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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.10.2025

Wo steckt der Bäcker?

Entführung im Himmelreich
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Zum Inhalt:
Der ehemalige Schauspieler Björn Kupernikus ist gerade auf dem Weg zur Bäckerei, um sich dort Brötchen zu holen. Denn der Bäcker, der eigentlich den Campingplatz beliefert, ist heute nicht ...

Zum Inhalt:
Der ehemalige Schauspieler Björn Kupernikus ist gerade auf dem Weg zur Bäckerei, um sich dort Brötchen zu holen. Denn der Bäcker, der eigentlich den Campingplatz beliefert, ist heute nicht erschienen. Auf dem Weg entdeckt er den Lieferwagen des Bäckers und wird stutzig. Wieso steht der Lieferwagen in der Nähe des Sees und wo ist der Bäcker? Da die Polizei von einem Selbstmord ausgeht, beginnt Björn mit seiner Ermittlungspartnerin Annabelle Schäfer zu ermitteln. Als dann am selben Tag auch noch auf einem Hausboot beim Campingplatz eingebrochen wird, kennen Björn und Annabelle kein Halten mehr. Der Spürsinn der beiden ist geweckt. Bei ihrer Spurensuche kommen jedoch immer mehr Fragen auf und bald fragen sich beide, worin der Bäcker bloß verwickelt war.

Meine Meinung:
Wir steigen gleich in die Handlung ein und erleben mit, wie der ehemalige Schauspieler Björn Kupernikus und sein kleiner Hund Pinguin den Lieferwagen des verschwundenen Bäckers in der Nähe des Sees finden. So begeben wir uns zusammen mit Björn und Annabelle Schäfer auf die Spurensuche. Diese ist von Anfang bis Ende spannend. Was zum einen daran liegt, dass der vermisste Bäcker nicht der einzige Fall ist, in dem die beiden Hobbydetektive ermitteln müssen, sondern die Fälle immer verworrener werden, je mehr beide aufdecken. Da wir immer so viel wussten wie die beiden, habe ich mich als Teil ihres Ermittlerteams gefühlt und versucht, meinerseits der Person hinter den Taten auf die Schliche zu kommen. Dies war nicht ganz so leicht, auch wenn ich zwischendurch so meine Vermutung hatte, wohin die Reise gehen könnte. So lag ich mit einigen Schlussfolgerungen richtig, mit anderen Zusammenhängen konnte mich der Autor jedoch überraschen.

Mit Björn ist dem Autor ein interessanter und vielschichtiger Protagonist gelungen, der so seine Ecken, Kanten und kleinen Macken hat, durch die er mir umso sympathischer war. Außerdem sorgen genau diese Eigenheiten ebenso wie die Wortgefechte mit Annabelle und Kommissar Fass dafür, dass viele lustige Situationen entstehen, über die ich mich amüsiert habe. Zudem wimmelt es in dem Krimi nur so von kauzigen Nebenfiguren, die durch ihre kleinen und großen Eigenheiten glänzen und dadurch echte Marken für sich sind.

Fazit:
Ein spannender und unterhaltsamer Krimi, in dem wir den ehemaligen Schauspieler Björn Kupernikus und die Künstlerin Annabelle Schäfer bei ihren zweiten Ermittlungen begleiten, als der Bäcker spurlos verschwindet. Ich habe die beiden Hobbydetektive wieder gern auf ihrer Spurensuche begleitet, die von Anfang bis Ende spannend war. Was nicht nur daran lag, dass während ihrer Spurensuche immer mehr Fälle auf sie zukamen, sondern auch daran, dass diese immer verworrener wurden, je mehr sie herausfanden. Zudem gibt es viele witzige Dialoge und Situationen, über die ich mich amüsiert habe.

Veröffentlicht am 08.10.2025

Wer greift das Museum an?

Das vergessene Museum
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Zum Inhalt:
Der Fahrradkurier Liam ist gerade dabei, ein Paket auszuliefern, als er Zeuge davon wird, wie der Kurator Rupert Bradford von einer mysteriösen Gestalt überfallen wird. Liam versucht alles, ...

