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Veröffentlicht am 06.01.2026

Ein Tod, der mehr als nur ein Familiengeheimnis entlarvt

BAD VIBES. Deine Geheimnisse sterben nie
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Kurz zum Inhalt: Dhalia erhält ünerraschend einen seltsamen Hilferuf ihres ehemaligen Kumpels Jake MacRaven alias Bestsellerautor J.J. Burnett, doch die Verbindung bricht ab. Kurz darauf verstarb er bei ...

Kurz zum Inhalt: Dhalia erhält ünerraschend einen seltsamen Hilferuf ihres ehemaligen Kumpels Jake MacRaven alias Bestsellerautor J.J. Burnett, doch die Verbindung bricht ab. Kurz darauf verstarb er bei einem Autounfall. Dhalia kann nicht glauben, dass es selbstverschuldet war und nutzt die Gelegenheit der Beerdigung, um eigene Ermittlungen bezüglich der Todesursache zu beginnen. Sie vermutet, dass Jakes Familie dahinter stecken könnte, da er Familiengeheimnisse in seine Bücher eingebaut hat. Als sie dann auch noch vollkommen unerwartet ein Viertel des Vermögens erbt, Jakes Familie aber weitestgehend leer dasteht, sieht sie sich plötzlich dem Hass der MacRavens ausgesetzt. Ob sie doch noch Hilfe bekommt und das mysteriöse Ableben ihres Freundes aufklären kann?

Fazit: Einfach Wow. Ich fand es eine sehr ereignisreiche, durchdachte und sinnige Geschichte mit Plottwists, die ich überhaupt nicht habe kommen sehen. Die Story war meiner Meinung nach gut durchdacht, die Auflösung rund um Jakes Tod war okay, dafür war das Drama drumherum wirklich klasse! Es gibt auch romantische und durchaus heiße Momente, bei denen es sich eher um eine Hintergrundgeschichte handelt. Die Kategorisierung hier bei LovelyBooks in "Liebesroman" finde ich nicht passend, da die Thrillerelemente überwiegen. Es war mein erstes Buch der Autorin und das nächste steht schon griffbereit!

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Veröffentlicht am 11.11.2025

Absolute Leseempfehlung, für alle die starke Fraunenbilder suchen!

Die Frau der Stunde
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Kurz zum Inhalt: Catharina Cornelius wird 1978 aufgrund eines schweren Vergehens ihres Vorgängers zur Außenministerin. Sie kämpft als Frau in einer Männerdomäne mit Sexismus, Machtgehabe, falscher Voraussetzung ...

Kurz zum Inhalt: Catharina Cornelius wird 1978 aufgrund eines schweren Vergehens ihres Vorgängers zur Außenministerin. Sie kämpft als Frau in einer Männerdomäne mit Sexismus, Machtgehabe, falscher Voraussetzung anderer und Verrat, sowohl in den eigenen Reihen, als auch international. Zeitgleich begleitet man Catharinas Freundin Azadeh hautnah zu Beginn der iranischen Revolution.

Catharina ist eine wahnsinnig interessante Persönlichkeit. Sie ist eine clevere Frau, die ihre Situationen knallhart analysiert. Als Beispiel das Treffen aller europäischer Außenminister. Sie scannt den Raum, entscheidet sich dagegen sich als erste an den großen Tisch zu setzen und überhört die Gespräche der zwei Männergruppen. Selbstbewusst wählt sie die Unterhaltung über Politik, anstatt einer hitzigen Diskussion über Fußball beizuwohnen. Ihr Plan geht auf. Auch, dass bei Treffen in Catharinas Büro sich ihre männlichen Kollegen selbst einschenken müssen, um weder ihre Mitarbeiterinnen, noch sich selbst zu degradieren. Die Auswahl ihrer Kleidung ist nicht weniger kalkuliert.

Selbst die Frauen an Catharinas Seite sind voller Stärke, Mut und Macherinnen. Catharinas Freundschaft zu ihren zwei besten Freundinnen ist Liebe pur.

