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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.01.2026

Herbstliche Atmosphäre, schwierige Charaktere

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Die Bücher von Kyra Groh lese ich sehr gerne, daher war ich besonders gespannt auf dieses Buch mit seinem herbstlichen Setting und den Gilmore-Girls-Vibes. Die Story an sich hat mir wirklich gut gefallen, ...

Die Bücher von Kyra Groh lese ich sehr gerne, daher war ich besonders gespannt auf dieses Buch mit seinem herbstlichen Setting und den Gilmore-Girls-Vibes. Die Story an sich hat mir wirklich gut gefallen, allerdings hatte ich so meine Schwierigkeiten mit den Charakteren.

Jude hält es nie lange an einem Ort aus und kehrt nur widerwillig in ihren Heimatort zurück. Dort trifft sie auf den neu zugezogenen James. Jude wirkt sehr rastlos, aufgedreht und voller Energie — für meinen Geschmack etwas zu viel. Ein wenig mehr Ruhe hätte ihr gutgetan. Besonders ihre aufdringliche Art James gegenüber hat mich abgeschreckt. Es war stellenweise unangenehm zu lesen, wie sie mit ihm umgeht, nur um mehr Informationen über seine Eltern zu bekommen, auch wenn sie damit vielleicht versucht hat, ihre aufkeimenden Gefühle zu überspielen.

James war mir grundsätzlich sympathischer, allerdings verhielt er sich teilweise wie ein Teenager und deutete gefühlt jedes Wort zweideutig. Er wirkte permanent notgeil, was für mich einfach zu übertrieben war. Auch die Erklärung dafür, warum er sich so verhält und ständig an versaute Dinge denkt, fand ich flach und wenig überzeugend.

Das Setting hingegen hat mir unheimlich gut gefallen — es hatte wirklich diese gemütlichen Gilmore-Girls-Vibes. Die Einwohner der Kleinstadt waren mir sehr sympathisch, aber Jude’s Schwester hätte ich am liebsten an den Schultern gepackt und gefragt, ob sie das wirklich ernst meint. Auf ihre Geschichte bin ich daher besonders gespannt.

Alles in allem hat mir die Geschichte gut gefallen, auch wenn ich mit den Charakteren nicht ganz warm geworden bin. An einigen Stellen wirkte die Story etwas langatmig, aber das hat mich insgesamt nicht allzu sehr gestört.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Schwerer Einstieg

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (Band 1)
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Auf Kaleidra war ich sehr gespannt, da mir die Idee hinter dem Buch sehr gefallen hat.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen allerdings bin ich mit dem Buch nicht so richtig warm geworden. Irgendwann bin ...

Auf Kaleidra war ich sehr gespannt, da mir die Idee hinter dem Buch sehr gefallen hat.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen allerdings bin ich mit dem Buch nicht so richtig warm geworden. Irgendwann bin ich nicht mehr richtig hinterhergekommen und habe auch etwas das Interesse verloren. Zudem war es stellenweise sehr langatmig.

Auch mit den Charakteren bin ich nicht richtig warm geworden. Wie Ben Emilia behandelt, hat mir gar nicht gefallen. Sie weiß von nichts, ist völlig ahnungslos und ihr wird nichts richtig erklärt und sie wird nur von A nach B gereicht. Auch einige andere Handlung der Charaktere konnte ich absolut nicht nachvollziehen und haben nur Fragezeichen zurückgelassen.

Ich bin noch unschlüssig ob ich diese Reihe weiter verfolgen soll.

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Fehlende Spannung

Shattered Silence
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Obwohl ich den ersten Band stellenweise etwas zäh fand, wollte ich natürlich trotzdem wissen wie das ganze ausgeht. Ganz überzeugen konnte mich der zweite und letzte Band allerdings nicht.

Der Schreibstil ...

Obwohl ich den ersten Band stellenweise etwas zäh fand, wollte ich natürlich trotzdem wissen wie das ganze ausgeht. Ganz überzeugen konnte mich der zweite und letzte Band allerdings nicht.

