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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.08.2023

Second Chances - retrouvailles

A Place to Grow
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In diesem Buch geht es um Lilac und Bo. Ähnlich wie Band 1 überzeugt das Buch mit einem flüssigen und bildlichen Schreibstil. Dennoch kam das Buch für mich nicht an den ersten Teil heran. Leider konnte ...

In diesem Buch geht es um Lilac und Bo. Ähnlich wie Band 1 überzeugt das Buch mit einem flüssigen und bildlichen Schreibstil. Dennoch kam das Buch für mich nicht an den ersten Teil heran. Leider konnte ich die Vibes dies Mal nicht so greifen :/

Mir sind leider mehrere inhaltiche Fehler aufgeallen. An zwei Stellen stand zum Beispiel statt June der Name Lilac, dabei ist Lilac ja die Ich-Erzählstimme. Die Gefühle von Lilac fand ich teilweise authentisch beschrieben und konnte mitfühlen, wie das kleine Liebesflämmchen mal größer, mal zaghafter zischte. leider habe ich aber nicht hinter die Fassade von Bo blicken können. Er blieb für mich eher oberflächlich, was sehr schade ist..

wie in Band 1 ist mir auch hier das Ende zu abrupt und ich hätte einfach gern etwas mehr "Happy End" mit- bzw. weitererlebt.

leider fällt das Fazit daher insgesamt eher etwas betrübter und kritischer aus, als gehofft.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Potenzial verschenkt - Jugendbuch

Soulmates and Other Ways to Die
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Das Buch findet sich in der Jugendabteilung, das sollte man sich zum Beginn auf jeden Fall noch einmal vergegenwärtigen. Optisch fällt es sehr leicht, das Buch in diesem Genre einzugliedern. Die Zeichnungen ...

Das Buch findet sich in der Jugendabteilung, das sollte man sich zum Beginn auf jeden Fall noch einmal vergegenwärtigen. Optisch fällt es sehr leicht, das Buch in diesem Genre einzugliedern. Die Zeichnungen sind für mich eher jugendlich und erinnern an Comics. Farblich wird hier der Gedanke einer Dystopie aufgegriffen.

Mein Interesse an diesem Buch wurde durch den Klappentext geweckt: eine dystopische Geschichte, es gibt Seelenverwandte und die Leben dieser beiden Personen sind aneinander geknüpft. Stirbt der/die ein/e, stirbt der/die andere auch. Dieses Grundkonzept finde ich spannend und interessant gedacht. Vergleichbare Ideen sind mir nicht bekannt, und so wollte ich Zoe und Milo. eine Chancen geben. Zu Beginn musste ich mit Zoes sehr sarkastischen Art noch etwas warm werden, konnte die „neue Welt“ durch ihre Augen aber bildlich verstehen und mir vorstellen.

Während des Lesens habe ich an vielen Stellen gemerkt, dass es ein Jugendbuch und kein komplexer Roman für junge Erwachsene ist. Das war enttäuschend, aber dem Buch kann man da keinem Vorwurf machen - es ist ja als Jugendbuch deklariert. Viel mehr habe ich höhere Erwartungen in das Buch gelegt, das es dann einfach nicht erfüllen konnte. Die Dialoge und Charaktere blieben für mich im Allgemeinen zu oberflächlich und „einfach“. Mir fehlte es an Konflikten, an denen die Charaktere und ihre Bindung augenscheinlich wachsen kann. Stattdessen hat der Roman hier eher an Spannung eingebüßt, dabei passiert viel - manchmal ein wenig zu schnell aufeinanderfolgend.

Die Grundidee hat aus meiner Sicht sehr viel Potenzial, das leider aber nicht ausgeschöpft wurde. Es fehlt mir an Spannung und Charaktertiefe.

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Veröffentlicht am 29.07.2024

Anders als erwartet

Thorne Princess
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Dieses Buch durfte ich als Rezensionsexemplar vorablesen. Bisher kannte ich die Autorin nicht und bin daher sehr unvoreingenommen gestartet.

Zuallererst hat mich dieses wirklich schöne Cover angesprochen. ...

Dieses Buch durfte ich als Rezensionsexemplar vorablesen. Bisher kannte ich die Autorin nicht und bin daher sehr unvoreingenommen gestartet.

