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Veröffentlicht am 25.09.2025

Tolle Idee mit ausbaufähiger Umsetzung

Of Flame and Fury
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Inhalt:
Kel nimmt mit ihrem Phönix und ihrem Team den Howler regelmäßig an den beliebten Phönixrennen auf der Insel Cendor teil. Obwohl ihr die Rennen zuwider sind, kann sie nur so ihre Schulden bezahlen ...

Inhalt:
Kel nimmt mit ihrem Phönix und ihrem Team den Howler regelmäßig an den beliebten Phönixrennen auf der Insel Cendor teil. Obwohl ihr die Rennen zuwider sind, kann sie nur so ihre Schulden bezahlen und für die Pflege ihres Phönix Savita aufkommen. Durch einige unerwartete Entwicklungen ist sie gezwungen mit Warren Coupers, Coup genannt, zusammen zu arbeiten, der für all das steht, was sie an Phönixrennen verabscheut. Doch dann fordert ihr neuer Sponsor auch noch zu PR-Zwecke, dass Coup und Key eine Beziehung vortäuschen sollen, um ihre Bekanntheit weiter anzufachen. Je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr Gemeinsamkeiten entdeckt Kel, die sie mit Coup hat. Bis nicht nur ihr Herz sondern auch ihr Leben und das ihres Phönix Savita auf dem Spiel steht.

Meinung:
Der Debütroman von Mikayla Bridge Of Flame and Fury konnte mich leider nicht gänzlich überzeugen. Der Aufbau der Welt rund um Cendor ist interessant und von Phönixen habe ich bisher noch nicht allzu viel gelesen. Jedoch erschien mir die erschaffene Welt nicht ganz ausgereift zu sein. Während des Lesens haben sich bei mir einige Fragen gestellt auch zu diversen Logikfehlern in der Erzählung oder aufgrund von ausgelassenen Erwähnungen in der Story. Hinzu kommen einige Erläuterungen wie das Erwähnen von Verbrennungen „4. Grades“, die es zumindest im deutschen Gesundheitssystem so nicht gibt. Gegebenenfalls liegt das jedoch auch an der Übersetzung. Verbrennungen 4. Grades wie im Buch erwähnt, oder auch 3. Grades können bei den körperlichen Schäden, wie sie im Buch beschrieben werden, nicht in dieser Form geheilt werden. Hier wurde nach meinem Empfinden stark übertrieben, was es für mich, auch wenn es sich um ein Fantasy-Buch handelt, unrealistisch und zu abstrakt gemacht hat. Auch konnte ich mir nicht erschließen, warum genau Phönixrennen veranstaltet werden.
Die Protagonistin Kel war mir stellenweise auch etwas zu naiv und leichtgläubig, wodurch ich beim Lesen leider das ein oder andere Mal etwas genervt von ihr war. Dies passt jedoch zu ihrem geschilderten Alter von 17 Jahren. Jedoch wird im Buch häufig auch von früher oder den Jahren davor gesprochen, die mit dem Alter der Protagonisten nicht lange her sein dürften. Dennoch werden Formulierungen verwendet wie „früher einmal“, wenn von ihren Zukunftswünschen die Rede ist.
Die Beziehung zu Coup wird ganz schön geschildert und die Entwicklung der beiden zueinander hin ist toll beschrieben. Auch die jeweiligen Verhaltensweisen von Kel und Coup werden mit Fortschreiten des Buches gut erläutert und nach und nach erklärt sich auch, warum Kel oder Coup so reagiert haben.
Auch die anderen Figuren im Buch sind schön dargestellt, auch wenn es an der ein oder anderen Stelle gerne etwas mehr ins Detail hätte gehen können. Die Botschaft in dem Buch lässt sich schon relativ zu Beginn erahnen, ist jedoch trotzdem gut in die Geschichte eingewoben.
Die Grundidee des Buches ist dennoch gut und der Schreibstil der Autorin durchaus sehr leichtgängig.
Insgesamt konnte mich Of Flame and Fury leider nicht überzeugen, aufgrund von einigen Logikfehlern im Buch und einer etwas arg jungen Protagonistin im Vergleich zur Rolle, die sie in dieser Geschichte auszufüllen hat.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Zwischenband mit viel Potential, starkem Start und leider schwachem Ende

Die Elite von Ashriver - Broken Lies
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Der Klappentext verspricht eine tolle Story. Die Grundidee ist großartig, leider aber nicht ganz so toll umgesetzt.

