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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.11.2025

Hello Darkness

Bite the Bride (Darkthorn Archives 1)
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Ich hatte wirklich unglaublich viel Spaß beim Hören. Das Buch bringt genau die Mischung mit, die ich liebe: eine selbstbewusste, witzige Protagonistin, einen grummeligen, aber unheimlich faszinierenden ...

Ich hatte wirklich unglaublich viel Spaß beim Hören. Das Buch bringt genau die Mischung mit, die ich liebe: eine selbstbewusste, witzige Protagonistin, einen grummeligen, aber unheimlich faszinierenden Vampir an ihrer Seite und ein atmosphärisches Setting, das mich sofort abgeholt hat.
Allen voran mochte ich Kat total. Sie ist schlagfertig, clever und hat dieses gewisse Feuer, das sie sofort sympathisch macht. Sie steht für ihre Freunde ein und gibt alles, wenn es darum geht ihnen zu helfen. Ethan wiederum ist der perfekte Gegenpol. Er ist düster, beschützend und geheimnisvoll, aber nicht in einer übertrieben dramatischen Art, sondern genau so, dass man ständig weiterlesen möchte. Die Chemie zwischen den beiden ist absolut on point. Witzig, prickelnd und mit genau der richtigen Portion Spannung.
Das Setting fand ich hier auch wirklich klasse. Die 1920er Jahre bringen eine Stimmung mit, die einfach einzigartig ist. Es wirkt leicht mystisch, ein bisschen glamourös und wunderbar düster. Die Welt aus Menschen, Hexen, Vampiren und Werwölfen ist für meinen Geschmack richtig gut ausgearbeitet, mit klaren Regeln und spürbarer Tiefe. Man merkt, dass hinter dieser Geschichte eine größere Saga steckt, auf die ich jetzt schon neugierig bin.
Auch der Schreibstil ist wirklich gelungen. Die Autorin schreibt lebendig, flüssig und mit herrlich pointierten Dialogen. Es gibt viele witzige Momente, die das Ganze angenehm leicht machen, ohne dass die Geschichte an Tiefe verliert. Insgesamt passt die Tonalität richtig gut zu diesem Mix aus Romantik, Magie und dunkler Atmosphäre.
Unterm Strich war ich einfach wirklich happy mit der Geschichte. Ein charmantes, atmosphärisch dichtes und einfach unterhaltsames Buch, das Lust auf mehr macht. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band!

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Veröffentlicht am 11.11.2025

So viel, und doch so wenig

The First to Fall
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Hier passier so viel, aber gleichzeitig so wenig. Kristina Moninger schreibt mit einer Leichtigkeit, die einen sofort mitreißt, ohne dass sie laut werden muss. Die Atmosphäre in den Alpen ist so greifbar, ...

Hier passier so viel, aber gleichzeitig so wenig. Kristina Moninger schreibt mit einer Leichtigkeit, die einen sofort mitreißt, ohne dass sie laut werden muss. Die Atmosphäre in den Alpen ist so greifbar, dass man beim Lesen fast den kalten Wind und das Fallen der Kiesel unter den Füßen spürt. Es ist eine Geschichte, die Zeit lässt, die Emotionen wirken lässt und in der jedes kleine Detail Bedeutung bekommt.
Aurora und Jakob haben mich beide tief berührt. Ihre Verbindung entsteht nicht durch große Gesten oder übertriebene Romantik, sondern durch das, was unausgesprochen bleibt. Beide tragen Geheimnisse mit sich, beide versuchen, sich vor der Welt – und auch voreinander – zu schützen. Und doch entsteht zwischen ihnen etwas Echtes, etwas, das man nicht erklären muss, weil man es einfach spürt. Diese Natürlichkeit hat mir unheimlich gefallen.
Der Umgang mit Tod und Verlust zieht sich leise, aber spürbar durch die Geschichte. Aurora und Jakob tragen beide schwer an ihrer Vergangenheit und versuchen, ihre Geheimnisse zu bewahren, während sie lernen, wieder Vertrauen zu fassen. Die Trauer, die sie begleitet, fühlt sich echt an. Nicht dramatisch, sondern menschlich. Kristina Moninger beschreibt, wie Verlust nicht nur Schmerz, sondern auch Stillstand bedeuten kann, dieses Gefühl, festzustecken, während das Leben weiterzieht. Gerade dadurch wirkt die Verbindung zwischen den beiden umso echter und greifbarer.
Der Schreibstil ist flüssig, emotional und gleichzeitig angenehm unaufgeregt. Es gibt viele stille Momente, die unter die Haut gehen, und auch das FoundFamily-Gefühl rund um Aurora ist wunderschön umgesetzt. Es ist kein überladenes Drama, sondern eine behutsam erzählte Geschichte über Vertrauen, Verletzlichkeit und das langsame Wachsen von Nähe.

