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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2025

Sportgeschichte(n)

Aufgeben können die anderen
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Mit dem Roman „Aufgeben können die anderen“ erzählt Lena Johannson eindrucksvoll ein unbekanntes Stück Sportgeschichte. Basierend auf wahren Gegebenheiten um das Leben und Wirken von Alice Milliat, die ...

Mit dem Roman „Aufgeben können die anderen“ erzählt Lena Johannson eindrucksvoll ein unbekanntes Stück Sportgeschichte. Basierend auf wahren Gegebenheiten um das Leben und Wirken von Alice Milliat, die die ersten Frauenweltspiele organisierte und für eine erweiterte Olympiateilnahme von Frauen kämpfte, handelt es sich doch um einen leicht lesbaren Roman. Wir erfahren viel über das Leben zu der Zeit ab 1908, die damaligen Einstellungen zu Frauen im Allgemeinen und zum Frauensport im besonderen und den schwierigen Kampf um die Gleichberechtigung (im Sport). Zum anderen entwickelt sich eine romantische Liebesgeschichte zwischen Jean-Luc und der Protagonistin Alice, die das Buch auflozund richtig lesenswert macht. Die Leidenschaft zur sportlichen Betätigung spielt auch eine große Rolle und regt die Leser selbst auch zur Bewegung an. Alles in allem ein lesenswerter historischer Roman- der mir Freude bereitet hat.

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Veröffentlicht am 27.09.2025

Gelungene Fortsetzung der Are-Morde

Lügennebel
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Viveca Sten hat mit „Lügennebel“ einen neuen Krimi aus der Are-Morde-Reihe herausgebracht. Obwohl es nun schon Bd. 4 ist, kann man diesen Krimi auch unabhängig von den vorangegangenen Bänden gut lesen. ...

Viveca Sten hat mit „Lügennebel“ einen neuen Krimi aus der Are-Morde-Reihe herausgebracht. Obwohl es nun schon Bd. 4 ist, kann man diesen Krimi auch unabhängig von den vorangegangenen Bänden gut lesen.
Die sympathische Ermittlerin Hanna und ihre Kollegen Daniel und Anton, die alle ihre ganz eigenen Probleme mitbringen müssen sich wieder um einen vertrackten Fall kümmern: Sechs Freunde - 4 Studenten und 2 Studentinnen - sind gemeinsam in den Skiurlaub gefahren, und eines der Mädchen wird tot aufgefunden. Doch war es wirklich ein Mord oder ist sie betrunken erfroren? Wer hat mit wem etwas angefangen, wer hat etwas zu verbergen, sagt überhaupt einer die Wahrheit oder kommen noch andere Täter in Betracht? Anfangs wirkt die Handlung relativ einfach, aber es wird mit jeder Seite verzwickter und auch gefährlicher für die jungen Verdächtigen und die Ermittler. Die privaten Probleme und Beziehungen der Polizisten sorgen für zusätzliche Spannung und Abwechslung. Alles in allem ist Viveca Sten eine tolle Fortsetzung gelungen, die sich wunderbar lesen lässt..

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Neue Lieblingsrezepte

Hensslers Schnelle Nummer - morgens, mittags, abends
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Steffen Henssler hat sich mit seiner neuen „Hensslers schnelle Küche- morgens mittags abends einfach selbst übertroffen.
Ich schaue zwar grundsätzlich keine Kochshows im Fernsehen, habe aber bereits viele ...