Zuallererst hat mich dieses wirklich schöne Cover angesprochen. Mir gefallen die Farben (weiß mit türkis) und das Diadem echt sehr. Angefixt vom Äußeren habe ich erst den Klappentext und dann die ersten Seiten gelesen. Die angeteaserte Geschichte von einem verwöhnten, reichen Mädchen und ihrem gefühlskalten Bodyguard ist nicht neu und natürlich hat man zwangsläufig eine Vorstellung, was hier passieren könnte.

Das verwöhnte Mädchen ist in diesem Buch Hallie, Tochter des ehemaligen Präsidenten. Hier musste ich erst etwas reinkommen, weil ich es seltsam fand, dass ein scheinbar so großes Interesse an ihr besteht, weil ihr Vater ja nicht mehr im Amt ist - aber gut, habe ich mir gedacht, einfach erst einmal weiterlesen und schauen, was passiert und wohin wir uns entwickeln.
Der Charakter von Hallie ist auf einer Seite in einer sehr oberflächlichen Welt wiederzufinden, auf der anderen Seite merkt man ihr auch an, das sie ihrem Leben Bedeutung beimessen will. Sie hat keinen leichten Stand in der Familie und hat daher einen Weg eingeschlagen, in dem sie von der Familie und den Erwartungen eher geflüchtet ist.

Ransom, der Bodyguard, ist als Charakter eher schwierig zu beschreiben oder einzuordnen. Einige Seiten an ihm wand ich sehr toll. Besonders als es um den Support und die Stärkung von Hallie ging, zugleich konnte er sehr kühl, gemein und sogar eher seltsam sein. Einige seiner Handlungen verstehe ich nicht bzw. kann einige Szenen im Buch nicht so einordnen, dass es einen schlüssigen Sinn ergibt

Die Entwicklung der Liebesgeschichte ist nicht unbedingt klassisch. Mir persönlich hat hier auch definitiv etwas gefehlt. Es gibt das typische Auf und Ab, die Trennung und dann die Versöhnung. Letzte ging aber extrem schnell, was nach meinem Empfinden so nicht gepasst hat. Es hätte wenigstens ein bisschen schwerer sein müssen!

Es viele Charaktere, die nur als Sidecharakter auftauchen und eher blass oder beim näheren Nachdenken oberflächlich bzw. unsympathisch bleiben. Es gibt ein wenig Action, die aber nach dem ersten Drittel vermutet werden kann. Die „Action“ selbst fand ich ebenfalls schnell wieder aufgelöst und die Einwölbung in die Geschichte… ach, ich weiß noch nicht, ob ich die so gebraucht hätte. Natürlich gibt es oft das Topic „Dämonen aus der Vergangenheit“, aber ich glaube, hier hätte man mehr aus der Story herausholen und mehr Spannung aufbauen können.

Mit dem tollen Einband hatte ich mich sehr auf eine erfrischende Romance mit Spannung und vielleicht etwas Nervenkitzel gefreut. So war das Buch leider nicht. Der Schreibstiel war flüssig und bildlich. Leider waren die Kaptitel recht lang und mir dann tatsächlich auch oft mal zu lang. Insgesamt konnte mich die Geschichte und die Liebesbeziehung nicht überzeugen. Schade


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Veröffentlicht am 02.12.2025

anders als erwartet…

Safe Space
4

Nach dem Klappentext, einem packenden Prolog und den ersten Kapiteln war ich sehr gespannt auf den Fortgang der Geschichte und habe mich gefreut in die Gefängniswelt einzusteigen und alles rund herum kennenzulernen. ...

Nach dem Klappentext, einem packenden Prolog und den ersten Kapiteln war ich sehr gespannt auf den Fortgang der Geschichte und habe mich gefreut in die Gefängniswelt einzusteigen und alles rund herum kennenzulernen. Zu Beginn hat mich die Protagonistin Anna als Gefängnispsychologin positiv fasziniert, weil ich auch gern True-Crime verfolge (Podcats, Serien, etc.).