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Witzig und himmlisch

The Paradise Problem – Wenn das Herz den perfekten Plan durchkreuzt
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Charme, Humor und romantische Spannung. Das alles macht The Paradise Problem aus. Die Figuren sind lebendig gezeichnet, jede mit kleinen Macken und Eigenheiten, die sie glaubwürdig machen. Besonders die ...

Charme, Humor und romantische Spannung. Das alles macht The Paradise Problem aus. Die Figuren sind lebendig gezeichnet, jede mit kleinen Macken und Eigenheiten, die sie glaubwürdig machen. Besonders die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren Anna & Liam funktioniert wunderbar: Es prickelt, es gibt Kabbeleien, Missverständnisse und Momente, in denen man gleichzeitig lachen und mitfiebern will. Die Dialoge sind locker, lebendig und witzig, wodurch die Beziehung der beiden von Anfang an spürbar ist.
Die Insel, auf der die Geschichte spielt, wird so detailliert beschrieben, dass man das Meer, den Sand und die warme Sonne fast selbst spüren kann. Diese Kulisse fügt sich nahtlos in die Handlung ein und verstärkt die entspannte, sommerliche Stimmung. Auch die Nebencharaktere sind liebenswert gestaltet und bringen zusätzliche Tiefe und Humor in die Geschichte, ohne dass sie zu sehr von der Hauptgeschichte ablenken. Okay, mal ganz abgesehen von seinen Eltern und Alex, die sind nicht wirklich liebenswert.
Die Handlung ist gut strukturiert, verbindet klassische Tropen wie Fake-Dating, Gegensätze zwischen Reichtum und Bodenständigkeit sowie romantische Missverständnisse auf unterhaltsame Weise und sorgt für stetige Spannung. Einziger kleiner Kritikpunkt: Manche Wendungen sind vorhersehbar, und die Szenenwechsel wirken manchmal ein wenig abrupt. Das stört jedoch kaum, da die Leichtigkeit, die Chemie der Figuren und die humorvollen Momente das Buch tragen.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Winter-Weihnachts-Traum

Schneeflockenfunkeln
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Beim Lesen habe ich mich sofort in die winterliche Atmosphäre hineingezogen gefühlt. Schnee, Lichter, das gemütliche KleinstadtFeeling. All das hat eine Wärme ausgestrahlt, die man sonst nur aus Weihnachtsfilmen ...

Beim Lesen habe ich mich sofort in die winterliche Atmosphäre hineingezogen gefühlt. Schnee, Lichter, das gemütliche KleinstadtFeeling. All das hat eine Wärme ausgestrahlt, die man sonst nur aus Weihnachtsfilmen kennt. Besonders schön fand ich, wie nahbar und sympathisch die Figuren wirken. Lynn hat mich beeindruckt, weil sie trotz schmerzhafter Erfahrungen den Mut findet, einen neuen Anfang zu wagen. In ihrer Verletzlichkeit steckt viel Stärke, und genau das macht sie so greifbar. Miles ist ein Charakter, der mit seiner Geduld, seinem Verständnis und den kleinen Gesten für mich sofort herausgestochen ist. Zusammen entwickeln sie eine Verbindung, die langsam, echt und ohne unnötiges und gezwungen eingebrachtes Drama wächst, das hat mir sehr gefallen.