Inhalt:
Im 2. Band der Ashriver-Reihe geht es um die beiden Protagonisten Riley, einer ...

Der Klappentext verspricht eine tolle Story. Die Grundidee ist großartig, leider aber nicht ganz so toll umgesetzt.

Inhalt:
Im 2. Band der Ashriver-Reihe geht es um die beiden Protagonisten Riley, einer Tierwandlerin, und Ezra, einem Flüsterer. Beide können sich absolut nicht ausstehen, sind jedoch aufgrund Rileys Aufnahmeprüfungen in die Gemeinschaft der Schatten unwiderruflich miteinander verbunden. Riley, die von Flüsterern normalerweise so viel Abstand wie möglich hält, kann daher Ezra nicht aus dem Weg gehen und sie müssen unweigerlich miteinander auskommen. Ezra hingegen hat zur selben Zeit mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen. Und plötzlich sind beide aufeinander angewiesen und müssen sich vertrauen, als es um Leben und Tod geht.

Meinung:
Die Grundidee des zweiten Bandes klang sehr vielversprechend und hatte unglaublich viel Potential. Die Story startet sehr stark und die Sympathien zu den einzelnen Figuren wächst mit jeder Seite. Ab ungefähr der Hälfte des Buches nimmt diese Spannung jedoch plötzlich ab. Einzelne für die weitere Entwicklung der Story, wichtige Handlungsstränge werden kurz und knapp auf ein bis zwei Seiten abgearbeitet und es wird das nächste Problem angegangen. Häufig kam ich beim Lesen gar nicht dazu mit den Figuren mitzufühlen, da die Situation, so schnell sie begonnen hatte, auch schon wieder vorbei war. Die Ideen der Autorin hatten so unglaublich viel Potential, nur leider wurden diese nach meinem Empfinden am Ende wie eine To-Do-Liste abgearbeitet ohne den für mich notwendigen Tiefgang.
Das Buch endet weiterhin mit einem miesen Cliffhanger. Die Entscheidungen der Figuren konnte ich am Ende des Buches auch nicht mehr so richtig nachvollziehen, was mich insgesamt, auch mit den sehr schnell abgearbeiteten Punkten wie zuvor erwähnt, mit einem unzufrieden stellenden Gefühl zurückgelassen hat.
Es wurden ein paar Fragen aus Band 1 geklärt, jedoch weit mehr Fragen aufgeworfen, als beantwortet wurden. Lose Enden wurden teilweise hektisch miteinander verknüpft. Als Leser/in schwebt man so weiterhin in der Luft, ohne einen Teilabschluss finden zu können. Ich hätte mir hier einen größeren Nebenhandlungsstrang gewünscht, der in sich abgeschlossen ist sowie die Weiterführung der Haupthandlung. Das hätte das ganze Buch für mich etwas runder und abgeschlossener gemacht. So müssen wir weiterhin auf Band 3 warten, um die großen Fragen aus Band 1 und nun auch noch Band 2 beantwortet zu bekommen.
Wer sich von diesem Umstand nicht abschrecken lässt, dem sei dieser 2. Band der Ashriver-Reihe empfohlen. Die bekannten Charaktere aus Band 1 tauchen wieder auf und ihr Geschichten werden fortgeschrieben. Der Spannungsaufbau ist definitiv ein großes Plus dieses Buches, auch wenn man noch geduldig auf Band 3 warten muss, um alle offenen Fragen beantwortet zu bekommen.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Gute Idee, für mich jedoch zu viel Misskommunikation

Life's Too Short
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Inhalt:
Aufgrund einer in ihrer Familie veranlagten, tödlich verlaufenden Krankheit genießt Vanessa jeden ihrer Tage so, als sei es ihr letzter. Denn einige ihrer weiblichen Familienmitglieder, darunter ...

