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Veröffentlicht am 19.05.2024

Hat mich mehr überzeugen können, als der erste Teil!

Foxglove – Das Begehren des Todes (Belladonna 2)
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~Foxglove – Das Begehren des Todes von Adalyn Grace~


Meine Meinung:
(Da es sich bei dem Buch um einen zweiten Band einer Trilogie handelt, sind Spoiler nicht ausgeschlossen! Lesen der Rezension auf ...

~Foxglove – Das Begehren des Todes von Adalyn Grace~


Meine Meinung:
(Da es sich bei dem Buch um einen zweiten Band einer Trilogie handelt, sind Spoiler nicht ausgeschlossen! Lesen der Rezension auf eigene Gefahr!)
Nachdem mich der erste Teil nicht zu hundert Prozent überzeugen konnte, ich aber nach dem Ende unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht, musste ich den zweiten Teil, der Belladonna-Reihe einfach lesen und wurde dann auch positiv überrascht.

Die Geschichte setzt nahtlos dort an, wo der erste Band endete. Signa, die immer noch mit dem Verlust des Todes kämpft, findet sich in einem gefährlichen Spiel wieder, als Schicksal, der Bruder des Todes, in ihr Leben tritt. Schicksal ist entschlossen, sich an seinen Bruder zu rächen und spinnt ein Netz aus Lügen und Intrigen um Signa.
In diesem Buch haben wir auch nicht nur eine Sicht sondern zwei, was mir bei diesem Buch besonders gut gefallen hat. Es gab nicht nur Kapitel aus der Sicht von Signa gab, sondern auch von Blythe die ich schon im ersten Teil sehr ins Herz geschlossen habe! (Ich muss auch gestehen, das ich ihre Kapitel mehr mochte als die von Signa)
Der Anfang konnte mich dann auch schon schnell in die Geschichte ziehen, da es direkt spannend mit einem Mordfall beginnt, für den der Onkel für Signa angeklagt wird und letzten Endes auch gehängt werden soll. Ich fand es wieder toll, mitzuverfolgen wie Signa, der Tod, Blythe und ja sogar das Schicksal versucht haben den Mord zu klären, nur das mit rätseln war schon ein bisschen schwer, da es nicht so wirklich Indizien gab, aber so war die Auflösung am Ende umso spannender, da ich wirklich gar keine Idee hatte, wer hinter dem ganzen steckt und wieso.
Auch die Charaktere habe ich in diesem Band wieder sehr ins Herz geschlossen. Signa mit ihrer interessanten und „tödlichen“ Art, war einfach wieder eine Erfahrung für sich, die ich wieder sehr genossen habe und auch der Tod war wieder ein super interessanter Charakter, bei dem mir aber eine bisschen die tiefe gefehlt hat.
Wenn ich in diesem Band besonders ins Herz geschlossen habe, ist (wie schon erwähnt) Blythe, da ich sie einfach so toll finde und mich auch dementsprechend gefreut habe, als sie mehr Raum in diesem Band eingenommen hatte und dann auch eine echt tolle Entwicklung hatte, die am Ende noch mal für einige Überraschungen gesorgt hat.
Ich weiß aber noch nicht so ganz, was ich vom Schicksal und seinen Charakter halten soll, ich hoffe sehr, das im nächsten Band mehr über ihn rauskommt und er auch noch mehr Charakterentwicklung bekommt…
Ich hätte mir aber mehr tiefe, bei der Beziehung zwischen dem Tod und Signa gewünscht, nachdem Ende von Band 1, da mir das in diesem Band leider sehr gefehlt hatte.

Jetzt wollte ich auch mal gerne etwas zu der Gestaltung des Buches sagen. Ich liebe das Cover, aber auch den Farbschnitt und die Aufmachung von innen, da mir hier die Liebe für Details sehen kann.

Nachdem lesen, bin ich jetzt gespannt auf die Fortsetzung und damit den letzten Band der Trilogie! Ich denke, das könnte noch richtig spannend und interessant werden, besonders mit der Verbindung zwischen Blythe und dem Schicksal.




