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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.10.2025

langsam aber mit Biss

Prinzessin der tausend Diebe – Betrayed
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Das Buch überzeugt mit einem atmosphärischen Setting und einer spannenden Idee rund um Clans, Prüfungen und göttliche Wesen. Besonders gelungen fand ich die Dynamik zwischen Sora und Ran – humorvoll, neckisch ...

Das Buch überzeugt mit einem atmosphärischen Setting und einer spannenden Idee rund um Clans, Prüfungen und göttliche Wesen. Besonders gelungen fand ich die Dynamik zwischen Sora und Ran – humorvoll, neckisch und gleichzeitig von einer zarten Spannung getragen. Ran als beschützerischer Tigergott ist einfach zum Verlieben, und die Dialoge zwischen den beiden haben oft für ein Schmunzeln gesorgt.

Allerdings brauchte ich etwas, um mit Sora warm zu werden. Ihre impulsive, teils unausgeglichene Art machte es mir schwer, wirklich mit ihr zu fühlen. Mit Ran an ihrer Seite wurde sie zwar erträglicher, aber oft blieb sie für mich zu unüberlegt.

Der Schreibstil ist angenehm, das Tempo gemächlich – manchmal fast zu langsam. Dennoch hatte das etwas Beruhigendes, und stellenweise war ich richtig gefesselt. Leider blieb die Spannung insgesamt unter meinen Erwartungen. Das Buch ist brutal und intensiv, aber zugleich überraschend ruhig im Lesefluss.

Ich glaube, ich bin einfach mit zu hohen Erwartungen an die Geschichte herangegangen – sie konnte mich zwar gut unterhalten, hat mich aber nicht so sehr gepackt, wie ich es mir erhofft hatte.

Unterm Strich ein solides, schön geschriebenes Werk mit tollen Momenten, das meine hohen Erwartungen aber leider nicht ganz erfüllen konnte.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Dystopische Welt, sympathische Figuren – aber erzählerisch mit Schwächen

2048: Die Macht des Sturms
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Der Schreibstil von 2048 – Die Macht des Sturms ist leicht, bildhaft und verständlich, sodass man schnell in die Handlung hineinfindet. Besonders die Darstellung der dystopischen Zukunft hat mir gefallen ...

Der Schreibstil von 2048 – Die Macht des Sturms ist leicht, bildhaft und verständlich, sodass man schnell in die Handlung hineinfindet. Besonders die Darstellung der dystopischen Zukunft hat mir gefallen – sie wirkt atmosphärisch und interessant.
Die Figuren sind abwechslungsreich und nahbar, mit individuellen Eigenschaften, Hintergründen und Problemen. Das macht sie sympathisch und sorgt dafür, dass man sich gerne mit ihnen auf die Reise begibt. Auch die wechselnden Perspektiven der fünf Hauptcharaktere geben der Handlung Tiefe und halten die Geschichte lebendig.

Die Handlung entwickelt sich grundsätzlich gut weiter, mit immer wieder neuen Wendungen. Allerdings haben mich manche Formulierungen irritiert, da sie nicht ganz passend wirkten und den Lesefluss störten. Außerdem hätte ich mir gewünscht, mehr über Ariana zu erfahren – ihre Rolle bleibt recht blass, und auch die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Darren und Caitlin bleibt an der Oberfläche. Die große Bedrohung, die anfangs so dramatisch angekündigt wird, verliert im Verlauf zu sehr an Präsenz, was die Spannung abschwächt.

Insgesamt ist 2048 – Die Macht des Sturms eine interessante Dystopie mit vielen guten Ansätzen, sympathischen Charakteren und einer spannenden Grundidee. Doch die Umsetzung bleibt stellenweise hinter den Erwartungen zurück. Für mich daher 3 von 5 Sternen – solide und unterhaltsam, aber mit noch viel Luft nach oben für die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 30.08.2025

Zwischen Sarkasmus und Drama – unterhaltsam, aber nicht immer überzeugend

The Spell of a Witch (The Spell of a Witch 1)
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Der Einstieg in die Geschichte wirkte für mich eher zäh und ich brauchte etwas, um wirklich hineinzufinden. Auch im weiteren Verlauf empfand ich manche Abschnitte als zu ausschweifend und stellenweise ...

Der Einstieg in die Geschichte wirkte für mich eher zäh und ich brauchte etwas, um wirklich hineinzufinden. Auch im weiteren Verlauf empfand ich manche Abschnitte als zu ausschweifend und stellenweise überdramatisiert, wodurch der Spannungsbogen ins Stocken geriet.