Inhalt:
Aufgrund einer in ihrer Familie veranlagten, tödlich verlaufenden Krankheit genießt Vanessa jeden ihrer Tage so, als sei es ihr letzter. Denn einige ihrer weiblichen Familienmitglieder, darunter ihre Mutter und ihre Schwester, haben das dreißigste Lebensjahr nie erreicht.
Doch Vanessas Pläne so viel wie möglich von der Welt zu sehen liegen auf Eis, denn plötzlich muss sie sich um ihre neugeborene Nichte kümmern. Per Zufall trifft sie auf ihren Nachbarn Adrian, der erstaunlich gut mit dem Neugeborenen umgeht. Die beiden treffen sich immer öfter und nähern sich an. Doch Vanessa hat sich geschworen sich auf keine Beziehung einzulassen aufgrund ihrer mangelnden Zukunftsaussichten.

Meinung:
Ein neuer Roman von Abby Jimenez. Hier muss ich normalerweise nicht lange überlegen. Doch für mich kann Lifes too short nicht mit den anderen ihrer Bücher mithalten.
Leider blieb die Geschichte für mich trotz guter Ausgangsidee blass und konnte bei mir keine wirkliche Spannung entfalten. Mir waren es letztendlich zu viele Klischees, vorhersehbare Entwicklungen und viele Wiederholungen derselben Gedanken.
Anfangs konnte mich Adrian als wirklich sympathischer zuvorkommender Protagonist noch komplett überzeugen, seine Entwicklung zum Ende hin, hat ihn mir allerdings regelrecht unsympathisch gemacht. Kurz vor Schluss wurde dies noch einmal besser, ganz vergessen konnte ich die Entwicklung zwischen drin jedoch nicht. Vanessa konnte mich als Charakter trotz ihrer wirklich tollen und beachtenswerten Einstellung zum Leben nicht gänzlich überzeugen. Hier waren es für mich zu viele Wiederholungen des immer gleichen Themas mit sehr ähnlichen Formulierungen. Die Intention und Idee dahinter ist mir bewusst und die Darstellung auch unglaublich wichtig, mich konnte jedoch die Umsetzung nicht abholen. Hier hätte ich mir einfach etwas mehr Abwechslung gewünscht. Eventuell könnte dies jedoch auch an der Übersetzung liegen.
Ansonsten ist die Geschichte von Adrian und Vanessa von dem Trope Miscommunication nur so geprägt. Dieser Trope spricht mich absolut gar nicht an, was ich vor Beginn des Buches leider nicht wusste, und wesentliche Konflikte in diesem Buch sind fast ausschließlich aufgrund der mangelnden Kommunikation entstanden.
Dieser offensichtliche Umstand hat mir leider einen Großteil meiner Leselust an diesem Buch genommen.

Davon abgesehen vermittelt Abby Jimenez in ihrem Buch Lifes too short mehrere wundervolle Botschaften, die einen zum Nachdenken und Überdenken der eigenen Verhaltensweisen anregen.

Für Abby Jimenez Fans sicherlich ein schönes Buch, wenn man sich an der mangelnden Kommunikation der Protas nicht stört. Für alle anderen empfehle ich persönlich eher die anderen Bücher der Autorin.

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Veröffentlicht am 23.10.2025

Tolle Idee mit leider verschenktem Potential

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Inhalt:
Vanessa Hart und ihre beste Freundin werden nach einer Strandparty von einem Wolfsrudel angegriffen. Vanessa überlebt ganz knapp, ihre Freundin erliegt noch vor Ort ihren Verletzung. Doch bei dem ...