Fazit:
„Foxglove – Das Begehren des Todes“ bekommt von mir 4 von 5 Sterne und hat mir gut gefallen!
Es war eine gelungene Fortsetzung der Belladonna-Reihe und ein tolles Buch mit düsterer Fantasy, romantischen Intrigen und sehr vielen giftigen Pflanzen. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen!

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Veröffentlicht am 05.04.2024

Gremlin Autorin x Grumpy Schauspieler, ob das gut gehen kann?

Unwritten Love
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~Unwritten Love von Teresa Sporrer~



Inhalt:

Livia ist eine Besteller Autorin. Nur weiß das niemand, da ihr Buch unter einem Pseudonym erschienen ist und auch niemand außer ihre Agentin weiß, wer sie ...

~Unwritten Love von Teresa Sporrer~



Inhalt:

Livia ist eine Besteller Autorin. Nur weiß das niemand, da ihr Buch unter einem Pseudonym erschienen ist und auch niemand außer ihre Agentin weiß, wer sie wirklich ist. Als ihr Buch dann aber verfilmt werden soll und niemand anderes als Julian Collins die Hauptrolle übernehmen soll, ist Livia gar nicht erfreut, er ist schon sehr früh in seiner Karriere abgestürzt und schon ihre erste Begegnung endet in einer Katastrophe. Livia hätte aber niemals erwartet, das zwischen den beiden Gefühle entfachen könnten...



Meine Meinung:
Nachdem ich schon ein großer Fan der „Queen of the Wicked“-Reihe von Teresa Sporrer war, war ich sehr gespannt auf ihr neustes Buch, da mich dieses auch vom Klappentext her, sehr angesprochen hatte.
Zudem finde ich auch das Cover und den Farbschnitt wunderschön, auch wenn ich sagen muss, das Cover und Klappentext nicht wirklich das Buch wiedergeben und ich dann doch recht überrascht war, in welche Richtung der Plot gegangen ist.
Versteht mich nicht falsch, ich habe das Buch sehr gemocht, aber der Klappentext sagt einfach nicht so viel über die Story aus und was wirklich darin passiert, was ich dann doch mal ganz erfrischend fand, da viele Klappentexte schon die hälfte Spoilern…
Jetzt aber wieder zu dem Buch und dessen Inhalt:
Schon die ersten Seiten haben sehr witzig und auch gewissermaßen spannend angefangen, Livia verliert ihren Job als sie erfährt das Julian die Hauptrolle in der Verfilmung ihres Buches spielen soll und auch das erste Treffen der beiden arten in einer witzigen Art und Weiße aus (witzig für uns Leser/innen aber nicht witzig für die beiden Charaktere, die sich schon von der ersten Seite an, nicht mögen.
Was das Buch besonders toll gemacht hat, ist der Schreibstil der Autorin. Dieser ist sehr angenehm zu lesen, so das man schnell durch die Seiten gekommen ist, dabei war es aber trotzdem gefühlsvoll und auch Spicy, auch wenn es hauptsächlich eines war: sehr witzig und dadurch sehr unterhaltsam. Besonders die inneren Monologe von Livia konnten mich immer wieder überzeugen und auch die Schlagabtausche zwischen ihr und Julian waren einfach nur zum Kringeln.
Die Autorin hat sich aber auch mit sehr wichtigen Themen beschäftigt wie mit der Frage, was man im Leben machen sollte, aber auch mit den Themen Mobbing und Diskriminierung wegen einer körperlichen/psychischen Beeinträchtigung.
Die Handlung hat mir insgesamt auch sehr gut gefallen! Dadurch das Livia Autorin ist, hat man in die Richtung sehr viele Einblicke in die Branche bekommen, was ich sehr cool fand. Auch das jedes Kapitel eine Überschrift mit einem Text mit Interview-Ausschnitten, oder ähnlichen hatte, habe ich mich jedes Mal auf ein neues Kapitel gefreut und hoffe, das es bald mehr Bücher gibt, die so etwas haben!
Auch sehr gut gefallen hat mir die Liebesgeschichte zwischen Livia und Julian, da ich diese sehr authentisch fand und besonders das Slow-Burn gepaart mit dem Fake-Dating sehr gemocht habe.
Das einzige was ich leider sehr schade fand, war das die Geschichte im letzten Drittel ein bisschen an ihrem Charm verloren hatte und besonders durch viele Spicy-Szenen in eine länge gezogen worden, die man mit anderen Dingen/Handlungssträngen besser hätte füllen können. Dabei wirkte Livia auch nicht mehr so taff, wie am Anfang, was ich auch sehr schade fand. Zwar hat mich das Ende dann wieder überzeugt, aber für 5 Sterne reicht es dann leider doch nicht!