Toller Humor, der sich perfekt in den Schreibstil und die Geschichte einfügt. Ich musste einige Male wirklich lachen, weil die Situationskomik wirklich auf den Punkt war.

Ich persönlich habe kein gutes geschichtliches und vor allem historisch politisches Wissen und konnte diesem Buch zu hundert Prozent folgen. Der Fokus liegt eher auf Catharinas Aufstieg zur damaligen Zeit und all die Hürden, die das mit sich bringt. Es zeigt, dass sich seitdem in Bezug auf Frauen in Männerdomänen zwar etwas, aber leider nicht genug getan hat.

Diese Geschichte ist Frauenpower durch und durch. Eine Geschichte die Mut macht, einen zum Nachdenken, Fühlen und Handeln anregen kann. Für mich eine absolute Leseempfehlung, für alle die starke Frauenbilder lieben!

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Leinen los und ab ins Antiquitätenbusiness!

Mord an Backbord
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Kurz zum Inhalt: Freya und Carole werden zu ihrem ersten Auftrag gerufen. Sie sollen ein geklautes Gemälde wiederfinden, das am gleichen Abend wie ein Mord aus einem Maritim-Museum geklaut wurde. Das Bild ...

Kurz zum Inhalt: Freya und Carole werden zu ihrem ersten Auftrag gerufen. Sie sollen ein geklautes Gemälde wiederfinden, das am gleichen Abend wie ein Mord aus einem Maritim-Museum geklaut wurde. Das Bild wurde von Arthur, dem früheren Kumpel von Carole und ehemaligen Besitzer des Antiquitätengeschäfts, gestiftet und zeigt ein in flammenstehendes Schiff. Arthur beschäftigte sich mit verschwundenen Antiquitäten. Die Spur führt Freya (als Expertin) und Carole auf ein Kreuzfahrtschiff, das ganz im Thema Antiquitäten steht. Zusammen mit dem FBI-Agenten Phil versuchen sie gleichzeitig das jahrhundertlange Geheimnis rund um den geheimnisvollen Schmuggler „Der Sammler“ zu lösen, der sich ebenfalls an Bord befinden soll.

Schreibstil: Interessanter Weise ist das Buch sowohl aus der Ich-Perspektive geschrieben, als auch aus der 3. Person herausgeschrieben, was für mich eher ungewöhnlich ist. Freya berichtet ihre Gedanken und Erlebnisse im Ich-Stil, während alle anderen Charaktere von einem allwissenden Erzähler präsentiert werden. Die Autorin schreibt flüssig und es lässt sich gut weglesen. Man merkt in den Details der Antiquitäten was deren Herkunft, Wert und Bedeutung betrifft, dass die Autorin wirklich Ahnung davon hat und sich mit den Objekten wirklich beschäftigt hat. Die Kapitel sind schön kurz.

Fazit: Dieses Buch ist ein gutes Exemplar des Genre Cozy Crime. Freya und Carole sind tolle Charaktere. Carole ist mein Liebling, da sie mich so oft mit ihrer leichten und direkten Art zum Lachen gebracht hat. Die Wendungen waren überraschend und logisch. Das Thema Antiquitätenschmuggel und vor allem die Zusammenhänge, der vielen beteiligten Personen, war mir persönlich ein wenig zu komplex für Cozy Crime.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Leinen los und ab ins Antiquitätenbusiness!

Mord an Backbord
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Kurz zum Inhalt: Freya und Carole werden zu ihrem ersten Auftrag gerufen. Sie sollen ein geklautes Gemälde wiederfinden, das am gleichen Abend wie ein Mord aus einem Maritim-Museum geklaut wurde. Das Bild ...