Zum Inhalt:
Der Fahrradkurier Liam ist gerade dabei, ein Paket auszuliefern, als er Zeuge davon wird, wie der Kurator Rupert Bradford von einer mysteriösen Gestalt überfallen wird. Liam versucht alles, um dem Kurator zu helfen, doch dieser erliegt seinen Verletzungen. Kurz bevor er starb, hatte Rupert Bradford Liam noch ein Symbol auf die Haut übertragen, das ihn zum nächsten Siegelwahrer des Museums macht. Liam glaubt, sich in einem falschen Film zu befinden. Denn fortan ist er nicht nur der neue Besitzer eines Privatmuseums, sondern auch Mitglied eines geheimen Museumsnetzwerks für magische Artefakte. Leider bleibt Liam kaum Zeit, sich in seiner neuen Rolle zurechtzufinden. Denn kurz darauf wird nicht nur ein weiteres Museum angegriffen, sondern auch erneut seins. Was wollen die Angreifer und wer sind sie überhaupt?

Meine Meinung:
Liam war mir ebenso wie Harry gleich sympathisch. Beide haben unterschiedliche Charaktereigenschaften und Fähigkeiten, durch die sie sich ergänzen und so ein gutes Team bilden. Zudem habe ich mich viele Male über Harry wegen seiner nüchternen Art und seinen Sprüchen amüsiert. Er nimmt einfach alles als gegeben hin. Selbst die Existenz von Magie scheint für ihn gar kein Problem zu sein. Zudem nimmt Harry die Sachen, die anstehen, in die Hand und unterstützt seinen Freund, wo er kann. Man merkt an vielen Kleinigkeiten, wie tief ihre Freundschaft geht.

Da auf Liam nicht nur allerhand neue Informationen zukommen und er mit einigen gefährlichen Artefakten hantieren muss, sondern er auch noch den Mord an Rupert Bradford aufklären und hinter die Pläne der Täter kommen muss, war die Handlung ungemein spannend. Ich konnte das Buch jedenfalls nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was als Nächstes passiert und wie alles zusammenhängt. So habe ich mit Liam und Harry von Anfang an mitgefiebert und versucht, meine eigenen Schlüsse zu ziehen, um den Drahtziehern auf die Schliche zu kommen. Dabei hatte ich so meine Vermutung, die letztendlich richtig war. Es gab aber auch einige Wendungen und Zusammenhänge, mit denen mich der Autor überraschen konnte.

Alles rund um das Museum, die magischen Artefakte und die Aufgaben eines Kurators fand ich sehr interessant, auch wenn es nicht nur für Liam einiges zu lernen gibt. Dennoch wurde alles nach und nach in die Handlung eingebaut, sodass ich mich von den ganzen Informationen nicht überfordert fühlte. Zudem hat sich mir die Frage gestellt, wer der Oberste Kurator ist und in welchen Kreisen die ganze Organisation hineinreicht.

Fazit:
Eine spannende und magische Geschichte, in der wir Liam bei seiner neuen Aufgabe als Kurator eines Museums für magische Artefakte begleiten. Da diese gleich turbulent beginnt, Liam viel zu lernen hat und nebenbei auch noch herausfinden muss, was die Pläne der Täter sind, die das Museum überfallen und den ehemaligen Kurator Rupert Bradford getötet haben, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Ich habe jedenfalls mit Liam und Harry mitgefiebert und war gespannt, was sie alles herausfinden werden. Zudem fand ich alles rund um das Museum, die magischen Artefakte und die Aufgaben eines Kurators interessant. Nach dem Ende bin ich gespannt, wie es für alle weitergehen wird.

Veröffentlicht am 03.10.2025

Kann die Pfoten-Villa gerettet werden?

Ein Winterwunder für die kleine Pfoten-Villa
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Zum Inhalt:
Nachdem es bei einem Event, für das Valentin verantwortlich war, gebrannt hat, legt ihm sein Geschäftspartner nahe, erst mal abzutauchen, um die Firma zu retten. So reist Valentin zu seiner ...

Zum Inhalt:
Nachdem es bei einem Event, für das Valentin verantwortlich war, gebrannt hat, legt ihm sein Geschäftspartner nahe, erst mal abzutauchen, um die Firma zu retten. So reist Valentin zu seiner Tante Clementine und ihrem Gnadenhof Pfoten-Villa. Dort trifft er auf Laura, seine Freundin aus Kindheitstagen und im ersten Moment scheint zwischen ihnen alles wieder beim Alten zu sein. Doch mit der Zeit merken beide, dass sich ihre enge Freundschaft verändert hat. Denn vor allem Valentin hat sein Leben und seine Karriere in Berlin verändert. Kann ihre Freundschaft dennoch bestehen oder ist da sogar noch mehr zwischen ihnen? Doch beide haben gar keine Zeit, Antworten auf diese Frage zu finden. Denn der Gnadenhof steht vor vielen Problemen und keiner weiß, ob es in Zukunft überhaupt weitergehen kann. Dabei brauchen die Tiere unbedingt ihr Zuhause. Kann die Pfoten-Villa dennoch gerettet werden?