Fazit:

"Unwritten Love" bekommt von mir 4 von 5 Sternen und hat mir insgesamt gut gefallen. Es war eine sehr süße Liebesgeschichte, mit sehr vielen witzigen Szenen, einer Prise Fake Dating und vielen mehr. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich alleine durch diese Stichpunkte angesprochen fühlt, das Buch würde dir gefallen!

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Veröffentlicht am 27.09.2025

Eine spannende Geschichte, der mehr Tiefe fehlte

Silver Elite
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~Silver Elite von Dani Francis~

Meine Meinung:
Auch nach dem Beenden von Silver Elite bin ich noch ein wenig hin- und hergerissen, was ich von dem Buch halten soll, aber insgesamt hat es mich definitiv ...

~Silver Elite von Dani Francis~

Meine Meinung:
Auch nach dem Beenden von Silver Elite bin ich noch ein wenig hin- und hergerissen, was ich von dem Buch halten soll, aber insgesamt hat es mich definitiv gefesselt. Die Geschichte um Wren Darlington, die in das Trainingsprogramm als Soldat für die Regierung (die sie hasst) aufgenommen wird, startet spannend und hält diese Spannung auch über das gesamte Buch an. Man wird direkt in eine dystopische Welt voller Geheimnisse, Verrat, Machtkämpfe und Unterdrückung hineingeworfen – und genau das hat mich von Anfang an gepackt.
Die Handlung selbst ist temporeich, überraschend und teilweise richtig nervenaufreibend. Wren wird durch einen Fehltritt gezwungen mit ihrem Feind zusammenzuarbeiten und muss nun innerhalb des Trainingsprogrammes überleben, während sie ihre Fähigkeiten geheim hält, deren Existenz ein Grund ist, sie zu töten.
Die Mischung aus Training, politischem Kalkül und der ständigen Gefahr, entdeckt zu werden, sorgte für einen guten Spannungsbogen.

Besonders gefallen hat mir das Magiesystem: Die Fähigkeiten der Mods, die von Telepathie über Heilung bis hin zu Gedankenmanipulation reichen, sind clever durchdacht und haben dem Buch sehr viel Spannung gebracht. Ich fand die Idee, dass telepathische Stimmen anders klingen als die reale Stimme, richtig faszinierend. Auch die Art, wie Wren und ihr geheimnisvoller Kontakt „Wolf“ sich über Telepathie näherkommen, hat der Geschichte mehr tiefe verliehen: von harmlosen Kindergesprächen bis hin zu intensiven, fast vertraulichen Unterhaltungen über Gefühle und Vertrauen, ohne dass sie sich je getroffen haben. (Obwohl es hier gerne auch noch mehr Gespräche geben hätte können, in der Mitte der Geschichte war das leider sehr eingebrochen!)

Die Charaktere haben mir größtenteils gut gefallen:
➳ Wren ist mutig, stur und gleichzeitig verletzlich aber leider auch sehr impulsiv. An sich eine Mischung, die sie hätte, sympathisch machen sollen, mich dann aber leider irgendwann genervt hat. Sie war die ganze Zeit impulsiv, hat sich schnell ablenken lassen und irgendwie fehlte da ein Roter Faden. Ihre Entwicklung konnte das auch leider nicht wirklich verbessern, auch wenn ich das Gefühl hatte, das sie gegen Ende dann doch langsam wusste, was sie wollte.
➳ Cross, ein sehr strenger Trainingsoffizier und irgendwie ihr Gegenstück, ist zunächst eher unnahbar, hat dann aber im Laufe der Geschichte auch hin und wieder seine sanfte, nachdenkliche Seite durchschauen lassen.
Die Beziehung zwischen Wren und Cross hat mir leider nicht wirklich gefallen, mir ging es besonders mit der körperlichen Anziehung zu schnell und es fehlte viel zu sehr die emotionale Tiefe. Ich habe irgendwie große Hoffnung, dass das sich in Band 2 verbessert oder wir vielleicht auch einen neuen Love Interest bekommen.

