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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.10.2025

Eindrucksvoll!

Katzen
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Meine Meinung

"Die Präsenz einer Katze ist die Wildnis, die wir einst kannten. Ein Band, das uns mit einer Zeit verbindet, als wir noch Teil der Natur und nicht getrennt von ihr waren." (ZITAT)

Kunst ...

Meine Meinung

"Die Präsenz einer Katze ist die Wildnis, die wir einst kannten. Ein Band, das uns mit einer Zeit verbindet, als wir noch Teil der Natur und nicht getrennt von ihr waren." (ZITAT)

Kunst gepaart mit Wissen

Als Katzenliebhaberin (ich hab selbst eine) mit einer großen Leidenschaft für hochwertige Fotografie und tiefgründige Einblicke in die Tierwelt war ich sehr gespannt auf den Bildband von Tim Flach, der Katzen in all ihren Facetten zeigt. Schon beim ersten Durchblättern wird klar, dass es sich hier nicht um ein gewöhnliches Tierfotobuch handelt, sondern um eine kunstvolle und zugleich wissenschaftlich fundierte Hommage an Katzen. Die Bilder sind absolut eindrucksvoll.

Das Buch ist großformatig gestaltet und umfasst über 300 Seiten mit mehr als 180 eindrucksvollen Farbfotografien. Ich habe das Buch leider nur als eBook gelesen, empfehle aber definitiv das Hardcover! Tim Flach versteht es meisterhaft, Katzen nicht nur als niedliche Haustiere, sondern als faszinierende Wesen mit Persönlichkeit, Kraft und Eleganz zu porträtieren.

Das Buch beginnt mit dem Ursprung der Katzen. Ebenfalls präsentiert der Bildband eine breite Palette von Katzenarten, von wilden Vertretern über bekannte Rassekatzen bis hin zu eher unbekannten Exemplaren. Diese Vielfalt macht das Buch spannend und abwechslungsreich.

Ein kleiner Kritikpunkt (aber kein Punktabzug zum Buch an und für sich) aus meiner Sicht ist der Preis für das Hardcover, der mit rund 70 Euro durchaus im höheren Segment liegt und das Buch eher zu einer besonderen Anschaffung macht als zu einem Alltagsbegleiter.

Was mich besonders fasziniert hat, ist wie Tim Flach es schafft, Katzen in einem neuen Licht zu zeigen – nicht nur als Haustiere, sondern als majestätische und geheimnisvolle Wesen.

Die Übersicht am Ende des Bandes finde ich auch sehr nützlich.

Für alle, die Katzen lieben, Fotografie schätzen oder einfach ein außergewöhnliches Geschenk suchen, ist dieser Bildband ein absolutes Highlight. Er verbindet ästhetischen Genuss mit Wissen auf eine Weise, die mich persönlich sehr begeistert hat. Für mich bekommt das Buch eine klare Empfehlung, weil es sowohl das Herz als auch den Verstand anspricht und lange in Erinnerung bleibt.


Über den Autor

Tim Flach wurde 1958 in London geboren. Er studierte am Central St. Martin's College of Art and Design, wo er seine Leidenschaft für Fotografie entdeckte. Er arbeitet als freier Fotograf und erhielt zahlreiche Preise und Einzelausstellungen. Bei Knesebeck erschienen von ihm die Bände Equus, Hunde, Ganz Nah und In Gefahr.


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Veröffentlicht am 08.10.2025

Aichner kann auch anders

Man sieht nur mit der Schnauze gut
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Meine Meinung

Ich war neugierig. Ganz klar. Die blutigen spannungsgeladenen Thriller (Achtung - wer sie noch nicht kennt, aber Thriller / Krimis mag-> lest die Bücher von Herrn Aichner) sind mir alle ...

Meine Meinung

Ich war neugierig. Ganz klar. Die blutigen spannungsgeladenen Thriller (Achtung - wer sie noch nicht kennt, aber Thriller / Krimis mag-> lest die Bücher von Herrn Aichner) sind mir alle bekannt und ich liebe sie.