Meine Meinung:
In dieser wunderbaren Wohlfühlgeschichte wimmelt es nur so vor tollen Figuren, die man sofort in sein Herz schließt. Allen voran Clementine, das Herz der Pfoten-Villa, die trotz gesundheitlicher Probleme alles tut, damit es den Tieren gut geht. Dann ist da noch Therri, die ziemlich unfreundlich und abweisend ist. Die mich aber auch neugierig gemacht hat, ob mehr hinter ihrem Verhalten steckt. Alle Figuren haben jedenfalls ihre individuellen Charaktereigenschaften, durch die man sie voneinander unterscheiden kann und durch die sie sich aber auch gut ergänzen.

Die sich anbahnenden zarten Gefühle zwischen Laura und Valentin fand ich sehr gut dargestellt. Man merkt bei beiden durch ihre jahrelange Freundschaft, wie viel sie miteinander erlebt haben und wie vertraut sie sich von Anfang an sind. Beide verstehen den jeweils anderen ziemlich gut. Dennoch haben sich beide weiterentwickelt und gerade Valentin hat seine Arbeit in Berlin sehr geprägt und verändert. So ist es auch ein bisschen so, als wenn beide sich erst wieder richtig kennenlernen müssen. Ich fand diesen Mix aus Vertrautheit und neuem Kennenlernen sehr gelungen. Außerdem hat es beide umso authentischer wirken lassen. Gerade weil sich beide schon so lange kennen, ist nie ganz klar, ob sie die sich anbahnenden Gefühle wirklich zulassen oder eben nicht, um ihre Freundschaft nicht zu gefährden. Dadurch war für eine Prise Spannung gesorgt, durch die ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.

Ebenfalls spannend fand ich, wie sich alles für die Pfoten-Villa entwickeln wird. Denn nicht nur Clementines Gesundheit sorgt dafür, dass die Zukunft des Gnadenhofs auf wackeligen Pfoten steht, sondern es kommen noch viele weitere Probleme auf Clementine, Laura und alle anderen Helferinnen und Helfer der Pfoten-Villa zu. Dennoch lassen sich alle nicht unterkriegen, sondern halten zusammen, was mir sehr gut gefallen hat. Man spürt immer wieder den Zusammenhalt untereinander und wie viel allen der Gnadenhof bedeutet.

Fazit:
Ein wunderbarer Wohlfühlroman, in dem wir für ein paar tolle Lesestunden abtauchen und Laura, Clementine, Valentin und alle anderen bei ihrem Versuch, die Pfoten-Villa zu retten, begleiten. Da dies nicht so leicht ist und immer wieder neue Probleme auftauchen, war für Spannung gesorgt. Ebenso durch die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Laura und Valentin, bei der ich lange nicht sicher war, ob sie sich ihre Gefühle eingestehen, um ihre Freundschaft nicht zu gefährden. So habe ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen können, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Zudem habe ich die vielen tollen Figuren in mein Herz geschlossen, bei denen man merkt, was Zusammenhalt bedeutet und wie viel ihnen die Tiere und der Gnadenhof bedeuten.

Veröffentlicht am 01.10.2025

Schafft es Lilimott den Streit zwischen Tagholde und Nachtspinste zu schlichten?

Dämmernachtstraum
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Zum Inhalt:
Lilimott Förster liebt es, nicht aufzufallen. Vor allem, weil sie auf die Schule im Nobelstadtteil Schöngefeld geht. Dabei kommt sie doch aus der Hochhaussiedlung am Stadtrand. Doch eines ...

