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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.04.2026

Schöne, düstere Fortsetzung

A Theory of Dreaming (A Study in Drowning, Band 2)
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„A Theory of Dreaming“ setzt nach dem Sieg von Effy und Preston über den Elfenkönig an, doch jetzt wird nicht einfach alles magisch besser für sie. Beide kämpfen mit den Konsequenzen.
Diese Geschichte ...

„A Theory of Dreaming“ setzt nach dem Sieg von Effy und Preston über den Elfenkönig an, doch jetzt wird nicht einfach alles magisch besser für sie. Beide kämpfen mit den Konsequenzen.
Diese Geschichte ist düsterer, stärker auf das akademische Leben fokussiert und behandelt tiefgehend Trauma, Diskriminierung und Isolation. Das Setting, voll Schnee und Winter, schafft die perfekte Atmosphäre für eine dunklere Erzählung. Es wird viel Wert auf psychische Gesundheit, den Glauben und die Rolle von Märchen und Geschichten gelegt. Ich fand es weniger atmosphärisch als „A Study in Drowning“, aber es bringt mehr Tiefe und emotionale Schwere, was mir wirklich gefallen hat.
Ich muss zugeben, dass ich trotzdem noch mehr Worldbuilding gewünscht hätte. Ich habe die Geschichte immer noch gerne gelesen, aber ich war nicht komplett überwältigt. Alles in allem war es eine sehr gute Winter-Lektüre mit schwierigen Themen und komplexen Charakteren, und es bringt die Geschichte von Effy und Preston zu einem guten Abschluss.

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Eine besondere Geschichte <3

Blue Sisters
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Eine tragische und authentische Geschichte über Schwesternschaft, Liebe, Verlust und Trauer, die mich oft zu Tränen gerührt hat. Mellors zeigt wunderschön, was es bedeutet, Schwestern zu haben, wie sich ...

Eine tragische und authentische Geschichte über Schwesternschaft, Liebe, Verlust und Trauer, die mich oft zu Tränen gerührt hat. Mellors zeigt wunderschön, was es bedeutet, Schwestern zu haben, wie sich das Leben verändert und wie herausfordernd traumatische Erfahrungen sein können.

Der Schreibstil hat mir an sich gut gefallen, aber ich muss zugeben, dass mich die erste Hälfte des Buches nicht wirklich abgeholt hat. Anfangs konnte ich keine richtige Verbindung zu den Charakteren aufbauen, aber das änderte sich in der zweiten Hälfte des Buches drastisch.
Es wurde immer besser, und am Ende gefiel mir jeder Satz und jede Schwester so sehr, dass ich mir wünschte, das Buch würde nie enden. <3

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Tolle Fortsetzung!

Sie kann dich hören
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Nachdem mich "Wenn sie wüsste" sehr begeistert hat, war ich super gespannt auf den nächsten Teil.
Der Schreibstil war wieder super angenehm zu lesen und ich hatte das Buch super schnell durch. Die Handlung ...

Nachdem mich "Wenn sie wüsste" sehr begeistert hat, war ich super gespannt auf den nächsten Teil.
Der Schreibstil war wieder super angenehm zu lesen und ich hatte das Buch super schnell durch. Die Handlung hat mich dieses mal begeistert, auch wenn ich Teil 1 noch stärker fand. Auch hier habe ich die Plottwists nicht erahnen können und war total fasziniert von dem Ende.

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Veröffentlicht am 07.05.2025

Lesbische Hunger Games? Ich bin dabei!

Fable for the End of the World
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Diese Dystopie dreht sich um die schrecklichen Konsequenzen des Klimawandels, Unterdrückung des Staates und Armut, und gleichzeitig geht es viel um Hoffnung und Liebe. Die Story ist sehr fast paced, vielleicht ...

Diese Dystopie dreht sich um die schrecklichen Konsequenzen des Klimawandels, Unterdrückung des Staates und Armut, und gleichzeitig geht es viel um Hoffnung und Liebe. Die Story ist sehr fast paced, vielleicht schon ein bisschen zu fast, meiner Meinung nach. Es gab kein einziges langweiliges Kapitel oder schleppende Passagen, was mir sehr gefallen hat, aber gleichzeitig habe ich manchmal nach einer kleinen Pause gesehnt.
Auch habe ich mich ein bisschen zu sehr in die Story geworfen gefühlt. Der Anfang war sehr verwirrend, genauso ging es mir bei "A Study in Drowning" ja auch schon, weswegen ich hier so enttäuscht war, dass es wieder so ein verwirrender Start ist.