➳ Die Nebencharaktere wie Kaine, Xavier und Tana haben mir dafür sehr gut gefallen, besonders Kaine mit seinem Humor und seiner charmanten Art. Sie haben das Buch noch interessanter gemacht, auch wenn ich bei manchen Figuren das Gefühl hatte, das man sie nur Oberflächlich kennengelernt hatte und auch hier die Tiefe manchmal fehlte.

Das gesamte Worldbuilding wurde interessant aufgebaut und hat sehr viel Potenzial. Die dystopische Gesellschaft mit ihren sozialen Spannungen, der Misstrauen zwischen den Mods und den Primes und den Gefahren für Menschen mit besonderen Fähigkeiten, alles hat mich sehr gefesselt, auch wenn ich mir gleichzeitig gerne an manchen Stellen mehr Hintergrundinformationen zur Geschichte, Politik und Machtstrukturen gewünscht hätte. Trotzdem wird genug gezeigt, um die Handlung nachvollziehbar und spannend zu gestalten.
Noch ein kleines Kritikpunkt von mir, ist das Ende. In den letzten 10–15 % des Buches wird vieles viel zu schnell abgehandelt, so dass es ein echter Wirbelsturm an Wendungen, Verrat und Action war. Dadurch wirkt das Finale etwas gehetzt, und die Konsequenzen von Wrens Entscheidungen treten nicht immer so deutlich hervor, wie sie es hätten machen sollen. Dafür hätte man vielleicht die ganze Schwärmerei von Wren gegenüber Cross kürzer machen können…


Fazit:
„Silver Elite“ bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen und hat mir gefallen. Die Geschichte lebt von ihrer Spannung, den gut umgesetzten Magiesystemen und der dystopischen Atmosphäre. Einige Nebenhandlungen und die Liebesgeschichte könnten noch etwas mehr Tiefe vertragen, aber das Gesamtpaket ist in Ordnung und macht neugierig auf die Fortsetzung. Nachdem fiesen Ende hoffe ich, das der zweite Band schnell herauskommt!

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Veröffentlicht am 11.11.2024

Düstere Magie, eine geheimnsvolle Schule & eine interessante Grundidee

House of Marionne
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~House of Marionne von J. Elle~


Meine Meinung:
Auch nach dem Beenden dieses „wunderschönen“ Buches, bin ich mir noch sehr unsicher, was ich davon halten soll. Das Buch hatte seine Höhen und tiefen ...

~House of Marionne von J. Elle~


Meine Meinung:
Auch nach dem Beenden dieses „wunderschönen“ Buches, bin ich mir noch sehr unsicher, was ich davon halten soll. Das Buch hatte seine Höhen und tiefen und auch wenn ich das Buch lieben wollte, da ich einfach mal wieder richtig Lust auf YA-düstere Academy Vibes hatte, war das Buch dann leider nicht so wirklich etwas für mich.

Das Cover finde ich aber wieder mal einen richtigen Hingucker. Ich liebe alle Cover, die LYX in letzter Zeit designt und für ihre Bücher benutzt hat und auch dieses Buch ist dabei wieder keine Ausnahme, auch der Farbschnitt, der mal wieder nur in der Erstauflage ist, passt perfekt zu dem Buch und ist ein schönes Extra.

