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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.10.2025

Tiefgründig, prägend und interessant

Gott hat einen Namen
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"Gott hat einen Namen" ist nach "LEBEN vom Meister lernen" das zweite Buch von John Mark Comer, welches ich gelesen habe. Auch dieses Buch finde ich sehr gelungen und informativ.

Gott hat einen Namen, ...

"Gott hat einen Namen" ist nach "LEBEN vom Meister lernen" das zweite Buch von John Mark Comer, welches ich gelesen habe. Auch dieses Buch finde ich sehr gelungen und informativ.

Gott hat einen Namen, ja darüber muss ich ehrlich gestehen, habe ich bislang noch nie so intensiv nachgedacht, bis ich das Buch gelesen habe. Mir war bewußt wie heilig der Name Gottes in der jüdischen Kultur behandelt wird, da meine jüdischen Freundinnen den Namen nie aussprechen oder schreiben. Haschem und Adonai wird hierbei ausgesprochen und ausgeschrieben, aber das Wort Gott, oder Jahwe nicht. Das fand ich schon immer sehr interessant. Daher war ich umso gespannter auf das neue Buch von John Mark Comer.

Wie wichtig der Name einer Person für die persönliche Identität ist, kann man sich gut vorstellen. Nun, dies ist für unseren Herrn genauso, denn er möchte eine persönliche Beziehung mit uns haben. Und wie der Autor es in dem Buch gut beschreibt:"Wie du über Gott denkst, prägt dein Leben", oder " Wer Gott für uns ist, ist ein Spiegel unserer eigenen Seele".

Der Autor befasst sich mit der Entstehung der Beziehung zwischen Gott und den Menschen. Schritt für Schritt offenbart er Gottes Willen eine enge und persönliche Beziehung mit uns einzugehen. Aufgeteilt auf 6 Kapitel behandelt er 2. Mose 34, 4-7. Dabei geht er auf die Bedeutung des Wortes Jahwe, Gottes Namen und auf seinen Charakter ein.

Ich finde das Buch gelungen. Es hat mir sehr gut gefallen, der Schreibstil ist flüssig und informativ. John Mark Comer hat einen charmanten Erzählstil, dadurch wird das Sachbuch umso leichter verständlich und nicht kompliziert und langatmig. Ich freue mich schon auf ein neues Buch dieses Autors.

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Veröffentlicht am 08.10.2025

Warmherzig und weise

Ein Rezeptbuch fürs Leben
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Bei diesem Buch ist das Cover ein richtiger Hingucker. Es ist richtig schön und sehr gelungen.

Ein Rezeptbuch fürs Leben ist ein Buch, welches aufzeigt, dass man aus der Vergangenheit der eigenen Vorfahren, ...

Bei diesem Buch ist das Cover ein richtiger Hingucker. Es ist richtig schön und sehr gelungen.

Ein Rezeptbuch fürs Leben ist ein Buch, welches aufzeigt, dass man aus der Vergangenheit der eigenen Vorfahren, Kraft und Weisheit schöpfen kann.

Nikki ist Lehrerin und führt ihr eigenes Leben. Als sie jedoch erfährt, dass ihr Vater, nur kurz nach der Scheidung von ihrer Mutter, bereits wieder geheiratet hat, droht der Schmerz sie zu verschlingen. Sie stellt plötzlich ihr gesamtes Leben in Frage. Ist ihr Freund Isaac der richtige Mann für sie? Hals über Kopf verlässt sie ihre Wohnung und reist zu ihrem Onkel Wes, der auf der Farm ihrer Vorfahren lebt. Dort wurde sie regelrecht hingezogen. Ihr Onkel ist zwar erstaunt über ihr Auftauchen, dennoch ist er gastfreundlich und ladet sie ein dort zu verweilen. In der Zwischenzeit versucht ihr Vater Chris, Nikki zu kontaktieren und sich mit ihr zu versöhnen. Auch Isaac ist sehr enttäuscht von ihrem plötzlichen Verschwinden, und bricht plötzlich den Kontakt zu ihr ab.

