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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.10.2025

Gelungener Abschluss der Dilogie

Nächte einer Hexe
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Es sind einige Monate vergangen, seit Kosara den Zmey in die Mauer eingebettet hat. Doch obwohl in Chernograd Sommer sein sollte ist es eisig kalt. Noch dazu treiben Monster ihr Unwesen in der Stadt, die ...

Es sind einige Monate vergangen, seit Kosara den Zmey in die Mauer eingebettet hat. Doch obwohl in Chernograd Sommer sein sollte ist es eisig kalt. Noch dazu treiben Monster ihr Unwesen in der Stadt, die bis zu den nächsten Schmutzigen Tagen eigentlich im Reich der Monster verweilen sollten. Dann wird auch noch die Hexe Sofiya enthauptet in ihrem Salon aufgefunden. Auf der anderen Seite der Mauer, in Belograd, gab es einen ähnlichen Mord. Asens Ermittlungen zu letzterem führen ihn zurück nach Chernograd und zu Kosara. Kann es ihnen gelingen, die Mordfälle zu lösen, die Monster in Schach zu halten und endlich Karaiwanow das Handwerk zu legen?

„Nächte einer Hexe“ spielt rund ein halbes Jahr nach den Ereignissen von „Tage einer Hexe“. Nach nur wenigen Seiten war ich wieder ganz in die Welt der Hexen und Monster eingetaucht. Zwei Enthauptungen sorgen für Aufsehen, eine Ruba muss gerettet werden und ein riesiger Mratinyak, der alle Hühner und Hähne tötet, muss zurück ins Reich der Monster geschickt werden. Ist ein Problem gelöst, tauchen gefühlt zwei neue auf. Dass Kosaras zwölf Schatten, die ihr große Macht verleihen sollten, ihren eigenen Willen haben, ist dabei nicht unbedingt hilfreich.

Das Tempo bleibt hoch und ich fieberte mit, ob Kosara und Asen gemeinsam mit ihren Verbündeten wieder Ordnung schaffen können. Es gibt spannende Kämpfe und auch emotionale Momente. Niemand ist sicher, nicht alle liebgewonnenen Charaktere überleben bis zum Schluss. Immer wenn die Geschichte Anstalten macht, cozy zu werden, kommt kurz darauf eine böse Überraschung daher, welche die Spannung wieder auflädt. Wer den ersten Teil gelesen hat, der wird nicht umhin kommen, mit „Nächte dieser Hexe“ ein weiteres Mal in die magische Welt Chernograds einzutauchen. Ich gebe eine große Leseempfehlung an alle, die Lust auf eine kurzweilige, abenteuerliche Hexen- und Monsterfantasy haben!

Veröffentlicht am 03.10.2025

Der kleine und der große Hase spielen im Schnee

Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab? ... wenn die Schneeflocken fallen
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Es hat geschneit! Der kleine und der große Hase sind in der weißen Schneelandschaft unterwegs und spielen „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Denn auch im Winter gibt es draußen einiges zu entdecken. ...

Es hat geschneit! Der kleine und der große Hase sind in der weißen Schneelandschaft unterwegs und spielen „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Denn auch im Winter gibt es draußen einiges zu entdecken. Der kleine Hase macht es schließlich ganz schön knifflig. Das bringt auch den große Hasen auf eine tolle Idee.

Mein Sohn lässt sich die Geschichten vom kleinen und großen Hasen immer wieder gerne vorlesen. Die Neuauflage dieser winterlichen Geschichte kommt in einem stabilen und handlichen Format für kleine Kinderhände daher und durfte in unserer Sammlung nicht fehlen. Die vertrauten Motive sind hier von einer Schneeschicht bedeckt, die Lust auf die ersten Schneeflocken macht.

Auf jeder Seite stellen der kleine und der große Hase sich abwechselnd Aufgaben, die erfolgreich gelöst werden. Aber es wird immer schwieriger! Die letzte Aufgabe vermittelt eine wunderschöne Botschaft – gesucht wird das Liebste, was der große Hase hat – und macht Lust darauf, das Buch gleich wieder von vorn zu lesen. Eine wunderschöne, winterliche Geschichte, die sich auch perfekt als Geschenk für Nikolaus oder Weihnachten eignet.

Veröffentlicht am 28.09.2025

Wo verbergen sich die Freunde des kleinen Dachses?

Komm und such mich! sagt der kleine Dachs
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Der kleine Dachs sucht seine Freunde, um mit ihnen etwas zu spielen. Hinter einem Blätterhaufen raschelt es und im Gebüsch hört er ein Pupsen. Wer war das denn? Das Suchspiel ist bereits in vollem Gange ...

Der kleine Dachs sucht seine Freunde, um mit ihnen etwas zu spielen. Hinter einem Blätterhaufen raschelt es und im Gebüsch hört er ein Pupsen. Wer war das denn? Das Suchspiel ist bereits in vollem Gange – und am Ende darf sich auch der Dachs selbst verstecken.