Jetzt aber wieder zum Buch:
Der Einstieg in die Welt von „House of Marionne“ war durchaus spannend und die düstere Akademie-Atmosphäre, kombiniert mit einem „Bridgerton“-ähnlichen Debütantinnen-Setting, hatte sofort einen gewissen Reiz. Dennoch ließ mich das Buch am Ende zwiegespalten zurück.
Die Handlung hatte, wie schon erwähnt, Höhen und Tiefen, die mich teils fesselten, teils verwirrten. Vor allem das magische System mit den Diademen und Masken, die direkt aus dem Körper der Charaktere wachsen zu scheinen, wirkte originell, aber unzureichend erklärt. Allgemein wie das ganze Magiesystem, in das man einfach hineingeworfen wurde, ohne dass es wirklich erklärt wurde. So habe ich mich oft fragte, wie genau das Ganze mit der Magie funktionieren und was diese Magie auch ausmacht.
Die Welt schien eher auf ästhetische „Vibes“ zu setzen als auf einen durchdachten, vielschichtigen Aufbau zu basieren, was mich als Leser zunehmend frustrierte, da manche Sachen dadurch nicht logisch wirkten.

Auch bei den Charakteren hatte ich Schwierigkeiten, eine Verbindung zu entwickeln. Quell und die Nebencharaktere blieben oft oberflächlich und wirkten mehr als typische Jugendliteratur-Tropen als wie eigenständige Persönlichkeiten mit Tiefe. Gerade die Dialoge erschienen gelegentlich forciert und wenig authentisch.
Besonders bei Quell hatte ich auch eigentlich die Hoffnung, dass sie sich zu einem sehr spannenden und interessanten Charakter entwickeln würde, aber leider ist das nicht passiert.
Die Beziehungen von ihr mit anderen Menschen wirkte oft auch sehr gezwungen, weshalb ich auch die Love-Story von ihr nicht ganz fühlen konnte. Das Ganze war eine angedeutete Enemies-to-Lovers Romance die sich in meinen Augen zu schnell und ohne echten Spannungsaufbau entwickelt hat, sodass mir der romantische Aspekt wenig glaubhaft erschien.

Trotz dieser Kritikpunkte hat „House of Marionne“ auch seine starken Seiten. Das Konzept einer magischen, fast kultartigen Schule und die Rivalität der verschiedenen magischen Häuser fesselten mich, und die politische Dynamik innerhalb dieser magischen Gesellschaft ist spannend dargestellt. Auch der Stil der düsteren, geheimnisvollen Atmosphäre, die mich an „Dark Academia“ erinnert, ist eindrucksvoll und sorgt für eine gelungene Stimmung.

Ich bin mir zwar noch nicht sicher, ob ich mir den zweiten Band kaufen werde, aber ich denke, das es auch viele Menschen gibt, die das Buch mehr mögen würden als ich, weshalb ich trotz allem eine Empfehlung aussprechen würde, damit jeder sich selbst ein Bild machen kann.


Fazit:
„House of Marionne“ bekommt von mir 3 von 5 Sterne - ein Buch mit Potenzial, das mich jedoch nicht ganz überzeugen konnte. „House of Marionne“ ist ein Buch, das vor allem durch seine Atmosphäre und die Ästhetik einer mysteriösen, bedrohlichen Zauberschule besitzt.
Leserinnen und Leser, die auf Romantik und magische Spannung in einem YA-Setting setzen und bei der Handlung Abstriche in der Tiefe machen können, werden ihren Spaß daran haben. Wer hingegen auf komplexe Weltkonstruktionen und gut ausgearbeitete Charaktere Wert legt, wird möglicherweise enttäuscht sein.

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Veröffentlicht am 06.10.2024

Was, wenn das Leben erst nachdem Tod so richtig anfängt?

Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz
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~Empire of Sins and Souls 1 – Das verratene Herz von Beril Kehribar~


Meine Meinung:
Nachdem mich die Schattenthron-Reihe von Beril Kehribar nicht so gut gefallen hatte, hatte ich gemischte Gefühle, als ...