Neben der Liebesgeschichte sind es vor allem die Nebenfiguren und die Kleinstadt selbst, die der Handlung Tiefe geben. Ob Lynns Tante, die einfach bedingungslos für sie da ist, oder die schrulligen, liebevollen Bewohner von Starwood. Das alles verleiht der Geschichte eine besondere Herzlichkeit. Gleichzeitig werden auch ernstere Themen wie sexuelle Belästigung oder schwierige Familienverhältnisse nicht ausgespart, was dem Ganzen mehr Gewicht gibt, ohne die Leichtigkeit zu verlieren.

Der Schreibstil ist angenehm leicht und gleichzeitig gefühlvoll, sodass man sehr schnell in die Geschichte hineingezogen wird. Er hat etwas Warmes, fast Vertrautes, wodurch man sich mühelos in die Figuren hineinversetzen kann. Besonders schön ist, dass trotz der Leichtigkeit auch tiefere Themen sensibel aufgegriffen werden, ohne die Stimmung zu erdrücken. Dadurch wirkt die Handlung ausgewogen: emotional, atmosphärisch und trotzdem angenehm zu lesen.

Für mich ist es ein Buch, das perfekt zwischen Romantik, Winterstimmung und berührenden Momenten balanciert. Es vermittelt Geborgenheit, regt aber auch zum Nachdenken an. Genau diese Mischung hat die Geschichte für mich so besonders gemacht. Ich würde sie definitiv für die kalte Jahreszeit empfehlen.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Wundervolle Entführung in ein anderes Land

Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei
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Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei ist eine einfühlsame und berührende Geschichte, die auf leise, aber sehr wirkungsvolle Weise fesselt. Der Schreibstil ist klar, flüssig und atmosphärisch dicht. ...

Kleine Wunder in der Mitternachtskonditorei ist eine einfühlsame und berührende Geschichte, die auf leise, aber sehr wirkungsvolle Weise fesselt. Der Schreibstil ist klar, flüssig und atmosphärisch dicht. Man merkt, dass jede Szene sorgfältig ausgearbeitet wurde. Die Autorin schafft es, die geheimnisvolle Stimmung der Mitternachtskonditorei mit warmen, emotionalen Momenten zu verbinden, sodass die Geschichte sowohl ruhig als auch spannend wirkt.

Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und sehr lebendig. Yeonhwa als Protagonistin ist sympathisch, authentisch und wächst einem schnell ans Herz. Auch Nebenfiguren wie Sawol oder die Gäste der Konditorei haben Tiefe und vermitteln eigene Geschichten und Lebensweisheiten, die nachhallen. Besonders die Vielfalt der Kundengeschichten bringt emotionale Abwechslung und zeigt unterschiedliche Lebenswege und Werte auf.

Die Atmosphäre ist durchgehend stimmig: geheimnisvoll, leicht mystisch, aber gleichzeitig herzlich und zugänglich. Man spürt die besondere Verbindung zwischen den Figuren, der Konditorei und ihrer Umgebung. Der rote Faden bleibt dabei gut erkennbar: Yeonhwas Entwicklung, die Führung der Konditorei und die nach und nach gelüfteten Geheimnisse ihrer Familie bilden ein harmonisches Gesamtbild, das die Handlung trägt, ohne dass einzelne Episoden zufällig wirken.

Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass man sich manchmal ein Glossar oder Fußnoten zu koreanischen Begriffen und Speisen wünschen würde, um noch tiefer in die Welt einzutauchen. Dennoch überzeugt das Buch durch seine emotionale Tiefe, die stimmige Erzählweise und die warmherzige Darstellung der Figuren.

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