Inhalt:
Vanessa Hart und ihre beste Freundin werden nach einer Strandparty von einem Wolfsrudel angegriffen. Vanessa überlebt ganz knapp, ihre Freundin erliegt noch vor Ort ihren Verletzung. Doch bei dem Wolfsrudel handelt es sich nicht um normale Wölfe, sondern um Werwölfe. Und so verwandelt sich auch Vanessa durch den Biss in einen Werwolf. Fortan lebt sie am magischen Hof der Werwölfe und setzt alles daran die Mörder ihrer besten Freundin zu finden. Während sie versucht den Mord aufzudecken, gerät sie immer tiefer in die Machenschaften am Hof, an dem nichts so ist, wie es zu sein scheint. Als Gebissene ist sie eine Außenseiterin und dennoch nähert sie sich immer mehr dem Prinzen des Hofes, Sinclair Severin an. Aber auch er hat mit den strikten Vorgaben am Hof und seinen Verpflichtungen als angehender König zu kämpfen. Bis sich die Lage am Hof immer weiter zuspitzt und Vanessa erneut um ihr Leben bangen muss.

Meinung:
Die Grundidee des Buches und die Thematik Werwölfe hat mich zunächst sehr angesprochen. Leider hat mich das gesamte Buch über nicht wirklich gefesselt. Dies lag zum einen am Schreibstil. Teilweise sehr detailliert und genau, teilweise unglaublich sprunghaft und zusammenhanglos, sodass ich mehrfach einen Absatz doppelt lesen musste und immer noch nicht genau wusste, wie die Handlung nun so kommen konnte. Auch die Dialoge haben stellenweise für mich nicht zusammengepasst, sodass ich nah diversen Kapiteln mehr Fragezeichen im Kopf hatte, als zuvor. Mit der FMC Vanessa wurde ich leider ebenfalls nicht wirklich warm. Sie ist getrieben von Rache aufgrund des Mordes an ihrer Freundin und dennoch sehr sprunghaft und naiv in ihrer Handlungsweise. Das mag eventuell am Alter von 17 Jahren liegen, allerdings hat mich ihr Verhalten häufig nur genervt zurückgelassen. Ich habe nicht gezählt, wie oft sie zu dem Schluss kommt, dass sie nicht nachgedacht habe. Ein oder zweimal ist das in Ordnung, aber es hat sich das gesamte Buch über so dargestellt, als würde sie aus ihren Fehlern nicht lernen. Das hat mich fast wahnsinnig gemacht beim Lesen. Weiterhin wirft sie sich ständig vor Schuld zu sein und leidet vor sich hin, auch das fand ich sehr anstrengend zu lesen, da hier keinerlei Entwicklung stattgefunden hat. Das Lösung des Rätsels um den Tod ihrer besten Freundin sowie die damit zusammenhängenden Geschehnisse, haben sich mir quasi bereits nach den ersten Kapiteln fast schon aufgedrängt. Es war daher durchaus anstrengend zu lesen, bis Vanessa endlich selbst darauf kommt. Dadurch hat sich der Verlauf der Geschichte ziemlich gezogen, auch wenn die genau Auflösung doch ein wenig überraschend war.
Darüber hinaus habe ich die Anziehung zwischen Vanessa und Sinclair, auch Sin genannt, nicht verstanden. Für mich ist hier der Funke zwischen den beiden nicht wirklich existent gewesen. Weiterhin gab es einige sehr seltsame Situationen zwischen Vanessa, Sinclair und Calix, die mich nur verwirrt zurückgelassen haben.
Sinclair als Love Interest von Vanessa ist mit zu blass geblieben. Er war mir einfach zu aalglatt und ohne wirkliche Tiefe. Seine Fürsorge habe ich ihm nicht abgenommen. Calix hingegen war mir sehr viel sympathischer und auch besser herausgearbeitet.
Neben dem Inhalt, haben mich vor allem die Rechtschreibfehler und auch die Ausdrücke in diesem Buch beim Lesen gestört. Bei der Formulierung von „Augen glühen so rot, dass sie fast schwarz sind“ war ich unglaublich irritiert. Das war eine Beschreibung, mit der ich kaum etwas anfangen konnte. Generell hat mich das Buch verwirrt zurückgelassen. Auch wenn das Buch am Ende mit einem Cliffhanger schließt, werde ich den zweiten Teil vermutlich nicht lesen.
Insgesamt waren die Grundidee des Buches und teilweise einige Absätze und Kapitel durchaus schön zu lesen, leider konnte mich jedoch der Großteil des Buches nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Tolle Idee, jedoch keine überzeugende Umsetzung