Kurz zum Inhalt: Freya und Carole werden zu ihrem ersten Auftrag gerufen. Sie sollen ein geklautes Gemälde wiederfinden, das am gleichen Abend wie ein Mord aus einem Maritim-Museum geklaut wurde. Das Bild wurde von Arthur, dem früheren Kumpel von Carole und ehemaligen Besitzer des Antiquitätengeschäfts, gestiftet und zeigt ein in flammenstehendes Schiff. Arthur beschäftigte sich mit verschwundenen Antiquitäten. Die Spur führt Freya (als Expertin) und Carole auf ein Kreuzfahrtschiff, das ganz im Thema Antiquitäten steht. Zusammen mit dem FBI-Agenten Phil versuchen sie gleichzeitig das jahrhundertlange Geheimnis rund um den geheimnisvollen Schmuggler „Der Sammler“ zu lösen, der sich ebenfalls an Bord befinden soll.

Schreibstil: Interessanter Weise ist das Buch sowohl aus der Ich-Perspektive geschrieben, als auch aus der 3. Person herausgeschrieben, was für mich eher ungewöhnlich ist. Freya berichtet ihre Gedanken und Erlebnisse im Ich-Stil, während alle anderen Charaktere von einem allwissenden Erzähler präsentiert werden. Die Autorin schreibt flüssig und es lässt sich gut weglesen. Man merkt in den Details der Antiquitäten was deren Herkunft, Wert und Bedeutung betrifft, dass die Autorin wirklich Ahnung davon hat und sich mit den Objekten wirklich beschäftigt hat. Die Kapitel sind schön kurz.

Fazit: Dieses Buch ist ein gutes Exemplar des Genre Cozy Crime. Freya und Carole sind tolle Charaktere. Carole ist mein Liebling, da sie mich so oft mit ihrer leichten und direkten Art zum Lachen gebracht hat. Die Wendungen waren überraschend und logisch. Das Thema Antiquitätenschmuggel und vor allem die Zusammenhänge, der vielen beteiligten Personen, war mir persönlich ein wenig zu komplex für Cozy Crime.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Was passiert, wenn ein Serienmörder nach langer Zeit wiedererscheint?

Bodenfrost
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Das Cover zeigt Liebe zum Detail: Der Blick aus dem Fenster, eingerahmt durch urige Fensterläden mit Herzausschnitt, passend zur Gegend, die Berge im Hintergrund und der Steg zum gefrorenen See. Das alles ...

Das Cover zeigt Liebe zum Detail: Der Blick aus dem Fenster, eingerahmt durch urige Fensterläden mit Herzausschnitt, passend zur Gegend, die Berge im Hintergrund und der Steg zum gefrorenen See. Das alles bringt mehrere Ebenen und Tiefe ins Cover. Das Highlight ist natürlich der glitzernde erhabene Frost, was sich auch noch toll anfühlt. Das Buch ist von allen Seiten ein richtiger Hingucker.

Für mich war es sowohl das erste Buch der Reihe, als auch das erste vom Autor überhaupt. Es lässt sich ohne Problem unabhängig von den anderen lesen, außer man möchte alle privaten Details der Ermittler kennen.
Polizeihauptmeister Kreuthner schafft es immer wieder sich durch seine mehr als unorthodoxen Ermittlungsmethoden in Momente mit bester Situationskomik zu manövrieren, die mich laut auflachen lassen haben. Der gesprochene bayrische Dialekt macht die Geschichte authentisch und gibt den Charakteren das gewisse Etwas. Die Geschichte ist spannend, lässt einen zwischendurch mit vielen Fragezeichen im Gesicht schnell weiterlesen und nimmt sich Zeit für die Privatleben der Ermittler. Ich habe den Plot nicht kommen sehen und stand bis zum Ende auf dem Schlauch. Geschrieben ist das Buch in der dritten Form und wechselt hauptsächlich zwischen den zwei Ermittlern Wallner und Kreuthner hin und her, mit ein paar wenigen Ausnahmen.

Fazit: Eine Leseempfehlung für alle, die urige Krimis mit Humor, serviert mit bayrischem Dialekt mögen.

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