Zum Inhalt:
Lilimott Förster liebt es, nicht aufzufallen. Vor allem, weil sie auf die Schule im Nobelstadtteil Schöngefeld geht. Dabei kommt sie doch aus der Hochhaussiedlung am Stadtrand. Doch eines Tages ist es aus mit ihrer Unsichtbarkeit. Denn sie ist dazu bestimmt, die Tagholde aus ihrer Versteinerung zu befreien. Dies stellt Lilimott vor mehr als eine unlösbare Aufgabe. Gut, dass sie Hilfe von dem mausgroßen, funkensprühenden Taghold Habixus und ihrem Schulkollegen Kasimir bekommt, der sie immer gesehen hat. Zusammen begeben sie sich auf ein großes Abenteuer, das vor allem Lilimott viel abverlangt. Muss sie doch immer wieder großen Mut beweisen und über ihren Schatten springen. Wäre dies alles noch nicht genug, geschehen merkwürdige Dinge in der Stadt. Ob das etwas mit dem andauernden Streit zwischen den Tagholden und Nachtspinsten zu tun hat?

Meine Meinung:
Zusammen mit Lilimott Förster begeben wir uns auf ein Abenteuer. Denn nur sie kann es schaffen, die Tagholde aus ihrer Versteinerung zu befreien und die Tagholde und Nachtspinste wieder zusammenzubringen.

Ich habe Lilimott gerne auf ihrem Abenteuer begleitet, bei dem sie Hilfe von ihrem Schulkollegen Kasimir und dem mausgroßen, funkensprühenden Taghold Habixus bekommt. Da Lilimott bei ihrem Versuch, den Streit zwischen den Tagholden und den Nachtspinsten zu beenden, immer wieder vor neuen Herausforderungen steht und einige Male scheitert, war für Spannung gesorgt. Zumal der Streit der beiden Gruppen verheerende Folgen für die Stadt und die Menschen, die in dieser leben, hat und deswegen Eile geboten ist. Ich war gespannt, wie ihr Weg aussehen würde und ob und wenn wie sie es letztendlich schaffen würde, die große Retterin zu werden, für die sie alle hielten.

Lilimott ist ein sympathisches junges Mädchen, das mit der Situation, in die sie unfreiwillig gerät, total überfordert ist. Man merkt ihr an, wie gern sie sich wieder unsichtbar machen möchte und wie sehr ihr aber auch die Situation zwischen den Tagholden und Nachtspinsten zu schaffen macht. Ich fand ihre verschiedenen Gefühle gut und spürbar dargestellt. Ich konnte mich jedenfalls richtig gut in sie hineinversetzen. Zudem hat mir ihre Entwicklung, die sie im Laufe der Handlung macht, richtig gut gefallen. Ich fand es schön, wie sie es schafft, über ihren Schatten zu springen und wie sehr Kasimir sie unterstützt. Denn Kasimir ist ein wirklich toller Kerl, den ich ebenfalls fest in mein Herz geschlossen habe, ebenso wie den kleinen Taghold Habixus, der für mich ein richtiger kleiner Held ist.

Alles rund um die Tagholde und Nachtspinste fand ich interessant. Zumal man an ihnen sieht, dass nicht alles nur schwarz und weiß ist und was man erreichen kann, wenn man zusammenhält. Denn Tagholde und Nachtspinste haben beide ihre Aufgaben in der Natur und können eigentlich nicht ohne einander existieren. So spielt in der Geschichte nicht nur die Natur eine wichtige Rolle, sondern es geht auch um Zusammenhalt, Freundschaft, die Vielfalt und darum, über den Tellerrand zu blicken.

Fazit:
Eine spannende und fantastische Geschichte, in der Lilimott Förster unfreiwillig in die Rolle der großen Retterin hineinschlittert, da sie dafür bestimmt ist, die Tagholde aus ihrer Versteinerung zu befreien und das Gleichgewicht zwischen Tagholde und Nachtspinste wiederherzustellen. Ich habe Lilimott gern auf ihrem Weg begleitet, war gespannt, was sie auf diesem alles erlebt und ob und wenn ja wie sie es schafft, den Streit zwischen den Tagholden und den Nachtspinsten zu schlichten. Da dies mehr als schwierig ist und Lilimott keine Person ist, die gern im Vordergrund steht, war die ganze Handlung über für Spannung gesorgt. Neben Lilimott habe ich noch ihren Schulkollegen Kasimir und den kleinen Taghold Habixus in mein Herz geschlossen. Zudem fand ich alles, was man über die Tagholde und die Nachtspinste erfährt, interessant.

Veröffentlicht am 27.09.2025

Wie wird Aria sich entscheiden?

Dreamslinger – Der Ruf des Drachen
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Zum Inhalt:
Die 14-jährige Aria Loveridge hat das Dreamslinger-Gen geerbt und muss fortan lernen, ihre Elementarmagie im Zaum zu halten, damit keine Katastrophe geschieht. So wächst sie im Resthaven-Internat ...

