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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2026

So war es und so wird es immer wieder sein

Same as Ever
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Nach "Über die Psychologie des Geldes" war das mein zweites Buch von Morgan Housel und - um es vorweg zu nehmen - ich werde sicher auch noch "Über die Kunst, Geld bewusst einzusetzen" lesen.

"Same as ...

Nach "Über die Psychologie des Geldes" war das mein zweites Buch von Morgan Housel und - um es vorweg zu nehmen - ich werde sicher auch noch "Über die Kunst, Geld bewusst einzusetzen" lesen.

"Same as Ever" hat sich erneut sehr rund und flüssig gelesen. Der Schreibstil ist einfach sehr angenehm und man kann die etwas mehr als 200 Seiten zügig lesen, auch wenn es sich meines Erachtens empfiehlt das Buch langsam zu lesen und über das ein oder andere nachzudenken.

Bei Morgan Housel's Büchern finde ich immer sehr spannend, dass er zahlreiche Autoren zitiert, deren Bücher ich ebenfalls gelesen und sehr geschätzt habe. Zudem werden die Thesen in dem Buch mit konkreten Geschichten aus dem Leben bzw. der Geschichte unterlegt, was es für mich authentischer macht.

Inhaltlich empfand ich "Same as Ever" sehr interessant, wenngleich mir "Über die Psychologie des Geldes" noch besser gefallen hat und ich daraus mehr für mich mitnehmen konnte.

Dennoch ist auch "Same as Ever" in meinen Augen ein sehr gutes Buch mit einem spannenden Thema, das erfrischend wirkt, weil zumindest ich zu dem Thema noch nicht viel gelesen habe.

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Veröffentlicht am 10.12.2025

Große Spannung bis zum Ende

Das Haus der Bücher und Schatten
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Ich habe das Buch zufällig in einer Buchhandlung in der Hand gehabt und fühlte mich direkt angesprochen, da ich las, dass die Handlung im grafischen Viertel in Leipzig und im Baltikum spielt.

Überrascht ...

Ich habe das Buch zufällig in einer Buchhandlung in der Hand gehabt und fühlte mich direkt angesprochen, da ich las, dass die Handlung im grafischen Viertel in Leipzig und im Baltikum spielt.

Überrascht war ich, dass ich sehr schnell in das Buch und seine Charaktere hineingefunden habe und nicht mehr lange nachdenken musste, wer jetzt eigentlich wer ist.

Die Handlung und der Spannungsbogen hat mich auch bis zum letzten Drittel des Buches absolut überzeugt und zeitweise konnte ich das Buch kaum weglegen.

Ich empfand die Geschichte und die Zusammenhänge zunächst sehr komplex und spannend und wurde dann aber am Ende aufgrund eben jener fehlenden Komplexität etwas enttäuscht. Mir war die Auflösung insbesondere der Verbindung der beiden Geschichten zu simpel. Da hätte ich mir etwas mehr gewünscht.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Stimmig und spannend mit (meiner Meinung nach) kleinen Schwächen

Der Gott des Waldes
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Ich muss zugeben, dass ich große Erwartungen an das Buch hatte aufgrund der durchweg sehr guten Bewertungen überall.

Insgesamt sind die Erwartungen nicht ganz erfüllt worden, aber erstmal der Reihe nach.

Den ...

Ich muss zugeben, dass ich große Erwartungen an das Buch hatte aufgrund der durchweg sehr guten Bewertungen überall.

Insgesamt sind die Erwartungen nicht ganz erfüllt worden, aber erstmal der Reihe nach.

Den Schreibstil und die Erzählweise fand ich großartig. Alles sehr ausdrucksstark und stimmig, die Zeitsprünge mit der jeweiligen Angaben am Anfang jeden Kapitels haben mir sehr gut gefallen.

Die Geschichte als solche war sehr komplex, aber sehr gut dargestellt und man konnte gut folgen.

Insgesamt hat mir aber zum einen das Ende des Buches nicht 100-prozentig gefallen, da hätte ich mir einen anderen Ausgang gewünscht, wenngleich ich nachvollziehen kann, was die Botschaft des Buches sein soll. Zum anderen war mir der Buch an manchen, wenigen Stellen etwas langatmig. Klar, die Spannung hat sich nach und nach aufgebaut, richtig, aber es waren auch immer mal wieder Phasen dabei, die mir etwas zu lang geworden sind.

Es ist nicht der klassische Thriller, wie man ihn kennt und das wird das Buch für viele sehr interessant machen - der trotz meiner Abzüg defintiv empfehlenswert ist!

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Gutes Einsteigerbuch für Immobilieninvestoren

Dein erster Deal
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Mir hat der Aufbau des Buches gut gefallen, indem Kurzinterviews mit bekannten Namen aus der Immobilienbranche dargestellt werden mitsamt ihrem ersten Immobilienkauf. Zwischen den Interviews wurden immer ...

Mir hat der Aufbau des Buches gut gefallen, indem Kurzinterviews mit bekannten Namen aus der Immobilienbranche dargestellt werden mitsamt ihrem ersten Immobilienkauf. Zwischen den Interviews wurden immer wieder einige Seiten lang Fachthemen (auch für Einsteiger) besprochen, was das ganze aufgelockert hat. Das war mal etwas anderes, als die doch sonst oft gleichen Inhalte bei der Art von (Fach)-Büchern.

Für mich, der schon viele, andere Bücher über Immobilieninvestments gelesen hat, war nicht so viel neues dabei, wenngleich es interessant war zu sehen, wie die Profis teilweise angefangen haben und eine Wiederholung dennoch sehr nützlich ist.

Sehr nützlich sind auch die Buch- / Podcasts- und Netzwerkempfehlungen am Ende des Buches.

Kleine Abzüge vergebe ich, weil es mir am Ende in Summe doch etwas viele der Vorstellungen von Deals / Interviews waren - vieles war dann doch oft ähnlich, da hätten für meinen Geschmack ein paar rausgestrichen werden können.

Insgesamt aber auf jeden Fall empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Regt zum Nachdenken an

Crazy Rich
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Vorweg: Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es werden viele wichtige und meines Erachtens richtige Aspekte in Bezug auf Reichtum angesprochen, insbesondere die Auswirkungen auf das Klima und die Frage ...

Vorweg: Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es werden viele wichtige und meines Erachtens richtige Aspekte in Bezug auf Reichtum angesprochen, insbesondere die Auswirkungen auf das Klima und die Frage nach Steuergerechtigkeit.

An manchen, wenigen Stellen ist mir das Buch allerdings etwas zu einseitig ausgelegt. Sicher, es gibt garantiert nicht wenige der Reichen, die unnötig Tonnen von CO2 ausstoßen und Steuerschlupflöcher nutzen, um möglichst wenig Steuern zahlen zu müssen.

Es gibt aber eben auch solche, die der Gesellschaft einiges zurückgeben, die sich für gute Projekte einsetzen und ermöglichen, die ihre Steuern bezahlen und die Großteile ihres Vermögens spenden.

An mehreren Stellen des Buches wird beschrieben, dass man Vermögende stärker besteuern könnte. Ich finde es wäre wichtig aber einen Unterschied zu machen, damit solche Maßnahmen nicht die treffen, die sich durch Arbeit, Fleiß und Wagnis ein Vermögen aufgebaut haben und wie oben beschrieben sich für die Gesellschaft bereits einsetzen.

Da eine faire Vorgehensweise zu finden, die eine Steuergerechtigkeit schafft, die an den richtigen Stellen greift und den Ressourcenverbrauch gerechter bepreist dürfte eine zentrale Aufgabe unserer Zeit sein.

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