Steffen Henssler hat sich mit seiner neuen „Hensslers schnelle Küche- morgens mittags abends einfach selbst übertroffen.
Ich schaue zwar grundsätzlich keine Kochshows im Fernsehen, habe aber bereits viele Kochbücher anderer sogenannter Starköche. Hensslers Bücher stechen da durchweg sehr positiv heraus: er hält sich nicht auf mit Selbstbeweihräucherung und seitenweise Fotos von ihm, sondern er kommt gleich zur Sache. Mit einfachen Kochtipps und tollen umsetzbaren Rezepten für den Alltag. Die Zutaten sind überall erhältlich und die Zutatenmenge pro Rezept ist überschaubar. Total bodenständig und einfach saulecker! An diesem Buch fällt die tageszeitliche Sortierung auf, wobei mir die Kriterien für die Kategorien Mittag- oder Abendessen nicht klar geworden sind. Ganz einfache Rezepte wie das „Spiegelei“ wären m.E. nicht unbedingt erforderlich, aber selbst das wird toll präsentiert. Ob Chicken-Terryiaki, Schweinefilet mit Kartoffeln und Zucchini oder Steffens Lieblingspasta hier schmeckt es der ganzen Familie und wir sind total begeistert!!

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Endlich erwachsen!

Die Auferstehung
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Mit der „Auferstehung“ ist Andreas Eschbach etwas ganz besonderes gelungen: Die Helden unserer Kindheit - Justus, Peter und Bob sind endlich erwachsen geworden.
Dieses Buch ist schon etwas ganz besonderes. ...

Mit der „Auferstehung“ ist Andreas Eschbach etwas ganz besonderes gelungen: Die Helden unserer Kindheit - Justus, Peter und Bob sind endlich erwachsen geworden.
Dieses Buch ist schon etwas ganz besonderes. Die drei Detektive sind erheblich gealtert haben zum Teil sogar schon Kinder und leider keinen Kontakt mehr zueinander. Die tragischen Gründe für den Kontaktabbruch werden erst im Laufe des Buches deutlich. Durch einen neuen Fall finden sie langsam wieder zueinander. Anfangs hat das Buch ziemliche Längen und überflüssige Details wie die Dauer bis die Gelbfieberimpfung wirkt, wie immer wieder betont wird. Die Geschichte um die wieder auferstandene junge Frau, die im Dschungel verstorben war, klingt relativ verworren und konstruiert. Im Verlauf nimmt die Geschichte klare Formen an und konnte mich dann doch noch mitreißen. Es ist aber definitiv kein Jugendbuch, da im Gegensatz zur Originalserie durchaus auch Todesfälle vorkommen.
Insgesamt eine gelungene Fortsetzung der drei ??? Serie, die auf weitere Folgebände hoffen lässt.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Wollen wir unser Schicksal wirklich kennen?

Vorsehung
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in dem Roman „Vorsehung“ von Liane Moriaty dreht sich alles darum, ob das Schicksal fest vorgegeben oder änderbar ist und wie man damit umgeht, wenn man sein eigenes vorbestimmtes Todesjahr und die Todesursache ...

in dem Roman „Vorsehung“ von Liane Moriaty dreht sich alles darum, ob das Schicksal fest vorgegeben oder änderbar ist und wie man damit umgeht, wenn man sein eigenes vorbestimmtes Todesjahr und die Todesursache kennt. Die Idee ist sehr spannend, die Umsetzung nicht immer gelungen.

Eine alte Dame, die später die Todesdame genannt wird, nennt völlig überraschend in einem Flugzeug den mitreisenden Passagieren und zum Teil auch den Flugbegleitern im Telegrammstil, ihre jeweilige zu erwartende Todesursache und Lebensalter. Diese Episode wird bis ins kleinste Detail beschrieben und hat so ihre Längen. Die Erzählperspektive wechselt durch das ganze Buch ständig zwischen Ich-Erzählerin (Wahrsagerin) und den einzelnen betroffenen Passagieren hin und her und verbindet die Erzählstränge gegen Ende zwar geschickt, es ist aber sehr schwer, hier den Überblick zu behalten.
Erst nachdem sich einige Prophezeiungen bewahrheiten, wird das Buch zunehmend spannend, und ich habe mit den einzelnen Personen mitgefiebert, ob sie ihr Todesjahr überleben. Am Ende bin ich nachdenklich Fall geblieben, das Buch regt doch sehr zum nachdenken über die eigenen Vergänglichkeit und den Sinn des Lebens an und verdient daher durchaus vier Sterne.

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