Mit "Man sieht nur mit der Schnauze gut" zeigt der Autor ganz klar, dass er vermutlich mal ein anderes Genre ansprechen wollte und ordentlich Humor hat.

Aichner schafft es, eine sehr herzliche, humorvolle Atmosphäre zu zeichnen. Der Hund Aspro ist nicht bloß eine niedliche Idee, sondern eine Figur mit eigener Wahrnehmung und Relationen. Es wird aus der Sicht von Aspro auch erzählt. Dieser reagiert auf Menschen, Geräusche, Gerüche, aber auch auf Ungerechtigkeit mit einer Mischung aus Instinkt (wenn er mal eine Wurst riecht) und Hundelogik (Achtung Bombe).

Die kurzen Kapitel und Episoden aus dem Alltag Aspros, kombiniert mit kleinen Ermittlungen (Diebstahl, Einbrecher, etc) geben dem Buch ein unaufdringliches Tempo. Man muss nicht viele Seiten am Stück lesen, um in Stimmung zu kommen. Die Kapitel hängen meiner Meinung nach auch nicht wirklich zusammen und sind eher unabhängig.

Für Leserinnen, die gerne klare Fälle oder starke Wendungen haben wollen, könnte das enttäuschend sein.

Der Stil ist oft leicht österreichisch gefärbt, und das tut gut, weils einfach persönlich und lustig wirkt.


Fazit: "Man sieht nur mit der Schnauze gut" ist ein warmherziges, charmantes Buch, ideal wenn man etwas Leichtes, Humorvolles sucht.

Für mich war es unterhaltsam, stimmig in Atmosphäre und Idee, weniger stark in Tiefe und Komplexität.

Kein Punktabzug in der Rezi aber erwähnenswert ist der stolze Hardcoverpreis für fast 20 € und nicht mal 140 Seiten.

Aichner kann auch anders, aber ich liebe seine Thriller und Krimis nach wie vor mehr, es war aber eine gelungene und nette Abwechslung!


Zusatz

Hundeliebhaber Bernhard Aichner lässt uns mit diesem Buch ausnahmsweise einmal nicht das Blut in den Adern gefrieren und nimmt eine ganz neue Perspektive ein: Durch Aspros Augen blickt er auf eine Welt, in der die Menschen sich oft seltsam benehmen und wirklich dringend auf Aspros Spürsinn angewiesen sind. Denn: Aspro will nicht nur spielen! Mit dem richtigen Riecher für Verbrechen und dem feinen Gespür für Unrecht birgt jede Spur ein Abenteuer. Also: Leine los und mit erhobener Schnauze voraus!


Über den Autor

Bernhard Aichner: Der gebürtige Osttiroler entdeckte früh das Schreiben als Möglichkeit, der Enge des Landlebens etwas entgegenzusetzen. Inspiriert von den Märchen, die ihm seine Mutter vorlas, entwickelte sich seine Leidenschaft für düstere Geschichten. Bis heute schreibt der Autor von Hand und skizziert jede Szene zunächst auf Papier. Durch diese bedächtige Arbeitsweise schafft er eine besondere Nähe zu seinen Figuren.

Aichners rasante, bildhafte Erzählweise entwickelt einen Sog, der die Leser:innen unaufhaltsam in ihren Bann zieht und intensiv mitfühlen lässt. Seine Protagonisten kämpfen unbeirrt ums Überleben, authentisch, emotional und mitreißend. Während seine Thriller tiefste menschliche Abgründe aufzeigen, begeistert Aichner sein Publikum mit seiner optimistischen und lebensfrohen Art.

Seinen internationalen Durchbruch schaffte Aichner im Jahr 2014 mit seinem Thriller „Totenfrau“. Die zwei Staffeln der Netflix-Serienadaption standen weltweit in 67 Ländern unter den Top 10.