Shay konnte mich dagegen mit seiner sarkastischen und charmanten Art überzeugen, und auch die Interaktion zwischen ihm und Ava brachte einige amüsante Momente. Dennoch fand ich Avas Gedanken und Handlungen oft widersprüchlich und schwer nachvollziehbar. Ihr impulsives, sehr gefühlsgeleitetes Verhalten machte es mir schwierig, dauerhaft mit ihr warm zu werden.

Positiv hervorzuheben sind die Nebenfiguren, die für lebendige und humorvolle Szenen sorgen. Allerdings fehlte mir insgesamt ein klarer Höhepunkt oder das besondere Etwas, das die Dynamik nachhaltig getragen hätte.

Der Schreibstil liest sich größtenteils flüssig, ist aber an manchen Stellen zu wiederholend und stark beschreibend. Besonders die ständigen Gefühlsschwankungen wirkten auf Dauer ermüdend und nahmen der Geschichte etwas von ihrer Leichtigkeit.

Insgesamt bietet das Buch unterhaltsame Figurenkonstellationen und einen soliden Stil, blieb für mich aber aufgrund der Überfrachtung mit Drama und einer nicht immer überzeugenden Hauptfigur hinter seinen Möglichkeiten zurück.

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Veröffentlicht am 16.07.2025

Tolle Idee mit Ausbaupotenzial

Chroniken der Dämmerung 1: Moonlight Touch
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Man steigt sehr zügig in die Handlung ein und durch den flüssigen Schreibstil gelangt man auch ziemlich schnell in einen Lesefluss.
Die Story entwickelt sich zu Beginn zügig und spannend, lässt dann aber ...

Man steigt sehr zügig in die Handlung ein und durch den flüssigen Schreibstil gelangt man auch ziemlich schnell in einen Lesefluss.
Die Story entwickelt sich zu Beginn zügig und spannend, lässt dann aber leider etwas nach. Sobald Sheera im Palast ist, befindet sie sich in einem Netz aus Lügen und Intrigen, was zurweilen für Spannung und die ein oder andere Überraschung sorgt, aber irgendwann hat man das Gefühl, dass sich die Handlung etwas im Kreis dreht und nicht wirklich "Neues" passiert. Es werden zwar immer wieder kleine neue Details ans Licht gebracht und mir hat es sehr gefallen, dass man bis zum Ende nicht wusste, wem man wirklich trauen kann, aber trotz dessen war die Handlung dann doch sehr gleich. Die Grundidee des Buches gefällt mir wirklich gut mit den Alben und Menschen, aber es fehlte mir teilweise an Tiefe und Abwechslung. Vor allem bei den Charakteren war es mir leider nicht möglich, eine tiefe Verbindung aufzubauen.

Trotz dessen war das Buch angenehm zu lesen und hat definitiv Potenzial.

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Veröffentlicht am 06.07.2025

noch offenes Potenzial

City of Elements 1. Die Macht des Wassers
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Aller Anfang ist schwer, so auch leider hier.
Die ersten Seiten des Buches waren leider nicht sehr fesselnd, sondern eher schleppend. Das hat dazu geführt, dass ich nach wenigen Seiten das Buch geschlossen ...

Aller Anfang ist schwer, so auch leider hier.
Die ersten Seiten des Buches waren leider nicht sehr fesselnd, sondern eher schleppend. Das hat dazu geführt, dass ich nach wenigen Seiten das Buch geschlossen habe, und ein neues angefangen habe, und noch ein neues... bis ich dann irgendwann beschlossen habe, jetzt City of Elements endlich zu lesen. Und ich musste mich anfangs wirklich zusammenreißen, nicht die Seiten zu skippen, denn die Handlung hat mich kaum abgeholt. Sobald dann aber (endlich) alles etwas ins Rollen kommt, ist die Geschichte gut lesbar. Der Stil ist flüssig und leicht lesbar, auch wenn es inhaltlich noch ausbaufähig ist. Ich habe etwas gebraucht, um mit den Charakteren warm zu werden, da einige manchmal echt etwas nervig waren. Vor allem dieses ganze Verschweigen aber wehe, du sagst mir nicht alles,.... Die Welt, in die Kia kommt, ist schön gestaltet, auch wenn mich die dort lebenden Menschen manchmal genervt haben. Insgesamt kann ich leider nicht mehr als 3 Sterne geben. Die Geschichte hat Potenzial, aber das ist im ersten Band leider noch nicht annähernd ausgeschöpft. Es passiert im ersten Band sehr wenig, weshalb das Buch für mich eher als ein Buch für Zwischendurch einzuordnen ist, das sich gut lesen lässt. Es fehlt mir aber leider an Spannung, Action und Handlung. Ich hoffe, dass das Potenzial in den weiteren Bänden genutzt wird.

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