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AmalieF

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.09.2025

Ein explosiver Cocktail aus Liebe, Verrat und Geheimdiensten

Plutonium
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„Plutonium“ ist eine emotionale Grenzerfahrung. MJ Crown gelingt es, eine faszinierende Protagonistin zu zeichnen, die sich aus dem Schatten einer toxischen Affäre zu einer Schlüsselfigur globaler Sicherheit ...


„Plutonium“ ist eine emotionale Grenzerfahrung. MJ Crown gelingt es, eine faszinierende Protagonistin zu zeichnen, die sich aus dem Schatten einer toxischen Affäre zu einer Schlüsselfigur globaler Sicherheit entwickelt. Der Plot kreist um eine internationale Verschwörung mit nuklearem Hintergrund, eingebettet in ein spannendes Verwirrspiel aus Identitäten, Täuschung und körperlicher Hingabe.
Die Geschichte lebt von ihrer dichten Atmosphäre, dem ständigen Wechsel zwischen innerem Drama und äußeren Gefahren. Besonders beeindruckend ist die Wandlung von Jess – vom Opfer ihrer eigenen Triebe zur strategischen Akteurin in einem globalen Spionage-Thriller. Die Geheimdienst-Szenarien, taktischen Briefings und moralischen Abgründe sind detailreich beschrieben und stehen in perfektem Kontrast zu den erotischen Begegnungen, die nie ihre erzählerische Berechtigung verlieren.
Ich fand die Entwicklung der Protagonistin Jess faszinierend: Von der emotional verletzlichen Frau, die sich erst selbst sucht, zur entschlossenen Undercover-Agentin in einem weltumspannenden Spiel aus Täuschung, Macht und Gefahr. Besonders beeindruckt hat mich, wie feinfühlig ihre moralischen Konflikte gezeichnet sind.
Wer Romane mit Tiefgang, Spannung und einem Schuss sinnlicher Dramatik liebt, wird „Plutonium“ verschlingen. Dieses Buch ist ein Geheimtipp für alle, die James Bond gerne in weiblich lesen möchten – nur mit mehr Gefühl und Gewissen.

Absolute Empfehlung



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Veröffentlicht am 30.03.2025

Stark, aber fordernd – Ein Roman zum Nachwirken lassen

Tabulos - Gefangene der Lust - Erotischer Roman
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Die Geschichte hat mich bewegt, auch wenn ich nicht mit allen Entscheidungen der Protagonistin einverstanden war.

Ich bin zwiegespalten: Einerseits hat mich Tabulos tief beeindruckt, andererseits hatte ...

Die Geschichte hat mich bewegt, auch wenn ich nicht mit allen Entscheidungen der Protagonistin einverstanden war.

Ich bin zwiegespalten: Einerseits hat mich Tabulos tief beeindruckt, andererseits hatte ich Mühe, Jess durchgehend zu folgen. Ihre Gratwanderung zwischen Sehnsucht, Selbstzerstörung und Befreiung ist schwer zu verdauen.
Dennoch: Die Qualität der Sprache, die mutige Thematik und die spannende Erzählweise verdienen Lob. Das Buch tut weh – aber im besten Sinne, da mache Szenen sehr in die psychische Tiefe gehen.
Der Schreibstil ist eingängig und verständlich. Die Sprache ist klar und nicht übertrieben. Das mochte ich sehr. Insgesamt ist der Handlungsfaden deutlich mit Spannungselementen.
Für Fans provokativer Literatur mit Tiefe absolut empfehlenswert – wenn man bereit ist, sich einzulassen.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Dunkel, anders – aber nicht ganz so fesselnd wie Band 1

Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin
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Die Schwarze Königin setzt die düstere Reise von Alice fort, nachdem sie den Wahnsinn und den Jabberwock überlebt hat. Gemeinsam mit Hatcher begibt sie sich auf die Suche nach dessen Tochter Jenny, was ...


Die Schwarze Königin setzt die düstere Reise von Alice fort, nachdem sie den Wahnsinn und den Jabberwock überlebt hat. Gemeinsam mit Hatcher begibt sie sich auf die Suche nach dessen Tochter Jenny, was sie in das Reich der Weißen Königin führt. Die Geschichte entfaltet sich in einer Welt voller Albträume und bizarrer Kreaturen, wobei Alice zunehmend ihre eigenen magischen Fähigkeiten entdeckt.

Christina Henry gelingt es, die Atmosphäre des ersten Bandes beizubehalten, während sie neue Elemente einführt. Die Erzählung ist weniger brutal, dafür aber psychologisch tiefgründiger. Alice' Charakterentwicklung steht im Mittelpunkt, und ihre inneren Konflikte werden eindrucksvoll dargestellt. Allerdings nimmt die Handlung an einigen Stellen an Tempo ab,.

Insgesamt bietet Die Schwarze Königin eine gelungene Fortsetzung, auch wenn es nicht ganz die Intensität des Vorgängers erreicht.

Veröffentlicht am 26.09.2025

Mile High

Mile High
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Liz Tomfordes Mile High verbindet Sports-Romance mit Forbidden Love und zeigt, wie zwei Menschen sich erst streiten müssen, um sich zu verstehen. Stevie ist Flugbegleiterin, Zanders NHL-Star mit Problemzonen ...

Liz Tomfordes Mile High verbindet Sports-Romance mit Forbidden Love und zeigt, wie zwei Menschen sich erst streiten müssen, um sich zu verstehen. Stevie ist Flugbegleiterin, Zanders NHL-Star mit Problemzonen – er will kein Commitment, aber sie bringt ihn aus der Fassung. Der Ton ist lebendig, oft witzig, die Dialoge zündend. Ich hab gut reingefunden und wollte weiterlesen. Aber: Die Länge zerrte an meiner Geduld, manche Szenen wirken überstrapaziert. Die Charakterentwicklung von Zanders und Stevies Selbstzweifel sind stark, seine Wandlung glaubwürdig. Insgesamt ein mitreißender Roman mit kleinen Stolpersteinen – vier Sterne.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Die Saphirtür

Die Saphirtür
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Isla Hall startet als Privatlehrerin im ehrwürdigen Silverton House und entdeckt schnell, dass nichts so harmlos ist, wie es scheint. Ihre Schülerin Ruby kann nicht träumen, obwohl Isla lebhafte, verstörende ...

Isla Hall startet als Privatlehrerin im ehrwürdigen Silverton House und entdeckt schnell, dass nichts so harmlos ist, wie es scheint. Ihre Schülerin Ruby kann nicht träumen, obwohl Isla lebhafte, verstörende Träume hat. Gemeinsam mit Rubys Bruder Jeremy folgt sie einem mysteriösen Portal in eine andere Welt. Isla ist sympathisch, entschlossen und mitfühlend, Jeremy wirkt charmant und geheimnisvoll. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, ich musste oft weiterlesen. Manchmal werden Fragen nicht sofort beantwortet, aber das Geheimnis reizt weiter.