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Veröffentlicht am 28.09.2025

Skurrilität mit Herz

Broccoli Punch
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Meine Meinung

Das auffallende Cover sowie der Titel konnten sofort mein Interesse wecken. Ich mag Kurzgeschichten und war demnach wirklich neugierig. Nachdem ich "Broccoli Punch" gelesen hatte, kann ich ...

Meine Meinung

Das auffallende Cover sowie der Titel konnten sofort mein Interesse wecken. Ich mag Kurzgeschichten und war demnach wirklich neugierig. Nachdem ich "Broccoli Punch" gelesen hatte, kann ich sagen,dass der Autorin hiermit etwas gelungen ist, was nicht viele Autorinnen in Kurzgeschichten schaffen. Sie verbindet Alltägliches mit Surrealem (man sollte sich als Leser einfach drauf einlassen!) so, dass man sich nicht mehr sicher ist, ob man gerade träumt, halluziniert oder einfach nur hinsieht. Das Buch ist durchgehend echt sehr skurril, aber jede Geschichte findet zu einem tollen Ausgang, der mich versöhnt und manchmal sogar leise glücklich zurücklässt.

Die Sammlung besteht aus acht Erzählungen und jede dieser Geschichten beginnt in einem vertrauten Rahmen. Familie, Beziehung, Trauer, Alltag. Doch dann kippt etwas. Ein Arm wird zu Brokkoli, Asche wird zur Pflanze, usw. Ich möchte hier aber gar nicht zu viel verraten! Diese Wendungen sind nicht primär Effekthascherei sondern eher poetische Entrückungen, Metaphern für innere Zustände wie Einsamkeit, Schuld oder das Gefühl, anders zu sein. Mehrfach hatte ich einen Kloß im Hals, nicht weil das Surreale laut oder schockierend wäre sondern weil es leise und zögerlich spricht vom Verlorensein und gleichzeitig vom Wollen zu leben.

Was ich besonders schätze ist der Ton. Lee Yuri schreibt nicht pompös. Sie schreibt nicht überladen. Vieles klingt beinahe beiläufig, was ich nicht negativ meine, denn gerade diese Zurückhaltung verstärkt die starken Momente. Wenn die Überraschung kommt, sie trifft.

Und dann gibt es noch das kurze Nachwort der Autorin, das für mich ein kleines Schmuckstück ist. Es ist zauberhaft, warm und klug.

Ein wirklich tolles Debüt für alle die sich auf Skurriles einlassen und Kurzgeschichten mögen.


Klappentext

Ein Freund, dessen Hand zu einem Brokkoli wird. Ein Vater, dessen Asche sich in eine sprechende Pflanze verwandelt. Das plötzliche Auftauchen des toten Exfreunds für eine letzte gemeinsame Kimchi-Mahlzeit. Ein Mann, dessen bester Freund Scott ein wunderschöner Flusskiesel ist. Die Web-Managerin eines K-Pop-Stars, die sich darüber selbst vergisst. Oder eine junge Frau, die unsichtbar wird. – In bester koreanischer Tradition erzählt »Broccoli Punch« von Menschen und ihren Metamorphosen. Die hier versammelten Geschichten sind so fantastisch und gleichzeitig tief verwurzelt in den realen Ängsten und Zwängen unseres Alltags, dass es fast unmöglich ist, sie wieder zu vergessen.


Über die Autorin

Lee Yuri wurde 1990 in Gangwon, Südkorea geboren. Ihre literarische Karriere begann 2020 beim Kyunghyang Shinmun New Year's Literaturwettbewerb. Sie hat zwei Kurzgeschichtensammlungen und einen Roman veröffentlicht. »Broccoli Punch« ist ihr Debüt.

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Kunst und Spannung

Der Da Vinci Code
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Meine Meinung

Die YA-Ausgabe macht nicht nur gestaltungstechnisch was her, sondern kürzt und verdünnt den originalen Text, um ihn für jüngere Leser zugänglicher zu machen, während die Spannung des Thrillers ...