Nikki findet ein altes Notizbuch ihrer Oma Anne voll mit tollen deutschen Rezepten und weisen Sprüchen und Bibelversen. Sie entdeckt ihre Liebe zum Kochen und lässt sich von den Rezepten ihrer Oma inspirieren. Dabei lernt sie viel über die Vergangenheit ihrer Familie, und langsam kommt sie wieder zu Kräften und heilt.

Das Buch hat mir wunderbar gefallen. Es ist sehr nachvollziehbar, dass Nikki ihrem Vater böse ist. Sie hat ihm gegenüber ambivalente Gefühle, und großes Mitleid mit ihrer Mutter. Das konnte Sara Brunsvold sehr gut transportieren und den Leser fesseln. Der Schreibstil ist flüssig und authentisch. Die Rezepte klingen sehr lecker. Ich habe Nikkis Geschichte sehr gerne gelesen, und hoffe auf weitere Bücher dieser Autorin.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Eine sehr gelungene Fortsetzung

Der Friesenhof
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Der zweite Teil der Teehändler-Saga hat mich wunderbar unterhalten.
In diesem Band geht es um Gesa und ihre Geschwister. Sie alle wohnen zusammen im Ostfriesland. Die Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs ...

Der zweite Teil der Teehändler-Saga hat mich wunderbar unterhalten.
In diesem Band geht es um Gesa und ihre Geschwister. Sie alle wohnen zusammen im Ostfriesland. Die Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs sind auch für Familie de Fries herausfordernd.
Es ist das Jahr 1951 und Gesa arbeitet im Teekontor Kruse & Sohn als Assistentin von Keno Kruse. Schnell verlieben sich die zwei ineinander. Keno ist jedoch verheiratet. Leider war es keine Heirat aus Liebe, sondern aus finanziellen Gründen. Und das Geld seiner Gattin steckt auch noch im familieneigenen Teehandel. Ob er sich problemlos scheiden lassen kann?
Helga musste mit ihren Kindern zurück zu ihrer Familie ziehen. Ihr Mann Günther hat all ihr Geld genommen, und ist nach Argentinien geflüchtet. Ob sie wohl endlich die Kraft aufbringt die Scheidung einzureichen?
Hanna ist glücklich mit ihrem Mann Tomek und freut sich auf die bevorstehende Geburt. Nur die Leute im Dorf können sich noch nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass Tomek Pole ist. Ob er je die verdiente Akzeptanz bekommt?
Und da sind auch noch die Mutter und Tanti. Beide sehr weise und hilfsbereit mit einer guten Portion Humor.
Als eines Tages Gerold, Gesas verschollener Verlobte plötzlich und unerwartet auf dem Friesenhof auftaucht muss Gesa sich mit ihren ambivalenten Gefühlen auseinandersetzen. Aber kann ein Versprechen in so jungen Jahren ewig gelten?

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ich konnte es kaum aus den Händen legen. Fenja Lüders schreibt sehr einnehmend und flüssig. Ich war sehr gerne auf dem Friesenhof und habe mit der Familie de Fries gelacht, getrauert und gehofft. Die Autorin schreibt sehr authentisch, vor allem werden die Gefühle nachvollziehbar und realistisch dargestellt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe es sehr gerne gelesen. Daher absolute Leseempfehlung meinerseits!

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Hoffnungsvoll-Ermutigend-Ehrlich

Ich hab noch nie so gern gelebt
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Ich habe habe bereits Bücher von Bianka Bleier gelesen, daher war ich auf dieses besonders neugierig. Ich muss sagen, es hat mir sehr gut gefallen und an manchen Stellen empfinde ich es als Inspiration.

Dieses ...

Ich habe habe bereits Bücher von Bianka Bleier gelesen, daher war ich auf dieses besonders neugierig. Ich muss sagen, es hat mir sehr gut gefallen und an manchen Stellen empfinde ich es als Inspiration.

Dieses Tagebuch, welches im Jahr 2013 beginnt, ist sehr ehrlich und offen. Die Autorin gibt nicht nur Einblicke in ihr Leben, sondern auch ihre Gefühle betreffend. Und da konnte ich mich oft damit identifizieren. Denn ja, auch eine Ehe ist nicht immer perfekt, und selbst wenn die Kinder verheiratet sind, so hört die Sorge einer Mutter doch nie auf.

