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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2025

Trödeln ... oder doch nicht?

Die Sekundenochs
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Im Vorlese- bzw. Bilderbuch "Die Sekundenochs" von Markus Hennig fallen zunächst die farbenfrohen und lustigen Illustrationen von Nikolai Renger auf. Schon das Cover zeigt hier eine Menge, einschließlich ...

Im Vorlese- bzw. Bilderbuch "Die Sekundenochs" von Markus Hennig fallen zunächst die farbenfrohen und lustigen Illustrationen von Nikolai Renger auf. Schon das Cover zeigt hier eine Menge, einschließlich des tollen Plakates, das das Buch umgibt. In Sprechblasen und kleinen Texten gelangt man in die Lebenswelt der Sekundenochs und in Smillas Alltag, die sehr gegensätzlich sind. Tjörge, ein Sekundenoch, muss ganz viel trödeln um zu überleben. Smilla wird von allen gehetzt, den Eltern, ihrem Trompetenlehrer und in der Schule.
Je nach Alter werden nicht alle Kinder den Witz des Buches verstehen, Adressaten sind hier eher die erwachsenen VorleserInnen, denen ein Spiegel vorgehalten wird. Das Buch könnte so möglicherweise als Aufforderung zum Trödeln verstanden werden.
Fazit: Lustig nur für ältere Kinder, nachdenkenswert für Eltern.

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Veröffentlicht am 27.05.2024

Heimatroman ... oder?

Das Licht in den Birken
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Romy Fölck beschreibt in ihrem neuen Roman "Das Licht in den Birken" das Zusammentreffen und Zusammenfinden dreier Personen, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Benno betreibt in der Lüneburger Heide ...

Romy Fölck beschreibt in ihrem neuen Roman "Das Licht in den Birken" das Zusammentreffen und Zusammenfinden dreier Personen, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Benno betreibt in der Lüneburger Heide einen Gnadenhof, ist einsam und mürrisch geworden, muss um seine Existenz kämpfen.
Thea, ehemalige Aussteigerin, kehrt aus Portugal in die Heimat zurück und hat sich bei Benno eingemietet.
Per Zufall taucht Juli auf, ebenfalls eine Art Aussteigerin, die zu Fuß nach Amsterdam unterwegs ist, um Probleme zu verarbeiten. Da sie sich verletzt hat, bleibt sie bei Thea.
Natürlich prallen bald Welten aufeinander, Konflikte sind vorprogrammiert. Es finden sich jedoch im Laufe der Zeit für alle und alles passable Lösungen, man findet zueinander, ein wenig "Happy End" ist auch zu erwarten.
Ganz nett zu lesen, aber alles doch sehr vorhersehbar....
Fölcks Krimis gefallen mir persönlich besser.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Ein krasses Tier ... aber bitte ohne Kleidung!

Das krasseste Tier der Erde
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"Das krasseste Tier der Erde" von Kai Lüftner und Friederike Ablang verschafft einem Tier Aufmerksamkeit, das sonst weniger beachtet wird, dem Regenwurm.
In den bunten und detailverliebten Illustrationen, ...

"Das krasseste Tier der Erde" von Kai Lüftner und Friederike Ablang verschafft einem Tier Aufmerksamkeit, das sonst weniger beachtet wird, dem Regenwurm.
In den bunten und detailverliebten Illustrationen, gestaltet wie Wimmelbilder, entdecken Kinder entdecken immer wieder etwas Neues. Die Reime sind kurz und lustig und gut vorzulesen. Gut gelungen finde ich die Wurm-Wissen-Doppelseite am Ende des Buches, die altersgerecht erklärt, wie wichtig Regenwürmer für unsere Natur sind.
Schade, nach meinem Geschmack, ist allerdings die vermenschlichende und verniedlichende Darstellung der Tiere in den Illustrationen. Auch ohne Mützen, Schals oder entsprechende Accessoires hätte man ansprechende Darstellungen der immer farbenfroher werdenden Natur erreichen können.
Den jungen Zuhörenden wird es trotzdem gefallen...

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Nicht überzeugend!

Jim Salabim und der Mogel-Strauß
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Vom Bilderbuch "Jim Salabim und der Mogel-Strauß", von Kasten Teich, hatte ich mir, kurz gesagt, mehr versprochen. Es geht um einen Hasen, der nicht mehr im Hut des Zauberers, dem Mogel-Strauß, gefangen ...

Vom Bilderbuch "Jim Salabim und der Mogel-Strauß", von Kasten Teich, hatte ich mir, kurz gesagt, mehr versprochen. Es geht um einen Hasen, der nicht mehr im Hut des Zauberers, dem Mogel-Strauß, gefangen sein möchte. Außer ihm leben dort noch viele andere Tiere. Auch die Küken wollen am liebsten ausreißen. Gemeinsam mit Jim brechen sie auf in die Freiheit. Dabei erleben sie eine Menge Abenteuer und werden von dem Taubenpaar Pick und Nick ständig wieder aufgespürt, doch letztendlich gelingt der Weg in die Freiheit. Aber so richtig will bei mir der Funke der Begeisterung nicht überspringen ... bin gespannt, wie meine Enkelinnen, 4 und 6, es finden werden.
"Jim Salabim und der Mogel-Strauß" bewerte ich als Vorlesebuch und eher für Kinder von 4 bis 5, weniger zum Selberlesen. Die kurzen Texte sind nett gemacht, wobei die Wortspiele wohl nur von Erwachsenen zu verstehen sind. Die Illustrationen sind farbenfroh und lustig anzusehen.

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Veröffentlicht am 13.05.2025

Nicht überzeugend

Was am Ufer lauert
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Im neuen Roman „Was am Ufer lauert“ von Lenz Koppelstätter um die Journalisten Gianna Pitti geht es um mysteriöse Geschehnisse am Gardasee, denen sie zusammen mit ihrer Familie nachgeht, um sie journalistisch ...

Im neuen Roman „Was am Ufer lauert“ von Lenz Koppelstätter um die Journalisten Gianna Pitti geht es um mysteriöse Geschehnisse am Gardasee, denen sie zusammen mit ihrer Familie nachgeht, um sie journalistisch zu verwerten. Eine Frauenleiche und Briefe von Winston Churchill, die seine Position im 2. Weltkrieg und zu Mussolini in einem anderen Licht erscheinen lassen würden, sind die Aufhänger.
Die Familie Pitti-Sanbaldi erfolgt recht ironisch, mir manchmal zu langatmig. Die klischeehaften Macken des Marchese Francesco finden eine zu großen Raum.
Die Aufklärung des Falles geht dann recht gemächlich voran. Urplötzlich kommt dann der Mi6 und ein faschistischer Amerikaner ins Spiel und die Sache nimmt ein wenig Fahrt auf. Im Showdown dann ein Einsatz aller Truppen, die die italienische Polizei zu bieten hat.
Nach der Aufklärung wird dann der beschauliche Friede am Gardasee wieder hergestellt.
Insgesamt schwächer als Band 1 und die Romane um Commisasrio Grauner in Bozen.

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