Meine Meinung

Die YA-Ausgabe macht nicht nur gestaltungstechnisch was her, sondern kürzt und verdünnt den originalen Text, um ihn für jüngere Leser zugänglicher zu machen, während die Spannung des Thrillers erhalten bleibt

Das Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die Geschichte beginnt spannend in Paris und zieht einen sofort mitten in ein Rätsel hinein. Ich mochte besonders die Mischung aus Kunstgeschichte, Religion und geheimen Symbolen. Man hat das Gefühl, selbst miträtseln zu können und dabei Stück für Stück ein großes Geheimnis aufzudecken.

Die Hauptfiguren sind interessant, auch wenn sie manchmal etwas schematisch wirken. Robert Langdon bleibt eher kühl und sachlich, während Sophie Neveu mehr Gefühl in die Handlung bringt. Zusammen bilden sie ein gutes Team, auch wenn ihre Gespräche manchmal recht einfach wirken.

Dan Browns Stil ist schnell und leicht lesbar. Die Kapitel sind kurz, sodass man immer denkt nur noch eins weiterzulesen und plötzlich ist es Mitternacht. Für mich war das ein richtiger Pageturner. Gleichzeitig merkt man aber auch dass Brown stark auf Spannung und Tempo setzt und nicht so sehr auf tiefe Sprache.

Besonders spannend fand ich die Schauplätze. Paris, London und die alten Kirchen oder Museen wirken lebendig beschrieben. Man bekommt Lust selbst dorthin zu gehen. Manche historischen Behauptungen sind sicher nicht hundertprozentig korrekt, aber sie regen zum Nachdenken und Nachforschen an.

Für mich ist „Der Da Vinci Code“ ein sehr unterhaltsamer Thriller. Wer Freude an Rätseln, Geheimbünden und versteckten Bedeutungen hat, wird hier auf seine Kosten kommen. Ich habe das Buch gerne gelesen und kann es allen empfehlen die schnelle Spannung und geheimnisvolle Geschichten mögen.



Klappentext

Ein rätselhafter MORD im Louvre, der Paris in Atem hält ...Geheimnisvolle SYMBOLE, die nur Robert Langdon entziffern kann ...Eine uralte VERSCHWÖRUNG, die niemals ans Licht kommen sollte ...Der Symbolforscher Robert Langdon ist eigentlich nur auf Dienstreise in Paris. Doch dann wird er zum Ort eines schaurigen Verbrechens in den Louvre gerufen. Die Leiche des Museumsdirektors wurde in der Gemäldegalerie gefunden, und er soll gemeinsam mit der Verschlüsselungsexpertin Sophie Neveu bei der Lösung des Falls helfen. Denn auf dem Boden um die Leiche herum befinden sich seltsame Zeichen und sakrale Symbole.Während alle Hinweise auf eine Verschwörung hindeuten, geraten Robert und Sophie bald selbst ins Visier der Ermittler - und auch die Organisation Opus Dei hat es auf sie abgesehen. Eine Hetzjagd durch Frankreichs Hauptstadt beginnt ..


Über den Autor

Dan Brown ist Autor zahlreicher Thriller, die allesamt über Monate die Bestsellerlisten angeführt haben und erfolgreich verfilmt wurden. Mit seinem in über 40 Ländern erschienenen und mit Tom Hanks in der Hauptrolle verfilmten Buch Sakrileg (Originaltitel: The Da Vinci Code) wurde er zu einem der erfolgreichsten Schriftsteller der letzten Jahrzehnte. Dan Browns Thriller werden in 54 Sprachen übersetzt.

Dan Brown wurde 1964 in Exeter, New Hampshire (USA) geboren. Als Sohn eines Mathematikprofessors und einer Kirchenmusikerin wuchs er in einem Umfeld heran, in dem Religion und Wissenschaft keine Gegensätze darstellten, was sich auch in seinen Thrillern widerspiegelt. Nach dem Besuch der Privatschule, an der auch sein Vater unterrichtete, studierte Dan Brown Englisch und Spanisch am Amherst College in Massachusetts (USA) und später Kunstgeschichte in Sevilla. Anschließend arbeitete er als Englisch- und Spanischlehrer.