Morbidly Yours
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Inhalt:
Nach einem schweren Schicksalsschlag zieht Lark nach Irland, um ganz von vorne anzufangen. Die extrovertierte Animationsfilmdesignerin zieht in eine Wohnung direkt neben einem Bestattungsunternehmen, ...

Inhalt:
Nach einem schweren Schicksalsschlag zieht Lark nach Irland, um ganz von vorne anzufangen. Die extrovertierte Animationsfilmdesignerin zieht in eine Wohnung direkt neben einem Bestattungsunternehmen, wie ihr erst danach schmerzlich bewusst wird. Dort trifft sie auf Callum, dem sehr schüchternen Bestatter, der bis zu seinem 35. Geburtstag verheiratet sein muss, um das Familienunternehmen von seinem verstorbenen Granda zu erben.
Aus anfänglicher Skepsis wächst eine Freundschaft heran, die vielleicht sogar mehr ist?
Doch für Callum läuft die Zeit ab und er muss dringend eine Frau zum Heiraten finden. Und Lark hat sich geschworen niemanden mehr emotional an sich heranzulassen.

Meinung:
Ich weiß gar nicht so genau, wo ich anfangen soll. Der Klappentext hat einen tollen Roman mit schwarzem Humor und witzigen Charakteren versprochen. Die Umsetzung war leider ausbaufähig. Hinzu kommt, dass die Übersetzung des Originals nicht gerade geglückt ist. Teilweise seltsame Übersetzungen und Ausdrücke haben das Lesen anstrengend gemacht. Stellenweise sprang die Erzählung hin und her, sodass ich manche Absätze mehrfach lesen musste, um den Sinn zu verstehen. So viel zu den sprachlichen Besonderheiten dieses Buchs.
Der MMC Callum war ein wirklicher Lichtblick in der Story. Unglaublich aufmerksam und auch mit einer tollen Entwicklung innerhalb des Buches, war mir Callum, der Bestatter, sehr sympathisch. Die FMC Lark hingegen hat mit fortschreitender Geschichte immer weniger Pluspunkte bei mir gesammelt und hat mich gegen Ende des Buches tatsächlich nur noch den Kopf schütteln lassen. Sympathien konnte ich mit ihr leider gar keine aufbauen, sodass das Lesen leider auch weniger Spaß gemacht hat. Mit den Figuren konnte ich mich leider nur wenig bis gar nicht identifizieren. Selbst die durchaus tollen Nebencharaktere haben das nicht besser machen können.

Die Grundidee der Geschichte hat unglaublich viel Potential, was leider nicht ausreichend gut umgesetzt wurde. Hinzu kam zu den emotionalen Hindernissen der Figuren eine urplötzliche Wandlung in der Geschichte, die zu zu viel seltsamen Spice-Szenen geführt hat. Mein Eindruck hierzu war, dass man dem derzeitigen Trend von Spice in Romance-Büchern gerecht werden wollte. Leider ist das hier nicht geglückt und hat mich beim Lesen mehr als einmal nur die Stirn runzeln lassen.

Insgesamt eine tolle Idee, die leider nicht gut umgesetzt wurde, und mit seltsamen Spice-Szenen sowie einer ausbaufähigen Übersetzung für die die Autorin selbst jedoch nichts kann. Das Buch ist leider weit hinter meinen Erwartungen geblieben.

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