Zum Inhalt:
Die 14-jährige Aria Loveridge hat das Dreamslinger-Gen geerbt und muss fortan lernen, ihre Elementarmagie im Zaum zu halten, damit keine Katastrophe geschieht. So wächst sie im Resthaven-Internat auf, wo sie lernt, ihre Kräfte zu fürchten und zu unterdrücken. Als dann eines Tages die Dreamslinger des geheimnisvollen und gefürchteten Royalen Bundes auftauchen und verkünden, dass nun jedem gestattet ist, an den Aufnahmeprüfungen im Königreich Hanguk teilzunehmen, wird Aria dorthin geschickt. Denn sie soll für den US-Sonderbeauftragten für Dreamslinger-Angelegenheiten spionieren, damit ihr Vater Resthaven nicht verliert. Dort angekommen erfährt sie nicht nur, was es heißt, ein echter Dreamslinger zu sein, sondern auch, wie es ist, endlich sie selbst zu sein. Wie soll Aria sich nur entscheiden? Kann sie überhaupt noch ihren Auftrag erfüllen oder will sie zum Royalen Bund der Dreamslinger gehören?

Meine Meinung:
In dieser Geschichte über Freundschaft, Selbstfindung und Zusammenhalt begleiten wir Aria Loveridge auf ihrer Reise ins Königreich Hanguk, um an den Prüfungen für den Royalen Bund der Dreamslinger teilzunehmen. Ich habe Aria vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen. Man spürt, wie sehr sie sich nach der Anerkennung ihres Vaters sehnt, wie sehr sie darunter leidet, dass sie das Dreamslinger-Gen in sich trägt und wie hoch der Druck, den ihr Vater auf sie ausübt, auf ihr lastet. Ich habe vom ersten Moment an mit ihr mitgefiebert, war gespannt, wie ihr Weg verlaufen wird und was sie alles im Königreich Hanguk erleben wird. Ich finde den Zwiespalt, in dem Aria sich wegen ihres geheimen Auftrags und dem, was sie über das Königreich Hanguk und den Royalen Bund der Dreamslinger herausfindet, gut und verständlich dargestellt. Deswegen konnte ich ihre widerstreitenden Gefühle voll und ganz nachvollziehen und nachempfinden.

Die Autorin beschreibt die verschiedenen Orte und Figuren so lebhaft und in leuchtenden Farben, dass ich mir diese nicht nur sehr gut vorstellen konnte, sondern mich fühlte, als würde ich mit Aria und ihren beiden neuen Freunden Tui und Lion durch diese laufen. Zudem fand ich alles rund um das Königreich Hanguk, die Dreamslinger, die verschiedenen Prüfungen und Traumgefährten richtig interessant und würde gerne noch mehr darüber erfahren. Zumal alles verständlich erklärt wurde und man zusammen mit Aria nach und nach mehr über alles erfährt, wodurch man sich von den vielen neuen Informationen nicht überfordert fühlt.

Für Spannung ist ebenfalls gesorgt. Schon allein wegen Arias geheimen Auftrags und der damit einhergehenden Gefahr, jederzeit aufzufliegen. Außerdem sind die drei Prüfungen, denen sich Aria stellen muss, um weiterhin in Hanguk bleiben zu können, nicht so leicht zu bewältigen und verlangen ihr einiges ab. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe und die mich deswegen staunend zurückgelassen haben, wodurch ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Fazit:
Eine spannende und magische Geschichte über Freundschaft, Selbstfindung und Zusammenhalt, in der wir Aria Loveridge ins Königreich Hanguk begleiten, um an den Prüfungen für den Royalen Bund der Dreamslinger teilzunehmen. Ich habe Aria gerne auf ihrer Reise begleitet, war gespannt, was sie alles in Hanguk erleben und wohin ihr Weg sie führen würde. Ich fand Arias inneren Zwist wegen ihres Auftrags und dem, was sie während ihres Aufenthalts in Hanguk erfährt, verständlich dargestellt. Man konnte ihr Gefühlschaos regelrecht selbst spüren. Zudem fand ich alles rund um das Königreich Hanguk, die Dreamslinger, die verschiedenen Prüfungen und Traumgefährten richtig interessant. Außerdem gab es einige Wendungen, die mich staunend zurückgelassen haben, weil ich mit diesen nie gerechnet hätte.