Sein erstes Buch veröffentlichte Dan Brown 1998 (Diabolus, Originaltitel: Digital Fortress), bevor er mit Robert Langdon eine Figur schuf, die zu einer herausragenden Marke der Unterhaltungsindustrie wurde. Der enorme Erfolg des ersten Robert-Langdon-Romans (Illuminati, Originaltitel: Angels & Demons) begann in Deutschland, Sakrileg (Originaltitel: The Da Vinci Code) wurde dann zu einem weltweiten Bestseller und Phänomen. Das Buch sorgte überall für Furore und wurde aufgrund der kritischen Inhalte im Hinblick auf die katholische Kirche in einigen Ländern sogar verboten.

Mit seiner Robert-Langdon-Buchreihe, die durch ihre Mischung aus Action, Wissenschaft und Geschichte besticht, beherrscht er seither die internationalen Bestsellerlisten.

Dan Brown lebt in Neuengland.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Liebe und Kontrolle

Alles, was du wolltest
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Meine Meinung

Die Geschichte von Alex und Viktoria hat mich gepackt, weil sie so leise und gleichzeitig so intensiv ist.

Alex lebt bei Viktoria, eigentlich ganz bequem, in einem großen Haus mit Garten ...

Meine Meinung

Die Geschichte von Alex und Viktoria hat mich gepackt, weil sie so leise und gleichzeitig so intensiv ist.

Alex lebt bei Viktoria, eigentlich ganz bequem, in einem großen Haus mit Garten und Pool. Doch nach und nach merkt man, wie schief das Ganze steht. Viktoria bezahlt alles, gibt vor zu unterstützen, aber sie bestimmt auch die Regeln. Alex arbeitet immer mehr im Haushalt, übernimmt kleine Dienste, und es wird klar, dass Viktoria gern das Sagen hat. Das ist nicht laut oder dramatisch, eher schleichend, und genau das macht es so real.

Der Roman ist aus Alex Sicht erzählt und springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Das hat mir gefallen, weil man langsam versteht, wie es so weit kommen konnte. Es gibt drei verschiedene Enden, und keines wirkt wie ein billiger Trick. Für mich passt das perfekt, denn in so einer Beziehung gibt es nie nur einen möglichen Ausgang.

Die Sprache ist klar und direkt. Ich war oft nah dran an Alex Gedanken, konnte ihre Unsicherheit und ihre Versuche, sich zu behaupten, gut nachvollziehen. Manche Rückblenden sind etwas kurz, da hätte ich mir mehr Details gewünscht. Und manchmal hätte ich gern gesehen, dass Alex früher aufsteht und sagt: Jetzt reicht’s. Aber vielleicht ist es gerade ehrlich, dass sie so lange in dieser Situation bleibt.Für mich ist das Buch stark, weil es zeigt, wie Macht und Abhängigkeit funktionieren, ohne zu moralisieren.



Über die Autorin

Christina König, geboren 1993 in Linz. Wollte schon als Kind Buchschreiberin und Hasenzüchterin werden. Eins davon hat funktioniert. Studierte Germanistik und Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft in Salzburg und nahm von Werbetexterin bis Korrektorin immer Jobs an, die mit Schreiben zu tun hatten. Ihre Texte wurden zuletzt in Die Rampe, erostepost, mosaik und Am Erker veröffentlicht, sie war unter anderem bei zeilen.lauf 2024 und FM4 Wortlaut 2022 unter den Finalist:innen und stand auf der einen oder anderen Shortlist. „Alles, was du wolltest“, wofür sie ein Arbeitsstipendium des Bundesministeriums für Kunst und Kultur erhielt, ist nicht ihr erster Roman, aber der erste, der das Licht der Literaturwelt erblickt.

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