Bianka Bleier liebt, kämpft, und lebt. Selbst wenn sie weiß, dass ihre Zeit nicht unendlich ist, so hat sie ihren ganz persönlichen Weg gefunden ihr Leben zu genießen und eine Bereicherung für andere zu sein. Sie weiß, dass sie sich auf Gott immer verlassen kann und das schenkt ihr in vielen Situationen die notwendige Gelassenheit. Durch ihren Glauben wird sie gestärkt und getragen.

"Wohl wissend, dass wir nicht mehr die jüngsten sind, aber unsere Zeit in Gottes Hand steht, begannen wir gemeinsam mit Freunden, ein Projekt, das zu einem neuen Lebensschwerpunkt wurde", schreibt die Autorin. Sie eröffnet einen Begegnungsort namens Sellawie um Menschen zu helfen und zu begegnen. Bianka ist mutig und lebensfroh, das liest man immer wieder in ihrem Tagebuch.

Da ich Tagebucheinträge allgemein sehr gerne habe, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt sehr authentisch, ehrlich und offen. Sie verschönert nichts, und hat dabei auch einen tollen Blick auf ihre Zukunft. Positiv und aktiv. Es hat mir gefallen ihr Tagebuch zu lesen und mich dabei inspirieren zu lassen.

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Veröffentlicht am 27.09.2025

Sehr einnehmend und abenteuerreich

Der unbekannte Junge und das Vermächtnis der Ehrlichkeit
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Auch Band 9 ist den Autoren sehr gut gelungen. Die 4 vom See sind Antonia, Emma, Franky und Jaron. Antonia und Jaron sind gläubig, und wohnen in der Seeburg am Starnberger See. Emma ist sensibel, und Franky ...

Auch Band 9 ist den Autoren sehr gut gelungen. Die 4 vom See sind Antonia, Emma, Franky und Jaron. Antonia und Jaron sind gläubig, und wohnen in der Seeburg am Starnberger See. Emma ist sensibel, und Franky ein Computerexperte, der schnell wichtige Sachen herausfinden kann. Zusammen sind sie die vier vom See und kämpfen gemeinsam um den Erhalt der Seeburg und um Gerechtigkeit.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1917 in einem Bauernhaus am Starnberg. Bei einer Bauernsfamilie entscheidet der Vater einen in seine Obhut genommenen Jungen auszusetzen. Nachdem der kleine Theodor am Markt in der Kälte gefunden wird, sagt er kein Wort und wirkt sehr bedürftig und eingeschüchtert. Schnell wird er mit Kaspar Hauser verglichen, und die Zeitungen haben großes Interesse an der Geschichte rund um das Kind.

Auf der anderen Zeitebene bekommen die vier Jugendlichen eine neue Klassenkameradin namens Laura. Franky wird ihr Pate und soll sich in der Anfangsphase um sie kümmern. Als er Laura eines Tages von zu Hause abholt, erkennt er ihre prekäre Lage. Ihre kleine Schwester sitzt im Rollstuhl, und die Familie muss auch noch ganz plötzlich ihre Wohnung verlassen. Sie soll in eine kleinere, nicht barrierefreie Wohnung einziehen. Doch ist das gerecht?

Außerdem droht Antonia und ihrer Familie der Verlust der Seeburg. Nicht nur die Familie Beilstein behauptet einen Anspruch auf die Burg zu haben, auch deren Anwalt, Dr. Stefan Trenner hat heimlich große Pläne für die Jugendherberge.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Diese harmonieren wunderbar miteinander. Der Glaube ist immer wieder ein Thema und wurde sehr authentisch eingearbeitet. Somit ist das Buch auch ein ideales Geschenk für alle Kinder ab ungefähr 10 Jahren. Meine 12 jährige Tochter liebt die Serie rund um "Die 4 vom See", und kann es jedes Mal kaum erwarten, dass ein neues Buch erscheint. Die Autoren schreiben sehr altersgerecht, einerseits mit viel Spannung und andererseits wunderbar historisch auf einer Zeitebene. Somit lernen die Leser auch ein wenig Geschichte.

Meiner Tochter und mir gefällt das Buch wieder einmal ausgesprochen gut, deshalb unbedingt eine Leseempfehlung unsererseits.

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