Ich muss auch sagen, dass mich in der Handlung nicht viel überrascht hat. Es gab keine krassen Plottwists, die mich schockiert haben. Es war genau das, was der Klappentext schon verspricht und nicht mehr, was ja auch ganz okay ist, aber ich hätte mir doch noch etwas mehr gewünscht.

Das Setting hingegen habe ich absolut geliebt! Es ist ein horrific, aber fesselnd und faszinierend und es hat perfekt zur Handlung gepasst.
Die Anziehung zwischen Inesa und Melinoë war ebenfalls super faszinierend, aber eben auch ein bisschen zu schnell zu intensiv. Ich weiß nicht ganz, was ich von den beiden halten soll. Irgendwie liebe ich sie, aber es ist einfach so schnell passiert, dass mir noch mehr Verbindung zu den beiden fehlt.

Das Ende hat mich absolut zerstört. Ich habe gar nicht die richtigen Worte dafür und ich weiß auch nicht wirklich, was ich darüber denken soll. Irgendwie habe ich eine große Hass-Liebe dem Ende gegenüber. Es passt perfekt zum vibe der story, aber ich hab's auch irgendwie gehasst.

Insgesamt hat's mir ganz gut gefallen, ich hoffe sehr auf einen zweiten Teil! :)

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Veröffentlicht am 07.05.2025

Spannender Auftakt :)

Daughter of the Pirate King - Fürchte mein Schwert
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Nach meinen alljährlichen Fluch der Karibik-Rewatch habe ich mich gefragt, warum ich eigentlich noch nie einen Piratenroman gelsen habe, also habe ich kurz recherchiert und bin natürlich sofort auf "Daughter ...

Nach meinen alljährlichen Fluch der Karibik-Rewatch habe ich mich gefragt, warum ich eigentlich noch nie einen Piratenroman gelsen habe, also habe ich kurz recherchiert und bin natürlich sofort auf "Daughter of the Pirate King" gestoßen und nun sind wir hier.

Mir ist der Start in das Buch unglaublich leicht gefallen. Es beginnt direkt mit Alosas "Entführung" und schon ist sie an Bord ihrer Feinde. Alosa wird als absolute badass Kapitänin dargestellt, die jede Schwierigkeit meistern kann und auf jegliche Situation vorbereitet scheint. Das wird uns auf jeden Fall sehr oft gesagt, also wirklich sehr sehr oft. Ich fand's schade, dass nicht ein bisschen mehr Alosas Taten für sich gesprochen haben, sondern immer wieder betont wurde, wie stark, mutig und unaufhaltbar sie doch sei. Versteht mich nicht falsch, ich liebe badass Protagonistinnnen, aber hier wirkte es leider ein wenig falsch.

Der Schreibstil ist sehr locker und leicht zu lesen und die Autorin hat auf jeden Fall eine gute Portion Humor mit eingebaut, weswegen ich sehr schnell durch die Seiten geflogen bin. Und das, obwohl die Handlung leider sehr lange auf der Stelle stehen bleibt. Alosa sucht auf dem Schiff nach der Karte, sehr lange und leider passiert drumherum nicht viel. Mir fehlte einiges an Worldbuilding, aber mir fehlte auch einiges an Piratenabenteuer! Die Grundvoraussetzungen waren so so gut, den vibe mochte ich auch schon ganz gerne, aber es fehlte so so viel!

Was es stattdessen gab, war eine Romance-Storyline, die mich einfach nicht überzeugen konnte. Im Klappentext wird ja schon erwähnt, dass der erste Maat Alosa den Kopf verdreht. Leider konnte ich das gar nicht nachvollziehen, es fehlte das Knistern, das gefährliche enemies-to-lovers-Gefühl, einfach alles! Und Riden war leider einfach ein super langweiliger Charakter. Er wird so dargestellt, als sei er der einzige Pirat mit einem moralischen Gewissen, was ich leider super enttäuschend fand. Wenn er schon Pirat ist, dann lass seinen Charakter doch bitte auch piratig sein :(
Wie gesagt, hat die Romance-Story mich sehr kalt gelassen und ich wünschte sogar, man hätte den Teil weggelassen und die badass Alosa noch ein wenig mehr gezeigt.

Aber obwohl ich jetzt wirklich einiges an Kritik aufgezählt habe, hat mich die Story nicht mehr losgelassen, bis ich die letzte Seite gelesen habe! Es fühlte sich ein wenig wie eine sehr lange Einleitung zum eigentlichen Hauptteil der Story an und irgendwie macht mich der zweite Teil ja schon noch neugierig. Denn das Ende hat mir wirklich gut gefallen und verspricht deutlich mehr!

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