~Empire of Sins and Souls 1 – Das verratene Herz von Beril Kehribar~


Meine Meinung:
Nachdem mich die Schattenthron-Reihe von Beril Kehribar nicht so gut gefallen hatte, hatte ich gemischte Gefühle, als ich dieses Buch angefangen hatte und muss leider sagen, dass ich diese immer noch habe…

In dem Buch geht es um Zoé die nach ihrem Tod in Xanthia aufwacht, dem Vorhof der Hölle. Dort biete ihr der Xathyr-Graf Alexei ein Pakt an: Sie soll drei Relikte für ihn stehlen und darf danach wieder leben. Während der Suche nach den Relikten kommen, die beiden sich nicht nur näher, sondern Zoé trifft auf so manche Geheimnisse und Feinde…

Der Klappentext und auch das Cover haben mich bei der Programmvorschau von Knaur sehr angesprochen, weshalb ich das Buch dann letztendlich doch gelesen habe. Die Grundidee, dass das Leben von Zoé erst so richtig nach ihrem Tod stattfindet, hat mich sehr gefesselt und neugierig darauf gemacht, wie die Autorin diesen Aspekt umsetzten würde. Allgemein ist das Buch sehr düster und nichts für schwache Nerven, die Autorin nimmt kein Blatt vor dem Mund und beschreibt das düstere Leben einer Prostituierten mit… sehr vielen Details. Allgemein wurde alles immer sehr genau beschrieben, was einerseits die Geschichte etwas detailgetreuer gemacht hat, aber anderseits aus meiner Sicht manchmal vielleicht auch zu viel war.

Jetzt aber wieder zum Plot, die Grundidee hat die Autorin sehr gut umgesetzt, ich fand es sehr interessant Zoé in ihrem neuen Leben zu folgen und zusammen mit ihr die Welt der Xathyr kennenzulernen und auch die Bewohner genauer in Augenschein zu nehmen.
Der Anfang war sehr spannend, ich konnte das Buch nicht weglegen und wollte herausfinden, wie die Vergangenheit zur Gegenwart passt und wie Zoé überhaupt sterben konnte. Leider ist diese Spannung besonders im Mittleren Teil sehr flöten gegangen. Ich musste mich manchmal durch die Seiten quälen und wenn dann mal endlich eine spannende Szene kam, habe ich nur die Hälfte verstanden und wurde auch danach noch im Dunklen gelassen, damit was gerade überhaupt passiert ist.
Das Ende wurden dann aber zum Glück wieder richtig spannend, ein sehr mit Potenzial behafteter Charaktere ist aufgetaucht und das Buch ist mit einem fiesen Cliffhanger zu Ende gegangen.
Insgesamt hat die Autorin (in meinen Augen) besonders im Mittelteil sehr viel Potenzial verschwendet auch, was die Charakterbeziehungen angeht.

Allgemein kann ich zu den Charakteren sagen, dass außer Zoé alle irgendwie nicht so ganz ausgereift waren. Selbst Alexei (der Loveinterest) hatte einen sehr flachen Charakter, war nicht ganz greifbar und so war auch die Beziehung zwischen den beiden nicht so ganz nach vollziehbar.
Zoé hatte eine Geschichte, Gefühle, die ich selbst gefühlte habe und eine Entwicklung, die sie so real haben erscheinen lassen. Alle anderen waren irgendwie blass…
Das Setting hatte auch sehr viel Potenzial, das auch nur so halb ausgeschöpft wurde. Ich hätte es sehr toll gefunden, hätten wir noch viel mehr über die Welt, seine Bewohner & die Geschichte erfahren können, einfach ein bisschen mehr Worldbuilding, aber vielleicht kommt das ja noch in den nächsten Bänden.

Ich bin mir jetzt noch nicht sicher, ob ich mir Band 2 holen werde, aber rein vom Ende, denke ich mal, das die nächsten Bände besser werden könnten, mal schauen…

Fazit:
„Empire of Sins and Souls 1 – Das verratene Herz“ bekommt von mir 3 von 5 Sternen und hat mir insgesamt gut gefallen. Das Buch hatte sehr viel Potenzial, den die Autorin nur leider nicht ganz ausgeschöpft hat. Das Buch hatte eine coole Grundidee und insgesamt auch einige tollen Szene, aber es wirkte alles noch ein bisschen unausgearbeitet… Irgendwo habe ich es auch gemocht & gerne gelesen, aber irgendwie auch nicht.

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