein älterer Bruder müssen ein paar Tage mit Nachbarin Antonia bei deren Tante verbringen. Auch die Schulfreunde Dennis und Ziggy sind mit dabei. Das Haus der Tante ist eher ein Schloss, ziemlich alt, groß und gruselig, sogar mit eigener Familiengruft auf dem Grundstück und einem mürrischen adlernasigen Mitbewohner. Der andere Mieter ist kürzlich verstorben, was der aber nicht weiß und sich daher zu Leos Entsetzen als Geist herumtreibt. Eigentlich wollte Leo nicht schon wieder Geisteraufträge annehmen, sondern einfach nur seine Ferien genießen. Da wird aber nichts draus, zumal auch die Gruft nicht geisterfrei zu sein scheint.

Erster Satz: »Das Küchenfenster beschlägt vor meiner Nase.«

Mein Eindruck:
Ich mag die Geisterhelfer-Reihe sehr und auch dieser inzwischen 3. Band liest sich sehr gut und macht Spaß. Auch wenn ich diesmal ein bisschen den Humor vermisse. Es ist schon auch lustig, reicht aber nicht an die beiden Vorgängerbände heran. Auch finde ich die Tante ein bisschen drüber und den grimmigen Mitbewohner zu klischeehaft. Ist aber nicht weiter schlimm, ich fühlte mich trotzdem sehr gut unterhalten und mochte das Setting ganz gerne und auch die Halloween-Stimmung kam gut rüber. Hund Bauhaus ist ja inzwischen mein heimlicher Favorit mit seinen wirren Augen und der hängenden Zunge. Schön diesmal: die Annäherung der beiden Brüder, die sich bisher eher nicht so grün waren und die nun feststellen, dass sie sich super aufeinander verlassen können. Rivalität und Eifersucht spielen eine Rolle, was mir gut gefällt, da es doch aus dem Leben gegriffen ist. Ob die Reihe weitergeht, weiß ich gar nicht. Ich würde mich aber drüber freuen. Das Cover wie auch die vielen s/w-Illustrationen im Inneren sind richtig gut und unterstreichen das Gelesene perfekt. Leider leuchten diesmal Teile des Covers nicht im Dunkeln, wie es bei den ersten beiden Bänden der Fall war, was ich ein bisschen schade finde. 4/5 Sterne. Das perfekte Buch zur kommenden Herbst- und Halloween-Zeit.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Rüstige Seniorin ermittelt im Tod ihres dänischen Ex-Mannes

Lobster, Mord und Meeresrauschen – Tante Tilli ermittelt
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Inhaltsangabe Verlag:
Ein Küstenmord an der Ostsee und Seniorin Tilli auf einer Mission: Hyggelige Krimispannung für Fans von Gisa Pauly
„›Nein nein‹, unterbrach sie ihn und musste wieder darauf achten, ...

Inhaltsangabe Verlag:
Ein Küstenmord an der Ostsee und Seniorin Tilli auf einer Mission: Hyggelige Krimispannung für Fans von Gisa Pauly
„›Nein nein‹, unterbrach sie ihn und musste wieder darauf achten, dass ihre Tonlage vor Aufregung nicht durch die Decke schoss. ›Ich meine damit gestorben.‹ ›Aaah‹, machte Jakobsen und signalisierte, er hätte verstanden, doch seine sich zusammenziehende Monobraue vermochte Kopenhagen mit Göteborg zu verbinden.“
Um ihrer geldgierigen Familie und der Einweisung ins Seniorenheim zu entgehen, tritt Tilli die Flucht nach vorne an: Sie bucht einen Flug nach Las Vegas. Jedoch strandet sie an der dänischen Küste im eigentlich idyllischen Grenaa. Zu allem Überfluss geht der Weiterflug erst in 48 Stunden und dann wird am Hafen auch noch die Leiche ihres Ex-Mannes angespült. Für die ehemalige Politesse gibt es nur eine Lösung – die Zeit sinnvoll nutzen und den Mörder ihres einstigen Göttergatten zur Strecke bringen.

Meine Inhaltsangabe:
Tilli, ehemalige Politesse aus Königstein in Sachsen, will ihrer geldgierigen Familie entgehen, die sie am liebsten sofort ins Seniorenheim abschieben würden. Also bucht sie einen Flug nach Las Vegas, packt ihre Sachen und haut ab. Irgendwas geht schief, statt im trubeligen LV landet Tilli im beschaulichen Grenaa an der dänischen Küste. Aufgrund diverser Probleme mit Weiterflug und Gepäck steckt sie dort erst mal fest und mietet sich in einer etwas verwahrlosten Pension bei Katrine ein. Deren Nachbar ist ausgerechnet der kofferverbummelnde Reisebürobesitzer Jakobsen, der nicht nur Kauz Charly bei sich beherbergt, sondern auch einen Blick auf Tilli geworfen hat. Die stolpert aber beim Bummel über die Leiche ausgerechnet ihres Ex-Mannes Tosh und setzt nun alles daran aufzuklären, ob er durch einen blöden Unfall gestorben ist oder doch jemand nachgeholfen hat.

Erster Satz: »“Ach Tantchen“, seufzte Alexander und drückte ihre Hand.«

Mein Eindruck:
Ich lese gerne CosyCrime und dieser hier reiht sich da schön ein. Es ist cosy (oder sollte ich wegen der Location Dänemark eher hyggelig sagen?), die kleine verwahrloste Pension als Dreh- und Angelpunkt hat Charme, ebenso wie Kauz Charly, der dort in einer offenen Voliere lebt und für so manchen Lacher sorgt. Die kleine Liebesgeschichte mit Hindernissen ist süß und der Fall nicht vorhersehbar. Ja, das eine oder andere ist schon arg weit hergeholt und es gibt viele Zufälle, die natürlich dem Fortgang der Handlung geschuldet sind, doch hier steht sicherlich die kurzweilige, leichte Unterhaltung im Vordergrund und nicht ein knallharter Krimifall mit Hand und Fuß und realistischen Ermittlungen. Der Schreibstil ist super zu lesen, die Story nimmt Fahrt auf und endet in einer für mich nicht vorhersehbaren Auflösung und die Figuren sind bildhaft gezeichnet und gut vorstellbar. Es gibt einiges zu Lachen und ich fühlte mich sehr gut unterhalten. 4/5 Sterne und eine Empfehlung an alle, die leichten, humorvollen Cosy Crime mit liebenswerten Figuren und einem vielschichtigen, spannenden Fall mögen und auch mal über die eine oder andere nicht ganz realistische Szene hinwegsehen können. Ich für meinen Teil freue mich auf die Fortsetzung (Band 2 der Tante Tilli ermittelt-Reihe (WELLEN, SITTICH UND EIN MORD) erscheint am 09.01.2026) und bin schon sehr gespannt, was Tilli dann so alles erleben wird.

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