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Veröffentlicht am 11.10.2025

Von der Kraft und Magie der Natur – eine literarische Liebeserklärung

Wilder Honig
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„Wilder Honig“ von Caryl Lewis ist kein gewöhnlicher Roman. Er erfordert vom Leser, dass er sich ganz auf die bildhafte Sprache und die Natur einlässt. Angelegt ist der Aufbau des Romans im Gleichklang ...

„Wilder Honig“ von Caryl Lewis ist kein gewöhnlicher Roman. Er erfordert vom Leser, dass er sich ganz auf die bildhafte Sprache und die Natur einlässt. Angelegt ist der Aufbau des Romans im Gleichklang mit den Jahreszeiten. Nach dem stürmischen Herbst folgt der stille Winter, der abgelöst wird vom aufkeimenden Frühling und im strahlenden Sommer endet. Parallel hierzu entwickeln sich die Figuren und ihre Beziehungen zueinander. Gefeilte Dialoge erwartet man vergebens. Es sind die leisen Zwischentöne, die Ruhe, das In-sich-gehen, die Magie der Natur und deren Besonderheiten, die den Roman prägen. Einzigartig ist darüber hinaus sicher, dass der Leser viel über Bienen und Obstbäume lernt. Dienen die einen zur Rückschau und dem Blick auf das Vergangene, das versucht wird zu erklären, so werden die anderen ein Symbol für die Befreiung und die Zukunft. Insgesamt lebt der Roman von Metaphern, die vielmals erst bei genauerer Betrachtung zum Vorschein kommen und ihre Wirkung im Verlauf des Romans entfalten.

Das Cover des Buches ist schlicht gehalten und passt genau zum Titel wie auch dem Inhalt des Romans. Unaufgeregt aber eindrücklich, lässt es dem Leser Raum für eigene Gedanken und Interpretationen. Das Meiste bleibt in der Andeutung und wird nicht auserzählt, was sich nicht nur im Ende des Romans widerspiegelt. Einige Erzählstränge werden zu einem Abschluss geführt, der jedoch genügend Raum für weitere Entwicklungen bietet.

Eine stille und eindrückliche Liebeserklärung an die Natur. An ihre Kraft und Magie, den Zauber der ihr innewohnt. Und die allumfassende Verbindung, die sie in sich trägt, auf die sich nicht nur die Figuren, sondern auch der Leser einlassen und begründen darf.

Würdigend hervorheben möchte ich die Arbeit der Übersetzerin Monika Köpfer. Ein solches Werk in eine andere Sprache zu übertragen erfordert viel Feingefühl.

Am Anfang des Buches steht ein altes walisisches Sprichwort, das besagt, dass in einem Apfelkern ein unsichtbarer Obstgarten steckt. Übertragen möchte ich sagen, dass in diesem Roman ein literarischer Schatz steckt. Sich auf diesen einzulassen und ihn zu entdecken lohnt sich!

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Zusammenhalt und Menschlichkeit auf dem Friesenhof

Der Friesenhof
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„Der Friesenhof – Schicksalstage“ ist nach „Der Friesenhof – Auf neuen Wegen“ der zweite Teil der ergreifenden Familiengeschichte rund um den Friesenhof von Fenja Lüders. Dort leben nicht nur die drei ...

„Der Friesenhof – Schicksalstage“ ist nach „Der Friesenhof – Auf neuen Wegen“ der zweite Teil der ergreifenden Familiengeschichte rund um den Friesenhof von Fenja Lüders. Dort leben nicht nur die drei Schwestern Hanna, Gesa und Helga, sondern auch ihre Mutter Henrike und Tanti. Gemeinsam und trotzdem jede auf ihre Weise, versuchen sie ihren Weg in den Nachkriegsjahren zu gehen. Dass dies für Frauen ungleich schwerer war, als für Männer, ist unbenommen.

Gesa entwickelt neben ihrer Arbeit bei Teehändler Kruse ihr eigenes Teekontor weiter. Hanna führt zusammen mit ihrem Mann Tomek den Friesenhof und Helga hilft vor allem auf dem Nachbarhof aus. Was sich recht unaufgeregt liest, birgt viele Hintergründe und Verwicklungen rund um die Themen Liebe und Hass, Leben und Tod, Glück und Unglück, Hoffnung und Verzweiflung. Einfühlsam führt die Autorin durch die Geschichte und lässt den Leser die Geschichten und Entwicklungen der drei Schwestern miterleben. Das damalige Leben und die Umstände, auch gesellschaftlich, sind dabei sehr eindrücklich im Roman verarbeitet.

Der Schreibstil von Fenja Lüders liest sich angenehm leicht und flüssig. Die Charaktere sind fein gezeichnet und lassen einen mit den Figuren leiden, lachen, lieben, weinen und zweifeln.

Auch wenn ich den ersten Teil der Teehändler-Saga nicht kannte, bin ich sehr gut ins Buch gekommen. Zu Beginn wird eine Zusammenfassung der wichtigsten vergangenen Ereignisse in die Handlung eingewoben, so dass man sich problemlos im Geschehen und den Figuren zurecht findet.