Der Schreibstil war wir auch in Band 1 flüssig zu lesen aber hier hat es mir zu sehr an Spannung gefehlt. Ich hatte gehofft, dass hier der Spannungsbogen erst so richtig in Fahrt kommt, aber nein. Die Geschichte dümpelte meist nur vor sich hin. Und auch die Bezeihung zwischen Holly und Carter konnte ich absolut nicht nachvollziehen. Gefühlt haben sie sich nie gesehen, dann ertappt Carter Holly beim Schnüffeln und obwohl er sie dann auf Abstand hält, gesteht er ihr seine Liebe. Hä? Wo kam das denn so plötzlich her? Das konnte ich einfach nicht nachvollziehen und hat an dieser Stelle im Buch für mich keinerlei Sinn ergeben.

Es gab hier nicht nur unerwartete Wendungen sondern auch tragische. Das hat zumindest ein bisschen Spannung in die ganze Sache gebracht. Die "große" Spannung gab es dann aber auch erst ca. 50 Seiten vor Ende des Buches. Vorher musste ich mich an manchen Stellen etwas quälen um voranzukommen.

Auch die vielen Perspektiven aus denen erzählt wurden, hätten nicht sein müssen. 3 Perspektiven hätten durchaus gereicht.

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Veröffentlicht am 19.11.2025

Schwächer als Band 1

Wir sind die Ewigkeit
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Im zweiten Band geht es genau dort weiter, wo Band eins endete. Erins Herz ist gebrochen und da es keine Option gibt, Cal nie wieder zu sehen, will sie sich an ihm rächen und eifersüchtig machen. Das Verhalten ...

Im zweiten Band geht es genau dort weiter, wo Band eins endete. Erins Herz ist gebrochen und da es keine Option gibt, Cal nie wieder zu sehen, will sie sich an ihm rächen und eifersüchtig machen. Das Verhalten fand ich etwas kindisch und hätte die Geschichte wirklich nicht gebraucht.

In Band zwei halten wir uns viel in der anderen Dimension auf und erfahren nicht nur mehr über die einzelnen Kartelle sondern auch viel mehr über Erins Vergangenheit. Auch Menschen aus ihrer Vergangenheit bekommen hier ihren Platz und werden nicht nur im Nebensatz erwähnt. Wir lernen die Noctua von einer, wie ich finde, ganz anderen Seite kennen.

Die Gruppe arbeitet gut zusammen und sie finden wirklich interessante Dinge heraus. Es wurde teilweise sehr spannend und es gab wirklich überraschende Wendungen, die ich nicht mal erahnen konnte.

Trotzdem war ich ab und an verwirrt und musste das gelesene immer wieder sortieren und auch die Figuren den Kartellen zuordnen. Das hat meinen Lesefluss etwas gestört.

Die Auflösung war spannend aber war auch recht schnell und einfach abgehandelt. Hier hätte man noch einiges mehr herausholen können.

Insgesamt hat mich der zweite Band nicht so begeistern können wir der erste.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Süße Geschichte

Der Laden in der Mondlichtgasse
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Auf "Der Laden in der Mondlichtgasse" war ich sehr gespannt, da mich das Konzept sowie die Thematik interessiert hat. In der Mondlichtgasse führt Kogetsu, ein Fuchsgeist, seine einzigartige Confiserie ...

Auf "Der Laden in der Mondlichtgasse" war ich sehr gespannt, da mich das Konzept sowie die Thematik interessiert hat. In der Mondlichtgasse führt Kogetsu, ein Fuchsgeist, seine einzigartige Confiserie in der er magische Süßigkeiten verkauft. Allerdings zeigt sich der Laden nicht jedem, sondern nur denen, die zu einer bestimmten Zeit Hilfe benötigen, ohne dies zu wissen. Sie sind meist unzufrieden mit sich selbst oder ihrem Leben. Damit will Kogetsu nicht nur den Menschen helfen, er möchte sie dadurch auch etwas besser verstehen und versuchen herauszufinden, wie sie ticken.

Der Schreibstil ist flüssig und ich bin sehr gut in die Geschichte hineingekommen. Das Konzept aus mehreren Kurzgeschichten, die alle ihren roten Faden in der Confiserie finden, hat mir sehr gut gefallen. Allerdings waren die einzelnen Geschichten sehr ähnlich und dadurch etwas weniger spannend als es hätte sein können. Doch jede dieser Geschichten beinhaltet eine Botschaft und regt zum Nachdenken über die eigenen Gedanken und das eigene Handeln an.

Insgesamt konnte mich das Buch trotz des interessanten Themas und Konzepts nicht ganz überzeugen.

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