Teil 2 der Teehändler-Saga
Der FriesenhofDer Krieg ist seit ein paar Jahren vorbei. Die de Fries Schwestern leben mit ihrer Mutter und Tante auf dem Friesenhof.
Helga die Älteste kam mit ihren beiden Kindern zurück, nachdem ihr Mann sich mit ...
Der Krieg ist seit ein paar Jahren vorbei. Die de Fries Schwestern leben mit ihrer Mutter und Tante auf dem Friesenhof.
Helga die Älteste kam mit ihren beiden Kindern zurück, nachdem ihr Mann sich mit ihrem ganzen Geld nach Brasilien abgesetzt hat,
Gesa, die Mittlere arbeitet in einem Kontor und baut sich gerade mit einer eigenen Ostfriesenmischung ein zweites Standbein auf. Hanna die Jüngste, hat mit ihrem Mann Tomek die Leitung des Hofes übernommen. Sie haben eine gemeinsame Tochter.
Diese und ein paar Landarbeiter sind die einzigen auf dem Hof.
Die Arbeit ist hart und da Tomek Pole ist, meiden laut Helga, viele den Friesenhof.
Als es hart auf hart kommt hält die Familie aber wieder fest zusammen.
So hat es in diesem Band einige Schicksalsschläge und ich musste an mancher Stelle schon ein wenig schlucken und war froh, dass ich die tränenreichen Stellen nicht gerade in der Bahn gelesen habe.
Ich mag die Frauen vom Friesenhof, allen voran Tanti, die immer einen Denkanstoß geben kann, der auch mich manchmal für mein Leben zum Nachdenken brachte.
Hendrike ist ruhig und geduldig und unterstützt ihre drei Mädels wo sie kann.
Helga macht für mich die größte Entwicklung während der Geschichte. Zunächst hätte ich sie manchmal gegen die Wand klatschen können, aber gegen Ende merkte man doch, das sie das Herz am rechten Fleck hat.
Gesa wirkte auf mich ein wenig blauäugig und leichtgläubig. Sie muss aber emotional, in meinen Augen, dieses Mal das meiste einstecken. Wie gut das die anderen ihr dabei helfen.
Auch Hanna hat es nicht leicht. Gerade so manche Entscheidung lässt sie im Nachhinein doch grüblerisch zurück. Auch ihr wird übel mitgespielt, was mich sehr in Rage brachte.
Alles in allem wieder ein sehr spannender und emotionaler Band. Ich würde mich freuen, wenn es irgendwann noch mit einem dritten Band weiter ginge.