Für diese ergreifende Familiengeschichte spreche ich sehr gerne eine klare Leseempfehlung aus. Freuen würde ich mich über einen dritten Band der Reihe, der einen weiter am Leben der Friesenhof-Schwestern teilhaben lässt.

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Veröffentlicht am 08.10.2025

Wohlfühlroman in wunderschöner Umgebung, der die Kraft der Freundschaft feiert

A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe
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Eine neue Reihe von Katharina Herzog beginnt. Den Auftakt bildet "A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe". Ein Wohlfühlroman, der berührt. In gewohnt eindrücklicher Weise zeichnet die Autorin die Charaktere, ...

Eine neue Reihe von Katharina Herzog beginnt. Den Auftakt bildet "A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe". Ein Wohlfühlroman, der berührt. In gewohnt eindrücklicher Weise zeichnet die Autorin die Charaktere, so dass man sich in jeden einzelnen hineinversetzen kann und seine Sorgen, Ängste, aber auch Freude und Entwicklungen hautnah spürt. Geliebt habe ich zudem die Beschreibungen der Szenerie, die nicht nur den Pub bildgewaltig vor meinem inneren Auge entstehen ließen. Doch auch die leisen Töne kamen nicht zu kurz, so dass das Herz mehr als einmal berührt wird. Schön fand ich, dass nicht nur das Thema Liebe sondern auch Freundschaft in den Mittelpunkt gestellt wurde. Beides muss sich erstmal entwickeln und ist so mancher Prüfung ausgesetzt. Und dass Liebe sowie Freundschaft zwischen ganz unterschiedlichen Menschen entstehen kann, wird greifbar und eindrücklich beschrieben.

Eine klare Leseempfehlung für diesen einfühlsamen Roman in wunderschöner Umgebung. Für Fans von Katarina Herzog ein absolutes Lese-Muss. Ich freue mich bereits auf den zweiten Band der Reihe und bin gespannt, ob sich meine Vermutung bezüglich der Hauptfiguren bestätigt. Ein schöner Cliffhanger war am Ende des Buches zu finden.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

in der wunderschönen Natur Norwegens kämpft die Liebe gegen allerlei Widrigkeiten

Sommer im Himmelfjell Hotel
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"Sommer im Himmelfjell Hotel" ist der zweite Band von Kjersti Herland Johnsen rund um das bezaubernde Hotel in den Bergen Norwegens. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Ingrid, die sich zwischen Vergangenheit ...

"Sommer im Himmelfjell Hotel" ist der zweite Band von Kjersti Herland Johnsen rund um das bezaubernde Hotel in den Bergen Norwegens. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Ingrid, die sich zwischen Vergangenheit und Gegenwart orientieren und für die Zukunft kämpfen muss. Dabei tauchen so einige Schwierigkeiten aus ganz verschiedenen Richtungen auf, die zu manch ungeahnter Entdeckung und Enthüllung führen.

Hat man den ersten Band der Reihe noch nicht gelesen, so kommt man trotzdem schnell und unkompliziert mit den Charakteren zurecht und versteht die Verbindungen und Beziehungen der Protagonisten untereinander. Der Spannungsbogen ist von Anfang an gegeben und es fällt schwer, dass Buch aus der Hand zu legen. Dies liegt auch an dem flüssig zu lesenden Schreibstil der Autorin, die einfühlsam die Charaktere zeichnet und in die wundervoll beschriebene Natur Norwegens einbettet.

Etwas ungewöhnlich ist, dass das Buch in der Gegenwart geschrieben ist.

Eine klare Leseempfehlung für alle, die das Bergsteigen oder Norwegen lieben oder einfach einen spannungsreichen Roman lesen möchten.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Herzerwärmender Roman über die Suche nach dem Glück

Die Briefe der Mrs Bright
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In "Die Briefe der Mrs Bright" von Beth Miller begleitet der Leser Kay auf ihrer Suche nach dem Glück. Ob dieses darin liegt, sich vom langjährigen Ehemann zu trennen? Während einer Reise quer durch die ...

In "Die Briefe der Mrs Bright" von Beth Miller begleitet der Leser Kay auf ihrer Suche nach dem Glück. Ob dieses darin liegt, sich vom langjährigen Ehemann zu trennen? Während einer Reise quer durch die Welt lernt Kay nicht nur den Wert von Freundschaft neu kennen und schätzen, sondern muss sich auch mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Diese beeinflusst die Gegenwart und sie muss sich überlegen, ob sie Möglichkeiten verpasst oder falsch wahrgenommen hat.

Der Roman ist wunderbar einfühlsam geschrieben. Bis zum Schluss hält er überraschende Wendungen - nicht nur für die Hauptprotagonistin - bereit. Deutlich wird: auch im Alter von rund 50 Jahren lohnt es sich, auf den Weg zu machen und sein Glück neu zu finden. Dabei spielen auch Freundschaften eine große Rolle, die nicht immer bequem sein müssen, sondern auch mal neue Herausforderungen forcieren dürfen. Ehrlichkeit und Rückhalt in jeglicher Situation sind dabei wichtige Helfer.

Eine klare Leseempfehlung für diesen emotionalen Roman für alle, die bereit sind sich mit Kay auf eine Reise zu begeben, die voller Herausforderungen steckt und den Wert von wahrer Freundschaft betont.

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