Mein Sohn liebt es aktuell sehr, Guckguck zu spielen. Daher sind aktuell auch Versteckbücher bei ihm ganz hoch im Kurs. Der Dachs und seine Freunde sind in weichen Farben gezeichnet und ihre freundlichen, neugierigen Gesichtsausdrücke machen Lust auf das gemeinsame Suchen. Es gibt fünf Doppelseiten, auf denen jeweils ein Tier gefunden werden muss. Dabei wird das Kind immer direkt angesprochen und gefragt, was sich seiner Meinung nach hinter der Klappe verbirgt.

Die Klappen lassen sich mal zur Seite und mal nach unten öffnen. Mein Sohn hatte den Dreh schnell raus. Sie haben ein gutes Format für kleine Kinderhände, könnten aber noch etwas stabiler sein. Das Buch ist bereits das siebte aus der Reihe rund um den kleinen Dachs, für mich aber das Erste. Hier kam es sehr gut an, weshalb ich es gerne weiterempfehle.

Veröffentlicht am 28.09.2025

Spannendes Tiptoi-Buch für neugierige Entdecker im Grundschulalter

tiptoi® - Die Erde: Ozeane, Wetter und Vulkane
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Das Tiptoi-Buch „Die Erde: Ozeane, Wetter und Vulkane“ ist für Kinder ab etwa 6 Jahren geeignet und vermittelt auf seinen 32 Seiten vielfältiges Wissen rund um unseren blauen Planeten. Es gibt Doppelseiten ...

Das Tiptoi-Buch „Die Erde: Ozeane, Wetter und Vulkane“ ist für Kinder ab etwa 6 Jahren geeignet und vermittelt auf seinen 32 Seiten vielfältiges Wissen rund um unseren blauen Planeten. Es gibt Doppelseiten nicht nur zu den im Titel genannten Themen, sondern auch zum Beispiel zu Themen wie Evolution, Höhlen, Wüsten und Wald. Dabei sind die Inhalte visuell ansprechend und auch auditiv gut aufgearbeitet. Auf jeder Seite gibt es einen kurzen Text, der die wichtigsten Dinge erklärt. Mit dem Tiptoi Stift kann man dann tiefer in die Thematik eintauchen. So gelingt es dem Buch, komplexe Themen wie Vulkanologie, Klimazonen oder Meereskunde kindgerecht und spielerisch zu vermitteln.

Gut gefallen hat mir die Einbindung der Figuren Georg, Lara, Kiano, Yin und Kimi – zwei Erwachsene, zwei Kinder und ein Roboter – welche die kleinen Entdecker:innen durch das Buch begleiten. Ein Highlight ist die Seite zu Vulkanen, die mit seinen Zeichnungen in kräftigen Rottönen das Interesse weckt. Allgemein ist zu sagen, dass keine echten Fotos enthalten sind, dafür aber einige einfache Schaubilder, die ich gelungen finde.

Insgesamt ist das Buch eine tolle Ergänzung der Tiptoi-Reihe für alle neugierigen Kinder im Grundschulalter, die sich für Natur und Wissenschaft begeistern können. Durch die spielerische Vermittlung ist das Entdecken des Buches kurzweilig und macht Spaß. Empfehlenswert!

Veröffentlicht am 12.09.2025

Versteckspiel mit Lieselotte und ihren Freunden

Lieselotte, wer versteckt sich hier?
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Lieselotte spielt mit ihren Freunden auf dem Bauernhof verstecken. Der Hund, die Ziege, die Hühner und Schweine und das Pony haben sich versteckt. Ist das hinter dem Holzstapel ein Ringelschwanz oder nur ...

Lieselotte spielt mit ihren Freunden auf dem Bauernhof verstecken. Der Hund, die Ziege, die Hühner und Schweine und das Pony haben sich versteckt. Ist das hinter dem Holzstapel ein Ringelschwanz oder nur das Ende des Gartenschlauchs? Und was ist hinter der Wäscheleine versteckt, wo Lieselotte doch schon alle Tiere gefunden hat?

„Lieselotte, wer versteckt sich hier?“ ist mein erstes Buch aus der bereits viele Bände umfassenden Reihe rund um die Kuh Lieselotte. Das besondere an diesem fünf Doppelseiten umfassenden Pappbilderbuch sind die großen Klappen, die zum Beispiel einen Traktor oder eine alte Badewanne zeigen und hinter denen sich die Tiere versteckt haben.

Mein Sohn findet es spannend, die Tiere auftauchen und wieder verschwinden zu sehen. Er hatte mit seinen 8 Monaten den Dreh schnell raus und klappt gerne immer wieder auf und zu. Die Klappen müssen dabei einiges aushalten, ich hätte sie mir noch etwas stabiler gewünscht. Insgesamt ein wirklich schönes, liebevoll illustriertes Pappbilderbuch, das zum Entdecken einlädt.