Das Buch punktet mit einem guten Schreibstil und kurzen Kapiteln. Allerdings braucht es meiner Meinung nach eine Weile, bis man die ersten Fäden zusammenziehen kann und das fand ich persönlich einfach zu langatmig. Generell sind mehrere Situationen für mich so nicht vollziehbar gewesen - auch der Showdown am Ende…

Charakterlich hat sich Anna ab einem Punkt, den ich nicht genau benennen kann, fortlaufend negativ entwickelt und ich fand die Erlebnisse und das Verhalten nicht mehr greifbar. Auch der Sprung bei einem der letzten Kapitel war merkwürdig, ich habe erst geglaubt, dass ich eine Seite überblättert habe.. es passte einfach nicht mit dem zuletzt Gelesenen zusammen. Und „die Auflösung“ war dann aus meiner Sicht ganz abenteuerlich…

Es ist nicht so, als hätte man Person X nicht schön einmal im Verdacht gehabt, aber die Geschichte, die dann dazu aufkommt, fand ich wiederum schon sehr an den Haaren herbeigezogen und habe eher stirnrunzelnd die letzten 30 Seiten verfolgt. Auch die allerletzte Szene wirkte nach 6 Jahren nicht authentisch, sondern eher erzwungen (gewollt).

Was ich grundsätzlich an Thrillern mag, sind gute Plottwists und das Miträtseln - beides fand ich bei diesem nicht so gelungen, weshalb ich dem Buch eine Bewertung von nur 2 Sternen gebe. Ich habe mein (Mit-)Gefühl für Anna verloren und konnte die Handlungsmotive mehrere Charaktere selbst so nicht erkennen, weshalb sie auf mich nicht glaubhaft genug wirken und mich nach dem Lesen eher enttäuscht zurück lassen.

Schade… der Start und so manches Textstellen waren wirklich klasse, das Gesamtbild kann mich hingegen nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 17.10.2023

verdreht und wirr - anders als erwartet

Das Nachthaus
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Dies ist mein erstes Buch von dem Autor und somit war meine Meinung komplett unvoreingenommen; leider hat mich dieses Buch und seine Handlung nicht erreichen können.

Seltsame Vorkommnisse geschehen in ...

Dies ist mein erstes Buch von dem Autor und somit war meine Meinung komplett unvoreingenommen; leider hat mich dieses Buch und seine Handlung nicht erreichen können.

Seltsame Vorkommnisse geschehen in einer Kleinstadt und Richard gerät in einen Strudel, den er selbst nicht beeinflussen kann. Das Geschehene war so surreal, dass ich unbedingt herausfinden wollte, was überhaupt vor sich geht und das trieb auch mich zum Lesen an. Das Buch lässt sich flüssig und relativ schnell durchlesen. Insgesamt ist es in drei Teile gegliedert. Diese Unterteilung erfolgt auch aus einem bestimmten Grund, den man während des Lesens bzw. spätestens zum Ende auch verstehen kann.

Der Schreibstil wirkt auf mich distanziert und männlich - passend zum Hauptprotagonisten Richard. Man konnte sich vieles bildlich gut vorstellen, hat aber auch infrage gestellt, was man da gerade eigentlich genau liest (so ging es mir zu mindestens an einigen Stellen).

nun aber etwas mehr zur Geschichte:
Die Geschichte wird von Richard, einem (jugendlichen) Außenseiter/... , als Ich-Stimme erzählt. Der Hauptprotagonist konnte mich emotional nicht erreichen. Er war mir von seiner Art her von Anfang an einfach nicht sympathisch, was sich auch über die Kapitel nicht wirklich ändern konnte. Generell waren die Charaktere teils sehr stereotypisch dargestellt, sodass es mir an Tiefe fehlte. Es handelt sich bei dem Buch nicht um einen klassischen Krimi oder Thriller. Mir war vor dem Lesen nicht wirklich bekannt, in welche Richtung das Buch geht; ohne hier direkt zu spoilern: schaut ggf. die Genre-Einteilung u. a. bei Amazon.de einmal an

Fazit:
Die Geschichte ist verdreht und seltsam. Mir hat das Buch nicht wirklich gut gefallen und auch nichts gegeben. Wirkte der Beginn anfänglich spannend mit leichtem Thrill, wurde es ab einem bestimmten Punkt nur noch abstrus und immer seltsamer. In sich mag das Buch eine Struktur haben und entsprechend Sinn - aber leider absolut nicht mein Lesegeschmack.

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